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Buchstabengourmet

vor 7 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

Michael Lister schreibt in seinem Roman „Selbstauslöser“, der im August bei Hoffmann und Campe erscheint, nur über eine einzige Nacht. Doch diese Nacht ist ein gnadenloser Existenzkampf. Mit rasanter Wortgewalt zieht Michael Lister den Leser in seinen Bann und setzt ihn einer Atmosphäre aus Angst und Beklemmung aus.

Remington James kehrt ins ländliche Florida zurück. Sein Vater ist gestorben und nun muss er das Waffengeschäft mit angeschlossener Pfandleihe führen. Remington entdeckt eine alte Leidenschaft wieder für sich: die Fotografie.

Er installiert Kamerafallen in der Wildnis. Eines Nachmittags bricht er auf, um sie zu kontrollieren. Geschockt stellt er fest, dass eines seiner Kamerasysteme einen bestialischen Mord aufgenommen hat. In der Wildnis nutzt ihm sein Handy, ohne Empfang, wenig. Und plötzlich steht der Mörder vor ihm. Eine atemlose Hetzjagd beginnt. Bis zum Morgengrauen muss Remington durchhalten, dann gibt es Hoffnung auf Rettung.

Michael Lister beschreibt eine Nacht des Grauens, in deren Verlauf Remingtons Hoffnung zu überleben immer kleiner wird. „Selbstauslöser“ ist ein hochdramatischer Thriller, der nicht nur durch seine Wortgewalt zu begeistern weiß.

Wir suchen 25 Testleser, die eine Nacht voll Spannung und Furcht durchleben wollen. Ihr tauscht euch über „Selbstauslöser“ aus und schreibt abschließend eine Rezension zum Buch. Bewerbt euch einfach mit einem Kommentar bis einschließlich Sonntag, den 21. August im Unterthema „Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner.

Wenn ihr fotografieren würdet, welches Motiv dürfte in eurer Fotosammlung auf keinen Fall fehlen?

Autor: Michael Lister
Buch: Selbstauslöser

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

Wenn ich fotografieren würde, dann dürfte ein Bild des Sonnenaufgangs in der Serengeti auf keinen Fall fehlen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

Ich fotografiere, aber nur hobbymäßig Motive, die mir so vor die Linse kommen... Was nicht fehlen darf? Meine Familie - und das ist gar nicht so einfach wie es klingt, die sind alle extrem kamerascheu :-)

Das Buch klingt superspannend, da wäre ich sehr gerne dabei!

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FrauSchnapphold

vor 7 Jahren

Teil 2: Seite 80 - 160

Auch der zweite Abschnitt ist geprägt durch kurze Sätze und Gedanken, teils Einschüben aus der Vergangenheit. An den Stil habe ich mich nun doch irgendwie gewöhnt, allerdings bleibt mir schleierhaft, warum das Buch mit einem Preis ausgezeichnet wurde.
Wie sich Remington im Wald schlägt ist erstaunlich, doch hat er meiner Ansicht nach auch teilweise bloß Glück. Ich meine, wenn man sich schon entschließt, jedes Waldstück systematisch durchzukämmen und jeden Baumstamm und jedes Astloch begutachtet, wie kann dann ein Quad, dessen abkühlender Motor auch noch Geräusche von sich gibt, gänzlich unerkannt bleiben... Nun ja, freuen wir uns für Remington, so geht das Katz- und Maus-Spiel noch ein Weilchen voran.
Dass keiner der Männer im Wald Remington auch nur ansatzweise bekannt vorkommt, schien mir auch etwas merkwürdig, aber ich habe drüber weggelesen in der Annahme, dass vielleicht irgendwann noch was diesbezüglich kommt.
Die Passagen über Heather nerven mich allmählich, mir sind sie zu konstruiert und aufgesetzt.
Meine "Lieblingsstelle" im zweiten Abschnitt war definitiv die mit den Glühwürmchen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man, während man auf einem Quad durch ein unbeleuchtetes Waldstück heizt, noch wunderschöne Aufnahmen von einem Schwarm Glühwürmchen macht. Die man dann auf dem Rückweg leider größtenteils tötet... Nun ja. Hier und da wirft das Buch anscheinend Fragen auf, mal sehen, wie es sich im letzten Teil verhält.

Leiraya

vor 7 Jahren

Teil 2: Seite 80 - 160
@FrauSchnapphold

Das mit dem Preis wusste ich gar nicht. Aber es war ja wohl auch nur ein regionaler Preis. Wahrscheinlich weil er so auf die Umweltzerstörung in Florida eingegangen ist. Wegen des Stils usw. wäre das ja schon ungewöhnlich. ;)
Vielleicht ist aber aud das englische Original besser?!

Lynie

vor 7 Jahren

Fazit / Rezension
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Inhalt:
Nach seiner Rückkehr ins ländliche Florida erwacht in Remington James eine alte Leidenschaft: die Fotografie. Als er eines Nachmittags in die Wildnis aufbricht, um die Schnappschüsse seiner im Wald installierten Kamerafalle zu kontrollieren, ahnt er nicht, dass die schrecklichste Nacht seines Lebens auf ihn wartet. Schockiert stellt er fest, dass der selbstauslösende Apparat einen bestialischen Mord aufgenommen hat. Und bevor er einen klaren Gedanken fassen kann, steht der Mörder vor ihm. Es beginnt eine atemlose Hetzjagd, während der Remington nicht nur ums Überleben kämpft, sondern sein bisheriges Leben wie einen Film an sich vorbeiziehen sieht. Nur wenn er bis zum Morgengrauen durchhält, gibt es Hoffnung auf Rettung.
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Bewertung:
Das Erste was einem auffällt ist der sehr ungewöhnliche Schreibstil von Lister, der wohl sehr poetisch/lyrisch und einen Bruch zu den üblichen Schreibstilen der Thriller-Schreiber sein soll. So unendlich viele Wortreihungen. Abgehakte Sätze, Satzfetzen und dann wieder überdimensionale Schachtelsätze. Dazu ein Haufen beschreibender Adjektive und ein guter Versuch einen Thriller Poetisch und Naturverbunden zu gestalten. So ungefähr stellt sich das Buch für mich dar. Keine Ahnung ob ich mich verlesen hatte.. aber eigentlich hatte ich einen Thriller erwartet und das ist er meiner Meinung nach nicht wirklich. Der Mord selbst ist fast schon eine Nebenhandlung und es geht eher um die Aufbereitung von Remingtons Leben - sowohl Gegenwart als auch Vergangenheit.
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Die Rückblenden in seine Vergangenheit empfinde ich mehr als störend bzw. einfach an die falschen Stellen gesetzt. Kaum hat man sich ENDLICH in die Situation eingefunden und es kommt etwas Spannung auf wird man wieder rausgerissen. Sie stören einfach den Lesefluss und dämpfen generell die Lust am weiterlesen.
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Während sich 3/4 des Buches sehr schleppend lesen lassen, hat mich das Ende des Buches mehr überzeugt. Überraschende Wendungen und ein gelungenes Ende. Deshalb auch die zwei Sterne. Leider hat es das Buch insgesamt nicht geschafft mich zu überzeugen.
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Wer gerne Thriller liest wie von Simon Beckett, Karin Slaugther, Cody McFadyen usw. sollte meiner Meinung nach einen Bogen um "Selbstauslöser" machen. Wer allerdings einen etwas anderen "Thriller" lesen will und gerne in der Lyrik liest sollte es doch einmal mit Michael Lister versuchen. Für mich wird es hier aber keine Lesefortsetzung mit Lister geben.

Spinnendon

vor 7 Jahren

Teil 3: Seite 160 - Ende

Ich bin auch "endlich" durch und nach einer Krankheitspause kann ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Zu beginn fand ich die einzelnen Wörter noch sehr interessant und auch eindringlich aber später fand ich sie manchmal doch sehr störend.
Grade als der Lesefluss bei mir erreicht war und richtig Spannung aufkam, habe ich die Worte nur überflogen und nicht auf mich einwirken lassen.

Diese geschichte ist wirklich überraschend und anders als gedacht. Ich bin auch der Meinung das es sich hier eher um allgemeine Geschichte handelt /Selbstfindung als um einen Thriller oder Krimi.

Trotzdem hatte ich angenehme Lesestunden und empfehle das bUch für Zwischendurch.

monika62

vor 7 Jahren

Teil 1: Anfang - Seite 80

...ein interessanter Schreibstil, irgendwie.....ANDERS! Aber trotzdem sehr fesselnd, die ersten Seiten waren wie nix weggelesen. Ich bin nun gespannt, wie es weitergeht!!!

dieSUSI

vor 7 Jahren

Teil 2: Seite 80 - 160

Auch der zweite Abschnitt konnte mich nicht wirklich überzeugen.Die vielen Einschübe (Heather, Rückblenden, Fotografie etc.) ziehen sich für mich wie Kaugummi und so kommt leider bei mir keine Spannung auf. Sie wirken recht unrealistisch und vom Autor sehr aufgezwungen. Ganz im Gegensatz dazu lässt sich der Abschnitt dennoch zügig lesen.

Für mich ist das Buch bis hierhin nichts, aber wenn jemandem die vielen Beschreibungen und der Schreibstil gefällt, kann ich mir durchaus vorstellen, dass er mitfiebert.

brigitta

vor 7 Jahren

Fazit / Rezension

Remington ist im Wald unterwegs. Eigentlich will er seine Selbstauslöser-Kameras kontrollieren, aber auf seinem Weg, setzt er sich mit seinem Leben und seinen Fehlern auseinander.
Was hätte werden können....
Wenn nicht ....
So spielen seine Gedanken und wandern zwischen seinem Vater, seiner Frau, der Kindheit und der Ehezeit hin und her.
Er spürt schon selber, das ihm etwas die Eigenverantwortung fehlt und das er viel auf andere abschiebt, spürt, das er nun jetzt und hier, sein Leben in die Hand nehmen muss.
Das muss allerdings und das auch schneller als er ahnt.
Denn eine seiner Kameras hat einen Mord aufgezeichnet und der Mörder weiß, das Remington die Bilder hat.
Nun wird er durch den Wald gejagt und er weiß das seine Chancen nur sehr gering sind, aber er hat Chancen .... denkt er.
Leider ist der Mörder durch und durch perfide und schreckt vor nichts zurück .....

Mir hat der Schreibstil wahnsinnig gut gefallen, immer wieder kam eine Poesie durch die Seiten gehuscht die mich einfach nur gefesselt hat.
Ich konnte das Buch als Thriller lesen, oder als Reise eines Mannes in sich, ganz tief in sich. Recht schnell habe ich mich für die Reise nach Innen entschieden und die Thrillersequenzen als schmückendes Beiwerk mitgenommen ;)
Mit haben Remingtons Gedanken sehr gut gefallen, seine Rückbindung an die Natur, den Respekt den er zum Beispiel den Bären entgegen gebracht hat.
Etwas gestört hat mich, dass das Buch nur sehr kurz war, ein Nachmittag und ich war durch.
Vielleicht hätte ich mir mehr gewünscht...
Nach dem lesen des Buches bekam der Titel für mich auch eine doppelte Bedeutung.
Remingtons Weg durch den Wald war wahrlich auch für ihn ein Selbstauslöser!
Ich mochte das Buch und es war sehr angenehm ein spannendes Buch mit Tiefe zu lesen

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