Michael Moore

 3.5 Sterne bei 971 Bewertungen
Autor von Stupid white men, Volle Deckung, Mr. Bush und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Michael Moore

Michael Moor, geboren im April 1954 in Flint, gehört zu den bekanntesten Filmregisseuren seiner Zeit. Bevor er jedoch in der Filmbranche im Jahr 1989 mit dem Film "Roger&me" seinen großen Durchbruch hatte, gelang es ihm, sein größtes Hobby, nämlich den Journalismus, zu seinem Beruf zu machen. Er gründete die alternative Zeitung "The Flint Voice" und war dort mehrere Jahre Chefredakteur. Auch als Autor machte sich Michael Moor einen Namen. Sein Debüt "Querschüsse" wurde 1996 veröffentlicht. Seinen größten Erfolg als Schriftsteller feierte er aber mit "Stupid White Men", das in vielen Ländern auf der Bestseller stand. Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhielt Moor 2003 für "Bowling for Colombine" den Oskar für den besten Dokumentarfilm.

Alle Bücher von Michael Moore

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Stupid white men

Stupid white men

 (576)
Erschienen am 01.10.2007
Verraten und verkauft

Verraten und verkauft

 (18)
Erschienen am 01.03.2006
Hurra Amerika!

Hurra Amerika!

 (17)
Erschienen am 01.10.2005
Fahrenheit 9/11

Fahrenheit 9/11

 (17)
Erschienen am 01.01.2005
Fahrenheit 9/11

Fahrenheit 9/11

 (5)
Erschienen am 01.09.2007
Here Comes Trouble

Here Comes Trouble

 (4)
Erschienen am 11.06.2013

Neue Rezensionen zu Michael Moore

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Rezension zu "Hurra Amerika!" von Michael Moore

Interessantes Moore-Werk
Daniela_Leinwebervor 6 Tagen

Man kann von Michael Moore halten, was man will. Viele finden ihn für genial, andere fast schon durchgeknallt, wieder andere meinen, er sei einfach ein Dummschwätzer. Fakt ist aber, dass Michael Moore sich aus all den Ansichten nichts macht. Klar, er verdreht schon gerne mal die Wahrheit, bis sie ihm passt, er schikaniert Menschen, ist respektlos vermeintlichen Autoritäten gegenüber und tritt gerne mal ins Fettnäpfchen. Aber er hat den Mut, die Dinge zu hinterfragen, sie aufzudecken und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

Hurra Amerika ist keineswegs objektiv, aber ich denke, das will Michael Moore nicht. Er ist der Meister der Satire und hat sich zum Ziel gesetzt, die amerikanische Gesellschaft bloßzustellen. Es geht ihm darum, auf Probleme aufmerksam zu machen, Ungerechtigkeiten zu bekämpfen und vor allem die Reichen richtig in die Mangel zu nehmen. So wollte er unter anderem herausfinden, ob Vorstandsdirektoren wirklich die Arbeit verrichten können, die eigentlich die Angestellten leisten. Nur einer, der Vorstandsvorsitzende von Ford, ließ sich auf das Experiment ein und nahm tatsächlich einen Ölwechsel vor laufender Kamera vor – der einzige!

 

Man darf Michael Moore Auffassungen nicht 1 zu 1 übernehmen, aber sie regen auf jeden Fall zum Nachdenken ein. Warum ist Rassismus immer noch so präsent, warum haben Frauen weniger Rechte als Männer und warum fühlen sich Menschen so schnell bedroht?

 

Das Buch ist eines der Erstlingswerke von Michael Moore und es fehlt ihm daher ein wenig an Spritzigkeit und auch an Bissigkeit, der Sarkasmus ist noch versteckt und die Pointen noch nicht optimal gesetzt. Dennoch sind die Einfälle einzigartig, die die Welt der Superreichen in Aufruhr bringen soll.

 

Ich denke, das Buch ist gut dafür geeignet, die Menschen aus ihrer Gleichgültigkeit wachzurütteln, die Absurditäten aufzudecken und Veränderungen zu bewirken. Diese Veränderungen kommen vermutlich nur im Kleinen, denn auf so eine Art und Weise kann Politik nicht passieren, aber Michael Moore lässt nicht locker, ist sich für nichts zu schade und auch für nichts zu dumm.

 

Das Buch ist schnell zu lesen, hat viele Unterkapitel und ist witzig. Spannung wird zwar nur wenig erzeugt, aber ich denke, viele der Pointen sind gut gelungen und daher werde ich mir immer wieder mal Folgen auf youtube.com ansehen.

 

Aufgrund des Fehlens des bissigen Sarkasmus, den ich so an Michael Moore schätze, vergebe ich hier gut gemeinte 4 Punkte.


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Rezension zu "Stupid white men" von Michael Moore

So bedrückend.
mistellorvor 6 Monaten

Michael Moore hat dieses Buch 2001 geschrieben. 2008 habe ich es zum ersten Mal gelesen und war erschüttert über die Lügen, das Betrügen und die Machenschaften der amerikanischen Politiker. Und entsetzlich fand ich die Unterstützer dieser Machenschaften von Richtern, Behörden, Landespolitiker, Firmenbesitzern und anderen Menschen, die nur auf ihren Vorteil bedacht waren.

Mit dieser Unterstützung konnte ein ganzes Volk betrogen werden. Wenn jemals der Begriff Demokratie missbraucht wurde, dann in Amerika unter einem unfähigen Präsidenten namens George Bush.

Als ich das damals las war ich der Meinung, es kann eigentlich nicht schlimmer kommen.
Und dann kam Trump.

Ich habe das Buch jetzt nochmal gelesen und so viele Betrugsmuster wiedergefunden. Hat Amerika nichts gelernt? Möchte es betrogen werden? Wie konnte es sein, dass die Betrugsmethoden noch raffinierter, noch effizienter, noch offensichtlicher sind, und ein ganzes Volk das zulässt? 
Und wie können so dumme, unfähige, gierige und machtbesessene Männer tatsächlich immer wieder Erfolg haben?

Michael Moore zeigt in seinem Buch die Schwächen der amerikanischen Politik auf, greift mit beiden Händen in die blutende Wunde, versucht sein eigenes Entsetzen hinter Humor und Witz zu verstecken, aber er zeigt keine Lösung.
Vielleicht weiß er wirklich keine?
Oder, noch schlimmer, vielleicht gibt es keine?

Meine Hoffnung für eine gerechte, ehrliche Politik ist jedenfalls deutlich gesunken.
Aber aufgeben, das kommt nicht in Frage !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Auch für den Mut von Michael Moore erhält das Buch von mir 5 von 5 Sternen.

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Rezension zu "Verraten und verkauft" von Michael Moore

Wenn auch schockierend, dennoch eintönig...
Mahsu1988vor einem Jahr

Das Buch liegt ewig auf meinem SuB, jetzt war es endlich so weit, ich habe begonnen es zu lesen:
Das Buch ist eine Sammlung aus Emails und Briefen, die amerikanische Soldaten aus dem Irak an deren Eltern geschrieben hatten, bzw. deren Eltern an sie.

Michael Moore hat sie gesammelt und in ein Buch gepackt. Ja… viel Arbeit hat er sich damit nicht gemacht, aber es ist authentisch und teilweise schon irre.
Von Brief zu Brief stellen die Soldaten den Krieg in Frage, die Motive dahinter und die Bush-Regierung im Allgemeinen. Teils sind wirklich schockierende Erzählungen dabei.

Dennoch – das Buch liest sich unglaublich repititiv: Quasi jeder Brief beginnt mit „Danke Mr. Moore, dass sie diesen oder jenen Film gedreht haben / sie der einzige Mensch sind, der die Wahrheit sagt“ usw. Nach rund 20 Briefen – auch wenn sie teils erschütternd waren - hatte ich das Gefühl, ständig das gleiche zu lesen und obwohl das Buch 268 Seiten hat, konnte ich mich nach 110 nicht mehr zwingen weiterzulesen. Ich habe es abgebrochen und es bleibt wirklich ein dürftiger Eindruck.

Empfehlen kann ich es nicht, mit der hohen Qualität von Fahrenheit 9/11 oder Bowling for Columbine hat dieses Buch leider nichts zu tun

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Michael Moore wurde am 23. April 1954 in Flint (Michigan) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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