Michael Lister Selbstauslöser

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Inhaltsangabe zu „Selbstauslöser“ von Michael Lister

Remington James steht an einem Wendepunkt in seinem Leben. Sein Beruf füllt ihn nicht aus, und seine Ehe ist nicht mehr zu retten. Nach dem Tod seines Vaters kehrt er ins ländliche Florida zurück und entflammt bald für eine alte Leidenschaft: die Fotografie. Als er eines Nachmittags in die Wildnis aufbricht, um die Schnappschüsse seiner im Wald installierten Kamerafalle zu kontrollieren, erwartet ihn eine böse Überraschung. Schockiert stellt er fest, dass der selbstauslösende Apparat einen bestialischen Mord aufgenommen hat. Bevor er einen klaren Gedanken fassen kann, steht der Täter vor ihm. Es beginnt eine atemlose Hetzjagd, während der Remington nicht nur ums Überleben kämpft, sondern sein bisheriges Leben wie einen Film an sich vorbeiziehen sieht. Nur wenn er bis zum Morgengrauen durchhält, gibt es Hoffnung auf Rettung. Knapp und rhythmisch, mit rasanter Wortgewalt treibt Lister die Spannung voran und schafft eine Atmosphäre aus Angst und Beklemmung.

Wenn man sich an den ungewöhnlichen Schreibstil erst mal gewöhnt hat ist dieses Buch ziemlich gut.

— Angelinchen

Prosa und Thriller? Funktioniert doch niemals!!?? Doch! Und zwar auf Michael Listers ganz persönliche Art und Weise.

— Zwischen.den.Zeilen

Ein spannender Thriller, der, nicht nur aber besonders für Fotografie-Fans, sehr interessant ist.

— Krimifee86

Tolles Buch! Spannend, berührend, fesselnd! Einer der wenigen Krimis, die ich garantiert weitere Male lesen werde!

— Ling

Die prosaischen Wörter/Sätze von Michael Lister sind umwerfend, gut positioniert und strotzen regelrecht vor Kraft. Eine Perle sag ich nur..

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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liebelesen

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  • Rezension zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

    Selbstauslöser

    Kathey

    Klappentext/Inhalt: Remington James steht an einem Wendepunkt in seinem Leben. Sein Beruf füllt ihn nicht aus, und seine Ehe ist nicht mehr zu retten. Nach dem Tod seines Vaters kehrt er ins ländliche Florida zurück und entflammt bald für eine in Vergessenheit geratene Leidenschaft: die Fotografie. Als er eines Nachmittags in die Wildnis aufbricht, um die Schnappschüsse seiner im Wald installierten Kamerafalle zu kontrollieren, erwartet ihn eine böse Überraschung. Schockiert stellt er fest, dass der selbstauslösende Apparat einen bestialischen Mord aufgenommen hat. Bevor er einen klaren Gedanken fassen kann, steht der Täter vor ihm. Es beginnt eine atemlose Hetzjagd, während der Remington nicht nur ums Überleben kämpft, sondern sein bisheriges Leben wie einen Film an sich vorbeiziehen sieht. Nur wenn er bis zum Morgengrauen durchhält, gibt es Hoffnung auf Rettung. Zur Geschichte: Remington greift zwischen durch immer wieder seine Vergangenheit auf oder er denkt über Fotografien nach. Er erzählt, was er an diesen so toll findet und beschreibt diese sehr gut. In dem Buch erfährt man auch sehr viel über die Fotografie. Sogar ich habe was dazu gelernt, obwohl ich sehr gerne fotografiere. Dadurch wird das Buch nie langweilig. Außerdem spielt das Buch in einer einzigen Nacht. Aufbau: Die Geschichte fängt an dem Abend an, wo Remington zur Kamerafalle fährt und endet im Morgengrauen. Danach gibt es noch so eine Art Epilog. Zwischen durch erzählt Remington von seiner Vergangenheit. Er schildert, was er mit seiner Frau, seiner Mutter oder seinem Vater alles erlebt hat. Manchmal redet er auch von Fotografien, die er sehr toll findet. Außerdem ist die Geschichte aus der Sicht von Remington geschrieben, was es leichter macht sich in seine Person hinein zu versetzten. Gestaltung: Ich finde das Buch ist schön gestaltet. Diese weißen Linien auf dem Cover kann man fühlen. Es fühlt sich so an als wenn das Buch kaputt ist. Diese Linien befinden sich nicht nur auf der Vorderseite sondern auch auf der Rückseite. Den Titel kann man ebenfalls fühlen. Irgendwie passt das Cover nicht zum Buch, aber irgendwie auch schon. Ich kann mich nicht festlegen, ob es passt oder nicht. Dennoch ist es sehr schön. Der Schutzumschlag hat ein sehr festes Papier, das der stabil ist. Das finde ich auch sehr gut. Charaktere: In dem Buch bekommt man einen sehr guten Überblick über Remington, über seine Ehe und über seine Eltern. Ich konnte mir ein sehr gutes Bild über die Personen machen. Außerdem konnte ich mich sehr gut in Remington hinein versetzten, was wohl daran lag, dass das Buch aus seiner Sicht geschrieben wurde und weil ich selber gerne Fotografiere. Ende: Ich hatte eine sehr gute Vorstellung davon, wie das Buch ausgeht. Dennoch ist es wieder genau anders ausgegangen. Am Anfang war ich sehr traurig. Aber jetzt finde ich, dass das Ende zu dem Buch passt. Fazit: Am Anfang kam ich sehr schlecht in das Buch rein. Denn ich konnte mich nicht an diesen außergewöhnlichen Schreibstil gewöhnen und ich kam damit nicht klar, dass es keine richtigen Kapitel gab. Aber ungefähr nach der Hälfte habe ich mich daran gewöhnt und das Buch wurde sehr spannend. Jetzt kann ich sagen, dass ich den Schreibstil sehr mag. Die Idee der Geschichte fand ich auch klasse von sowas habe ich noch nie gehört. Die Umsetzung war auch klasse. Ich würde das Buch weiter empfehlen für die, die sich für Fotografie interessieren. Denn die Fotografie ist eines der Hauptthemen. Leute, die sich dafür nicht interessieren, finden das Buch bestimmt langweilig. Außerdem ist das Buch sehr brutal und in dem Buch wird auch der Mord sehr gut beschrieben.

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  • Rezension zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

    Selbstauslöser

    abuelita

    In außergewöhnlicher Form beschreibt Michael Lister in seinem Roman eine quälend lange Nacht, die zum gnadenlosen Existenzkampf wird. Knapp und rhythmisch, mit rasanter Wortgewalt, zieht er den Leser ins Geschehen und setzt ihn einer Atmosphäre von Angst und Beklemmung aus. Soweit die Kurzbeschreibung von amazon und natürlich dachte ich, das Buch würde mir gut gefallen. Leider weit gefehlt – ich konnte wirklich kaum etwas damit anfangen und habe mich durchgequält, einfach weil ich es nicht mag, Bücher abzubrechen- normalerweise hoffe ich von Seite zu Seite, dass der Funke doch noch überspringt… Spannend fand ich diesen „Thriller“, der in meinen Augen keiner ist, nicht. So z.B. haben mich die vielen Rückblenden gestört – die sicher für sich genommen auch interessanter Stoff sind, aber nicht in Verbindung eben mit dem Überlebenskampf in der Wildnis. Der doch sehr ungewöhnliche Schreibstil – nicht schlecht, aber in dieser Fülle passte das nicht für mich. Vielleicht habe ich auch einfach zu viel erwartet….

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  • Rezension zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

    Selbstauslöser

    vormi

    Fast hätte ich mich von dem schwierigen Schreibstil abschrecken lassen und hätte aufgehört zu lesen. Aber ca ab Mitte des dünnen Büchleins (240 Seiten), hatte ich mich daran gewöhnt und eingelesen. Ab da hat dann auch die Story endlich merklich an Fahrt aufgenommen. Um mich dann sogar noch mit einem wirklich grandiosem Ende zu überraschen. Zwar kein Ende nach meinem Geschmack, aber doch wahnsinnig passend und stimmig. Und für dieses großartige Ende gab es dann auch noch die 4 Sterne. Oder anders herum ausgedrückt - für den schwachen Anfang gab es einen Stern Abzug, sonst wären es 5 geworden.

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  • Rezension zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

    Selbstauslöser

    dieSUSI

    Was für ein amerikanisches Buch! Ein Mann in den Wäldern Floridas, gejagt von Killern und durch die Nacht gehetzt. Er alleine, Mann gegen Mann. Ganz nach dem Motto: Zur falschen Zeit am falschen Ort! (Sehr beliebt bei den Amerikanern). Das wäre dann auch schon die Handlung des Buches. Diese Story wird lediglich an einigen, zugegeben vielen, Stellen durch die Gedanken und Reflexionen Remingtons durchbrochen. Leider nehmen diese dem Buch die Spannung und werfen einen immer wieder zurück. Anfangs ist dies noch nett und man fühlt mit Remington, doch nach einiger Zeit interessieren sie nicht mehr und man überfliegt sie nur noch. Doch das Buch will auch mehr als nur Thriller sein. Diese kurzen und knappen Sätze, die häufig auch nur aus einem Wort bestehen, sollen literarische Tiefe vermitteln und einen gewissen Anspruch darstellen. An anderen Stellen stolpert man dann plötzlich durch verschachtelte Sätze und hohe Poesie. Der Wunsch des Autors ging dadurch leider nicht in Erfüllung, denn es wirkt eher gewollt und zu stark bemüht, aber nicht gekonnt und nach ein paar Seiten möchte man es nicht mehr lesen. Daneben soll es dann auch noch unser ökologisches Bewusstsein ansprechen, denn das Ökosystem der Wälder Floridas ist bedroht, wie hie aufgeführt wird. Zu viele Themen für dieses Buch. Und dann kam endlich das Ende des Buches und bei mir bleiben die Frage, wer die Frau überhaupt war und warum sie getötet wurde. Nein, dieses Buch ist kein Kriminalroman oder Thriller, sondern eher ein Roman oder Psychogramm. Als Film kann ich mir das Buch allerdings gut vorstellen. Wem der Schreibstil und der Inhalt gefällt, bitte schön! Für mich war es leider nix

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    Krimifee86

    19. January 2016 um 17:14
  • Ein toller Fotografie-Thriller

    Selbstauslöser

    Krimifee86

    19. January 2016 um 17:09

    Klappentext: Nach seiner Rückkehr ins ländliche Florida erwacht in Remington James eine alte Leidenschaft: die Fotografie. Als er eines Nachmittags in die Wildnis aufbricht, um die Schnappschüsse seiner im Wald installierten Kamerafalle zu kontrollieren, ahnt er nicht, dass die schrecklichste Nacht seines Lebens auf ihn wartet. Schockiert stellt er fest, dass der selbstauslösende Apparat einen bestialischen Mord aufgenommen hat. Und bevor er einen klaren Gedanken fassen kann, steht der Mörder vor ihm. Es beginnt eine atemlose Hetzjagd, während der Remington nicht nur ums Überleben kämpft, sondern sein bisheriges Leben wie einen Film an sich vorbeiziehen sieht. Nur wenn er bis zum Morgengrauen durchhält, gibt es Hoffnung auf Rettung. Cover: Ich finde das Cover ganz cool, obwohl ich noch nicht dahinter gekommen bin, was es mit dem Roman zu tun hat. Denn im Endeffekt sieht man … Tja, was eigentlich? Es sieht irgendwie aus wie Schnitte oder so? So richtig kann ich damit nichts anfangen, auch wenn es wie gesagt cool aussieht. Auch gefällt mir nicht, dass der Titel in diesem grün-gelb gehalten ist. Hier hätte ich eher eine andere Farbe gewählt. Schreibstil: Der Schreibstil war extrem gewöhnungsbedürftig und führt auch leider zu einem leichten Punktabzug. Denn der Autor schreibt nicht in normalen Sätzen, jedenfalls nicht ausschließlich. Oftmals reiht er auch nur Worte aneinander, so nach dem Motto: „Stille. Angst. Lauschen. Ein Rascheln. Umdrehen. Weiterlaufen.“ Das aber nicht als Stilelement über ein oder zwei Zeilen, sondern teilweise seitenlang und sowieso kontinuierlich im ganzen Buch. Für mich war das sehr anstrengend. Gut gefallen hat mir der Charakter des Remington. Ich habe seine Überlegungen und Selbstreflektionen sehr gerne verfolgt, insbesondere wenn er sich Gedanken über berühmte Werk der Fotografie gemacht hat. Das war spannend und wenn man viele Bilder selber kennt, hat man das Gefühl, ihm noch besser folgen zu können. Etwas unrealistisch fand ich sein Verhalten, nachdem er das Funkgerät hatte. Warum er immer wieder seine Verfolger angefunkt hat und damit seine Position preisgegeben hat, habe ich nicht verstanden. Gut wiederum fand ich auch die Reflektionen über seine Beziehungen – zu seinem Vater, seiner Mutter und seiner Frau. Die Verfolger selbst… Mmh. Ich weiß nicht, wie realistisch diese waren. So richtig verstanden habe ich nicht, warum plötzlich so unglaublich viele Verfolger hinter Remington her waren und warum sie praktisch ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt haben, um ihn zu verfolgen. Das erschien mir leider nicht logisch. Die Story: Die eigentliche Geschichte (Remington beobachtet einen Mord und wird von dem Killer verfolgt) ist hier eher ein Hintergrundgeschehen. Vielmehr geht es eigentlich um den Fotografen Remington, der eines Nachts ungewollt die Gelegenheit bekommt, sein Leben Revue passieren zu lassen. Und das tut er sehr ausführlich und wie ich finde auf beeindruckende Weise. Mir hat es gefallen, die Gedankengänge mitzuverfolgen. Aber bei allem Hintergrund: Auch die Geschichte rund um die Verfolgung Remingtons durch eine Mörderbande war für mich sehr spannend und hat Spaß gemacht. Jedoch wäre es vielleicht hilfreich gewesen, den Lesern einen Plan vom Wald zur Verfügung zu stellen, denn so richtig konnte ich nicht verstehen, wie Remington in stockdunkler Nacht immer wusste, wo er hin muss. Fazit: Mich hat an diesem Thriller am meisten begeistert, dass der Hauptcharakter Remington ein großer Fotografie-Freund ist. Dadurch habe ich mich ihm sehr nahe gefühlt und konnte viele seiner Gedanken gut verfolgen. Als Nicht-Fotografie-Freund bzw. jemand, der sich nicht auskennt, hat man es aber wohl mitunter schwer, der Geschichte zu folgen. Einen Punktabzug gibt es von mir für den sehr gewöhnungsbedürftigen Schreibstil.

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  • Kurz und daher gut zu lesen, weniger grausam

    Selbstauslöser

    Sonnenwind

    11. December 2014 um 08:57

    "Selbstauslöser" habe ich beim Aldi mitgenommen, im Sonderangebot. Der Klappentext klang gut, zwar nur als "Roman" kategorisiert (was anscheinend neu ist, denn ein "Thriller" ist es nicht), aber dünn und somit schnell zu lesen. Remington schießt nicht Wild, sondern Bilder. Schon mal sehr angenehm. Als er eines Nachmittags seine Bilderfalle kontrolliert, findet er Bilder von einem Mord. Der ist aber nicht "bestialisch", wie in der Beschreibung angedeutet, sondern ein einfacher Schuß in den Hinterkopf. Wenig später läuft Remington dem Mörder über den Weg, und ab da gibt es eine Verfolgungsjagd. Gut zu lesen, aber nicht packend. Zwischendrin einige recht ansprechende Informationen über Flora und Fauna, Gewehre und Photographie. Die Handlung geht unter im seltsamen Stil des Autors. Bis zu einer halben Seite aneinandergereihte Einzelwörter, die eine Situation beschreiben sollen. Das muß man mögen. Ich mag es nicht. Mir ist klare, differenzierte und farbige Umgangssprache lieber. Das Beste am ganzen Roman ist der Schluß, der einen mit vielem versöhnt. Ein ganz nettes Büchlein für zwischendurch, mit weniger als 240 Seiten schnell zu lesen.

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  • Rezension zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

    Selbstauslöser

    Sevotharte

    27. April 2012 um 08:21

    Mir hat dieser ungewöhnliche Roman gut gefallen. Das Ende reiß vor allem einiges heraus. Mit kurzen Sätzen, manchmal auch nur einzelne Wörter schafft der Autor eine sehr beklemmende, rasante Stimmung, die aber leider sehr oft unterbrochen wird und dadurch langweilige Szenen folgen. Dennoch kommt immer wieder Spannung auf und gerade die letzten 60 Seiten muss man in einem Rutsch lesen. Das Ende hat mich traurig gestimmt und einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen. Wenn es ein Thriller wäre, hätte ich nur 3 Sterne vergeben, wegen Spannungseinbrüche, so gibt es aber 4 Sterne für einen tollen, anderen Roman. Einfach drauf einlassen und lesen.

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  • Rezension zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

    Selbstauslöser

    Buchhandlung_Karola_Brockmann

    21. October 2011 um 14:06

    Michael Lister - Selbstauslöser Nach seiner Rückkehr ins ländliche Florida erwacht in Remington James eine alte Leidenschaft: die Fotografie. Als er eines Nachmittags in die Wildnis aufbricht, um die Schnappschüsse seiner im Wald installierten Kamerafalle zu kontrollieren, ahnt er nicht, dass die schrecklichste Nacht seines Lebens auf ihn wartet. Schockiert stellt er fest, dass der selbstauslösende Apparat einen bestialischen Mord aufgenommen hat. Und bevor er einen klaren Gedanken fassen kann, steht der Mörder vor ihm. Es beginnt eine atemlose Hetzjagd, während der Remington nicht nur ums Überleben kämpft, sondern sein bisheriges Leben wie einen Film an sich vorbeiziehen sieht. Nur wenn er bis zum Morgengrauen durchhält, gibt es Hoffnung auf Rettung. Knapp, rhythmisch und mit rasanter Wortgewalt zieht Michael Lister den Leser ins Geschehen und setzt ihn einer Atmosphäre von Angst und Beklemmung aus. Ein Thriller, voller Spannung und mit jeder Menge Nervenkitzel! (Judith Krapp, Buchhändlerische Mitarbeiterin)

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  • Leserunde zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

    Selbstauslöser

    Buchstabengourmet

    Michael Lister schreibt in seinem Roman „Selbstauslöser“, der im August bei Hoffmann und Campe erscheint, nur über eine einzige Nacht. Doch diese Nacht ist ein gnadenloser Existenzkampf. Mit rasanter Wortgewalt zieht Michael Lister den Leser in seinen Bann und setzt ihn einer Atmosphäre aus Angst und Beklemmung aus. Remington James kehrt ins ländliche Florida zurück. Sein Vater ist gestorben und nun muss er das Waffengeschäft mit angeschlossener Pfandleihe führen. Remington entdeckt eine alte Leidenschaft wieder für sich: die Fotografie. Er installiert Kamerafallen in der Wildnis. Eines Nachmittags bricht er auf, um sie zu kontrollieren. Geschockt stellt er fest, dass eines seiner Kamerasysteme einen bestialischen Mord aufgenommen hat. In der Wildnis nutzt ihm sein Handy, ohne Empfang, wenig. Und plötzlich steht der Mörder vor ihm. Eine atemlose Hetzjagd beginnt. Bis zum Morgengrauen muss Remington durchhalten, dann gibt es Hoffnung auf Rettung. Michael Lister beschreibt eine Nacht des Grauens, in deren Verlauf Remingtons Hoffnung zu überleben immer kleiner wird. „Selbstauslöser“ ist ein hochdramatischer Thriller, der nicht nur durch seine Wortgewalt zu begeistern weiß. Wir suchen 25 Testleser, die eine Nacht voll Spannung und Furcht durchleben wollen. Ihr tauscht euch über „Selbstauslöser“ aus und schreibt abschließend eine Rezension zum Buch. Bewerbt euch einfach mit einem Kommentar bis einschließlich Sonntag, den 21. August im Unterthema „Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner. Wenn ihr fotografieren würdet, welches Motiv dürfte in eurer Fotosammlung auf keinen Fall fehlen?

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  • Rezension zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

    Selbstauslöser

    Schattenkaempferin

    25. September 2011 um 16:13

    Als Remington James nach dem Tod seines Vaters zurück in die alte Heimat geht, um dort das Familiengeschäft weiterzuführen und seine kranke Mutter zu pflegen, entdeckt er seine Liebe zum Fotografieren wieder. Auf dem Land, das seiner Familie seit vielen Generationen gehört, und in den Wäldern, durch die er als Kind oft mit seinem Vater gestreift ist, gibt es viel zu entdecken und so einiges mit der Kamera einzufangen, was zusätzliches Geld in die Familienkasse bringen könnte. Doch Remington geht es nicht um das Geld, sondern vor allem um den Zauber der Natur, die in diesen Wäldern zu finden ist und die durch die Regierung und gierige Hinzugezogene immer mehr zerstört wird. Von seiner Mutter schon immer zum Fotografieren animiert, findet Remington erst mit dem zeitweiligen Verlassen der Großstadt und seiner Frau, mit der es ohnehin kriselt, zurück in die Faszination der Lichtbilder und stellt schließlich fest, dass all seine Unzufriedenheit der letzten Jahre auch damit zu tun hatte, dass er diese Leidenschaft nicht in dem Maß ausgelebt hat, in dem er es hätte tun können. Bei einem Kontrollgang durch inzwischen seine Länder, bei dem er die zum Zweck von besonderen und seltenen Tieraufnahmen im Wald versteckten Kameras überprüfen und austauschen möchte, erlebt er nicht nur faszinierende Begegnungen mit eher scheuen, aber auch gefährlichen Wildtieren, sondern wird in der Nähe einer Wasserstelle auch bis auf die Grundfesten seiner Selbst erschüttert und schockiert. Denn die dort installierte Kamera hat einen brutalen Mord aufgezeichnet, und als wären die Bilder nicht schrecklich genug, überrascht ihn auch noch der Mörder selbst. Für Remington ist klar, dass er die Bilder und auch sich selbst in Sicherheit bringen muss. Doch sowohl Quad als auch Auto stehen kilometerweit entfernt, außerdem fordert sein unfreiwilliger Widersacher per Funk Verstärkung an. Nur zählt nur noch eins: Die Nacht überstehen, am Leben bleiben und den Mörder durch Meldung bei der Polizei zur Rechenschaft ziehen. Während der zu erwartenden Hetzjagd taucht der Protagonist mehrfach in seine Vergangenheit ab und nimmt den Leser mit auf eine andere Reise des Kennenlernens. Besonders hervorstechend sind dabei die Rückblenden zu Erlebnissen und Gesprächen mit dem Vater, dem er sich in den Wäldern sehr nahe fühlt, denn dieses Land hat seinem Vater alles bedeutet. Die Mutter, die noch am Leben, aber sehr krank ist, taucht weniger häufig in den Erinnerungssequenzen auf, doch wenn, dann immer in Bezug auf das Fotografieren, denn die Leidenschaft dafür ist etwas, das sie mit ihrem Sohn teilt. Und auch Remingtons Frau ist ein wichtiger Bestandteil dessen, was ihn durch diese schlimme und scheinbar nie enden wollende Nacht trägt. Und genau diese Rückblenden sind das, was Selbstauslöser hauptsächlich ausmacht. Man erhält Einblicke in das vergangene Leben des Protagonisten, wobei nicht viel Zusammenhang zwischen den einzelnen Momenten besteht. Vielmehr scheint es eine Aneinanderreihung zu sein, die lediglich durch Einschnitte der Gegenwart unterbrochen werden. Diese haben es dafür dann ziemlich in sich, denn obwohl man bis auf wenige Dialoge via Funkgerät nur die Gedanken des Protagonisten und Umgebungsbeschreibungen zu lesen bekommt, wird doch eine gewisse Spannung aufgebaut. Man fiebert und zweifelt und hofft gemeinsam mit Remington und wartet auf das erste Licht des neuen Tages, mit dem alles ein wenig einfacher zu werden scheint. Wirklich gruseln kann man sich während des Lesens jedoch nicht unbedingt, obwohl Michael Lister es gut versteht, eine düstere Atmosphäre zu schaffen. Auffällig ist vor allem der gewöhnungsbedürftige Sprachstil des Autors, der sehr oft mit einzelnen Worten oder kleinen Wortgruppen arbeitet. Während des Weglaufens ist dies eine sehr geschickte Art, die Kurzatmigkeit und Hektik des Protagonisten zu verdeutlichen, über die gesamte Länge des Buches wird das Lesen dadurch jedoch relativ anstrengend und macht den Leser eher mürbe. Hervorzuheben sind außerdem die wunderbaren Bilder, die Lister zu zeichnen vermag, und die Hintergrundinformationen, mit denen er dem Leser die Landschaft des wahrscheinlich eher unbekannten Teils Floridas näher bringt. Michael Lister versteht etwas vom Schreiben, ausschließlich zur Unterhaltung ist dieser Roman jedoch nicht gemacht. Nicht einmal vierundzwanzig Stunden eines erwachsenen Mannes, der auf seinem eigenen Land verfolgt wird und ermordet werden soll – mit nicht immer geschickt platzierten Spannungsbögen hält Michael Lister den Leser bei Laune, mit detailreichen und ausschweifenden Landschaftsinformationen zieht er ihn fast in die Welt des Geschehens. Und doch bleibt die satte Zufriedenheit nach dem Lesen aus, ohne dass wirklich festgelegt werden kann, was letztendlich tatsächlich gefehlt hat, um vollends zu überzeugen. Einen tatsächlichen Thriller, der spannungsgeladen und mit jeder Menge Nervenkitzel auffährt, bekommt man jedenfalls nicht geliefert – trotzdem bleibt irgendetwas doch hängen und hallt eine kleine Weile nach. Fazit: Ein gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, abwechselnd rasante und zähflüssige Passagen, sprachliche Bilder und eine nachtdichte Atmosphäre machen Selbstauslöser zu einem Roman, der das Leserlager gespalten zurück lässt. Trotz aller positiver Aspekte schafft Michael Lister es nicht, den Leser bis in die letzte Faser zu überzeugen. Wertung: dreieinhalb Sterne Handlung: 3,5/5 Charaktere: 4/5 Lesespaß: 3,5/5 Preis/Leistung: 3,5/5

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  • Rezension zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

    Selbstauslöser

    Lynie

    23. September 2011 um 17:21

    Inhalt: Nach seiner Rückkehr ins ländliche Florida erwacht in Remington James eine alte Leidenschaft: die Fotografie. Als er eines Nachmittags in die Wildnis aufbricht, um die Schnappschüsse seiner im Wald installierten Kamerafalle zu kontrollieren, ahnt er nicht, dass die schrecklichste Nacht seines Lebens auf ihn wartet. Schockiert stellt er fest, dass der selbstauslösende Apparat einen bestialischen Mord aufgenommen hat. Und bevor er einen klaren Gedanken fassen kann, steht der Mörder vor ihm. Es beginnt eine atemlose Hetzjagd, während der Remington nicht nur ums Überleben kämpft, sondern sein bisheriges Leben wie einen Film an sich vorbeiziehen sieht. Nur wenn er bis zum Morgengrauen durchhält, gibt es Hoffnung auf Rettung. . Bewertung: Das Erste was einem auffällt ist der sehr ungewöhnliche Schreibstil von Lister, der wohl sehr poetisch/lyrisch und einen Bruch zu den üblichen Schreibstilen der Thriller-Schreiber sein soll. So unendlich viele Wortreihungen. Abgehakte Sätze, Satzfetzen und dann wieder überdimensionale Schachtelsätze. Dazu ein Haufen beschreibender Adjektive und ein guter Versuch einen Thriller Poetisch und Naturverbunden zu gestalten. So ungefähr stellt sich das Buch für mich dar. Keine Ahnung ob ich mich verlesen hatte.. aber eigentlich hatte ich einen Thriller erwartet und das ist er meiner Meinung nach nicht wirklich. Der Mord selbst ist fast schon eine Nebenhandlung und es geht eher um die Aufbereitung von Remingtons Leben - sowohl Gegenwart als auch Vergangenheit. . Die Rückblenden in seine Vergangenheit empfinde ich mehr als störend bzw. einfach an die falschen Stellen gesetzt. Kaum hat man sich ENDLICH in die Situation eingefunden und es kommt etwas Spannung auf wird man wieder rausgerissen. Sie stören einfach den Lesefluss und dämpfen generell die Lust am weiterlesen. . Während sich 3/4 des Buches sehr schleppend lesen lassen, hat mich das Ende des Buches mehr überzeugt. Überraschende Wendungen und ein gelungenes Ende. Deshalb auch die zwei Sterne. Leider hat es das Buch insgesamt nicht geschafft mich zu überzeugen. . Wer gerne Thriller liest wie von Simon Beckett, Karin Slaugther, Cody McFadyen usw. sollte meiner Meinung nach einen Bogen um "Selbstauslöser" machen. Wer allerdings einen etwas anderen "Thriller" lesen will und gerne in der Lyrik liest sollte es doch einmal mit Michael Lister versuchen. Für mich wird es hier aber keine Lesefortsetzung mit Lister geben.

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  • Rezension zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

    Selbstauslöser

    HudRom

    21. September 2011 um 18:00

    Remington James ist auf der Sucher. Auf der Suche nach sich selbst, seinem Platz im Leben und nach einmaligen Naturaufnahmen, die er mit seinen Fotofallen im Wald seiner Familie im tiefsten Florida zu schießen hofft. Als er eines späten Abends nach seinen Fotofallen sehen will, passiert etwas Unglaubliches. Eine seiner Fallen hat vor kurzer Zeit tatsächlich einen Mord aufgenommen. Zu seinem Unglück ist der Täter, der noch dazu Unterstützung von mehreren Gesellen bekommt, noch vor Ort und so beginnt eine Jagd, bei der der Fotojäger selbst zum Gejagten wird. Kann es Remington James rechtzeitig vor seinen Häschern zum rettenden Fluss schaffen? Oder wird auch sein Leben heute Abend im Wald ein Ende finden? Michael Lister legt mit "Selbstauslöser" einen etwas untypischen Thriller mit sehr viel Lokalkolorit vor. Während aus seinen Zeilen zum einen die Liebe zur Natur und zur Fotografie hervor tritt, versucht er zum Anderen auch durch prägnant kurze Satzfragmente zusätzlich Stimmung zu erzeugen - was jedoch nur teilweise gelingt. Gerade die den einzelnen Erzählabschnitten vorangestellten kurzen "Atmosphären-Wörter" lassen den wegen der entweder durch die schlechte Übersetzung oder durch den holprigen, gezwungenen Schreibstil nur langsam entstandenen Lesefluss schnell wieder abreissen. Während die erste Hälfte des Buches noch stark von Reflexionen über Remingtons Leben, seine nicht immer einfache Liebe zu seiner Frau Heather und die Fotografie im Allgemeinen dominiert wird, nimmt das Buch ab der Hälfte doch merklich an Rasanz zu, die sich jedoch in einem Grande Finale auflöst, das selbst für einen Thriller äußerst unrealistisch ist. Abgeschlossen wird der Roman noch mit einer gehörigen Prise Pathos, wobei der Autor einige Fragen zur Aufklärung des "Jagdauslösers" - bewusst oder unbewusst - offen lässt. Fazit: "Selbstauslöser" bietet einen sehr guten Plott und ein vielversprächendes Setting, mag jedoch aufgrund der langatmigen Zwischenpassagen und Reflexionen als Thriller nur bedingt zu begeistern. Für Liebhaber klassischer Spannungslektüre daher nur sehr eingeschränkt zu empfehlen. 2 von 5 Sterne

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  • Rezension zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

    Selbstauslöser

    marion_gallus

    17. September 2011 um 20:40

    Der leidenschaftliche Hobbyfotograf Remington James ist in den Wäldern Floridas aufgewachsen und ein großer Natur und Tierliebhaber. Die familieneigenen Wälder kennt er so gut wie in- und auswendig, hat er doch als Kind sehr viel Zeit gemeinsam mit seinem geliebten Vater Cole dort verbracht. Der wollte den kleinen Remington eher für die Jagd begeistern aber der kleine Mann interessiert sich viel mehr dafür, die Umgebung und Lebewesen in der Natur festzuhalten. In dieser Hinsicht schlägt er eher nach seiner Mutter, die leider seit seinen Kindertagen durch eine schwere Multiple Sklerose Erkrankung stark eingeschränkt ist. Remington liebt seine Eltern über alles und leidet daher nach dem Tod seines Vaters Cole sehr. Er versorgt liebevoll seine kranke Mutter. Seine Ehe ist leider kaputt. Obwohl Remington seine Frau Heather über alles liebt kommt es immer wieder zu Streitereien. Daher zieht es den Fotografen in die Wildnis, in die heimischen Wälder. Dort hat er Kamerafallen aufgestellt und macht sich relativ spät am Tag noch auf den Weg, um die Ergebnisse anzusehen und vielleicht schafft er es auch noch einige spektakuläre Fotos in der Dämmerung zu schiessen. Seine Frau erreicht ihn noch kurz auf dem Handy, bevor das Handysignal im Wald nicht mehr vorhanden ist und teilt ihm mit, dass sie ein seltsames Bauchgefühl hat. Das Gespür das etwas geschieht. Da liegt sie leider nicht falsch, denn als Remington seine erste Kamerafalle überprüft und die Fotos auf der Speicherkarte ansieht, erkennt er, dass die Kamera einen Mord aufgezeichnet hat. Diese Bilder schocken den eher gefühlvollen Mann zutiefst und noch bevor er sich sammeln oder die schrecklichen Bilder verarbeiten kann, steht der Mörder vor ihm. Eine schreckliche Hetzjagd durch die Wälder und Sümpfe Floridas beginnt…. weiterlesen: http://buchwelten.wordpress.com/2011/09/17/selbstausloser-von-michael-lister-45/

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  • Rezension zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

    Selbstauslöser

    Leiraya

    17. September 2011 um 12:23

    Michael Listers Roman "Selbstauslöser" ist ein ungewöhnlicher Thriller. Ungewöhnlich, da weder Listers Stil noch der Protagonist, ein Hobby-Naturfotograf Remington, typisch für einen Thriller scheint. Nach dem Tod des Vaters besinnt sich Remington auf seine Wurzeln, kehrt in sein Elternhaus zurück, um seine Mutter zu pflegen. Er besinnt sich auch auf sein altes Hobby, das Fotografieren und macht in der Dämmerung des Abends noch ein paar letzte Fotos im Wald. Zuletzt will er noch eine seiner Kamerfallen überprüfen, stellt dabei fest, dass er damit einen Mord fotografiert hat, und bemerkt, dass die Mörder noch in der Nähe sind. Als sie ihn plötzlich entdecken ist er seines Lebens nicht mehr sicher und es beginnt eine rasante, gefährliche Jagd. Wird er es lebend aus dem Wald schaffen? Listers Stil ist wie gesagt eher ungewöhnlich für einen Thrilller. Alle Absätze beginnen fast ausnahmslos mit Ein-Wort-Sätzen. Sie erinnern ein wenig an moderne Gedichte, in denen nur Nomen aneinandergereiht werden. Bei genauerer Betrachtung handelt es sich bei den kurzen Sätzen aber um Remingtons Eindrücke und Gedanken. Wie mit der Kamera hält er diese Eindrücke in kurzen Wörter fest, fast so als würde er nur kurz auf den Auslöser der Kamera drücken, wodurch eine kurze Momentaufnahme der Realität entsteht. "Glühende Rote Augen Seltsame Winkel. Geneigte Hälse. Sandfarbende Streifen, lederfarbenes Blitzen" sind beispielsweise Remingtons Eindrücke, als er Bilder von Hirschen auf seiner Kamera betrachtet. An anderen Stellen wird die Vermischung seiner Gefühle und seinen Eindrücken offensichtlich, zum Beispiel: Heller Mond. Hölisch kalt. Herbstnebel. Hat sich der Leser erst mal an diese kurzen Einschübe gewöhnt, so ist dieses Stilmittel sehr stimmig für den Fortgang der Handlung. Allerdings wird dadurch auch immer wieder die Spannung gebremst, was aber wahrscheinlich beabsichtigt ist. Ebenso verlangsamen auch Rückblenden Remingtons die Spannung. Man lernt jedoch auch seinen Charakter besser kennen, und erfährt, was ihn wieder zum Fotografieren gebracht hat. Lister versteht es, Elemente der künstlerischen Seite des Fotografierens und Literaturausschnitte mit der Thriller-Handlung zu verbinden. Allerdings geschieht dies an manchen Stellen zu offensichtlich und zu gewollt. Die Handlung ist andererseits nur wenig vorhersehbar, was ich wiederum sehr gelungen finde. Fazit Ein Thriller der anderen Art, der sich stark von dem typischen Spannungs-Genre absetzt. Und der zwar viel literarische Qualität besitzt, die gekonnt mit der Spannung verknüpft wurde, aber an manchen Stellen zu bewusst in diese Ecke gedrängt wird.

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  • Rezension zu "Selbstauslöser" von Michael Lister

    Selbstauslöser

    SydneyManson

    16. September 2011 um 00:39

    Mir persönlich hat das Buch trotz des etwas anderen Schreibstiles (es gibt z.B. viele Ein-Wort-Sätze), sehr gut gefallen. Für mich persönliche waren diese stimmig und vermittelten sehr gut die Atmosphäre. Man muss bei diesem Buch aber sagen, dass es sich nicht um einen reinen Thriller handelt. Das Buch beinhaltet sehr viele Selbstreflexionen und Rückblende des Hauptcharakters, die ich persönlich aber als passend und sehr interessant empfand. Auch die Spannung kam für mich absolut nicht zu kurz. Insgesamt ein schönes Lesevergnügen, wenn man sich auf einen etwas anderen, leicht poetisch angehauchten Thriller, einlassen kann und will.

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