Michael Marshall Die Eindringlinge

(30)

Lovelybooks Bewertung

  • 42 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 9 Rezensionen
(2)
(14)
(9)
(5)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Eindringlinge“ von Michael Marshall

Jack Whalen hat seinen Job als Polizist in Seattle hingeschmissen und versucht einen Neuanfang. Als ihn ein alter Freund um Hilfe bei einem mysteriösen Mordfall bittet und gleichzeitig seine Frau Amy mehrere Tage unauffindbar ist, beginnt sein Leben aus dem Ruder zu laufen. Jack ist verunsichert. Manchmal überkommt ihn das unerklärliche Gefühl, nicht immer er selbst zu sein. Und warum benimmt sich Amy nach ihrer Rückkehr so eigenartig? Als Jack beginnt, Nachforschungen anzustellen, stößt er auf ein Geheimnis, das schwärzer ist als jeder Alptraum …

Das Buch lässt sich bis jetzt wirklich sehr gut lesen! Ich bin schon ganz gespannt wie es ausgeht, daraus folgt dass ich das Buch kaum aus der Hand legen kann.

— Sumpflicht
Sumpflicht

Stöbern in Krimi & Thriller

Oxen. Das erste Opfer

Sehr spannend und aufregend; macht neugierig auf die folgenden zwei Bände

Leserin3

Kreuzschnitt

Bogart Bull ist ein Kommissar, den ich gerne weiter begleiten möchte und auf dessen nächstes Abenteuer irgendwo in Europa ich gespannt bin.

misery3103

Durst

NEsbo knüpft mit diesem Thriller wieder an alte Stärke an. Mehr oder weniger die Fortsetzung von "Koma"

hundertwasser

In ewiger Schuld

Ich bin mega begeistert. Habe das Buch innerhalb von einer Nacht durchgelesen, weil es so spannend war.

elohweih

The Girl Before

Spannend, jedoch ziemlich sprunghaft und teilweise schleppend geschrieben.

Lina-Mit-Ell

Böse Seelen

Anders als die bisherigen Bücher der Reihe - aber sehr gut und spannend

Thommy28

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Eindringlinge" von Michael Marshall

    Die Eindringlinge
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. November 2012 um 19:46

    "Die Eindringlinge" von Michael Marshall beginnt mit einer beunruhigenden Situation, in der die Frau des ehemaligen Polizisten Jack Whalen verschwindet. Nach ihrem Auftauchen verhält sie sich verändert und Jack versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen. Im Klappentext heißt es schon "Für die Fans von Cody McFadyen, Stephen King und Dean Koontz". Vor allem den Bezug auf Stephen King muss man beherzigen, da das Buch - für mich unerwartet - zu einem relativ späten Zeitpunkt ins Übernatürliche abgleitet. Da ich das nicht erwartet hatte, hat mich die Geschichte letztlich auch nicht vollständig überzeugt (obwohl ich selbst sehr viel Stephen King lese). Den größten Pluspunkt bekommt das Buch für die hohe Spannung, weswegen ich es in vier Tagen fertig gelesen habe. Randnotiz: Einige Übersetzungs- und Rechtschreibfehler ließen mich immer wieder stolpern. Ich würde gerne 3,5 Sterne geben, bleibe aber bei drei, weil etliche bessere Bücher von mir auch vier Sterne bekommen haben.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Eindringlinge" von Michael Marshall

    Die Eindringlinge
    silbereule

    silbereule

    14. October 2012 um 01:11

    Jack Whalen lebt mit Ehefrau Amy in einem schnuckeligen Häuschen und ist recht zufrieden mit seinem Leben, bis er immer öfter feststellt, dass mit Amy etwas nicht stimmt. Dann taucht auch noch ein ehemaliger Schulfreund auf, den er 20 Jahre nicht gesehen hat und zeigt ihm befremdende Bilder von Amy und bittet ihn um Mithilfe bei der Aufklärung eines merkwürdigen Doppelmords. Als ehemaliger Cop ist Jack mit Ermittlungsarbeiten bestens vertraut und fängt an, der Sache auf den Grund zu gehen. Ein außergewöhnlicher, bemerkenswerter Thriller - in jeder Hinsicht. Genialer Schreibstil, lebendige Ausdrucksweise, die durch tiefgründige Wortwahl die Dinge oft auf den Punkt bringt. Ich war von Anfang an gefesselt und hatte schon 5 Sterne parat, aber die Auflösung des Rätsels um die brutalen Morde und die Persönlichkeitsveränderung von Amy las sich dann so, als ob der Autor die abstrusen Verschwörungstheorien von einem Schwerstgestörten aus der Psychiatrie übernommen hätte. Das hat mich dann doch sehr befremdet und mir ein och nö.. entlockt.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Eindringlinge" von Michael Marshall

    Die Eindringlinge
    romanasylvia

    romanasylvia

    05. March 2012 um 07:03

    Leider war das Buch nicht ganz mein Fall und ich hab es nach 160 Seiten weggelegt. Ich hab schon bessere Thriller gelesen.

  • Rezension zu "Die Eindringlinge" von Michael Marshall

    Die Eindringlinge
    LiebezuBuechern

    LiebezuBuechern

    06. September 2011 um 22:06

    Jack Wahlen war früher mal Polizist in Seattle, hat seinen Job jedoch an den Nagel gehängt um Bücher zu schreiben. Eines Tages taucht ein alter Schulfreund auf und bittet ihn um Hilfe bei der Aufklärung eines mysteriösen Verbrechens. Jack ist zuerst nicht interessiert, als dann jedoch seine Frau Amy mehrere Tage verschwindet fängt er an zu recherchieren und trifft auf einige böse Geheimnisse. 'Die Eindringlinge' war mein erstes Buch vom Autor Michael Marshall. Die Geschichte vom Klappentext hört sich gut an, der Autor hat jedoch meiner Meinung nach das Potenzial dahinter nicht genutzt. Erzählt wird die Geschichte fast immer in der Ich-Form aus Sicht von Jack Wahlen, was ich grundsätzlich bei Büchern sehr gerne mag. Mit fast jedem Kapitel kommen jedoch neue Personen hinzu oder ändern die Namen und irgendwann hat man das Gefühl in diesem Buch verloren zu sein und weiß bald nicht mehr um was es wirklich geht. Manche Stellen habe ich nur überflogen, weil die Geschichte teilweise einfach zu langatmig wurde. Auch das Ende hat mich leider nicht überzeugt und ich war ehrlich gesagt froh, als ich das Buch fertig gelesen habe. Vergleiche mit Autoren wie Stephen King oder Cody McFayden anzustellen, finde ich ebenfalls reichlich übertrieben, da der Autor von den Leistungen diesen Autoren noch weit entfernt ist. Zusammenfassend gebe ich diesem Buch 3 Sterne. Man kann es lesen, wird jedoch nichts vermissen, wenn man es lässt.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Eindringlinge" von Michael Marshall

    Die Eindringlinge
    Starbucks

    Starbucks

    23. July 2011 um 20:52

    Stefanie | 08.07.2011 Michael Marshall, 'Die Eindringlinge' „'Die Eindringlinge' von Michael Marshall ist ein echter pageturner. Am Ende jedes der 44 Kapitel passiert etwas Mysteriöses oder Spannendes, so dass man sofort weiterlesen möchte. Das Buch beginnt mit sehr vielen ganz unterschiedlichen Handlungssträngen, die nur langsam zueinander finden: Eine Frau und ihr Sohn werden brutal ermordet, ein guter Sportler, Gary Fisher, verändert sich komplett durch den Selbstmord einer Verehrerin, die er aber kaum wahrgenommen hat, das neunjährige Mädchen Madison ist wie besessen und läuft von zuhause weg, und schließlich der Ex-Cop James Whalen, der mit seiner Frau in der Nähe von Seattle wohnt und seinen Job an den Nagel gehängt hat, angeblich, um Bücher zu schreiben. Mit seiner Frau Amy ist er von L.A. nach Seattle gezogen, da sie dort auch arbeiten kann. Als Amy eines Tages verschwindet und nur ihr Handy gefunden wird, entspinnt sich eine Geschichte voller Geheimnisse und Lügen. Jack findet heraus, dass seine Frau einige Geheimnisse hat, zur gleichen Zeit ist sie aber auch total verändert, als sie schließlich wieder auftaucht. Gary Fisher stellt eine Verbindung zum Mordfall her, und dann ist da auch noch der Unbekannte auf einem Foto, der seinen Arm um Jacks Frau legt.... Nach und nach enthüllen sich die Geheimnisse um Amy. Durch einen geschickten Perspektivenwechsel kann der Leser aber auch die Geschichte um das Mädchen Madison mitverfolgen, die von einem geheimnisvollen Mann namens Shepherd aufgesucht wurde.. Des Weiteren liefert der Autor auch immer wieder Beschreibungen der Innenstadt von Seattle mit ihren bekannten Plätzen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Wenn man - wie ich - auch in Seattle gelebt hat, ist das eine besondere Zugabe, die ich sehr genossen habe, besonders auch den Ausschnitt aus der Rede von Chief Seattle, aber ich kann mir vorstellen, dass diese Beschreibungen für andere etwas langweilig wirken. Das Ende schließlich wird so manchen erstaunen, denn ein Thrillerleser mag anderes erwarten; es ist aber auch das, was 'Die Eindringlinge' von anderen Thrillern unterscheidet. Man kann sich viele Lösungen der Geschichte gedacht haben, viel mitgefiebert haben, aber schließlich driftet es alles ins Übernatürliche ab, und damit ist plötzlich und ganz schnell alles aufgelöst. Hat es sich der Autor da nicht ein bisschen einfach gemacht? Alles in allem ein tolles Buch, das Potential für einen tollen Thriller geboten hätte. Für mich aber doch eher enttäuschend die letzten ca. 100 Seiten, wo es sich abzeichnet, dass es keine 'normale' Auflösung geben wird. Trotzdem hat 'Die Eindringlinge' mich so gefesselt, dass ich es ganz schnell gelesen hatte, da wirklich stets etwas passiert - Spannung bis zur letzten Seite! Es ist doch das, was ein gutes Buch ausmacht. Auch, wenn das Cover mich nicht so anspricht - aber es fühlt sich toll an! - bekommt das Buch von mir 4 Sterne, 5 wären es, wenn der Schluss nicht so konstruiert wäre. Es gibt viele unvorhergesehene Wendungen. Aber für das Düstere, Mysteriöse, Unerklärliche kann ich mich nicht wirklich begeistern, zumindest dann nicht, wenn ich einen Thriller vor mir habe. Den Autor würde ich sehr empfehlen, und ich hatte viel Lesefreude!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Eindringlinge" von Michael Marshall

    Die Eindringlinge
    AennA

    AennA

    19. July 2011 um 11:07

    Eine Mutter und ihr halbwüchsiger Sohn werden brutal ermordet... Hat der Ehemann und Vater seine Familie hingerichtet? Madison ist neun Jahre alt. Das kleine Mädchen irrt ganz alleine durch Seattle... Was treibt sie an und welches Ziel verfolgt sie? Jack Whalens Ehefrau Amy verschwindet spurlos.... Als sie plötzlich wieder auftaucht, tut sie so, als sei nichts gewesen. Aber Jack, ehemaliger Polizist, bleibt misstrauisch... Warum ist seine Frau so verändert? Und was hat Gary Fisher, ein alter Freund aus Schulzeiten, mit all den mysteriösen Vorkommnissen zu tun? Jack lässt nicht locker und stößt auf unvorstellbare Dinge... Als ich den Prolog von "Die Eindringlinge" las, dachte ich nur "WOW" und war auf einen Thriller à la McFadyen gefasst. Doch ich hatte mich geirrt... Zwar versteht es der Autor Michael Marshall, seine Leser mit einem sehr flüssigen Schreibstil zu fesseln, doch geht das Genre des Buches in eine völlig andere Richtung als zunächst erwartet... Dies wird dem Leser allerdings nicht sofort klar... Er wird durch mehrere kleine Episoden geführt, die aus der Sicht der unterschiedlichen Protagonisten erzählt werden, was sich erst einmal als recht verwirrend erweist. Denn zunächst lässt sich kein Zusammenhang zwischen den einzelnen Charakteren erkennen. Jedoch nimmt die Verwirrung des Lesers nicht überhand, sondern wird stattdessen von der entstehenden Spannung regelrecht überflügelt. Der Drang, weiter zu lesen, ist groß... Dennoch war ich ein wenig enttäuscht, als ich erkannte, dass es sich bei diesem Buch eher um einen Mystery-Thriller handelt, was natürlichen in meinem persönlichen Geschmack begründet liegt und nicht zur Abwertung des Buches führen soll. Was ich von dem Ende halten soll, weiß ich so richtig noch immer nicht.... Doch habe ich den Verdacht, dass möglicherweise genau dies in der Absicht des Autors liegt....- uns im Unklaren zu lassen und Stoff zum Nachdenken zu geben! Denn wer weiß denn schon, wie weit Fiktion und Realität auseinander liegen? Von dem Autor Michael Marshall hatte ich zuvor noch nie gehört bzw. etwas gelesen, obwohl er schon mehrere Thriller veröffentlicht hat. Sein Schreibstil hat mir sehr zugesagt, so dass "Die Eindringlinge" sicher nicht mein letztes Buch von ihm gewesen ist, auch, wenn mich diese Geschichte nicht komplett überzeugt hat.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Eindringlinge" von Michael Marshall

    Die Eindringlinge
    Sumpflicht

    Sumpflicht

    11. July 2011 um 20:33

    Um was geht es? Jack Whalen, ehemaliger Polizist verbringt jetzt seine Tage als Buchautor, als plötzlich ein alter Schulfreund bei ihm auftaucht und ihn bei einem ungeklärten Mordfall um Hilfe bittet. Keinen Tag später verschwindet seine Frau, die eigentlich auf Geschäftsreise sein sollte, sich aber nicht wie sonst immer bei ihm meldet und in dem Hotel wo sie übernachten sollte auch nie eingecheckt ist. Whalen begibt sich auf die Suche nach seiner Frau und findet gleichzeitig Spuren, die auch auf den mysteriösen Mord hindeuten. Hat seine Frau etwas mit dem Mord zu tun? Schließlich hat sie sich schon eine Zeit lang merkwürdig verhalten. Als wäre sie eine andere Person. Meine Meinung: Thriller ist eigentlich nicht mein Genre. Darum war ich, als ich das Buch angefangen habe, zwiegespalten ob mir das Buch gefallen wird. Aber nach den ersten Seiten hat es mich schon in seinen Bann gezogen. Michael Marshall hat eine klare und direkte Schreibweise, kommt direkt auf den Punkt und umschreibt nichts mit ewig langen Sätzen. Am Ende des Buches kam bei mir aber eine leichte Durststrecke rein. Dies war am Anfang nicht der Fall, weil man von einem Geschehen ins nächste gestürzt ist und man ständig am mitfiebern war. Der Spannungsbogen war am Anfang recht hoch. Zum Ende hin hat es leider etwas nachgelassen. Ich hätte mir ein spektakuläreres Ende gewünscht, was mit dem genialen Anfang mithalten könnte. Das Buch weißt eine Menge an Charakteren auf, aber Marshall schafft es einen nicht den Überblick unter all den Leuten verlieren zu lassen. Man konnte jeden immer ziemlich schnell einordnen. Das ganze Geschehen sieht man aus der Sicht von mehreren Charakteren, was einem sehr dabei hilft, das Buch besser zu verstehen, da es doch eine recht ungewöhnliche Thematik zwischen Mystik und Verschwörungstheorien enthält. Ein Thriller, der nicht unbedingt mit seiner Brutalität und Blutigkeit besticht. Denn davon findet man nur am Ansatz etwas. Viel mehr überzeugt er durch seine überraschenden und spannenden Wendungen mit denen man nicht gerechnet hat. Cover: Wenn ich das Cover betrachte ohne den Inhalt des Buches zu kennen, gefällt es mir gut und bereitet Gänsehaut. Eigentlich ein richtig passendes Cover für einen Thriller Roman. Nachdem ich das Buch aber gelesen habe, finde ich nicht recht den Zusammenhang zum Cover. Sieht man es sich an erwartet man etwas ganz anderes vom Buch. Den Klappentext sollte man sich auch nicht durchlesen bevor man das Buch bis mindestens zur Hälfte gelesen hat. Dort wird etwas verraten, dass, wenn man es nicht wüsste das Buch mehr Spannung von Anfang an gegeben hätte. Am besten gefällt mir das UK Cover, welches ich auch am ehesten mit dem Inhalt identifizieren kann. Fazit: Ein wirklich gelungener Thriller. Wer gegen ein wenig Mystik und Verschwörungstheorien nicht abgeneigt ist und nicht unbedingt das blutige Gemetzel sucht, der wird seine Freude an diesem Buch haben.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Eindringlinge" von Michael Marshall

    Die Eindringlinge
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    06. July 2011 um 15:44

    "Begreifst du denn nicht?" Er beugte sich vor, und in seinen Augen brannte ein Feuer. "Das sind die Eindringlinge, Jack. Das sind die Leute im Innern." Jack Whalen, ehemaliger Polizist, hat nach der erfolgreichen Veröffentlichung eines Buches den Polizeidienst quittiert und versucht nun, seine Karriere als Schriftsteller auszubauen. Doch als ihn ein alter Freund bittet, ihn bei einem mysteriösen Mordfall zu unterstützen, gerät sein altes Leben plötzlich aus den Fugen. Seine Frau verschwindet bei einer Geschäftsreise spurlos, taucht aber wenig später wieder auf, als wäre nie etwas gewesen. Doch sie benimmt sich eigenartig und auf ihrem Handy findet Jack mysteriöse Nachrichten. Derweil verlässt hunderte Kilometer entfernt ein neunjähriges Mädchen ihr Zuhause, ohne ein Wort zu ihren Eltern, ohne dass ihr selbst bewusst ist, wo sie hinwill. Doch sie hat eine Mission zu erfüllen... _________ Meine Meinung Ich lese nicht allzu häufig Thriller, aber die Beschreibung dieses Buches konnte mich sofort für sich gewinnen, besonders auch, weil der Klappentext eine "Mischung aus Hochspannung, Paranoia und Grusel pur" verspricht. Grusel? Wird es vielleicht sogar etwas übernatürlich mit Geistern oder Aliens? Oder doch nur ein normaler Krimi? Nun ja, man muss das Buch schon komplett gelesen haben, um das zu erfahren und ich will euch auch auf keinen Fall alles verraten. Über weite Teile des Buches blieb es jedenfalls völlig unklar, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde und wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenhängen. Und genau diese Ungewissheit hat mich regelrecht an das Buch gekettet. Es beginnt mit einem Mord. Eine Frau und ihr Sohn werden von einem Mann ermordet, der scheinbar nach irgendetwas sucht und der geübte Thrillerleser würde nun erwarten, dass es mit den Ermittlungen weitergeht, Hinweise gesammelt werden und Verdächtige auftauchen. Doch Pustekuchen, der Mord spielt erstmal kaum noch eine Rolle und versinkt in einer dunklen Schublade im Hinterkopf des Lesers. Stattdessen geht es weiter mit Jack, einem ehemaligen Polizisten. Er wird von einem alten Schulfreund um seine Hilfe bei den Ermittlungen in besagtem Mordfall gebeten. Doch Jack lehnt ab, schließlich hat er sich von seiner Polizeikarriere verabschiedet und muss an seinem nächsten Buch arbeiten. Und so vergisst er die Bitte schnell wieder. Als ihn seine Frau Amy jedoch eines Abends von ihrer Geschäftsreise nicht anruft und auch er sie nicht erreichen kann, reißt ihn das aus dem gewohnten Trott. Er fährt selbst nach Seattle, um Amy zu suchen, doch was er dort erfährt, verunsichert ihn nur noch mehr. Amy war nie in dem gebuchten Hotel und auch ihr Chef weiß nichts von dieser Geschäftsreise. Tage später taucht sie wieder auf, als sei nichts gewesen, doch sie benimmt sich irgendwie seltsam, hat andere Gewohnheiten, vergisst wichtige Dinge... Zeitgleich tritt die neunjährige Madison auf, die gerade eine Woche mit ihrer Mutter im Strandhaus verbringt. Als ihr am einsamen Strand ganz allein ein unheimlicher Mann begegnet und meint, er hätte etwas für sie und sie dürfe niemandem davon erzählen, schwante mir schon Böses, doch es kam ganz anders. Der Mann gibt ihr eine Visitenkarte und in derselben Nacht verschwindet Madison spurlos. Im Verlaufe des Buches begegnen wir ihr immer wieder an unterschiedlichen Orten, von denen Madison nicht weiß, wie sie dort hingekommen ist. Wohin ist sie überhaupt unterwegs? Es dauert einige Zeit, bis sich Jacks und Madisons Schicksale verknüpfen. Doch statt sich langsam zu klären, wurde die Geschichte dadurch nur noch mysteriöser. Übernatürlich mysteriös? Das möchte ich nicht verraten, denn gerade das macht den Reiz des Buches für mich aus. Eins kann ich euch aber sagen: es handelt sich nicht um einen normalen Thriller, bei dem eigentlich nur nach dem Mörder gesucht wird. Stattdessen bietet uns Marshall hier ein fesselndes Verwirrspiel. Bröckchenweise werden dem Leser Hinweise hingeworfen, was es mit Madisons Gedächtnislücken und sogar den Veränderungen von Jacks Frau auf sich hat, und langsam aber sicher bekommt man eine Ahnung, womit man es hier zu tun hat. Aber nun ja, ahnen ist etwas anderes als wissen, und so blieb ich gespannt bis zum Schluss an den Seiten hängen. Und auch wenn die Auflösung etwas zu wünschen übrig lässt, trägt das doch nur weiter zum mysteriösen Gesamteindruck des Buches bei und hat mich nicht enttäuscht. Neben der spannenden Geschichte und dem wirklich gut gelungenen Charakter des Jack Whalen hat mich auch Marshalls Schreibweise an das Buch gefesselt. Ich kann gar nicht genau sagen, was mir daran so gut gefallen hat, aber er schreibt so geschliffen und wohlformuliert, dass es sich einfach unheimlich angenehm und zügig weggelesen hat. Der Autor versucht nicht krampfhaft, den Leser mit besonders brutalen Geschehnissen oder Worten zu schockieren, aber die unheimliche Stimmung und der leichte Grusel schleichen sich trotzdem ins Gehirn. Somit wurde das Versprechen einer "Mischung aus Hochspannung, Paranoia und Grusel pur" für meinen Geschmack mehr als erfüllt und ich fand den Mix echt gut gelungen, so dass ich mir gleich Nachschub von diesem Autor bestellen werde. Mein Fazit: Knallharten Realisten könnten einige Wendungen im Buch aufstoßen, wer also etwas gegen einen leichten „Akte X“-Faktor hat, dem sei von „Die Eindringlinge“ abgeraten. Wer aber nach einem mehr als ungewöhnlichen Thriller sucht, der wird hier packende Unterhaltung finden.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Eindringlinge" von Michael Marshall

    Die Eindringlinge
    Agatha-Rory

    Agatha-Rory

    26. June 2011 um 17:16

    Jack Whalen, ein ehemaliger Polizist wird von einem alten Freund aus der Schulzeit besucht und um Hilfe gebeten. Gary Fisher braucht Jacks Hilfe, um den Mord an einer Familie aufzuklären. Jack lehnt zunächst ab, erkennt aber bald, dass er Gary helfen muss, um das plötzliche Verschwinden seiner Frau Amy aufzuklären. Obwohl Amy wieder auftaucht und sie Jack zu verstehen gibt, dass er sich nur in ihren Terminen geirrt hat und sie gar nicht verschwunden war, bleibt bei Jack ein Argwohn bestehen, wo seine Frau die letzten Tage war und mit wem. Dann taucht Gary erneut auf und zeigt Jack Fotos von Amy mit einem anderen unbekannten Mann vor einem alten Gebäude. Jacks Misstrauen ist geweckt und er begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei lauern viele Gefahren auf ihn, die er zunächst nicht einschätzen kann und die ihn in Situationen bringen, die sein Leben, und so wie er es kennt, für immer verändern werden. Zunächst hat der Wechsel zwischen den Perspektiven irritiert, auch die unterschiedlichen einzelnen Geschichten waren anfangs verwirrend, doch im Laufe der Geschichte erkennt der Leser die Zusammenhänge und der Thriller wird dadurch immer spannender. Die Aussage über die Eindringlinge im letzten Kapitel finde ich etwas abenteuerlich, aber nichtsdestotrotz interessant und spannend.

    Mehr