Michael Mehrgardt , Vera Anders gar.aus.

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Inhaltsangabe zu „gar.aus.“ von Michael Mehrgardt

Nett sind sie ja, die neuen Kollegen in der Lübecker Mordkommission. Aber ein wenig aufdringlich ist Sven schon, und Ilka gibt sich stutenbissig. Und so richtig wohl fühlt sich Kriminalkommissarin Ike Jensen in der kahlen neuen Wohnung am Lübecker ZOB auch noch nicht. Wie gut, dass sie sich in die Arme ihres Freundes flüchten kann – doch dann klingelt ihr Handy und der Albtraum beginnt: Sie wird Ohrenzeugin eines brutalen Mordes. Die Ermittlungen führen Ike und ihre Kollegen in die Geschäftswelt der Hansestadt und die Kieler Politik. Je mehr sie herausfinden, desto brisanter wird es für die Ermittler: Schnell steht nicht nur die Karriere auf dem Spiel, sondern auch das nackte Leben. Und Ike muss sich den Abgründen ihrer Vergangenheit stellen. Der Lübecker Psychotherapeut und Autor Michael Mehrgardt brilliert mit sorgfältig gezeichneten Figuren und schreckt nicht vor heißen Eisen zurück. Vor allem aber versetzt er den Leser mit diesem rasanten Krimi in atemlose Spannung.

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  • Rezension zu "gar.aus." von Michael Mehrgardt

    gar.aus.

    Angela2011

    02. October 2011 um 23:00

    Nett sind sie ja, die neuen Kollegen in der Lübecker Mordkommission. Aber ein wenig aufdringlich ist Sven schon, und Ilka gibt sich stutenbissig. Und so richtig wohl fühlt sich Kriminalkommissarin Ike Jensen in der kahlen neuen Wohnung am Lübecker ZOB auch noch nicht. Wie gut, dass sie sich in die Arme ihres Freundes flüchten kann  doch dann klingelt ihr Handy und der Albtraum beginnt: Sie wird Ohrenzeugin eines brutalen Mordes. Die Ermittlungen führen Ike und ihre Kollegen in die Geschäftswelt der Hansestadt und die Kieler Politik. Je mehr sie herausfinden, desto brisanter wird es für die Ermittler: Schnell steht nicht nur die Karriere auf dem Spiel, sondern auch das nackte Leben. Und Ike muss sich den Abgründen ihrer Vergangenheit stellen. Das Cover finde ich sehr passend zu dem Buch. Es ist schlicht gehalten worden, mit einem schwarzen Hintergrund, und einem Einmachglas, dass darin abgeschnittene Hände, mit Handschellen innen drin zeigt. Dieser Krimi, hat mir eigentlich sehr gut gefallen, bis auf das die Personen am Anfang, viel zu viele waren. Man muss gut aufpassen, wer welche Rolle spielt, denn es ist schon recht verwirrend. Dies hätte ich eigentlich nicht gedacht, nach dem lesen der Inhaltsangabe. Besonders gut hat mir die Datums; Orts- und Uhrzeitangabe daran gefallen, die bei jedem Kapitel auftauchte. Der Krimi ist flüssig zu lesen, wenn man sich mit den Personen vertraut gemacht hat. Besonders die detailierten Beschreibungen der Orte, haben mir gut gefallen, da man es dann besonders gut vor Augen hat, wie wenn man sich einen Film anschaut. Die Personen haben mir auch gut zugesagt, denn sie wurden auch sehr detailiert beschrieben. Es gibt in dem Krimi auch etliche Szenenwechsel, und zudem drei Haupt- merkmale. Zum ersten geht es um sexuellen Kindesmissbrauch, die politische Korruption und der Schmuggel im Ausland. Auch wenn man durch die ganzen Geschehnisse das Puzzle nach und nach zusammensetzen kann, finde ich jedoch, dass es ein wenig zu viel des Guten war, denn es war ein wenig verwirrend, wenn zu Anfang so viel auf einmal passiert. Auch wenn der Krimi etwas zu überladen war, konnte dieser mich jedoch überzeugen, denn er war hervorragend überraschend und spannend, besonders am Ende des Buches. Fazit Ein ungewöhnlich, spannender Krimi, mit einem überraschenden Ende...

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  • Rezension zu "gar.aus." von Michael Mehrgardt

    gar.aus.

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. August 2011 um 19:03

    Politisches Ränkespiel * "Stell auf Mithören!", bat er. Gemeinsam lauschten sie. "Es ist zu warm!Hör auf!" Das Rufen, verwundert zuerst, dann ungläubig, ging in ein bizarres Lachen über, das sich überschlug. Jetzt rief der Mann:" Es ist zu heiß! LASS DAS!" Angst drang durch das Telefon: "Was soll das? WAS HAST DU VOR?" Man hörte das Entsetzen in seiner Stimme." * Ike Jensen wechselt zur Lübecker Mordkommission, mit ihren Kollegen muss sie erst noch warm werden. Sie flüchtet sich in die Arme ihres Freundes Lars. Doch dann klingelt ihr Handy und der Alptraum beginnt. Sie hört wie ein Mord verübt wird. Und als ob das noch nicht genug wäre, erhält sie auch noch anonyme Briefe, die ihr Innerstes aufwühlen.... * Michael Mehrgardt und Vera Anders haben zusammen einen schockierenden und aufrüttelnden Krimi geschrieben. Der Schreibstil beider Autoren ist gut und vor allem flüssig zu lesen. Die Szenen und Örtlichkeiten, werden so detailliert beschrieben, dass sich der Leser ohne Probleme die Bilder vor Augen führen kann. Auch wenn man sich etliche Szenen, die in diesem Buch vorkommen, nicht unbedingt vorstellen will. * In "gar.aus" werden zwei bzw. drei Themenschwerpunkte behandelt: sexueller Kindesmissbrauch, Schmuggel und in Verbindung damit politische Korruption. Für meinen Geschmack war es ein bisschen zu viel, zu Mal wir aus diesen Gründen schon zu Beginn des Buches so viele Szenenwechsel haben, z.B. nach Papete, Puerto Maldondado und Cuzco. Wie gesagt, das alles passiert schon auf den ersten Seiten und das kann schon mal ein wenig verwirrend sein. Ich denke Mehrgardt und Anders hätten auch "nur" mit dem Themenkomplex sexueller Missbrauch einen sehr guten Krimi schreiben können. Mehrgardt profitiert ein wenig durch seinen Beruf (Psychotherapeut) und Anders besitzt leider die Erfahrungswert. An dieser Stelle möchte ich sagen, dass ich es sehr tapfer finde in einem Buch über so schlimme Erlebnisse zu berichten. * Auch den Protagonisten merkt man die Liebe zum Detail und den Beruf bzw. die Vorbildung des Autors an. Egal ob es sich um Sven handelt, der seinen Familienprobleme nicht angeht, sondern sich lieber in Affären stürzt, Hauptkommissar Sloboda, der sich Sorgen um seinen Freund macht oder Kriminalkommissarin Ike Jensen, die einen Schutzpanzer um sich aufgebaut hat und keine Gefühle zulassen will. Doch durch die anonyme Briefeschreiberin beginnt die mühsam aufgebaute Mauer zu bröckeln... * Das Cover ist schlicht und einfach passend. Auf schwarzem Hintergrund steht ein Einmachglas mit abgeschnittenen Händen. * Krimifreunde können ihren Spaß an "gar.aus" haben. Solider Krimi, jedoch inhaltlich ein wenig überladen! * 3,5 Sterne

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  • Rezension zu "gar.aus." von Michael Mehrgardt

    gar.aus.

    Claudias-Buecherregal

    25. June 2011 um 23:47

    Ike Jensen ist eine dänische Kriminalkommissarin, die sich vor kurzem nach Lübeck versetzen hat lassen. Dort trifft sie auf ihre Kollegen Sven, der ihr schöne Augen macht, und Ilka, die darauf eifersüchtig reagiert. Trotzdem fühlt sich Ike in der Hansestadt einigermaßen wohl. Eines Tages erhält sie einen Telefonanruf und muss mit anhören, wie ein Mensch gequält wird, wahrscheinlich sogar bis zu seinem Tode. Sofort nehmen sie und ihre Kollegen die Ermittlungen auf. Wer starb so grauenhaft, warum musste die Person überhaupt sterben und wer ist der Täter? Die Kurzbeschreibung des Romans fand ich total klasse. Der Anfang des Buches hingegen hat meiner Euphorie dann leider einen kleinen Dämpfer erteilt. Der Schreibstil ist zwar ganz gut und die einzelnen Kapitel haben alle eine Datumsangabe nebst Uhrzeit zur besseren Orientierung, aber gerade am Anfang tauchen sehr viele Charaktere aus, so dass die ganze Handlung etwas verwirrend wirkte und ich nicht sofort aufnehmen konnte, wer welche Rolle spielte. Das hat mir den Lesespaß ein bisschen genommen. "Die blutroten Augen waren kein Traum. Sie hatten die Hölle gesehen." (Seite 45) Die Handlung ist ziemlich komplex und erstreckt sich über das Kommissariat in Lübeck, sowie deren Ermittlungsarbeiten, die Politik in Kiel, Korruption, Schmuggel im Ausland und Auftragsmord. Die Geschehnisse sind plausibel und nach und nach kann der Leser die einzelnen Bruchstücke zu einem Ganzen zusammensetzen. Besonders das Ende konnte mich dann wieder richtig überzeugen, da es überraschend und nachvollziehbar war. Das Cover gefällt mir richtig gut. Die abgetrennten Hände in einem Glas, versehen mit Handschellen, das passt hervorragend zu einem Krimi und nach dem Lesen kann ich bestätigen, dass sowohl der Titel "gar.aus.", als auch der Zusatz "ein ausgekochter Lübeck-Krimi" bestens zur Geschichte passen. Fazit: Eine interessante Handlung für Leser, die komplexe Geschichten mit vielen Charakteren mögen. Broschiert: 237 Seiten Verlag: Sutton Verlag; Auflage: 1 (1. Mai 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 0978387E12 ISBN-13: 978-3866806092

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  • Rezension zu "gar.aus." von Michael Mehrgardt

    gar.aus.

    sternthaler75

    19. February 2011 um 22:42

    Ein ausgekochter Lübeck-Krimi... wenn man diesen Untertitel liest, ist erstmal keinerlei Verbindung zum Buch vorhanden. Auch der Klappentext verrät zunächst nicht viel. Ike, eine neue Kollegin, ist erst seit kurzem in Lübeck bei der Mordkommision. Sie kommt mit den meisten Kolleginnen und Kollegen gut zurecht, nur Ilka ist gewissermassen etwas griffig ihr gegenüber, der übliche eifersuchtbestückte Zickenkrieg unter Mädels eben. Ike hat eine feste Beziehung mit Lars, und somit garkein Interesse an Sven, ihrem recht aufdringlichen Kollegen. Und außerdem hat sie selbst genug Probleme, die darauf warten, geklärt zu werden. Als während einer gemeinsamen Nacht ihr Handy klingelt, wird sie Ohrenzeugin eines Mordes. Gemeinsam mit ihren Kollegen versucht sie, das Opfer zu finden, hat aber keine Chance, ihm noch in irgendeiner Art und Weise zu helfen. Was ist geschehen, warum ist es passiert, wer kann so grausam sein, einen Menschen dermassen zu quälen? Zu Beginn ist alles etwas verwirrend, viele Namen, die miteinander zu tun haben und , wie ich finde, auch irgendwie ähnlich klingen. Doch im Verlauf des Krimis entspannt sich das Ganze etwas, die Zugehörigkeiten werden klarer. Eigentlich sind es zwei Geschichten, denn es geht auch um Ikes Vergangenheit, die sie nicht verarbeitet hat. Herr Mehrgardt verbindet hier politische Macht mit kriminalistischen Machenschaften, die bis nach Australien reichen, was ich so nicht erwartet habe. Durch eine Verkettung verschiedenster Umstände wird irgendwann im Verlauf klar, dass der geschehene Mord so garnicht gedacht war. So nimmt die Geschichte langsam Formen an, die in eine ganz andere Richtung gehen. Die Personen ansich sind sehr vielfälltig beschrieben, die verschiedenen Charakter gut dargestellt. Die Geschehnisse fand ich teilweise etwas langatmig, manche Sprünge in die verschiedenen Länder konnte ich nicht immer nachvollziehen. Umso besser ist die Gestaltung der einzelnen Kapitelüberschriften, in denen immer eine Orts- und Zeitangabe angegeben wird. Das hat den Rahmen klar und übersichtlicher gestaltet. Insgesamt ein Krimi, dessen Verlauf man, wie ich finde, in keiner Weise vorher sehen konnte, und letztendlich mit Spannung in jedem Fall aufwarten kann.

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