Michael Marrak

 3.9 Sterne bei 76 Bewertungen
Autor von Das Aion: Kinder der Sonne, Lord Gamma und weiteren Büchern.
Autorenbild von Michael Marrak (©Privat)

Lebenslauf von Michael Marrak

Michael Marrak, geboren 1965 im tauberfränkischen Weikersheim, studierte Grafik-Design in Stuttgart und trat Anfang der neunziger Jahre als Autor, Herausgeber und Anthologist in Erscheinung. Nach einigen Jahren als freier Illustrator widmet er sich seit 1997 ganz dem Schreiben und wurde für seine Romane „Lord Gamma“ und „Imagon“ sowie seine Erzählungen und Illustrationen mehrfach ausgezeichnet. Übersetzungen seiner Texte erschienen in Frankreich, Griechenland, Russland, China und den USA. Von 2006 bis Ende 2011 war Michael Marrak im Hannoveraner Entwicklerstudio Reakktor Media für das Story Development und Game Design des SF-MMOs „Black Prophecy“ verantwortlich, dessen Hintergrundgeschichte er seit 2005 entwarf. Michael Marrak lebt und arbeitet heute als freier Schriftsteller, Illustrator und Stadtflüchtling im Orbit eines beschaulichen Ortes im Harzvorland, wo er sein Habitat unfreiwillig mit einem kybernetisch getunten Marder und seinen Garten mit persistentem Wildwuchs teilt.

Neue Bücher

Das Haus Lazarus

Neu erschienen am 26.10.2020 als Taschenbuch bei Memoranda.

ANIMA EX MACHINA

Neu erschienen am 16.10.2020 als Taschenbuch bei edition mono/monochrom.

Alle Bücher von Michael Marrak

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Cover des Buches Das Aion: Kinder der Sonne (ISBN: 9783473352814)

Das Aion: Kinder der Sonne

 (22)
Erschienen am 30.01.2008
Cover des Buches Der Kanon mechanischer Seelen (ISBN: 9783958692572)

Der Kanon mechanischer Seelen

 (7)
Erschienen am 31.10.2017
Cover des Buches Der Garten des Uroboros (ISBN: 9783958693920)

Der Garten des Uroboros

 (1)
Erschienen am 21.03.2019
Cover des Buches Black Prophecy: Gambit (Roman zum Game) (ISBN: 9783833223624)

Black Prophecy: Gambit (Roman zum Game)

 (1)
Erschienen am 13.02.2012
Cover des Buches Black Prophecy (ISBN: 9783833223556)

Black Prophecy

 (0)
Erschienen am 15.07.2011
Cover des Buches ANIMA EX MACHINA (ISBN: 9783902796738)

ANIMA EX MACHINA

 (0)
Erschienen am 16.10.2020
Cover des Buches Horror Factory - Epitaph (ISBN: 9783838746715)

Horror Factory - Epitaph

 (0)
Erschienen am 13.11.2013
Cover des Buches Horror Factory - Ammonit (ISBN: 9783838749990)

Horror Factory - Ammonit

 (0)
Erschienen am 19.12.2013

Neue Rezensionen zu Michael Marrak

Neu

Rezension zu "Der Kanon mechanischer Seelen" von Michael Marrak

Bizarr und bunt wie ein psychedelischer Drogenrausch
Soerenvor 9 Monaten

In einer fernen Zukunft gibt es zwar nur noch wenige Menschen, dafür aber eine gewaltige Mechafauna: beseelte Gegenstände und Maschinen mit eigenem Bewusstsein. Mit deren Hilfe soll die junge Ninive zu einer kilometerhohen Mauer im Hochland zu reisen, von der niemand mehr weiß, wozu sie einst errichtet wurde. Schon auf dem Weg dahin erlebt sie viele ungewöhnliche Dinge, doch das nichts zu dem Abenteuer, das sie dort erwartet, wo ihre Reise eigentlich enden sollte. Ein Leiden namens Zeitbrand bedroht die Welt und nur Ninive kann das Schlimmste verhindern. Selbstredend, dass sie nicht lang zögert und sich sofort auf den Weg zu der verlorenen Passage in die Welt dahinter begibt.

Michael Marraks „Kanon mechanischer Seelen“ ist ein ungewöhliches und dadurch sehr gewöhnungsbedürftiges Science-Fiction-Fantasy-Abenteuer. Statt Halblingen und Orks trifft die Heldin auf beseelte Gegenstände, die nicht nur denken und sprechen können, sondern sich dabei mit Brennkammerkoliken, Rußthrombosen, und dergleichen herumzuplagen müssen. Entsprechend missgelaunt sind manche dieser mechanischen Zeitgenossen. Wem das noch nicht abgedreht genug ist, darf sich unter anderem mit Druckwellensittichkanonen und der Definition eines Taschenuniversum beschäftigen.

Das Ganze klingt nicht nur leicht bizarr, sondern entpuppt sich als absurder, bunter, lebhafter und  verrückter Trip, der sehr an einen psychodelischen Drogenrausch erinnert. Trotzdem oder gerade deswegen war es eine höchst interessante Reise, auch wenn ich die Hälfte der Zeit nicht genau wusste, was überhaupt gemeint war.

Gelesen wird die ungekürzt 21 Stunden lange Hörbuchfassung von Stefan Kaminski, dem das wahnsinnige Kunststück gelingt, hier jeder einzelnen Figur eine eigene Stimme zu verpassen. Mehr als einmal war ich tief beeindruckt. Hut ab vor so viel Talent.

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Rezension zu "Der Garten des Uroboros" von Michael Marrak

Der Garten des Uroboros
thenightvor 9 Monaten

Die Inhaltsangabe scheint auf den ersten Blick alles wesentliche, was man zu Der Garten des Uroboros wissen muss preiszugeben.

Eines kann ich euch schon vorab vergewissern, dem ist nicht so. Die größten Geheimnisse gibt das Buch erst während des Lesens preis.

Und ich stehe nun vor der schwierigen und schönen Aufgabe euch die Geschichte nahezubringen.


Der Garten des Urorboros stand schon lange auf meiner Wunschliste, schon seit ich Der Kanon mechanischer Seelen , das ebenfalls im Amrûn Verlag erschienen ist, gelesen hatte. Ich wusste also um die besonderen sprachlichen Fähigkeiten des Autors.


Hippolyt Krispin stößt bei Ausgrabungen in Mexiko  auf seltsame Artefakte deren Herkunft und Sinn er sich zunächst nicht erklären kann, erst in Verbindung mit den alten Mythen und Legenden erschließt sich ihm und auch dem Leser ihre Bedeutung.

Ich mag Hippolyt, er ist in der Lage nicht nur die Fakten zu sehen, er ist auch offen für die Märchen und Legenden der alten Kulturen und er ist bereit die Wahrheit ihn ihnen zu sehen.

Während Miguel Perea im peruanischen Observatorium Arequipa mit seiner Enttäuschung über die nicht optimalen Arbeitsbedingungen zurechtkommen muss, nicht umsonst wird Arequipa Harvards vergessene Sternwarte genannt, machen seine Kollegen in Ecuador eine ungeheuerliche Entdeckung. Ich muss gestehen, Miguels Rolle im Buch war zwar interessant aber die Abschnitte, die sich mit ihm befassen, haben mir erst im Nachhinein beim Erkennen der Zusammenhänge geholfen.

Am besten gefallen  haben mir die Passagen die ganz offensichtlich im Bereich der Fantasy bzw. der Science Fiction angesiedelt sind. 

Pangalé vom Stamm der Dogon, lebt in Mali und wird von einem Fremden namens Ambara auf eine abenteuerliche Reise zur sagenumwobenen Hundestadt mitgenommen. Ambara gibt sich schweigsam, er erklärt dem Jungen weder den Zweck der Reise noch dessen Rolle, geschweige denn seine eigene. 

Nicht im Klappentext erwähnt wird eine weitere Geschichte, die des jungen Chebal der im Jahr 1455 einem Ritual folgt das sein Volk die Chachapoyas alle 6 Jahre als  Initiierungsritus feiert.
Mit dieser Geschichte erklären sich viele Mythen und Legenden alter Völker. Viel ist nicht über das schon lange ausgestorbene Volk der Chachapoyas bekannt, so das Michael Marrak seiner Fantasie keine Grenzen setzen musste.
Die Märchen, die innerhalb des Romans erzählt werden, hingegen sind überlieferte Legenden der verschiedenen Kulturen.
Die meisten Bücher, die ich lese, lese ich einfach nur, es kommt selten vor das ich mich während und nach der Lektüre noch so sehr mit dem Inhalt beschäftige wie es beim Garten des Uroboros der Fall war. Das fing schon mit dem Begriff Apokatastis panton an.

(Apokatastasis ist eine theologische Lehre von der Wiederherstellung aller Dinge am Ende der Zeiten)

Und endet nicht mit den Nommo (Die Nommo sind Ahnengeister, die vom Volk der Dogon in Mali verehrt werden. Das Wort Nommos leitet sich von einem Dogon-Wort ab, das "um ein Getränk zuzubereiten" bedeutet. Die Nommos werden normalerweise als amphibische, zwittrige, fischähnliche Kreaturen beschrieben)

Michael Marrak lässt seine Protagonisten auf ein Ereignis zusteuern, das alles, was wir bisher von der Menschheitsgeschichte wussten, in Zweifel stellt.
Und es hat mich absolut begeistert, gerade weil der Autor es seinen Lesern nicht immer leicht macht, das Buch ist eine Herausforderung, der ich mich sehr gern stellte.

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H

Rezension zu "Der Kanon mechanischer Seelen" von Michael Marrak

phaszinierend
Hemlovor 2 Jahren

Über den Inhalt ist schon genug geschrieben worden. Mich haben die Ideen des Autors und die sprachliche Umsetzung schlichtweg vom Sockel gehauen. Endlich wieder ein phantastischer Roman, der nicht den hundersten Aufguss von Tolkien oder Lovecraft Nachahmern liefert, sondern eine eigenständige, sehr originelle Idee in einer virtiosen Sprache umsetzt.  

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Das Aion: Kinder der Sonne

Ihr wolltet schon immer eure eigene Geschichte schreiben? Dann habt ihr nun die Gelegenheit dazu und könnt auch noch einen tollen Preis gewinnen  
"Das Aion - Kinder der Sonne" von Michael Marrak aus dem Ravensburger Buchverlag.
Euren selbstgeschriebenen Text  entweder hier oder auf meinem Blog als Kommentar hochladen und schon seid ihr dabei.
Es gibt kein festgelegtes Thema, also habt ihr jede Freiheit beim Schreiben!


Eine Jury wird eure Texte bewerten, der ich natürlich auch angehöre. Ihr dürft aber auch die Texte der anderen selbst bewerten, indem ihr diese kommentiert. 
Wer teilnehmen möchte, ohne dass jeder seinen Text lesen kann, weil er oder sie grade an einem eigenen Buch arbeitet, kann mir den Text auch gerne per Mail an post_fuer_ronja@web.de oder hier als private Nachricht schicken.


Einsendeschluss ist der 30.11. 2014 um 23:59 Uhr. 


Ich freue mich auf eure Texte! :)
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