Michael Martin Planet Wüste

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Inhaltsangabe zu „Planet Wüste“ von Michael Martin

Für sein neues Projekt war Michael Martin über fünf Jahre weltweit unterwegs, um die Landschaften und Lebensräume der Wüsten und Polarregionen unserer Erde zu erkunden. In über 40 Expeditionen durchquerte er die Extremzonen der Welt: Eiswüsten wie die Nordpolargebiete, Grönland, Spitzbergen und die Antarktis und Trockenwüsten wie Sahara, Gobi, Pamir, Namib oder Atacama abenteuerliche Reisen mit dem Motorrad, mit Hundeschlitten, auf Kamelen, mit dem Helikopter oder auf Skiern bei quälender Hitze oder monatelanger Dunkelheit.§Entstanden ist ein opulent ausgestattetes Buch, das auf einzigartige Weise die vier extremen Klimazonen vorstellt, die sich in unregelmäßigen Gürteln um die Erde ziehen. Die fotografische Meisterschaft von Michael Martin erreicht hier einen neuen Höhepunkt: Atemberaubende Bilder spektakulärer Landschaften faszinieren den Betrachter ebenso wie einfühlsame Fotografien der Menschen, die sich an diese lebensfeindlichen Umgebungen angepasst haben. So wird deutlich, was für ein einzigartiger und wunderbarer Ort unsere Erde ist, die selbst in den Wüsten und Polarregionen Nischen zum Leben und Überleben bietet.§Nie zuvor hat ein Buchprojekt eine so umfassende Gegenüberstellung dieser Landschaften vorgenommen. Dieses Buch ist nicht nur ein grandioser Bildband, der Staunen lässt und zum Träumen einlädt, sondern auch eine wissenschaftlich fundierte Dokumentation, die in gut verständlichen Texten die Trockenwüsten den Kälte- und Eiswüsten unserer Erde gegenüberstellt.

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  • "Vielmehr fühlte ich mich eins mit der grandiosen, unberührten Natur..."

    Planet Wüste
    R_Manthey

    R_Manthey

    02. November 2015 um 16:51

    Dieser Satz stammt aus dem Vorwort des Autors, und er erklärt, warum Michael Martin ein solch grandioses Buch zustande bringen konnte. Seine Begeisterung für die Wüsten dieser Welt entstand schon sehr früh. Aber erst ab 2009 trieb es ihn sechs Jahre lang auf 40 Reisen durch seine Sehnsuchtsgebiete, um an einem Projekt zu arbeiten, dessen Resultat dieser gewaltige Bildband ist. Wir Mitteleuropäer kennen in unserer Gegend keine Wüsten. Wie Martin tangieren wir vielleicht einmal bei einem Urlaub in Nordafrika die Sahara, um dann bei einem Ausflug ähnlich wie der Autor einst in seiner Jugend diese beeindruckenden Sandlandschaften zu bestaunen. Die Tatsache, dass fast die Hälfte der Landfläche der Erde von Wüsten bedeckt ist, scheint in unserer Vorstellung von der Welt noch nicht angekommen zu sein. Vielleicht liegt das auch daran, dass wir uns immer nur Sandwüsten vorstellen, wenn es um den Begriff Wüste geht. Doch Martin versteht unter Wüsten vegetationslose Gebiete, was selbstverständlich sinnvoll ist. Dann aber zählen die Kältezonen um die Erdpole natürlich auch zu den Wüstengebieten. Und wenn man sich damit erst einmal angefreundet hat und den Blick über die Erde hinaus auf unser Sonnensystem richtet, dann bestehen einige Planeten und deren Monde in diesem Sinne ausschließlich aus Wüsten. Deshalb verwundert es nicht, wenn dieses Buch mit einem kurzen Streifzug durch diese Planeten beginnt und ein großes Bild des Merkur an den Anfang stellt. Nach wenigen Seiten ist diese Exkursion allerdings schnell beendet, und Martin widmet sich dann der Erde. Zunächst erklärt er kurz die zonale Gliederung der Erde und die verschiedenen Wüstentypen, um sich anschließend nach dieser Gliederung mit den einzelnen Zonen und deren Wüsten zu befassen. Er geht dabei von Norden nach Süden vor - von der Arktis über die Wüsten der Nord- und Südhalbkugel bis zur Antarktis. Nach Martins Definition existieren selbst auf Island Wüsten, ebenso wie im Pamirgebirge und im Himalaya. Vielleicht empfindet man diese Geröll- und Gesteinswüsten nicht als Wüsten, weil wir immer Sand vor uns sehen, wenn wir den Begriff Wüste hören. Die großen Sandwüsten Asiens, Südamerikas und Afrikas kennt man vielleicht vom Nahmen her. In diesem Buch findet man neben kurzen Beschreibungen vor allem viele unglaublich schöne Fotografien, die nicht nur die Landschaften, sondern auch die Menschen zeigen, die in diesen Gebieten leben. Es ist immer wieder faszinierend, wie anpassungsfähig nicht nur die lebende Natur, sondern eben auch der Mensch als Teil von ihr ist. Am Ende des Buches findet man dann ungefähr 60 Seiten Texte, die von verschiedenen Autoren stammen und die wissenschaftlichen Hintergründe zum Thema Wüsten von verschiedenen Gesichtspunkten aus beleuchten. Die Mühen und der Aufwand, den Michael Martin und seine Mitstreiter für dieses Buch auf sich nahmen, haben sich ohne jeden Zweifel gelohnt. Entstanden ist ein faszinierendes und umfassendes Bild der Wüsten unseres Planeten, das nicht nur informativ und lehrreich, sondern vor allen Dingen auch ein ästhetischer Genuss ist.

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