Michael Madeja Das kleine Buch vom Gehirn

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Inhaltsangabe zu „Das kleine Buch vom Gehirn“ von Michael Madeja

Reiseführer in ein unbekanntes Land Der Autor gehört zu den führenden deutschen Hirnforschern und bewegt sich besonders auf dem Feld der Alzheimer-Forschung. Es war sein Ehrgeiz, ein Buch ohne Fachbegriffe (man findet sie im Glossar) vorzulegen, das ohne Vorkenntnisse verständlich ist und umfassend über das Gehirn und den neuesten Stand der Forschung informiert. Das ist ihm gelungen. Und hat ihm viel Lob eingebracht, unter anderem von Nachrichtensprecherin Petra Gerster und Nobelpreisträger und Neurowissenschaftler Eric Kandel.

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  • Rezension zu "Das kleine Buch vom Gehirn" von Michael Madeja

    Das kleine Buch vom Gehirn
    Clari

    Clari

    22. March 2010 um 10:37

    Bewusstsein, Denken, Fühlen und Handeln: ein Erklärungsansatz. „Vor fast zweieinhalb Tausend Jahren prägten altgriechische Philosophen wie Platon, Aristoteles und Sokrates den Satz: Der Geist formt den Körper. Heute wissen wir, dass auch das Umgekehrte gültig ist.“ Man darf zu Recht behaupten, dass in den letzten zehn Jahren die Hirnforschung rasante Fortschritte gemacht hat. Zahlreiche bildgebende Verfahren zur Darstellung des Gehirns, seiner Funktionen und Veränderungen lassen Schlüsse zu auf Entwicklungen, Fehlentwicklungen und auf diverse Krankheitsbilder mit ihren Ausprägungen. Zu den bekanntesten zählen Multiple Sklerose, Parkinson, Schlaganfall und die Menge der Demenzkrankheiten mit unterschiedlichen Ursachen, Formen und Auswirkungen auf das Verhalten des Menschen. Zuerst aber geht es einmal darum, zu verstehen, wie das Denken funktioniert und unter welchen Voraussetzungen „Bewusstsein“ entsteht; was Lernen bedeutet und wie Informationsverarbeitung von unserem Hirn gehandhabt wird. Der eine interessiert sich vielleicht mehr für das Denken, der nächste möchte etwas über Emotionen und ihre Lokalisation erfahren, und den dritten interessiert, wie das „ Bewusstsein“ funktioniert. So kann man die einzelnen Kapitel auch jedes für sich lesen und zu Rate ziehen. Der anerkannte Hirnforscher Michael Madeja hat mit seiner Zusammenstellung von neuen Erkenntnissen in „Das kleine Buch vom Gehirn“ ein übersichtliches Nachschlagewerk geschaffen für alle,die sich mit diesen Themenkreis befassen möchten. Wunderbar eingängig und leicht verständlich, differenziert und sachlich kann er Vorgänge, die unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen, an Beispielen aus dem Alltagsleben veranschaulichen. So werden durchaus schwierige Abläufe im Gehirn für den Laien verständlich. In einfach aufgebauten und überschaubaren Kapiteln mit einzelnen Bilddarstellungen beschreibt Madeja, wie unser Gehirn funktioniert und welche Aufgaben das Gehirn zu meistern hat. Aufbau, Nervenzellen, Zusammenspiel und Wahrnehmung von diversen Organen wie Augen, Ohren, Haut, Fühlen und Geruchssinn und die Zusammenführung im Gehirn werden vorbildlich erklärt. Das diffizile Organ Gehirn ist Ausgangspunkt und Endpunkt unserer bewussten Existenz. In den Erklärungen von Michael Madeja wird plausibel, wie kompliziert dieses so lebenswichtige Organ ist. Der Text enthält sich der Fachausdrücke, wer sie aber wissen möchte, kann im Anhang nachschlagen. Das Buch ist eine Bereicherung für den wissbegierigen Laien. In einem Nachwort betont der Autor Michael Madeja, dass die Neurowissenschaft nur einen Baustein bildet neben der Philosophie, dem Glauben oder der praktischen Alltagserfahrung, mit der wir Menschen um das Verstehen unseres irdischen Daseins ringen.

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