Michael Morpurgo

 4.4 Sterne bei 110 Bewertungen
Autor von Gefährten, War Horse und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Michael Morpurgo

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Gefährten

Gefährten

 (45)
Erschienen am 25.10.2013
Nur Meer und Himmel

Nur Meer und Himmel

 (8)
Erschienen am 19.02.2015
Warten auf Anya

Warten auf Anya

 (3)
Erschienen am 02.07.2009
Schicksalsgefährten

Schicksalsgefährten

 (2)
Erschienen am 01.07.2004
Mein Bruder Charlie

Mein Bruder Charlie

 (2)
Erschienen am 01.02.2007
Freund oder Feind

Freund oder Feind

 (1)
Erschienen am 01.08.2012
Toto. Auf vier Pfoten zum Zauberer von Oz

Toto. Auf vier Pfoten zum Zauberer von Oz

 (0)
Erschienen am 22.03.2019

Neue Rezensionen zu Michael Morpurgo

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Rezension zu "Nur Meer und Himmel" von Michael Morpurgo

Es ist immer besser, miteinander zu reden
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Michael (Mitte bis Ende der 50er Jahre, schätze ich) erinnert sich an die Albträume, die er als kleiner Junge immer bekam, kurz bevor sein Großvater mütterlicherseits die Familie besuchte. Der Traum
    
"begann mit einem Gesicht, einem verzerrten, gequälten Gesicht, das lautlos schrie, ein Gesicht ohne Haare und Brauen, mehr Schädel als Gesicht, ein Schädel mit stramm über die Wangenknochen gezogener vernarbter, runzliger Haut. Es war Großvaters Gesicht, und er starrte mich aus seinem Schrei heraus an. Und jedes Mal brannte sein Gesicht, Flammen züngelten aus seinem Mund und den Ohren."

Wenn Großvater kam, gab es Dutzende Warnungen vorab: Das Spielzeug nicht liegenzulassen, weil er schlecht sah, nicht so viel fernsehen, weil er keinen Lärm vertrug. Und vor allem: Ihn ja nicht anstarren.
Aber das konnte Michael nicht. Er wusste, dass er Schreckliches im Krieg erlebt hatte. Und er musste auf die verbotenen Stellen gucken. Auf die Hände, an denen Finger fehlten, das entstellte Gesicht.
Michael wollte unbedingt mehr über diese Zeit erfahren, auch mehr über seine Großmutter, der er nie begegnet war. Doch die Eltern waren nie bereit, etwas zu erzählen.

Mit zwölf war Michael das erste Mal während der Ferien beim Großvater auf den Scilly-Inseln. Die Albträume hatten aufgehört. Er war gern bei ihm und glücklich. Großvater war ein stiller Mensch.

"Abends las er viel, stundenlang, lauter Bücher, in denen es um Boote ging - von Arthur Ransome, C. S. Forester und Patrick O'Brian. Er hatte keinen Fernseher, deshalb las auch ich. Ich glaube, ich habe in meinen Ferien auf den Scilly-Inseln sämtliche Bücher von Arthur Ransome gelesen."

Manchmal erwischte der Großvater Michael, wie der ihn anstarrte. Aber die Angst war verschwunden und Michael konnte ihn dann anlächeln.

Und genau das war es, was der Großvater an Michael so mochte: Dass dieser ihn ansah, den Blick nicht abwandte von seinem Gesicht, seinen Händen.

Und dann erzählte der Großvater seine Geschichte. Diese Geschehnisse, die er weder seiner Frau Annie noch seiner Tochter erzählen konnte: Michael erzählte er sie nun.

Nur Meer und Himmel ist ein kleines Meisterwerk. Mit wenigen, aber treffenden Worten und Bildern von Gemma O'Callaghan, die das Wesentliche hervorheben, zeigt Morpurgo, dass diese schreckliche Zeit nicht totgeschwiegen werden kann und darf. Er zeigt, dass eine Familie zerfallen kann, wenn man schweigt, aber auch, dass man wieder zueinander finden kann, wenn man miteinander spricht.

Michael Morpurgo ist einer der bekanntesten britischen Kinder- und Jugendbuchschriftsteller. Hauptsächlich schreibt er Abenteuergeschichten im Stil von Robert Louis Stevenson. Aber wie ich gesehen habe, hat er auch Jugendbücher über den Krieg geschrieben.

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Musinis avatar

Rezension zu "Als die Wale kamen" von Michael Morpurgo

Abenteuer nach Abenteuer...
Musinivor 2 Jahren

Eigentlich wollte ich gar keine Rezension schreiben. Ich finde es aber schade, wenn ein Buch im Internet kein Cover hat. (Oder einfach statt einem richtigen Cover ein verklebter Karton) Darum mach ich Fotos von den beiden Seiten des Buches, und ich würde es sehr nett finden, wenn die lovely books-leute das Cover aktualisieren. Danke!

Kommentare: 1
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sweetgirli22s avatar

Rezension zu "Gefährten" von Michael Morpurgo

Eines der berührendsten Bücher, welches ich je gelesen habe!
sweetgirli22vor 3 Jahren

Joey, ein Pferd mit der Farbe eines Fuchses und den schönsten Abzeichen. Ein edles Pferd, wohl kaum hat ein Mensch je solch ein schönes Pferd in seinem Leben gesehen. Doch sein Schicksal ist das komplette Gegenteil von seinem Aussehen. Denn in der blühte seines Lebens wird er an die britische Armee verkauft, da gerade der 1. Weltkrieg ausgebrochen ist. Er kämpft sich durch den Krieg, wie es nie ein Pferd jemals geschafft hat. Immer wieder erfährt er tragische Rückschläge. Und als man denkt er hat das schlimmste überlebt, wird sein Todesurteil beinahe zur Gänze ausgesprochen.

Fazit: Ein Buch das mich seit langem wieder einmal so richtig berührt hat. Ich habe glaube ich schon nach dem ersten Viertel geheult. Vielleicht hat mich dieses Buch auch so sehr mitgenommen da ich selbst zwei Pferde habe, aber ich denke es wäre so ziemlich jedem Tierfreund so ergangen wie mir. Es gab keine langweiligen Szenen, nur leider war mir das Buch etwas zu kurz. Da ich schon vor einiger Zeit den Film gesehen habe, hätte ich mir ein längeres Buch erwartet. Nichtsdestotrotz ein wirklich fabelhaftes Buch!!! 

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