Michael Marten Drei Klausuren und ein Todesfall

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Inhaltsangabe zu „Drei Klausuren und ein Todesfall“ von Michael Marten

Ein satirischer Ausflug in Lehrerzimmer und Lehrerherzen. Schonungslos, aber unterhaltsam. Amüsant, aber garantiert ohne falsche Rücksichtnahme. Geschrieben im Stile von Dietrich Schwanitz’ 'Der Campus', verfasst von einem, der es wissen muss. Die wohlgeordnete Welt des Philipp Willms, Studienrat, 46, bricht zusammen. Eben hielt er sich noch für den total jung geblieben, attraktiven Single mit Interesse an Jazz, Rotwein und Erotik in der Malerei, und plötzlich ist er zwischen alle Fronten geraten. Dabei wollte er, gelangweilt von Job und Schülern, doch nur die Fachschaft Gesellschaftswissenschaften übernehmen. Doch die ging an seinen Intimfeind Ramcke und damit auch die Ausbildung der unerhört attraktiven Referendarin Miriam Falter. In Willms erwachen die Jagdinstinkte – Rivale! Beute! Frau! – und er startet eine Intrige. Doch was als kleine Mobbingkampagne beginnt, verselbstständigt sich auf ungeahnte Weise. Eine Spirale der Eskalation setzt sich in Gang, nach und nach versinkt eine Berliner Schule im dreckigen Kampf jeder gegen jeden.

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  • Drei Klausuren und ein Todesfal

    Drei Klausuren und ein Todesfall
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    02. February 2014 um 18:14

    Wer denkt, dass auf deutschen Schulhöfen schlimme Zustände herrschen, der ist nicht mit der Situation im Lehrerzimmer vertraut, weiß Philipp Wilms zu berichten. Nachdem ihm eine Beförderung vor der Nase weggeschnappt wurde und sich der dafür verantwortliche Kollege auch noch die hübsche Referendarin anlacht, auf die Wilms eigentlich ein Auge geworfen hatte, brennt bei ihm eine Sicherung durch und er beginnt ein perfides Rachespiel. Seine Intrigen sorgen schnell dafür, dass Misstrauen unter den Kollegen entsteht und Gerüchte die Runde machen, die jegliches Vertrauen untereinander zerstören. Von dem Roman "Drei Klausuren und ein Todesfall" hatte ich mir lustige Unterhaltung versprochen. Philipp Wilms, der Protagonist der Geschichte, wird als Lehrer mit bitterbösem Charakter dargestellt, was sich eigentlich sehr gut mit der Thematik verbinden ließe. Die ersten Einblicke ins Lehrerzimmer waren noch etwas amüsant, aber schnell wirkt die angestrebte Satire überspitzt und zu konstruiert. Die (wohlgemerkt) erwachsenen Menschen geben sich bedenkenlos den Gerüchten hin und mobben sich gegenseitig. Keiner denkt auch nur eine Sekunde über die Ereignisse nach, sondern alle verhalten sich, als wäre sie selbst noch unreife Schüler. Der Roman lässt sich zwar recht flüssig lesen, aber der Humor ist überhaupt nicht übergesprungen. Die Geschichte wird zusehends absurder und verliert sich irgendwann in unglaubwürdigen Szenen, da der Autor einfach zu sehr übertreibt, selbst für einen satirischen Roman. Fazit: Humorvolle Unterhaltung findet man in diesem Roman nicht. Der bitterböse Ansatz ließ noch einiges erhoffen, aber nach kurzer Zeit wirkt die Geschichte lediglich gekünstelt und konstruiert, wodurch der Humor gefühlt mit der Holzhammer-Methode erzwungen werden sollte. Damit konnte Michael Marten mich nicht überzeugen. Taschenbuch: 205 Seiten, Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (20. Januar 2014), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3746629756, ISBN-13: 978-3746629759

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