Michael Merhi Candygirl - Bobby war nicht böse!

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 12 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 9 Rezensionen
(9)
(4)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Candygirl - Bobby war nicht böse!“ von Michael Merhi

Bobby war nicht böse. Das Leben war böse. Die Umstände waren böse. Sein Vater, ja der war abgrundtief böse, aber er? Bobby? Niemals! Das zwölfjährige Mädchen Candygirl gerät in die Fänge des Zuhälters ›Schweineschwarte Bob‹, der ihr das Leben zur Hölle macht. Der sadistische Mann setzt alles daran, das zwölfjährige Mädchen sowohl seelisch als auch körperlich zu brechen. Wie ein Stück Vieh wird das junge Mädchen gebrandmarkt und von einem perversen Kunden an den anderen weitergereicht. Und was war mit Bobby? Bobby interessierte es einfach nicht, ob es kleine Mädchen oder Jungs waren, er nahm sie beide gern, schließlich waren es doch Gottes Kinder und der Mann hasste Gott. Abgrundtief! »Das liest sich wie Stephen King auf Speed, hart, erbarmungslos und sehr brutal. Absolut nur für erwachsene Leser mit starken Nerven geeignet!« Johannes Zum Winkel , von xtme.de »Hast du starke Nerven? Nein? Sorry, dann darfst du dieses Buch nicht lesen!« Michael Merhi »Das liest sich wie Stephen King auf Speed, hart, erbarmungslos und sehr brutal. Absolut nur für erwachsene Leser mit starken Nerven geeignet!« Johannes Zum Winkel , von xtme.de »Michael Merhi schreibt spannend, wie Stephen King, hart wie Jack Ketchum und gnadenlos wie Richard Laymon.«

Ein Buch, welches mehr als nur Spannung zu bieten hat.

— DunklesKapitel
DunklesKapitel

Bis zum Schluss wird man hingehalten... Der Spannungsauf- und abbau ist so präzise inszeniert, dass man bis zur letzten Seite mitfiebert.

— jassi_sweet
jassi_sweet

Hinterlässt Spuren. Nichts für schwache Nerven

— VanessaHeintz
VanessaHeintz

Candygirl bekommt von mir 5 Sterne, nicht weil ich den Autor mag, sondern weil der Kerl eine verdammt gute Geschichte erzählt.

— Gizmo_DO
Gizmo_DO

Wow... das erste Buch des Autors... und es hat mich sofort mitgerissen... es wird definitiv nicht mein letztes sein...

— PeWa
PeWa

Einblick in die Kinderprostitution, nichts für schwache Nerven...

— Virginy
Virginy

Stöbern in Krimi & Thriller

Wildfutter

Deftige und amüsante bayrische Krimikomödie

Tine13

Death Call - Er bringt den Tod

Typisch Carter, blutig, fesselnd, erschreckend und genial

Frau-Aragorn

Der zweite Reiter

spannend und kurzweilig

leserin

Wildeule

Guter Krimi mit sehr vielen ausdrucksstarken Chrakteren

Jana_Kl

Oxen. Das erste Opfer

Ein Krimi der Extraklasse aus dem Norden. Toller Start der Trilogie. Macht Lust auf mehr.

thomyn75

Projekt Orphan

Ein Action-Comic ohne Bilder. Gut geschrieben - muss man aber mögen.

soetom

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein Buch, welches mehr als nur Spannung zu bieten hat.

    Candygirl - Bobby war nicht böse!
    DunklesKapitel

    DunklesKapitel

    29. July 2017 um 15:19

    Bobby war das stetige Mobbingopfer seiner Mitschüler, er musste viele Demütigungen und Erniedrigungen einstecken. Doch auch er erfasste den Entschluss, dass es so nicht weitergeht und sucht seinen Weg der Rache, die er nur all zugut findet und verwirklicht. Bobby hat schon in seinen jungen Lebensjahren viele Menschen auf dem Gewissen, doch er hat kein Gewissen mehr und so rutsch er immer tiefer in die menschlichen Abgründe. Kinder sind sein Spezialgebiet und seinen Kunden stehen jegliche Taten frei zu. So muss auch seine neue Errungenschaft „Candygirl“ damit abfinden, jeglichen Scheiß durchzustehen. Doch das junge Mädchen ist stark und lässt sich nicht so leicht brechen.   Ich musste das Buch so gut wie in einem Zug durchlesen, da ich es nach den ersten Kapiteln nicht mehr weglegen konnte. Vor allem das Thema Prostitution Minderjähriger und Kinderpornografie ist leider ein allgegenwärtiges Thema. Auf der ersten Seite ist vermerkt, dass dieses Buch auf wahren Begebenheiten beruht, was mich nicht wirklich schockiert und ich zu 100% glaube. Der Mensch ist zu allem fähig und Michael Merhi hat uns diese menschliche Abartigkeit sehr nahe gebracht. Schon allein die Tatsache, dass dies ein gegenwärtiges und reelles Thema ist, macht das Buch spannend und absolut lesbar. Die Geschichte wechselt stets zwischen dem jetzigem Geschehen und der Vorgeschichte der jeweiligen Personen, was uns die Beweggründe und Taten von Bob und Candis näherbringt. Ja auch ich hatte anfangs Mitgefühl mit Bob, da er auch nur ein junge wie jeder andere auch war. Der Autor stellt ihn nicht nur als widerwärtigen Zuhälter dar, sondern als Mensch, zumindest zu Beginn. Gute Charaktere, detailreiche Beschreibungen und Spannung en masse vermischt mit Blut, Folter und anderen Abartigkeiten. Das reinste Lesevergnügen!   Ein Buch, welches mehr als nur Spannung zu bieten hat.

    Mehr
  • Extraklasse in Sachen Täter-Opferdenken

    Candygirl - Bobby war nicht böse!
    jassi_sweet

    jassi_sweet

    27. January 2017 um 18:11

    Vorab muss ich an der Stelle etwas sehr persönliches loswerden. Ich war ein Opfer. Und jetzt arbeite ich an einer Behörde, an der ich mit Fällen zu tun habe, die ein wenig härter sind. Demnach sehe ich das Buch aus einem anderen Blickwinkel, wie es wahrscheinlich ein zartbehüteter Leser ohne Vorgeschichte sieht.Wo fange ich an. Also erstmal hab ich mich ein wenig gesträubt innerlich das Buch anzufangen, eben wegen meiner eigenen Vorgeschichte, aber jetzt bin ich froh dass ich das Buch gelesen habe.Es geht um Bobby und Candis alias Candygirl. Es geht um die Geschichte wie Bobby zu "Schweineschwarte Bob" wird.Bobby war nicht immer Böse - heißt es im Text schon so schön, und das stimmt. Bobby kam nicht böse auf die Welt - Bobby wurde böse gemacht. Sei es durch seinen Vater, der immer wieder das "Von Angesicht zu Angesicht"-Gespräch sucht, oder durch das Hänseln seiner Klassenkameraden... Bobby war ein gutes Kind, das von seiner Umwelt böse gemacht wurde. Ausschlaggebend war die Demütigung von Shelly...Und wie es der Zufall will trifft Bobby auf Candis alias Candygirl...Und auch sie hat ihre Geschichte im Gepäck. Gedemütigt und verkauft von der eigenen Mutter und gepeinigt vom Onkel landet sie nach einem schwerwiegenden Erlebnis bei Bobby... und dieser fühlt sich zurück erinnert an seine erste große Liebe und bitterste Enttäuschung namens Shelly.Und das darf Sommersprosse - wie Bobby sie "liebevoll" zu nennen pflegt nun ausbaden. Wie wenn sie nicht schon genug durch die Mutter und ihren Onkel gelitten hätte. Sie dachte sie hätte das Schlimmste schon hinter sich, jedoch weit gefehlt... das Schlimmste steht ihr noch bevor - ihre Brautnacht - und diese bricht sie endgültig.Candygirl durchlebt die körperliche und seelische Hölle in dem Bunker, in dem sie für Schweineschwarte arbeiten muss. Zahlreiche Männer bedienen sich an ihr nicht nur sexuell sondern auch brutal. Sie wird vergewaltigt, geschlagen und gepeinigt bis sie eines Tages versucht zu fliehen. Ob sie es schaffen wird??? Das dürft ihr selbst erlesen ;-)Allgemein:Ich habe mich auf das Schlimmste vorbereitet wenn ich ehrlich bin. Ich bin kein Fan von Splatterfilmen, da ich das ganze Blut irgendwie nicht ab kann. Dafür mach ich super gerne so richtige Psychothriller. Und damit hat es das Buch definitiv geschafft bei mir zu punkten.Es gibt die ein und andere Stelle im Buch, bei der ich ein wenig kämpfen musst sie zu lesen, da Michael es punktgenau schafft das Geschriebene so detailliert zu erklären, dass das Kopfkino definitiv Bilder herstellen kann. Und besonders in der Mittagspause sollte man das Buch eher nicht lesen ^^Den psychischen Druck kann er auch wunderbar darstellen. Das Gefühl der Protagonisten sind so gut beschrieben, dass man denken könnte, er hätte es selbst erlebt. Hin und wieder musste ich das Buch zur Seite legen, da ich mich emotional so tief in die Geschichte eindenken konnte, dass es innerlich ein wenig weh tat. Man versucht immer wieder emotional einzugreifen und stellt sich die Frage, warum flieht sie nicht einfach. Oder warum wehrt sie sich nicht einfach. Es ist für außenstehende oft nicht leicht nachvollziehbar, aber ich finde das wurde in dem Buch super dargestellt, warum sich Candy nicht früher wehrt.Bis zum Schluss wird man hingehalten... Der Spannungsauf- und abbau ist so präzise inszeniert, dass man bis zur letzten Seite mitfiebert. Gut gemacht :)Nicht jeder böser Mensch ist von Geburt an böse. Der Mensch wird zu dem gemacht was er ist. Ebenso wie ein Opfer nicht immer ein Opfer ist.Sicherlich hat man im Leben immer die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen, aber was ist, wenn einem diese auch noch genommen werden? Die Hoffnung auf Liebe, Respekt und Zufriedenheit.Und was passiert mit einem gebrochenen Menschen, dem man alles nimmt. Entweder man wird zum Opfer oder zum Täter? Beide Seiten sind in Michael Merhis "Candygirl" super dargestellt.Ich hoffe das wird nicht das letzte Buch sein, das ich von Dir lesen darf Michael, denn mir hat es gut gefallen.

    Mehr
  • Oink Oink, macht das Schwein!

    Candygirl - Bobby war nicht böse!
    Gizmo_DO

    Gizmo_DO

    12. January 2017 um 10:18

    Kein bla, bla, mache ich nie, darum direkt meine Meinung, alles andere steht bei der Buchbeschreibung. Das Buch hat Seiten und kostet Geld! Candygirl ist ein tolles Buch und erzählt zwei Geschichten.Zum einen die Geschichte von Robert Dunhill, der nicht böse war, sondern böse wurde, dabei sehnte er sich doch nur nach Liebe. Nein, das Buch ist keine Liebesgeschichte, es ist sehr böse und krank und anstößig, lies es wenn du mir nicht glauben willst! Zum anderen ist es aber auch die Geschichte von Candis Bernstein, die Mutter und Vater verloren hat, nicht ganz so, also sie hat schon viel verloren, aber die Mutter nicht, aber auch das werde ich nicht weiter ausführen, du sollst das Buch ja selber lesen. Und nun ja, diese beiden Geschichten bzw. Personen prallen aufeinander! Bobby liebt seine Girls und Boys, wobei, Bobbys Girls, aber auch hier kann ich nicht mehr drüber sagen, der Autor selbst hat mir mal geschrieben „Markus, spoiler nicht“ und daran halte ich mich auch. Also Buch kaufen und lesen! Ach ja, wer Probleme mit dem Magen hat, oder gewisse Dinge mit Kindern nicht mag, Tiere kommen nicht, doch Schweine kommen vor, aber die werden nicht gequält, versprochen, also wer den Extremen Horror oder Hardcore Thriller nicht mag, sollte die Finger von diesem Buch lassen, das vermeidet auch schlechte Kritiken. Ich wollte nur warnen. Hier wird sich an Kinder vergangen! Candygirl bekommt von mir 5 Sterne, nicht weil ich den Autor mag, sondern weil der Kerl eine verdammt gute Geschichte erzählt. Zwischen durch holpert es zwar ein wenig, einige Formulierungen und Szenen sind mir nicht ganz schlüssig in der Beschreibung und das Ende zieht sich unnötig und verfängt sich auch an ein oder zwei Stellen an Widersprüchen, kann natürlich auch an mir liegen, aber als Ganzes betrachtet ein gelungenes Debüt von Michael Merhi. Ich werde ihn im Auge behalten und sicher auch das nächste Buch lesen. Danke Michael für diesen geilen Trip!

    Mehr
  • Wow... das erste Buch des Autors... und es hat mich sofort mitgerissen... es wird definitiv nicht me

    Candygirl - Bobby war nicht böse!
    PeWa

    PeWa

    08. January 2017 um 19:11

    Bobby war nicht böse. Das Leben war böse. Die Umstände waren böse. Sein Vater, ja der war abgrundtief böse, aber er? Bobby? Niemals! Das zwölfjährige Mädchen Candygirl gerät in die Fänge des Zuhälters ›Schweineschwarte Bob‹, der ihr das Leben zur Hölle macht. Der sadistische Mann setzt alles daran, das zwölfjährige Mädchen sowohl seelisch als auch körperlich zu brechen. Wie ein Stück Vieh wird das junge Mädchen gebrandmarkt und von einem perversen Kunden an den anderen weitergereicht. Und was war mit Bobby? Bobby interessierte es einfach nicht, ob es kleine Mädchen oder Jungs waren, er nahm sie beide gern, schließlich waren es doch Gottes Kinder und der Mann hasste Gott. Abgrundtief! Die Geschichte besteht aus insgesamt drei Handlungssträngen. Zum einen haben wir die aktuelle Geschichte um Candygirl, in den Fängen von Bob. Dazu erfährt man in ausführlichen Rückblicken in Bobbys Vergangenheit, wieso er ist, wie er ist. Des Weiteren erfährt man noch einiges um Candys Vergangenheit.Ich fand „Candygirl“ unglaublich spannend! Die Geschichte ist hart und unglaublich brutal. Alle drei Handlungsstränge wimmeln vor Grausamkeiten, Perversionen und ekelerregender Szenen, Blut und Fäkalien. Candygirl ist definitiv nichts für Leser mit schwachen Nerven. Trotz der kritischen Thematik und der extrem hohen Brutalität liest sich das Buch wie ein erstklassiger Thriller!Dies war mein erstes Buch von Michael Merhi und es wird definitiv nicht mein letztes gewesen sein. Der Autor, von dem ich ich bisher noch nichts zuvor gelesen habe, hat es geschafft, mich bereits nach wenigen Seiten zu fesseln und ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen... Eigentlich schon viel zu schnell... Und ich werde definitiv die Augen offen halten und mit Spannung seine weiteren Werke verfolgen... Insgesamt gebe ich dem Buch 4,75 von 5 Sternen... ja ihr habt richtig gelesen... Die Story war einfach Bombe und fesselt einen von der ersten Seite an, das Cover (ihr solltet es euch auf jeden Fall mal genauer anschauen) ist eines der schönsten dieses Jahres... die Träne und die Konturen einer Person unter der Haut springen einem sofort ins Auge...

    Mehr
  • Eins der Bücher die man mag oder auch nicht!

    Candygirl - Bobby war nicht böse!
    Selest

    Selest

    06. November 2016 um 18:22

    Zitat: Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde, das erklärt manchesWir begeben uns hier mit zwei Hauptprotagonisten auf die Reise.Da ist einmal Bob von Beruf Zuhälter der übelsten Sorte.Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Kinderprostitution und zwar absolut ohne tabu.Warum und wieso er so knadenlos ist erfährt man aus seiner Geschichte,den wirklich selten wird etwas böses geboren. So ist das auch bei Bob,aber ihm wird frühzeitig beigebracht, mit "Nett" kommt man nicht weit.Anders das Mädchen Candis, bis zum Todd ihres Vaters ein glückliches Kind.Aber auch hier spielt das Leben übel und so landet sie bei Bob.Fatalerweise weckt sie in Bob auch noch Erinnerungen und so erlebt sie die Hölle auf Erden.Wie das ganz Ausgeht werde ich euch nun nicht sagen, nur soviel für schwache Nerven ist es allein wegen dem Thema nichts.Der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund und man leidet mit der jungen Candis / Candy mit.Zum Thema Horror, nun es ist kein Horror Buch im klassischen Sinn, aber ich denke das Thema bringt genug Horror mit sich.Was Menschen, Menschen antun, kann schlimmer sein, wie alles was Film und Fernsehen sich einfallen lassen.Zu Thema wahre Begebenheit, mit Sicherheit einiges davon jeden Tag wieder, immer wieder aufs neue. Wenn die Vorstellung nicht Horror ist, weis ich es auch nicht mehr.An einigen Stellen gerade was Verletzungen angeht ist hier leider etwas überzogen, aber gut das darf ein Buch auch, das in diese Kategorien eingeteilt ist. Ob man es unbedingt brauch ist eine andere Sache, das Thema an sich gibt ja schon einiges her.So zum vergleich, wäre es wohl wirklich Lee, aber viel realer, viel näher aber auch nicht ganz so brutal.Die ganze Story ist super verpackt und lässt sich gut lesen.Und so bin ich bei der Überlegung 4 oder doch 5 und komme eindeutig auf 5. Den immer wen man ein Buch in einer Nacht liest, sollte man wirklich nichts anderes geben. Gelesen über KU, aber das Buch brauche ich noch als Print, den das werde ich noch mal lesen.

    Mehr
  • Auge um Auge...

    Candygirl - Bobby war nicht böse!
    Virginy

    Virginy

    07. October 2016 um 00:21

    Candygirl, eigentlich Candis, ist 12, als sie zu Schweineschwarte Bob, ihrem neuen Zuhälter kommt. Bis dahin hat sie schon ein hartes Leben hinter sich, doch Bob weiß das noch zu toppen, denn Candy erinnert ihn an die größte Demütigung seines Lebens und dafür soll sie büßen. Davon ahnt das Mädchen allerdings wenig und versucht so, ihrem neuen Herren erstmal alles recht zu machen, womit sie kläglich scheitert. Sowohl Bob, als auch Candygirl haben keine schöne Kindheit hinter sich und das hat sie geprägt, beide jedoch auf eine unterschiedliche Art. Während Candy auch nach Jahren von der Flucht in ein normales Leben träumt, weiß Bob, dass er sonst nirgendwo anders eine Chance hat, Dank seiner Skrupellosigkeit und Brutalität hat er sich immerhin einen gewissen Ruf erarbeitet... Michael Merhis "Candygirl" ist hart, verdammt hart, teilweise erinnert es mich ein bisschen an Ketchums "Evil", wer beide Bücher gelesen hat, weiß, warum... Wir begleiten Candy und auch Bob, ihren Gegenpart, in ihrem tristlosen Leben, beiden ist es nicht gut ergangen , selbst der brutale Bob tut einem zeitweise einfach nur leid und doch weiß man von Anfang an, dass die Begegnung der beiden ein tödliches Spiel in Gang setzt, in dessen Verlauf sie sich nichts schenken werden. Und auch hier mal wieder eine Warnung, das Buch ist hart, immerhin geht es um Kinderprostitution und allem, was damit zusammenhängt. Für Candis gibt es von mir 4 von 5 Sternen und eine unbedingte Leseempfehlung für die Liebhaber härterer Kost...

    Mehr
  • Brutal, brutaler, „Candygirl“!

    Candygirl - Bobby war nicht böse!
    mordsbuch

    mordsbuch

    28. September 2016 um 10:41

    BuchinfoCandygirl - Michael MerhiTaschenbuch - 434 Seiten - ISBN-13: 978-3959570015Verlag: REDRUM BOOKS - Veröffentlichung: 11. August 2016EUR 16,04KurzbeschreibungBobby war nicht böse. Das Leben war böse. Die Umstände waren böse. Sein Vater, ja der war abgrundtief böse, aber er? Bobby? Niemals! Das zwölfjährige Mädchen Candygirl gerät in die Fänge des Zuhälters ›Schweineschwarte Bob‹, der ihr das Leben zur Hölle macht. Der sadistische Mann setzt alles daran, das zwölfjährige Mädchen sowohl seelisch als auch körperlich zu brechen. Wie ein Stück Vieh wird das junge Mädchen gebrandmarkt und von einem perversen Kunden an den anderen weitergereicht. Und was war mit Bobby? Bobby interessierte es einfach nicht, ob es kleine Mädchen oder Jungs waren, er nahm sie beide gern, schließlich waren es doch Gottes Kinder und der Mann hasste Gott. Abgrundtief! »Das liest sich wie Stephen King auf Speed, hart, erbarmungslos und sehr brutal. Absolut nur für erwachsene Leser mit starken Nerven geeignet!« Johannes Zum Winkel , von xtme.de »Hast du starke Nerven? Nein? Sorry, dann darfst du dieses Buch nicht lesen!« Michael MerhiBewertung„Candygirl“ ist das erste Buch von Michael Merhi.Der Autor der selbst großer Fan von Clive Barker, Richard Laymon, Stephen King und Jack Ketchum ist, legt mit seinem Erstlingswerk wirklich einen grandiosen Start hin.Michael Merhi schreibt schonungslos. Es ist brutal, ekelerregend und schockierend. Die einzelnen Szenen werden sehr detailliert beschrieben. Ein Schauer nach dem anderen lief mir über den Rücken. Trotzdem war ich fasziniert von der Geschichte und auch von Merhi's Schreibstil. Er schreibt flüssig und direkt, ohne lange um den heißen Brei zu reden.Schwache Nerven sollte man bei diesem Buch allerdings nicht haben. Ich bin gespannt mit was uns Michael Merhi als nächstes in den Bann des Bösen ziehen wird.Fazit: Brutal, brutaler, „Candygirl“! Volle Punktzahl!

    Mehr
  • CANDYGIRL

    Candygirl - Bobby war nicht böse!
    Books-have-a-soul

    Books-have-a-soul

    19. September 2016 um 13:20

    Der Klappentext und das Cover zum Buch haben mich neugierig gemacht und ich war sehr gespannt was mich erwartet! Es hieß das Buch sei wahnsinnig brutal und die Szenen sehr detailliert usw. Ich muss gestehen, dass ich anfangs meine Zweifel hatte weil oftmals bei den Beschreibungen übertrieben wird, aber ich kann euch sagen, nicht hier! Wer keine ausführlichen Vergewaltigungs-Szenen und Misshandlungen von Kindern ertragen kann, sollte auf jeden Fall die Finger davon lassen. Den Leser erwartet in der Tat eine unglaubliche Geschichte mit perverser Brutalität, Beschreibungen bis ins kleinste Detail, blutige und ekelerregende Szenen. Man hat kaum mal Zeit durchzuatmen.Wer jetzt denkt es handelt sich nur um reine Misshandlungs-Darstellungen, der täuscht gewaltig, denn der Autor hat wirklich eine glaubhafte aber auch sehr tragische Geschichte unter der Brutalität verpackt! Man erfährt alles aus den Leben von Opfer und Täter, erhält einen Blick bis zur frühen Kindheit und ich bin mir sicher, es wird keinen Leser geben, der nicht das ein oder andere mal auch Mitleid für den "Bösen" verspürt. Es gab zahlreiche Situationen, in denen ich inne halten musste, um das gerade gelesene zu verarbeiten. Man kann sich diese Grausamkeit, die Candy ertragen muss nicht vorstellen und spürt regelrechten Hass und Ekel beim Lesen.Gleichzeitig ist das Buch aber so spannend, dass ich es nur schwer beiseite legen konnte! Der Schreibstil hat mich gefesselt und für mich war das sicher nicht das letzte Buch, dass ich von diesem Autor gelesen habe!Fazit: Horror vom Feinsten! Fans von Festa Hardcore kommen auch hier voll auf ihre Kosten! 

    Mehr
  • Sehr, sehr hart - gut geschrieben

    Candygirl - Bobby war nicht böse!
    AlexandraMazar

    AlexandraMazar

    07. September 2016 um 23:26

    Candygirl von Michael Mehri ist das erste Buch, dass ich in diesem Genre gelesen habe. Durch Stimmen im meinem Umfeld neugierig geworden, habe ich mir das Buch auf meinen Reader geladen.Wie der Autor schon selbst schreibt, ist das Buch durch seine explizite Darstellung von Gewalt nicht leicht zu lesen und das sollte berücksichtigt werden.Ich habe während des Lesens verschiedenste Emotionen durchlebt. Mitleid mit Bobby, Verständnis, dann Unverständnis und Ekel. Das Grauen hatte mich gepackt und hielt mich gefangen.Dann ist da Candygirl, was ihr angetan wird ist schwer zu ertragen und zu verstehen.Der Autor beschreibt Protagonist und Antagonist unverschnörkelt, klar, ohne dem Leser irgendeine Möglichkeit zu geben sich hinter Klischees zu verstecken und ausruhen zu können. Das war es dann auch, was mich fasziniert an "Candygirl" - der Schreibstil des Autors ist einfach sehr gut, ohne Plattitüde, prägnant und ließ mich direkt mit durch die Hölle gehen.Fazit:Ich habe mit dem Buch "Candygirl" Höhen und Tiefen durchlebt, bin Dank des ausgezeichneten Schreibstils des Autors in die Seelen der Protagonisten eingetaucht, auch wenn mir nicht gefallen hat was ich da entdecken konnte.Ein überraschendes Buch, intelligent und so ganz anders.*****Sterne von mir.

    Mehr