Michael Morpurgo Gefährten

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Inhaltsangabe zu „Gefährten“ von Michael Morpurgo

"Es gibt also keinen Weg?", fragte Albert. "Ich kann nichts tun?"
"Nichts", sagte Captain Nicholls. "Dein Pferd gehört jetzt der Armee und du bist zu jung, um dich einzuschreiben. Mach dir keine Sorgen - wir kümmern uns um Joey. Ich selbst werde ein Auge auf ihn haben, das verspreche ich dir."

"Gefährten" erzählt die bewegende Geschichte des Pferdes Joey, das 1914 an die Armee verkauft wird. Joey erlebt an vorderster Front die Schrecken des Ersten Weltkrieges, doch auch in den schwersten Stunden berührt er mit seinem Mut und seiner Zähigkeit die Menschen um ihn herum.

Unglaublich gefühlvoll geschrieben

— nimeda

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— sweetgirli22

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  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel

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    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 990
  • Eines der berührendsten Bücher, welches ich je gelesen habe!

    Gefährten

    sweetgirli22

    04. October 2015 um 20:22

    Joey, ein Pferd mit der Farbe eines Fuchses und den schönsten Abzeichen. Ein edles Pferd, wohl kaum hat ein Mensch je solch ein schönes Pferd in seinem Leben gesehen. Doch sein Schicksal ist das komplette Gegenteil von seinem Aussehen. Denn in der blühte seines Lebens wird er an die britische Armee verkauft, da gerade der 1. Weltkrieg ausgebrochen ist. Er kämpft sich durch den Krieg, wie es nie ein Pferd jemals geschafft hat. Immer wieder erfährt er tragische Rückschläge. Und als man denkt er hat das schlimmste überlebt, wird sein Todesurteil beinahe zur Gänze ausgesprochen. Fazit: Ein Buch das mich seit langem wieder einmal so richtig berührt hat. Ich habe glaube ich schon nach dem ersten Viertel geheult. Vielleicht hat mich dieses Buch auch so sehr mitgenommen da ich selbst zwei Pferde habe, aber ich denke es wäre so ziemlich jedem Tierfreund so ergangen wie mir. Es gab keine langweiligen Szenen, nur leider war mir das Buch etwas zu kurz. Da ich schon vor einiger Zeit den Film gesehen habe, hätte ich mir ein längeres Buch erwartet. Nichtsdestotrotz ein wirklich fabelhaftes Buch!!! 

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  • Leo Löwchen 13J. Rezi zu "Gefährten"

    Gefährten

    LeoLoewchen

    Wie stark kann die Freundschaft zwischen Mensch und Tier sein? Und wie lange kann so etwas halten… Was überlebt so eine Verbindung? Heute habe ich für euch das Buch “Gefährten – Freundschaft überwindet alle Grenzen” vonMichael Morpurgo aus dem Carlsen Verlag.   1914. Die Briten führen Krieg gegen die Deutschen. Alberts Vater, ein ärmlicher Bauer aus England, kauft auf dem Markt ein junges Fohlen. Das kleine Fohlen Joey wird aus seiner gewohnten Umgebung gerissen und lebt von nun an auf dem Hof von Albers Familie. Doch nicht alles ist so schrecklich, wie es anfangs scheint. Der Teenager Albert kümmert sich um Joey und bildet ihn zu einem prächtigen Arbeitspferd aus. Doch Geldsorgen lassen Alberts Vater schreckliche Dinge machen. Er verkauft Joey, ohne das Albert davon weiß. Von nun an ist Joey ein Armeepferd. Doch auch Joey würde lieber bei Albert bleiben. Das junge Pferd wird Zeuge von schrecklichen Schlachten und erbitterten Kämpfen… Bis zum letzten Mann… Bis zum letzten Pferd… Doch eigentlich möchte er nur zurück zu Albert… Wird er ihn je wiedersehen?   Das Interessante an diesem Buch ist, dass es komplett aus Joeys Sicht erzählt wird. So erfährt man die ganze Geschichte aus tierischer Sicht, was nicht sehr häufig vorkommt! Allerdings kann ich mir bei diesem Buch sogar vorstellen, dass der Film besser ist… Das kommt selten vor! Es passiert so unglaublich viel, dass man teilweise ein halbes Jahr in einem Kapitel durchlebt und manchmal echt Schwierigkeiten hat, noch mitzukommen. Das ist für ein Buch nicht gerade positiv, könnte im Film aber zu konstanter Spannung führen. Manchmal ist weniger einfach mehr…! Die Geschichte an sich ist allerdings sehr schön geschrieben und auch sehr interessant gestaltet, da man dieses Kriegsszenario aus einer ganz anderen Perspektive erzählt bekommt.  Alles in allem eine gute Idee, mit einem gutem Schreibstil, aber schon fast zu viel Handlung…   Ich vergebe dafür 3 1/2 von 5 Löwchens…   Das wars dann von mir! Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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    • 5
  • Eine Freundschaft, die keine Grenzen kennt

    Gefährten

    Dini98

    20. November 2013 um 20:18

    Das Buch handelt von dem Pferd Joey, das sein altes Zuhause, einen Bauernhof, verlassen muss, da er an die Armee verkauft wird. Das bedeutet, dass er seinen besten Freund, den Bauernsohn Albert verlassen muss. Das Leben als Pferd im Krieg ist hart, das bekommt Joey am eigenen Leib zu spüren. In Frankreich, wo sich das ganze Dilemma ereignet, angekommen, wird sein Reiter und der einzige Mensch der in nicht nur als Arbeitstier gesehen hat, Captain Nicholls, getötet. Joey erfährt, wie grausam der Krieg sein kann und kämpft ums Überleben. Dabei möchte er nur Eines: Endlich wieder nach Hause zu Albert. Ob die die beiden sich je wiedersehen werden? Eine sehr emotionale Geschichte eines mutigen Pferdes, die zeigt wie schrecklich und rücksichtslos die Menschen den Tieren gegenüber sein können. Das Buch verdeutlicht allerdings auch, wie wichtig Freundschaft und Liebe ist und das man nie aufgeben sollte. Wirklich sehr empfehlenswert! (Übrigens ist auch das gleichnamige Musical wahnsinnig toll!) Mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: http://nadinemoench.com/

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  • "Gefährten" von Michael Morpurgo

    Gefährten

    Buecherjenna

    16. May 2013 um 09:57

    Inhalt: 1914: Der Erste Weltkrieg steht vor der Tür. Die Armee sucht nach geeigneten Pferden. So kommt auch Joey vom englischen Bauernhof mit der Armee nach Frankreich und wird somit von seinem Freund, dem Bauernsohn Albert, getrennt. Während der Zeit im Krieg bekommt Joey vielerlei grausame Bilder zu sehen, aber er lernt auch gute Menschen kennen, die ihm Hoffnung geben und denen er Hoffnung spenden kann. Und diese Menschen findet Joey sowohl auf der englischen, französischen als auch auf der deutschen Seite. Abgesehen davon, dass Joey sich wie viele andere Beteiligte auch, das Kriegsende herbeisehnt, wünscht er sich nichts mehr, als seinen Albert wieder zu sehen... Meine Meinung: Zugegeben - als ich die ersten paar Sätze gelesen habe, wollte ich das Buch schon wieder zur Seite legen.  Die Ich-Erzähler-Perspektive mag ich ja eigentlich sehr gerne, weil es mir so immer sehr leicht fällt mich mit dem Protagonisten zu identifizieren bzw. mich in ihn hineinzuversetzen. Aber bei einem Pferd? Das konnte ich mir doch nur schwerlich vorstellen. Zum Glück habe ich dem Buch doch noch eine Chance gegeben und ich bereue es absolut nicht. Den Ersten Weltkrieg aus Sicht eines Pferdes zu erleben war wirklich mal etwas anderes. Es gab keine eindeutig böse oder gute Seite. Auf beiden Seiten hat Joey sowohl gute als auch eher nicht so gute Menschen kennengelernt.  Es gab auf beiden Seiten Menschen, die sich um Joey gekümmert und ihn schlussendlich auch in ihr Herz geschlossen haben. Fazit: Ein Buch, das einem zeigt, wie stark das Band der Freundschaft sein kann - trotz Kriegswirren.  Ein Buch, das nicht nur etwas für Pferdefreunde ist, sondern bei allen das Herz berührt. Ein Buch, bei dem man die Taschentücher nicht zu weit weg liegen haben sollte. 

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  • Rezension zu "Gefährten" von Michael Morpurgo

    Gefährten

    Dini98

    01. May 2012 um 10:48

    Das Buch handelt von dem Pferd Joey, das sein altes Zuhause, einen Bauernhof, verlassen muss, da er an die Armee verkauft wird. Das bedeutet, dass er seinen besten Freund, den Bauernsohn Albert verlassen muss. Das Leben als Pferd im Krieg ist hart, das bekommt Joey am eigenen Leib zu spüren. In Frankreich, wo sich das ganze Dilemma ereignet, angekommen, wird sein Reiter und der einzige Mensch der in nicht nur als Arbeitstier gesehen hat, Captain Nicholls, getötet. Joey erfährt, wie grausam der Krieg sein kann und kämpft ums Überleben. Dabei möchte er nur Eines: Endlich wieder nach Hause zu Albert. Ob die die beiden sich je wiedersehen werden? Eine sehr emotionale Geschichte eines mutigen Pferdes, die zeigt wie schrecklich und rücksichtslos die Menschen den Tieren gegenüber sein können. Das Buch verdeutlicht allerdings auch, wie wichtig Freundschaft und Liebe ist und das man nie aufgeben sollte. Mir gefiel vor allem die Sichtweise Joeys und die passende Wortwahl. Insgesamt ein super Buch! Mehr Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog: http://nadinemoench.com/

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  • Rezension zu "Gefährten" von Michael Morpurgo

    Gefährten

    killerprincess

    21. March 2012 um 15:48

    "Gefährten" von Michael Morpurgo Inhalt Alberts Vater verkauft den wunderschönen Hengst Joey, mit dem Albert eine tiefe Freundschaft aufgebaut hat. Doch sein Vater braucht Geld und zu Kriegsbeginn können die Soldaten so viele Pferde wie nur möglich gebrauchen. Albert schwört, dass er Joey eines Tages wiedersehen wird. Doch nun beginnt für Joey ersteinmal eine schwere Zeit in der Kavallerie der britischen Armee und wird Zeuge der Trostlosigkeit und Härte des Krieges an der französischen Westfront. Meinung Während des Lesens fühlte ich mich in meine Kindheit zurückversetzt, in der ich sehr viele Pferdegeschichte gelesen habe. Natürlich kann man das Niveau dieser mit dem hier vorliegenden nicht vergleichen. Es ist wirklich interessant, die Geschichte aus der Perspektive eines Pferdes geschildert zu bekommen. Dabei wird Joey sehr oft personifiziert, jedenfalls hatte ich oft das Gefühl, Joey sei sehr menschlich, auch wenn er nicht immer alles versteht, was die Menschen sagen. Das Buch bietet gute Unterhaltung und man begeleitet Joey sehr gerne auf diesem harten Weg. Das Pferd ist wirklich sehr angenehm und schildert die Geschehnisse um ihn herum wirklich sehr interessant. Schade, dass das Buch nur so kurz ist. Für die Geschichte um den Krieg ist das schon ganz gut, denn an sich wiederholt sich der Ablauf dort immer wieder. Das ist aber auch sehr gut gekürzt, dass keine Langeweile aufkommt. Aber ich mocht den Shreibstil des Autors so sehr, dass ich gerne noch mehr über die Menschen in Joeys Leben gelesen hätte, weil es einfach total schön war. Fazit Ein empfehlenswertes Buch, dass mich auf den Film und das Musical aufmerksam gemacht hat. Besonders das Musical (oder Theaterstück) sieht von der Umsetzung her total interessant aus. Sehr einfühlsam geschriebenes Buch, dass man auch als nicht-Pferde-Fan sehr gut lesen kann!

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  • Rezension zu "Gefährten" von Michael Morpurgo

    Gefährten

    Fjolamausi

    04. February 2012 um 17:14

    Inhalt "Es gibt also keinen Weg?", fragte Albert. "Ich kann nichts tun?" "Nichts", sagte Captain Nicholls. "Dein Pferd gehört jetzt der Armee und du bist zu jung, um dich einzuschreiben. Mach dir keine Sorgen - wir kümmern uns um Joey. Ich selbst werde ein Auge auf ihn haben, das verspreche ich dir." "Gefährten" erzählt die bewegende Geschichte des Pferdes Joey, das 1914 an die Armee verkauft wird. Joey erlebt an vorderster Front die Schrecken des Ersten Weltkrieges, doch auch in den schwersten Stunden berührt er mit seinem Mut und seiner Zähigkeit die Menschen um ihn herum. Meine Meinung Ich lese gerne Pfergeschichten. Früher habe ich fast nur Bücher über Pferde gelesen. Mitlerweile lese ich nur noch mal zwischendurch Pferdebücher, und auch nur die, bei denen ich eine bewegende Geschichte erwarte. Auf dieses Buch wurde ich aufmerksam, da ich den Filmtrailer im Kino gesehen habe. Da die Story mich auf anhieb angesprochen hat, wollte ich das Buch unbedingt noch vor Kinostart lesen. Und dieses Buch ist wirklich gut. Es ist die wunderbare Geschichte eines Pferdes, das uns von seinem Leben als "War Horse" erzählt. Eine ergreifende, rührende Geschichte mit Trauer, Schmerz aber auch Freude. Dabei ist das Pferd Joey die Ich-Person des Buches, aufgewachsen als ganz normales Arbeitspferd bis es schließlich von der Armee eingezogen wird. Während seiner Jugend hatte er sich mit dem Jungen Albert angefreundet, von dessen Vater er nun verkauft wurde. Joey zieht also in den Krieg und schildert diesen aus der Sicht eines Pferdes. Das Schöne daran ist, dass Joey nicht verurteilt. Er hört zwar, was die Menschen sagen und ihm erzählen, aber er bildet sich keine Meinung darüber. Bei ihm sind nur die Menschen böse, die ihn als Pferd nicht gut behandeln. Und auf seiner Reise in diesen Jahren lernt Joey viele verschiedene Menschen und auch Pferde kennen. Er durchlebt gute aber auch schlechte Jahre und glaubt in jeder Situation an das Gute in jedem Menschen. Die Tatsache, dass dies nach einer wahren Geschichte geschrieben wurde, hat mich nur umso mehr fasziniert. Schon am Ende des Buches habe ich dies vermutet, doch erst danach das Vorwort gelesen ;) Und es hat hinterher erstaunlich mehr Wirkung, als vor dem Lesen. Fazit Ein unglaubliches Buch. Ich kann es auf jedenfall jedem Tier-Liebhaber empfehlen, aber auch Leuten, die den 1. Weltkireg mal aus anderer Sicht erleben wollen ;) Aber ich kann nur warnen: Am Ende kann schonmal die ein oder andere Träne vergossen werden. Ich werde mir auch auf jedenfall den Film anschauen, der am 16. Februar in die Kinos kommt. Zitat ""Ich werde ihn wie einen Schatz bewahren", sagte der alte Mann. "Ich werde ihn immer wie einen Schatz bewahren."" - Seite 173

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  • Rezension zu "Gefährten" von Michael Morpurgo

    Gefährten

    Themistokeles

    12. January 2012 um 08:30

    Gefährten erzählt die Geschichte eines ganz besonderen Pferdes, welches im dörflichen England unter viel Liebe auf eine Bauernhof aufgewachsen und durch die Wirren des Ersten Weltkriegs gehen muss. Die Geschichte von Joey ist mit wahnsinnig viel Liebe und Gefühl erzählt und berichtet davon, wie Joey die unterschiedlichsten Menschen und auch Pferde kennenlernt und manche davon, durch ihre Zuneigung, zu seinen Gefährten werden, für eine gewisse Zeit. Jedoch ist nicht nur beschrieben wie Joey Liebe und Zuwendung durch andere zuteil wird, sondern auch, wie hart das Los in diesen Zeiten mit einem sein konnte, egal ob Mensch oder Pferd, und wie nah man dabei dem Tod kommen konnte. Gerade diese Passagen sind besonders eindringlich geschildert und als Leser wird einem schnell deutlich, dass Joey einem zeigen kann, was man mit Mut, Durchhaltevermögen und Lebenswillen, insbesondere wenn man um ein paar gute Freunde weiß, aushalten kann und auch, dass es selbst aus dem größten Dunkel einen Ausweg geben kann. Ganz besonders an diesem Roman ist, der er aus der Sicht des Pferdes Joey geschildert ist, was Joeys Erlebnisse und Gefühle, sowie die Gefühle, die ihm entgegen gebracht werden nur noch deutlicher und eindrücklicher macht. Zudem wirken Joeys Reaktionen und Gefühle sehr real, da man sie sich so bei einem Pferd sehr gut vorstellen kann. Sie lassen durch diesen Realismus die Geschichte noch realer und glaubwürdiger wirken und vor allen Dingen die traurigen Passagen, die sehr bewegend sind und einem zum Mitfühlen bewegen. Auf die genauen Abläufe des Krieges und an welchen Positionen sich Joey während dieser Etappe seines Lebens befindet, wird zwar nie genauer beschrieben, aber da ein Pferd sich nicht um das politische Weltgeschehen kümmert, passt das auch sehr gut zu dem Roman, denn was einzig für ihn zählt, sind die Aufgaben die an ihn gestellt werden und diejenigen, die ihm begegnen. Insgesamt bin ich von diesem Buch beigeistert, da hinter ihm einfach eine starke Aussagekraft steht und es so bewegend ist und das vielleicht grade, weil der Protagonist kein Mensch ist.

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