Michael Maar Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte

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Inhaltsangabe zu „Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte“ von Michael Maar

Wer kennt ihn nicht, den berühmten Zauberlehrling? Harry Potter ist einer der größten Bucherfolge der Geschichte. Und diese Bücher haben es verdient! Das sagt Michael Maar, der, geschult an Autoren wie Vladimir Nabokov und Thomas Mann, die Bücher von Joanne K. Rowling als literarische Kunstwerke ernst nimmt. Wie die Autorin ihren Helden Harry, so führt Maar den Leser durch die verwinkelten Flure und Spiegelsäle, die Geheimnisse und Verliese der Zaubergeschichten. Was verbirgt sich hinter dem Namen von Harrys großem Gegenspieler Voldemort? In welcher der Figuren hat sich die Autorin selbst verewigt? Maar gibt Antworten, erklärt und deutet und wagt einen Ausblick auf die noch verbleibenden Bände.

Ganz nett, aber kein Buch, das mein Leben verändert hat.

— SinDenver

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  • Rezension zu "Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte" von Michael Maar

    Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte

    Alexander_Bally

    16. October 2011 um 12:28

    Michael Maar hat mit diesem Büchlein ein kleines Bändchen kluger und dennoch leichtverständlicher Sekundärliteratur zu den Harry-Potterbüchern vorgelegt. Zwar ist das Buch etwas älter und berücksichtigt nicht die letzten Bände, dennoch lohnt es sich, denn man findet darin zu den ersten vier Bänden reichlich Stoff zum nachdenken und -prüfen. Kühn rückt Maar zu Beginn die Jugendromane von Rawling in die Nähe eines unbestrittenen Meisters: Er stellt fest, dass Nabokov Harry Potter gemocht haben würde. Um diese These zu stützen, führt dann uns der Autor ein unterhaltsames Büchlein lang vor, wie raffiniert und durchdacht Rawling ihre so einfach wirkenden Geschichten gewebt hat. Er weist ihr beim Plotten wiederholt einen literarischen Wronsky-Bluff nach, ein aus den Romanen augenzwinkernd entlehnter Begriff, den er auf das Plotten bezieht. Hierbei wird immer wieder eine Lesererwartung unterstützt, und gefüttert, um im letzten Moment – wie auf dem Quiddichfeld – doch noch die Kurve zu kratzen und eine ganz andere Lösung zu präsentieren, eine Lösung, die der Leser die ganze Zeit vor Augen hatte, die er aber nie als Lösung wahrnahm, weil die Spannung der Geschichte und ihn mit sich riss. Auch die Namen werden ausführlich analysiert und entpuppen sich oft als meist wohldurchdachte, beziehungsreiche Omen. Bemerkenswert ist die Analyse der Dementoren, die Maar sehr schlüssig als das personifizierte, zum toten Fleisch gewordene klinische Erscheinungsbild der Depression erkennt. Interessant ist am Ende das Orakel, wenn Maar mit dem Informationsstand von Band IV versucht, auf die Ereignisse der letzten drei Bände zu schließen. Es ist ein schlaues und leicht zu genießendes Buch. Ein Buch, das Potterfans Freude macht, aber auch allen, die wissen wollen, warum diese Bücher die Welt bewegten und eine ganze Generation prägte.

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  • Rezension zu "Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte" von Michael Maar

    Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte

    katermurr

    09. May 2008 um 18:22

    Ich kann mich an nix mehr erinnern, inhaltlich (ich will aber trotzdem Eselsohren für diese "Rezension" - unfair) - am besten, ich les es nochmal...

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