Michael Moorcock I.N.R.I

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Inhaltsangabe zu „I.N.R.I“ von Michael Moorcock

Der Zeitreisende Karl Glogauer ist auf der Flucht vor den Schrecken des 20. Jahrhunderts. Er gerät ins Zeitalter Jesu. Doch als er in den biblischen Zeiten ankommt, bricht für ihn die Welt zusammen. Warum kennt niemand einen Jesus von Nazareth? Glogauers Suche nach der Wahrheit wird zu einer bizarren Reise ohne Wiederkehr, die die biblische Geschichte auf den Kopf stellt. Michael Moorcocks Klassiker »I.N.R.I.« war lange Zeit nicht auf Deutsch erhältlich. Nun liegtendlich einer der bedeutendsten phantastischen Romane in komplett neuer Übersetzung vor.

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  • Rezension zu "I.N.R.I" von Michael Moorcock

    I.N.R.I

    metalmueller1807

    18. May 2012 um 22:46

    Karl Glogauer, ein neurotischer jüdischer Intellektueller, ist fixiert auf religiöse Requisiten. Vor allem interessiert ihn der Wahrheitsgehalt des Christusmythos. Als er die Möglichkeit findet, mit einer Zeitmaschine in die Lebenszeit Jesu zu reisen, nimmt er die Gelegenheit wahr. Doch was er in Nazareth vorfindet, ist völlig anders, als wir es aus der Bibel kennen: Die Frau des Zimmermanns Joseph ist eine Schlampe und ihr Sohn ein Debiler. Für Glogauer gerät die Reise zum Alptraum, als er mit Entsetzn bemerkt, dass er immer mehr in die Rolle gerät, die ihn zeitlebens fasziniert hat, dass er die "Imitatio Christi" wortwörtlich am eigenen Leib erfährt. Ein umstrittenes Buch; vor allem für die Zeit (1970!). Es ist erschütternd, aber auch sehr spannend geschrieben und ist zwar eine krasse, aber auch sehr gelungene Konfrontation mit der Frage, wie viel Glaube nötig oder möglich ist, und wie Mundpropaganda, die erst später niedergeschrieben wurde (wie es bei der Bibel der Fall ist), den eigentlichen Inhalt gravierend verfälschen kann...

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  • Rezension zu "I.N.R.I" von Michael Moorcock

    I.N.R.I

    rallus

    Karl Glogauer ist ein jüdischer Agnostiker auf dem Weg zu seinem persönlichen Sinn. Dabei spielt die Religion und die Lehren Jungs eine große Rolle. Durch Zufall gerät er an einen Wissenschaftler der ihn in das Jahr 29 nach Christi zurückführt, dort geraten die Ereignisse aber anders als Karl sich das vorstellte. "Behold the man" hat 1967 als beste Novelle den Nebula Award gewonnen, ein von der renommierten Science Fiction Writers of America vergebenen Kritikerpreis. Moorcock verquickt hier geschickt Religion, Sexualität, Esoterik und Philosophie. Nebenbei ist dies auch eine originelle Geschichte wie es damals in Jerusalem tatsächlich gewesen sein könnte. Dabei bleibt Moorcock auch eng an dem einzigen Geschichtswerk dieser Zeit - der Bibel. Ein Werk was sicherlich 1967 mehr Aufsehen erregt, aber nichts von seiner idiosynkratischen Art verloren hat.

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  • Rezension zu "I.N.R.I" von Michael Moorcock

    I.N.R.I

    Wonnefried

    26. November 2010 um 16:52

    Also ich hab da die Sonderausgabe von Heyne von 1987. Man muss das Buch vor dem Hintergrund der Zeit sehen, in der es geschrieben wurde (1970). Dennoch ist es eine der besten Zeitreisegeschichten, die ich kenne, und zwar deshalb, weil sie nicht am Paradoxon der Zeit scheitert. Die Geschichte von Jesus bleibt für die Nachwelt wie sie ist. In Wahrheit ist der Erlöser aber ein armes Schwein. Eiin leicht überforderter Zeitreisender, der in die Existenz gedrängt wird, die er eigentlich erforschen wollte, denn der Sohn des Zimmermanns ist leider ein debiles Kind. Naja, ein wenig Henne-Ei Problem ist da ja schon noch drin, aber die Idee an sich ist hat was. Außerdem eiert Moorcock nicht so rum, wie Eschbach im Jesus Video, wenn es drum geht, wie Jesus denn nun wirklich war. Nein, er haut echt Nägel rein (tschulligung, das Bild war jetzt nicht beabsichtigt). Liebe Freunde, dies ist auch heute noch keine Lektüre für den Bibelkreis. Vielleicht macht sie deshalb umso mehr Spaß.

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  • Rezension zu "I.N.R.I" von Michael Moorcock

    I.N.R.I

    Jens65

    18. January 2010 um 20:28

    I.N.R.I oder die Reise mit der Zeitmaschine . Ein Muss für alle Fans von " Das Jesus-Video " steht auf der Coverrückseite. Allerdings muss ich hier mein entschiedenes Veto einlegen. Dem fulminanten Werk von A. Eschbach kann dieses Buch bei weitem nicht das Wasser reichen. Bei diesem Buch handelt sich um eine neuübersetze Taschenbuchausgabe und beruht auf eine erstmals 1966 herausgegebene Novelle. Zur damaligen Zeit war diese Thematik sicherlich sehr provokant und wurde kontrovers diskutiert. Moorcock handelt in diesen kurzen Roman alles ab, was Literatur und Gesellschaft zur damaligen Zeit bewegte: die Abgründe, Tabus und Unzulänglichkeiten zwischenmenschlicher Beziehungen, der Sexualität, Religion, Kirche, Philosophie und Politik. Ich kann mir gut vorstellen, was für ein Aufschrei der Empörung damals bei der Erstausgabe durch Gesellschaft und Kirche hallte . Jesus ein debil grinsender Sabberheini.....starker Tobak! Doch heute ist diese Thematik nichts besonderes und lockt niemanden mehr hinterm Ofen vor. Aber ein Zeitreiseabenteuer ? Ich würde es eher als Psychogramm eines orientierungslosen ewigen Verlierers bezeichnen. Als Zeitreiseroman auf jedenfall enttäuschend, da er weder Erklärungsansätze für die Möglichkeit, sich rückwärts in der Zeit zu bewegen, noch eine sonderlich ausführliche Beschreibung der Maschine selbst liefert. Der Leser erfährt lediglich, dass die Zeitmaschine eine Kugel ist, in der der Protagonist in einer trüben Flüssigkeit schwebt und plötzlich aus dem Jahre 1970 im Jahr 28 bei den Essenern in der Nähe von Nazareth landet. Fazit: Ich fand das Buch ehrlich gesagt langweilig und mit unnötigen chaotischen Rückblenden und Bibelzitaten gespickt. Deshalb auch nur 2 Sterne, da die Thematik recht interessant, doch die Umsetzung mehr als enttäuschend ist.

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  • Rezension zu "I.N.R.I" von Michael Moorcock

    I.N.R.I

    batzn

    07. October 2009 um 20:38

    Ein Zeitreisender, der sich der wohl grössten christlichen Herausforderung stellt, die sich ein Gläubiger stellen kann. Dem sogenannten Erlöser gegenüberstehen. Was dabei herauskommt dürfte vielen die Galle hochkommen lassen. Der Herr Jesus Christus ist ein sabbernder Lappen , Maria nicht gerade das was sich im kreuzkatholischen Bayern mit der Marienverehrung in Einklang bringen lässt. Und dedr Titelheld muss zum Schluss das schwere Kreuz selber auf seine Schultern laden um der Bibel gerecht zu werden. In sehr nachdenklich stimmender Weise hält uns der Autor dazu an , nicht alles zu glauben was uns "vorgepredigt" wird. Stimuliert zum nachdenken über die Kirche, den Glauben, die BIbel. Sehr ,sehr gutes Buch . Sollte in keinem Regal fehlen!

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