Candygirl Horror - Thriller

von Michael Merhi 
4,3 Sterne bei9 Bewertungen
Candygirl Horror - Thriller
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (8):
S

Super krasses Buch! Wer gute Nerven hat, sollte das Buch dringend lesen !! Fantastisch ,wahnsinnig!

Kritisch (1):
JsBookSights avatar

Es ist für mich durchaus großes Potential in der Geschichte erkennbar, leider konnte sie mich aber beim Lesen nicht so recht packen.

Alle 9 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Candygirl Horror - Thriller"

Bobby war nicht böse. Das Leben war böse. Die Umstände waren böse. Sein Vater, ja der war abgrundtief böse, aber er? Bobby? Niemals! Das zwölfjährige Mädchen Candygirl gerät in die Fänge des Zuhälters ›Schweineschwarte Bob‹, der ihr das Leben zur Hölle macht. Der sadistische Mann setzt alles daran, das zwölfjährige Mädchen sowohl seelisch als auch körperlich zu brechen. Wie ein Stück Vieh wird das junge Mädchen gebrandmarkt und von einem perversen Kunden an den anderen weitergereicht. Und was war mit Bobby? Bobby interessierte es einfach nicht, ob es kleine Mädchen oder Jungs waren, er nahm sie beide gern, schließlich waren es doch Gottes Kinder und der Mann hasste Gott. Abgrundtief! »Das liest sich wie Stephen King auf Speed, hart, erbarmungslos und sehr brutal. Absolut nur für erwachsene Leser mit starken Nerven geeignet!« Johannes Zum Winkel , von xtme.de »Hast du starke Nerven? Nein? Sorry, dann darfst du dieses Buch nicht lesen!« Michael Merhi »Michael Merhi schreibt spannend, wie Stephen King, hart wie Jack Ketchum und gnadenlos wie Richard Laymon.« LESERSTIMMEN »Die letzten Seiten des Buches erinnern an Quentin Tarantino in seinen dunkelsten Zeiten.« Mari März »Spannendes & brutales Buch das an die Substanz geht. Wirklich nicht für schwache Nerven. Musste manches mal das Buch beiseite legen und durchatmen.« von SU1980 »Michael Merhi schreibt spannend, wie Stephen King, hart wie Jack Ketchum und gnadenlos wie Richard Laymon.« »Das liest sich wie Stephen King auf Speed, hart, erbarmungslos und sehr brutal. Absolut nur für erwachsene Leser mit starken Nerven geeignet!« Johannes Zum Winkel , von xtme.de »Fans von Festa Hardcore aufpasst: Hier kommt Michael Merhi! Eines kann ich euch sagen, dieser Autor macht bekannten Horror-Meistern wie "Edward Lee" ganz schöne Konkurrenz!« Books have soul »Ich habe mit dem Buch "Candygirl" Höhen und Tiefen durchlebt, bin Dank des ausgezeichneten Schreibstils des Autors in die Seelen der Protagonisten eingetaucht, auch wenn mir nicht gefallen hat was ich da entdecken konnte. Ein überraschendes Buch, intelligent und so ganz anders.« »„Candygirl“ ist das erste Buch von Michael Merhi. Der Autor der selbst großer Fan von Clive Barker, Richard Laymon, Stephen King und Jack Ketchum ist, legt mit seinem Erstlingswerk wirklich einen grandiosen Start hin. Michael Merhi schreibt schonungslos. Es ist brutal, ekelerregend und schockierend. Die einzelnen Szenen werden sehr detailliert beschrieben. Ein Schauer nach dem anderen lief mir über den Rücken. Trotzdem war ich fasziniert von der Geschichte und auch von Merhi's Schreibstil. Er schreibt flüssig und direkt, ohne lange um den heißen Brei zu reden. Schwache Nerven sollte man bei diesem Buch allerdings nicht haben. Ich bin gespannt mit was uns Michael Merhi als nächstes in den Bann des Bösen ziehen wird. Fazit: Brutal, brutaler, „Candygirl“! Volle Punktzahl!« Mordsbuch

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B01MRNZT2Z
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:434 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:22.11.2016

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne5
  • 4 Sterne3
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Buecherheikes avatar
    Buecherheikevor einem Jahr
    Außerhalb meiner Wohlfühlzone.... Aber ich liebe es...

    Verlag: Redrum Books Hardcore
    Seiten: 434ISBN: 978-3959570107
    Ich versuche ja öfter mal ein Buch außerhalb meiner Wohlfühlzone zu lesen. Candygirl war so außerhalb, dass man dort das Wort "Wohlfühlzone"  gar nicht kennt.
    Irgendwie hat mich das Buch von Anfang an angesprochen/hypnotisiert/verhext... Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Ich wollte es lesen. Warum? Frag mich doch nicht. Woher soll ich das wissen? Es wollte eben unbedingt gelesen werden. 
    Dazu muss ich sagen, dass ich der größte Schisser vor dem Herrn bin. Filme gehen. Aber Bücher? Da macht meine Fantasie Überstunden. Wenn ich mir dann in meinem Kopf die Dinge ausmale, kann das schon mal zu schlaflosen Nächten und wirren Träumen führen. 
    Und dann kam Candygirl. Beim ersten Abschnitt dachte ich, mmhhh, heftig. Aber du bist schon ein großes Mädchen. Du schaffst das. Im zweiten Abschnitt haut der Autor mir dann die dunkelsten Abgründe der menschlichen Natur vor den Latz. Heftig ist da nicht mehr das richtige Wort. Aber der letzte Abschnitt... Wie soll ich heute Nacht schlafen? Muss ich überhaupt schlafen? Heute? Jemals wieder? 
    Ich muss ehrlich sagen, nicht mein Thema. Muss ich nicht haben. Aber die Art zu schreiben, liebe ich. Da ist kein Ausschmücken. Kein drumherum reden. Nur harte Fakten. Mit denen muss der Leser klarkommen. *hab ich schon erwähnt, dass ich gleich schlafen gehen muss?* 
    Ich würde gerne mal ein Buch in einem ganz anderen Genre von ihm lesen. Vielleicht überrascht er mich ja mal mit einem Krimi. 
    Pst, ich nochmal. Nicht weitersagen, aber ich liebe Candygirl. 

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    DaRoSos avatar
    DaRoSovor einem Jahr
    Kurzmeinung: „Candygirl“ ist ein nettes Buch mit einem gewissen „Hausfrauen-Schocker-Potenzial“
    Bald seid ihr alle totgefickt...!

    Wer kennt es nicht: das Wechselspiel zwischen der persönlichen Erwartung und dem tatsächlich Dargebotenen. So habe ich bei „Candygirl“ etwas vollkommen anderes erwartet, als mich schlussendlich tatsächlich begrüßte.
    Erwartet habe ich eine blutige, gerne übertriebene und, sofern gut umgesetzt, sinnfreie Gewaltorgie – ein kleines Splatterpunk-Manifest auf gut 400 Seiten, dass mich als psychisches Wrack zurücklässt…
    …bekommen habe ich Popcorn-Kino im Pop-Art-Stil.

    Ich bitte diese Aussage jetzt nicht negativ aufzufassen, sondern vielmehr mit einem gewissen Grinsen auf den Lippen – denn das Letzte, was ich Michael Merhi absprechen kann und will, ist sein unglaubliches Potenzial!

     

    „Candygirl“ erzählt eigentlich zwei Geschichten: einmal die von Robert Dunhill („Bobby“) und dann eben die von Candis Bernstein (Candygirl).
    Beide eine scheiß Kindheit erlebt, beide eine Entwicklung durchgemacht, Täter, Opfer, tralala…

    Man sehe mir meine etwas entnervte Unverblümtheit nach, nur reagiere ich auf überwürzte „Herzschmerz-Suppe“ äußerst allergisch – insbesondere, wenn man merkt, dass der Autor auch anders könnte, würde ihm der Lektor nur mal auf die Finger kloppen!
    Nunja… ich schweife ab.

     

    Interessant fand ich die Tatsache, dass es mir nicht möglich war, eine gefestigte Beziehung zu einem der Protagonisten aufzubauen. So blieb weniger eine unüberschreitbare Distanz, als eine gewisse Sterilität, mit der die mitunter schon beinahe pathetischen (Gewalt-)Darstellungen zeitweilig in eine groteske Posse abglitten: schocken um jeden Preis.
    Die mich nun also weniger berührende, stete Anstrengung der bewussten Überschreitung, verlangte dem Nervenkostüm zwischenzeitlich eine gewisse Toleranz ab – man sieht sich bisweilen einer ernüchternden Persiflage des Rumpelstilzchen-Syndroms ausgeliefert: mehr, lauter, härter, brutaler.
    Und so zappeln nun also unterschiedlichste Ausschreitungen in zeugungswilligen Termini, unfruchtbar vor den Augen des Lesers dahin…

    Vermisst habe ich persönlich einfach die Glut zwischen den Zeilen – dieses schwelende Feuer, das die Grundfesten der Überzeugung dahinschmelzen und am eigenen Weltbild zweifeln lässt – das Potenzial dazu ist nahezu greifbar! Stattdessen aber, erwartete mich immer mal wieder die ein oder andere Ohrfeige – wahrnehmbar, aber eben nicht bewegend – nicht ausschlaggebend oder gar essentiell; „Klapps“ – und fertig.

     

    Auf der Aussage begründet, „Candygirl“ beruhe auf einer wahren Begebenheit, möchte ich Merhis Werk als eine recht „musengeschwängerte“ Biographie betiteln.
    Zweifelsohne hat Michael Merhi Potenzial, zweifelsohne ist „Candygirl“ ein nettes Buch mit einem gewissen „Hausfrauen-Schocker-Potenzial“ – doch bleibt in der Realität die Theatralik meist nur den Hinterbliebenen und nicht den Opfern zum Geschenk – und hier wird die Scheiße eben noch allzu oft als Dünger, denn als stinkende Ausscheidung verwendet. In einem solchen Buch, sollen meinetwegen die Geschwüre triefen, nicht aber die Handlung!
    Es ist weniger dreckig, als bisweilen offenlegend, weniger schockierend, als unterhaltsam und weniger hart, als beschreibend – ein durchaus massentaugliches Drama.

     

    Nun mag das alles sehr viel schlimmer klingen, als es eigentlich gemeint ist!
    Michael Merhi hat mit „Candygirl“ ein handfestes Debüt auf den Markt gebracht, welches durchaus ein paar Stündchen zu unterhalten weiß. Wirklich schön war, dass man Merhis Leidenschaft zum schreiben immer wieder gespürt hat – und ist das nicht wichtiger, als alles andere…?

     

    Ich will nicht lügen oder Dinge schön reden: lange habe ich mit mir gehadert, ob ich nun drei oder vier Drachen vergeben sollte.
    Die Entscheidung zu vier Sternen (wenngleich nur sehr knapp) basierte insbesondere auf der Tatsache, dass es sich um ein Debüt handelt – hier gibt es einfach noch den Welpenbonus! Und nebenbei wusste „Candygirl“ mich zumindest temporär zu unterhalten…

    Was mich wirklich so stinksauer an diesem Magerschinken macht, ist das verdammte Talent, welches augenscheinlich in Michael Merhi schlummert – das Biest muss nur mal wachgerüttelt werden!

     

    Das eingangs erwähnte Grinsen trage ich noch immer auf den Lippen – weniger wegen „Candygirl“, als dem, was wir von Merhi mit Sicherheit noch erwarten dürfen!


    -

    Die Büchergnomen

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    JsBookSights avatar
    JsBookSightvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es ist für mich durchaus großes Potential in der Geschichte erkennbar, leider konnte sie mich aber beim Lesen nicht so recht packen.
    SIE HABEN ALLE ANGST

    Angst vor dem großen Ungeheuer, das sie dressiert und bändigt.


    Bobby war böse. Ja, daran besteht kein Zweifel. Bobby war abgrundtief böse. Das Leben hat ihn zu dem gemacht, der er ist. Er ist Abschaum, das Produkt seiner Vergangenheit, die alles andere als normal und einfach war. Sein Vater war böse, seine Vergangenheit war böse, und er ist es auch. Vermutlich ist er deshalb Zuhälter geworden. "Schweineschwarte Bob", wie man ihn nennt, der kleine Kinder wie Vieh hält und sie an den meistbietenden Perversling verschachert. Auch das Leben der kleinen Candis war alles andere als normal und leicht. Miese Mutter, miese Kindheit, miese Aussichten. Spätestens jedoch, als sich die Wege von Bobby und Candygirl kreuzen, wird ihr klar, dass ihre Zukunft auch alles andere als rosig sein wird...

    "Candygirl" von Michael Merhi habe ich zusammen mit zwei weiteren Bloggern gelesen. Ich danke euch dafür, denn es ist immer wieder unglaublich schön, mit euch die Gedanken zu den Geschichten zu teilen. Ach ja, sorry und danke, dass ich immer euer "Bummelletzter" bin und ihr trotzdem immer gnädig mit mir seid, ihr seid wirklich die Besten! Ich glaube euch beiden ging es ähnlich: Bei diesem Buch hatte ich mich darauf gefreut, es endlich lesen zu können. Schließlich musste es längere Zeit auf meinem SuB ausharren, bis sich endlich die Gelegenheit ergab. Der erste Eindruck kam dann auch sehr schnell, denn bereits ziemlich zu Beginn stach mir der Schreibstil ins Auge. Aber später mehr dazu. Die Thematik, die diese Story behandelt, ist wirklich krass und die Grundidee ist definitiv nichts für das zarte Gemüt. In ihr steckt sehr viel Potential, das definitiv lauthals schreit, endlich herausbrechen zu dürfen. Leider war jedoch, für meinen Geschmack, die Umsetzung nicht ganz wie erwartet. Es war sehr oft holprig zu lesen und wirkte dementsprechend irgendwie unrund. Es war durchaus sehr blutig und böse, wie es das Cover bereits verspricht, wirkte jedoch sehr oft erzwungen.

    Mein Leseeindruck

    Während des Lesens hatte ich leider bereits zu Beginn den Eindruck, dass die Geschichte ziemlich holprig erzählt wurde. Trotz einiger Stellen, die durchaus kurz Spannung und Hoffnung erzeugten, konnte ich mich nicht richtig darin zurechtfinden. Immer wieder stolperte ich über unlogische Stellen, die meinen Lesefluss störten. Zu nennen sind hier u.a. verschiedene Zeitangaben über Protagonisten, die einfach nicht passten, weil diese falsch waren (bezogen auf vorherige Zeitangaben in der Geschichte). Candygirl trieft förmlich vor Sex und Blut, genau wie es die Thematik und der Aufdruck "Rape and revenge" bzw. "Horror / Hardcore" auf dem Cover erahnen lässt. Das ist natürlich auch in Ordnung, schließlich kauft man sich ein Buch deswegen, weil die Geschichte hält, was das Cover verspricht. Allerdings empfand ich diesbezüglich in der Umsetzung vieles sehr "erzwungen". Es wirkte beim Lesen leider so, als ob diese Stellen eher mit "Gewalt" nachträglich hineingepresst wurden, um irgendwo noch einige blutige Zeilen einzufügen, die dann teilweise aber sehr unlogisch waren. Das störte mein persönliches Leseempfinden und das waren dann u.a. die Momente, in denen ich mit den Augen rollen musste. Diese zeigten sich leider auch gegen Ende nochmal sehr ausgeprägt. Teilweise hatte ich das Gefühl, der Autor wollte unbedingt noch etwas daraufsetzen, um es evtl. blutiger und "böser" zu machen. Meistens wirkte das dann allerdings etwas skurril und unpassend, wie eine improvisierte Baustelle. Stories aus diesem Genre erzeugen bei mir oft Spannung, ein Kribbeln, fördern ein wenig den Ausstoß von Adrenalin. Leider war das für mich bei Candygirl nicht so. Es ist für mich durchaus großes Potential in der Geschichte erkennbar, definitiv, leider konnte sie mich aber beim Lesen nicht so recht packen. Wer weiß, vielleicht bin ich aber auch bereits einfach nur zu alt und abgestumpft.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    LukeDaness avatar
    LukeDanesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: „Wennste Monster bekämpfen willst, darfste keins sein und wennste in den Abgrund kuckst, kanns sein dasser zurück kuckt!“ Fritz Nietzsche (f
    Nixx für Softies...

    „Wennste Monster bekämpfen willst, darfste keins sein und wennste in den Abgrund kuckst, kanns sein dasser zurück kuckt!“ Fritz Nietzsche (frei interpretiert).

    Der Autor des Buches, namentlich Michael Merhi, ist nicht nur bekennender Fan der etwas härteren Thriller und Psychothriller, sondern auch noch Verleger und eigener Autor in Personalunion. Dies hat zur Folge, dass der gute Mann sich nicht wirklich hat zurück nehmen müssen in seiner geschriebenen Fantasie oder gar verlegerischen Restriktionen unterwerfen.

    Man merkt dem Buch na, das Merhi eine Heidenfreude daran hatte seinen literarischen Vorbildern (Ketchum, Laymon, Barker) nicht nur nachzueifern, sondern auch noch eins obendrauf zu setzen.

    Was sich hier auf 430 Seiten abspielt ist brutal, schonungslos und teilweise exzessiv ekelhaft, was definitiv gewollt ist. Wer sich schon vom Coverhinweis „Rape & Revenge Horror Roman“ abschrecken lässt, der tut definitiv gut daran, denn für schwache Nerven ist „Candygirl nicht geschrieben worden.

    Ich habe mir vor der Lektüre des Buches bereits – gegen mein besseres Wissen – Meinungen zum Buch durchgelesen und kann denen nicht zustimmen, welche die plakative Darstellung von Gewalt als reines Mittel zum Zweck ansehen. Sicherlich gibt es Thriller, welche mit weniger bildlichen Beschreibungen auskommen und dennoch Spannung und Horror aufbauen können, doch würde dies nicht zu Merhis rotziger Schreibe passen.

    Mehri schreibt so, wie ihm scheinbar auch der Schnabel gewachsen zu sein scheint – ohne viele Schnörkel und niemals um den heißen Splatterbrei herum. Die Widmung, welche er mir zugedacht hat – „Ach ja, hoffentlich musst du k****n!“ – bewahrheitete sich nicht, denn mein Magen ist hart genug für solche Lektüre, doch teilweise schlich sich Unbehagen während des Lesens ein, wenn es wieder zu plakativ wurde.

    Die Charaktere sind alles andere als subjektiv nachvollziehbar für Ottonormalverbraucher, denn in solche Situationen wird hoffentlich niemand er dieses Buch liest jemals geraten oder auch hoffentlich noch nicht in ihnen gewesen sein. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich jemand so verhält, der durch die hier beschriebene Hölle muss, aber nachvollziehen kann ich es nicht.

    Für ein Erstlingswerk ist dies hier schon recht geschliffen – auch wenn es noch ein paar Stellen diamantentechnisch zu glätten gibt – aber Merhi darf sich beruhigt zurücklehnen und sicher sein, dass er seinen Vorbildern brauchbar hat nacheifern können.

    Nichts für Kuschelhorror und Softthrillerfans, sondern eher etwas für die Hard Boiled-Fans von Psycho und Co..

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Horror vom Feinsten

    Der Spannungsbogen zieht sich durch das ganze Buch und von Seite zu Seite wird das Buch noch mitreißender.

    Man möchte das Buch aus der Hand legen ,da es gruselig ,erschreckend und teilweise widerlich ist , durch den Schreibstil und den Sinn der Story geht es einfach nicht .

    Das Buch und der Autor können locker mit Ketchum ,Lee und diversen anderen Schocker Autoren mithalten .

    Das Buch ist nichts für schwache Nerven jedoch ist es ein schocker der auch zum Nachdenken anregt über Kindes,Drogen ,Prostitutionmissbrauch .

    Wer starke Nerven hat sollte das Buch auf jeden Fall lesen

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    S
    SaMu34vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Super krasses Buch! Wer gute Nerven hat, sollte das Buch dringend lesen !! Fantastisch ,wahnsinnig!
    Kommentieren0
    Lia_Lunas avatar
    Lia_Lunavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Brutal, Abstoßend & Mitleiderregend - diese Melange macht das Besondere an diesem Buch aus.
    Kommentieren0
    Rob_Blacklands avatar
    Rob_Blacklandvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Genau ein Buch, dass voll meinen Geschmack getroffen hat.
    Kommentieren0
    R
    Rammsteinvor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks