Michael Muhammad Knight Taqwacore

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Inhaltsangabe zu „Taqwacore“ von Michael Muhammad Knight

In einer muslimischen Punk-WG in Buffalo, New York, ist die Hölle los. Im Wohnzimmer, in dem tagsüber gebetet und nachts wild gefeiert wird, zeigt ein Loch in der Wand die Richtung Mekkas an. Fasiq raucht bei der Koranlektüre Joints, Jehangir betrinkt sich nach dem Fastengebet, Rabeya legt ihre Burka auch beim Sex nicht ab und leitet die Gebete als weiblicher Imam.
Sind sie alle vom rechten Weg abgekommen? Oder gibt es den modernen Islam tatsächlich, in dem Partys und Ramadan, Gleichberechtigung und Gebet, Koran und Punk keine Widersprüche sind?

Ehrlich, schonungslos, ernsthaft, albern, tragikkomisch, packend und purer Punk .

— thursdaynext

Dieses Buch muss gelesen werden! Wer offen ist, sollte sich in die Welt dieser sonderbaren WG begeben und seinen Standpunkt erneuern!

— Floh

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  • Gar nicht so provokant, aber sehr lehrreich.

    Taqwacore

    jahfaby

    01. April 2016 um 23:37

    Yusef zieht zum Studieren nach Buffalo und seine Eltern sind ziemlich froh, dass er in eine WG zieht, in der nur Muslimen wohnen. Was sie nicht wissen: In dieser WG wird der Islam ganz schön lax gelebt. Oder extrem, wie man es nimmt. Hier kommt der Islam klar mit Sex, Drugs und Rock'n'Roll. Hier versucht eine Generation junger Muslime, den Islam in eine neue Zeit zu bringen.Ähnlich wie bei "Unter Null" von Bret Easton Ellis erzählt Knight keine komplexe Geschichte, sondern beschreibt eine Atmosphäre, eine Szene, die einerseits vollkommen vom Islam durchdrungen ist und ihn auf der anderen Seite sehr speziell ablehnt. Die letzten zehn Seiten des Buches sind Glossar, eine Liste der am häufigsten verwendeten arabischen Ausdrücke. Diese Liste braucht man, ich habe in diesem Buch ein Lesezeichen an der Stelle, wo ich im Roman bin und eines hinten beim Glossar, weil ich andauernd Worte nachschlagen muss.Aber die irgendwann weiß man einigermaßen, was all die Begriffe bedeuten und dann ist man Teil der Gang, fühlt sich verbunden, versteht ein wenig mehr, was Islam alles bedeuten kann und welche Kämpfe innerhalb dieses Begriffes geführt werden. Taqwacore kommt auf den ersten Blick provokanter daher, als ich es nach dem Lesen empfunden habe. Was überhaupt nicht enttäuschend gemeint ist. Es ist eine spannende Lektüre, die einem fast nebenher Lebensarten näher bringt, die ich sonst nur gefüllt mit Vorurteilen kenne. Dieser Roman hat einige davon abgebaut.

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  • Wofür kommt man in die Hölle ? - Young Muslims on Punk - Taqwacore

    Taqwacore

    thursdaynext

    Identität. Was macht uns aus? Für uns westlich orientierte Menschen keine besonders drängende Frage. Wir sind vom christlichen Weltbild geprägt, dank der Aufklärung frei in unseren Ansichten. Religion ist bei vielen von uns nur noch Staffage, esoterisch/spirituell angehaucht, mehr oder minder praktitiziert und gelebt, oder nichtexistent. Nur sehr vereinzelt werden wir aus der dem nahen und entfernteren Umfeld ausgestossen wenn wir nicht glauben. Bei im Westen lebenden Muslimen, ist die Identität stark mit dem Glauben verbunden. Die Zugehörigkeit, das soziokulturelle Umfeld, die Herkunftsfamilie, Tradition haben einen wesentlich größeren Stellenwert. Die persönliche Freiheit des Individuums ordnet sich dem Glauben unter. Schwer zu vereinbaren für junge Muslime, die die Freiheiten der westlichen Spaßgesellschaft sehen und auch ihre Schattenseiten, die die Sicherheit und den Halt schätzen die ihre Religion ihnen gibt, aber auch den Muff, die Enge, den Fanatismus und das Überholte (z. B. in der Scharia) daran. Wie vereinbart man das miteinander? In Taqwacore ( ein Mixwort aus Frömmigkeit - Hardcore ) versuchen sie es. Neues aus Altem zu kreieren, die Mischung die glücklich macht. Die gottgefällig, individuell massgeschneidert und menschenfreundlich ist. Alles außer Allah ist auf dem Prüfstand, wobei die Prüfparameter je nach Charakter unterschiedlich sind, die Musik sich aber wohlgefällig Kopfkinoverstärkend durchs gesamte Buch zieht. Daheim ausgezogen um Ingenieurswissenschaften zu studieren ist Yusef in einer muslimischen Punk WG untergekommen. Er genießt seine Freiheit, während seine Eltern froh sind, dass ihr Sohn nur unter Muslimen haust, statt im Studentenwohnheim den Anfechtungen und dem westlichen Sittenverfall ausgeliefert zu sein. Yusef ist ein Suchender. Er ergründet den Punk genauso wie er versucht den Islam zu ergründen. „ ....doch die wichtigste Gemeinsamkeit besteht darin, dass der Islam, so wie der Punk ein Banner ist, ein offenes Symbol, das keine Dinge repräsentiert, sondern Ideen. Man kann den punk oder den Islam nicht anfassen. Was könnten sie also anderes bedeuten als das, was man ihnen an Bedeutung zumisst?“ Er liebt die Gemeinsamkeit in den Unterschieden, das Zugehörigkeits- und Zusammengehörigkeitsgefühl und die Schönheit. Auch die, die im gewollt häßlichem Punksgewand mit Rebellionsattitude daherkommt. Immer steht er ein wenig aussen vor. Nicht eindeutig fest im Glauben. Weder im Glauben an den Punk, noch im Glauben an den Islam. Er observiert, wägt ab, hinterfragt. Doch er betet, säuft nicht und hat keinen Sex. Wenn Masturbation aussen vor ist. Wie bei allen religiösen Büchern ist die Auslegung hier Interpretationssache. Wieviele Engel auf eine Nadelspitze passen, darum wurde schon bei den Christen gestritten. Der Koran lässt auch viel Spielraum für solche Fragen. Eines ist für Yusef jedoch klar. Er liebt die Taqwacore Bewegung. Die Vielfältigkeit, die Rebellion, das Lebendige, den Lebenstil, seine Mitbewohner und die Musik. "Es geht doch nur darum keine Angst vor dem Tod zu haben. Und das haben wir geschafft, und es gibt viele Muslime die keine Angst vorm Sterben haben Maschallah - aber jetzt haben die Muslime Angst zu leben, verdammt!" Mühselig erscheint mir dieses stark religiös beeinflusste Leben. Diese ganze Allahanrufungen, die Gebetszeiten die Richtung in die man betet, das 27 fache verstäken eines Gebets wenn man es mit jemand anderem betet. Die Bedeutungen der Wörter alle in Arabisch, nachzulesen im Glossar, machen diese Mühseligkeit noch präsenter, ist man anfangs immer am blättern, legt sich das jedoch mit der Zeit. Wurde hier gewollt auf direkte Übersetzung in Klamern, oder Fußnoten verzichtet ? Wie auch immer, es macht das muslimischpunkige WG Leben authentischer, ebenso Yusefs direkt berichtender Erzählstil. Dabei ist der Bursche selbst ein ganz schöner Langweiler. Eher ein Mitläufer. Wirklich interessant sind die anderen WG Bewohner. Umar, der dogmatische Muslim, der Sex, Drogen und Alkohol so verzweifelt vehement verteufelt, als ob er sich permanent selbst von deren Schlechtigkeit überzeugen müsste. Rabeya die Burka tragende Feministin die Koransuren aus ihrem Exemplar auffgrund ihrer Frauenfeindlichkeit schwärzt und nichtet. Sich Sessel aus Büchern baut und Simone de Beauvoir verehrt. Jehangir , der Strahlende, der von einem amerikanischen Islam träumt, „frei und formlos wie Wasser“, offen für alle, friedlich brüderlich, Amazing Ayub, die Punk Jungs von der albernen Kifferfraktion die das Zulöten als heilig empfindet, Muzzamil der schwule Punk der für sich in Anspruch nimmt dennoch Muslim zu sein. „Ich glaube nicht, dass ich einem Glauben anhängen könnte der meine Lebensweise verurteilt.“ Gerade Jehangir und Umar, der eine in seinem unbeirrbaren Glauben an das Gute und die Schönheit der Welt und Umar, der kompromisslose Dogmatiker, heizen die das Buch prägenden Diskussionen an, die den Reiz dieser fiktiven Autobiographie, die wohl stark von des Autors eigenen Erfahrungen und Erlebnissen geprägt wurde, ausmachen. Aber auch Rabeya, die strikt verschleierte, die ihre Kinder nicht muslimisch erziehen würde, obwohl sie gläubig ist. Sieht sie doch die Schattenseiten. Hier wird auch klar weshalb Mädchen mancherorts möglichst dumm gehalten werden sollen. Ohne Bildung fehlt es an sprachlichen Möglichkeiten um dieses Unwohlsein konkret zu äußern und herauszukristallisieren und Widerstand zu leisten. „Je mehr du akzeptierst, dass Männer an sich schwach sind, desto leichter ist es Mädchen zu hassen.Plötzlich sind alle deine schmutzgen Gedanken ihre Schuld, weil sie hätten wissen müssen, wie schwach du bist und das nicht hätten ausnutzen dürfen. Wenn du ein Sklave deiner Eier bist, kannst du alle Mädchen hassen. Mädchen die laut lachen, Mädchen die ihre Beine zeigen. Mädchen die tanzen und in Bars gehen. plötzlich hast du nichts mehr im Griff.“ Fazit: Taqwacore ist ein intensives Leseerlebnis. Nicht ohne Grund wurde das Buch zensiert, boykottiert und konfisziert. Noch dazu ist es umwerfend komisch und packend geschrieben. Öffnet einem die Augen, bringt einem das Dilemma der im Westen lebenden Muslime näher. Mir persönlich hat es den Punk als Pseudoreligion besser verständlich gemacht. Ich finde ihn immer noch bescheuert (auch wenn es ein paar wirklich gute vitalitätssprühende Songs gibt), aber so geht es mir auch mit allen anderen Religionen. Und es ist immer gut zu wissen, weshalb man etwas schlecht findet. Man bleibt fähig Mitleid zu empfinden und erhöht die eigene Toleranz. Daher absolute Leseempfehlung.

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    • 3

    moorlicht

    07. August 2014 um 11:06
  • Leserunde zu "Taqwacore" von Michael Muhammad Knight

    Taqwacore

    Rogner_Bernhard_Verlag

    „Irgendwo da draußen gibt es einen coolen Islam, Yusef. Man muss ihn nur finden. Man muss sich durch den ganzen anderen Kram durchackern, aber er ist da.“ In einer muslimischen Punk-WG in Buffalo, New York, ist die Hölle los. Im Wohnzimmer, in dem tagsüber gebetet und nachts wild gefeiert wird, zeigt ein Loch in der Wand die Richtung Mekkas an. Fasiq raucht bei der Koranlektüre Joints, Jehangir betrinkt sich nach dem Fastengebet, Rabeya legt ihre Burka auch beim Sex nicht ab und leitet die Gebete als weiblicher Imam. Sind sie alle vom rechten Weg abgekommen? Oder gibt es den modernen Islam tatsächlich, in dem Partys und Ramadan, Gleichberechtigung und Gebet, Koran und Punk keine Widersprüche sind? Taqwacore – ein Kunstwort aus Taqwa (arabisch: Frömmigkeit) und Hardcore – wurde zunächst nur als Fotokopie verbreitet und errang in den USA Underground-Kultstatus. Mittlerweile gibt es sowohl eine Dokumentation als auch einen Spielfilm zu dem Buch: MICHAEL MUHAMMAD KNIGHT, geboren 1977 in       New Jersey, wuchs als Katholik auf und konvertierte als Teenager, nachdem er die Autobiografie von  Malcolm X gelesen hatte, zum Islam. Mit 16 Jahren wollte er in den Djihad ziehen. Doch dem Fanatismus folgten Zweifel. Taqwacore war als Abschied vom Islam gedacht. Das Buch wurde zensiert, boykottiert und konfisziert. Heute steht es auf dem Lehrplan vieler amerikanischer Universitäten. Wir suchen neugierige Leserinnen und Leser, die Lust haben, „Taqwacore“ zu lesen, mit uns zu diskutieren und eine Rezension zu schreiben. Dafür verlosen wir 10 Exemplare des Buches inklusive Code zum eBook-Download. Für die Teilnahme an der Verlosung beantwortet uns bis Mittwoch, 19. Februar 2014 folgende Frage:  Hast Du einen Lieblingspunksong? Wir freuen uns natürlich auch über Beiträge und Kommentare von allen, die keines der Freiexemplare ergattern konnten.

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    • 130
  • Taqwacore

    Taqwacore

    kolokele

    22. May 2014 um 13:20

    Taqwacore? Was ist das denn? Das Internet klärt einen schnell auf, es handelt sich um eine Richtung des Punks und hängt mit dem Islam zusammen. Punk? Islam? Ja! Das Buch handelt von einer WG in den USA, in dem sich verschiedene Muslims versammeln. Geschrieben ist es aus der Sicht von Yusef, der selbst der gemäßigste von allen ist und so gut als Beobachter dient. Alle Beteiligten stellen die Bandbreite verschiedener Punks dar, Musik spielt eine große Rolle in dem Buch und mindestens genauso eine große Rolle spielt der Islam. Kernfrage des Buches: was ist erlaubt, was ist der Islam? Was darf man? Was kann man(n) (oder auch frau)? Es wird deutlich, dass es DEN Islam nicht gibt, jeder legt ihn so aus, wie er es für richtig hält.  In der Mischung mit dem doch sehr extremen Ansichten und Verhaltensweisen (Drogen, Gewalt), die er der Punkwelt zuzuordnen sind, sieht man: alles kann. Ich fand das Buch sehr informativ, zumal es auf realen Erlebnissen beruht, die Szene gibt es wirklich und wirklich einmal etwas "ganz anderes". Genau deswegen eine interessante Leseerfahrung.

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  • Jedem seine eigene Sunna

    Taqwacore

    CitizenWeasel

    Punk und Islam, wie passt das zusammen? Was zunächst wie ein Widerspruch an sich klingt, fügt sich in Michael Muhammad Knights Buch zu einem wahrlich explosiven, ungeheuer intensiven und erstaunlich stimmigen Ganzen. Zur Story: der junge Ich-Erzähler Yusef, Moslem mehr aus Tradition als aus Überzeugung, beginnt auf Wunsch seiner Eltern Maschinenbau zu studieren. Doch die islamische WG, über die sich seine Eltern so freuen, entpuppt sich als ziemlich unorthodox: da wird haschischrauchend über den Koran diskutiert, zwischen Besoffenen zur mit dem Baseballschläger in die Wand gehauenen Qibla gebetet und der Muezzin ruft schon mal mit der E-Gitarre zum Gebet. Der tätowierte Hardliner Umar, das burkatragende Riot Grrl Rabeya, der schriftgelehrte Haschaschin Fasiq, der abgehalfterte Shiit Amazing Ayyub – sie alle sind auf der Suche nach ihrem persönlichen Islam. Und dann ist da noch der charismatische Punk-Prophet Jehangir, der seinen Traum von einem nicht-ausschließenden, modernen Islam in einem Punkkonzert verwirklichen will. Yusef findet seinen Glauben letztlich nicht. Aber er wird erwachsen, und wird, letztlich, seinen eigenen Weg finden. „Ich kann mir meine Fragen selbst beantworten“. Taqwacore ist hinreißend komisch, herzzereißend tragisch und voll versteckter Schönheit. Taqwacore ist Punk: anarchisch, wild und so rotzfrech, dass einem streckenweise die Kinnlade runterklappt. Und doch meistert Knight die leisen Töne genauso gut: dann ist Taqwacore pure Poesie. Allah inmitten von Punks? Ja, gerade da.

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    • 4

    Arun

    21. May 2014 um 21:21
  • Viele Denkanstöße

    Taqwacore

    Jashrin

    28. April 2014 um 13:39

    Taqwacore. Ein Wort, mit dem ich nichts anfangen konnte und das mich veranlasst hat, dieses Buch genauer anzuschauen und zu lesen. Der Leser erlebt eine Punk-WG in Buffalo. Alle Bewohner sind Muslime, oder? Sie alle interpretieren den Islam auf ihre eigene – teils sehr eigenwillige – Art und Weise. Warum würde Rabeya ihre Kinder nicht muslimisch erziehen wollen? Ist ein Loch in der Wand als Angabe der Gebetsrichtung nicht irgendwie eigenartig? Und war Alkohol nicht eigentlich verboten? Sind sie alle doch keine Moslems?Und war Alkohol nicht eigentlich verboten? Sind sie alle doch keine Moslems? Diese Frage schwingt beim Lesen immer mit. Die WG-Bewohner versuchen ihren Glauben in ihr Leben zu integrieren, stolpern über das ein oder andere, sprechen darüber und gehen mit manchen Regeln eher sehr großzügig um. Taqwacore ist ein Buch, das nachdenklich macht, Fragen aufwirft, mal lustig ist, mal traurig. Zudem zeigt es ein buntes Bild vom Islam. Es ist eben nicht alles schwarz-weiß. Ein Roman, der einem ganz andere Blickwinkel aufzeigt und dadurch die eigene Haltung Muslimen – aber auch Angehörigen anderer Religionen – gegenüber vielleicht toleranter machen kann. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich dennoch teils eher durchgequält habe, da mir von Anfang an der Schreibstil des Autors nicht lag. Daher konnte ich mich nur schlecht ins Buch hineinfinden und wurde immer wieder herausgerissen, was sehr schade war. Ich bin überzeugt, hätte ein anderer Autor exakt dieselbe Geschichte nur mit seinen eigenen Worten erzählt, dann wäre ich begeistert gewesen. So ist für mich eine Punktebewertung des Buches schwer. 2 von 5 Sternen für den Stil, 4 von 5 für den Inhalt. Insgesamt für mich ein Buch, welches – mag man den Stil – sehr lesenswert ist.

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  • Der moderne Islam

    Taqwacore

    catangeleyez

    25. March 2014 um 12:44

    In seinem Buch "TAQWACORE" entführt Michael Muhammad Knight den Leser in eine andere Welt, eine Welt, die man so nicht sehen kann und doch erfährt man viele interessante Dinge über den Islam und seine Ausübung. Aus der Sicht von Yusuf wird der Leser in die Welt einer islamischen WG entführt, die so anders, so unorthodox und so interessant ist. Yusuf studiert Maschinenbau, ist Moslem aus Tradition und sucht eigentlich seine eigene Welt und seine eigene Anschauung. Und dies alles und noch viel mehr findet er in der WG, in der sich die unterschiedlichsten Muslime finden.  Von Hardcore bis verhüllte Frau, vom Trinker, Kiffer und Schriftgelehrten findet sich in dieser WG alles, was man nicht erwartet. Die Traditionen werden erhalten, wenn auch meist recht unorthodox und auch außergewöhnlich,  Und genau das macht dieses Buch zu etwas Anderem, Besonderem. Durch die unterschiedlichen Charactere, die auf unterschiedliche Art und Weise für sich bestimmen wollen, was der Islam für sie bedeutet, wie sie ihn am besten leben können und wie er sich mit der aktuellen Lage der Welt und der einzelnen Protagonisten vereinbaren lässt, ohne dass die seit Jahrhunderten bestehenden Grundregeln nicht verletzt oder überschritten werden, erhält der Leser einen Einblick in die Religion. Gestützt von Zitaten aus dem Koran, belegt mit Gebeten, Erklärungen zu Handlungen oder Verhaltensweisen, zeigt das Buch den Umgang mit einer Religion. Sprachlich ist das Buch ebenfalls überzeugend, der Schreibstil ist der Situtation angepasst, manchmal derb und laut, manchmal nachdenklich, aber immer eindringlich . Ergänzt wird das ganze durch den Anhang, in dem der Leser die einzelnen Begriffe und Zitate, soweit sie nicht bereits im Roman erläutert sind, nachlesen kann. Auch dass es die Taqwarcore - Bewegung tatsächlich gibt, untermauert die Eindringlichkeit des Buches noch. So kontrovers wie alle Protagonisten in diesem Buch sind, so überzeugend gelingt es dem Autor doch, darzustellen, dass jeder der Protagonisten sich, auf seine eigene Art und Weise, mit der Frage beschäftigt, wie er trotz des anderen Lebensstils mit der gewählten Religion würdevoll umgeht, ohne die festgeschriebenen, jahrhundertalten Regeln zu verletzen. Der Roman ist witzig, nachdenklich, eindringlich, satirisch und chaotisch, aber auch ein Leseerlebnis, dass die Sicht auf die Anwendung und das Leben mit einer Religion ändert und nachdenklich stimmt. Trotz einiger langezogener Szenen, ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

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  • Provokant, eindringlich und sehr interessant

    Taqwacore

    helena33

    Der junge Ich - Erzähler Yusef ist nicht sehr gefestigt in seinem Glauben und seiner eigenen Identität. Er studiert auf Wunsch seiner Eltern Ingenieurswissenschaft in Boston. Dort bezieht er ein Zimmer in einer WG, in der muslimische Punks leben. Diese Punks sind – natürlich - alle irgendwie recht skurrile Gestalten, die einem aber sehr ans Herz wachsen..:). Unter ihnen sind z.B. die Feministin Rabeya, die stets ihre Burka trägt und diese mit lauter Aufnähern von Punkbands verziert hat; der mit Koranversen tätowierte Umar, der Straight edge lebt; der auf dem Dach kiffende und koranlesende Fasiq und natürlich der großartige Jehangir, der liebenswerte Träumer, der sich wünscht, ein Konzert mit muslimischen Punkbands aus der Taqwacore Subkultur in Kalifornien, in Boston auf die Beine zu stellen. Neben dem üblichen Sex & Drugs & Rock`n Roll diskutieren die WG Bewohner immer wieder ernsthaft und leidenschaftlich über den Islam. Sie setzen sich intensiv mit der Widersprüchlichkeit ihres eigenen Lebens in Bezug zu den Anforderungen des Islam auseinander. Sie werfen viele Fragen auf, so z.B.: Wie kann man den Glauben leben? Wie kann der Islam toleranter, menschlicher und entspannter gestaltet werden? Wie kann der Islam gerettet werden? Wie kann er im Rahmen seiner kulturellen Vielfalt und mit dem Fokus auf Weltoffenheit gelebt werden? Gehört der Islam zur Herkunftskultur und inwieweit prägt das die eigene Identität? Wie kann der westliche Lebensstil mit der Lebensweise des Islam vereinbart werden? Sehr berührend empfand ich die immer wieder auftauchende Diskussion über die Rolle der Frau. Der Ton des Romans ist witzig, satirisch, ernsthaft und melancholisch. Auf jeden Fall eindringlich und mit einer starken Nachwirkung. Es gibt einige kleine Längen, die ich aber gern verzeihe. Viele arabisch-muslimische Begriffe und Redewendungen werden verwendet, daher gibt es am Ende des Buchs ein umfassendes Glossar. Hier hätte ich Fußnoten ein wenig besser gefunden, da ich doch recht häufig nachblättern musste. Taqwacore ist kein einfaches Buch. Es rüttelt auf, zeigt Widersprüche, berührt und regt sehr zum Nachdenken an. Man erfährt sehr viel Spannendes und Interessantes über den Islam und es bewegt, wie sich die verschiedenen Protagonisten ernsthaft und im Grunde sehr respektvoll mit der Religion auseinandersetzen. Sehr empfehlenswert!

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    • 2
  • Der Islam wie ihn nur Wenige kennen

    Taqwacore

    Xirxe

    Nenne fünf Worte, die dir zu dem Begriff Islam einfallen! Wetten, dass darunter garantiert nicht Punk, Haschisch, Oralsex, Alkohol oder ähnliches nicht als halal (erlaubt) Definiertes auftauchen? Dafür aber in diesem Buch. Der Autor, selbst zum Islam konvertiert, beschreibt das Leben in einer WG, die ausschließlich von Muslimen bewohnt wird, darunter Punks, eine Burka tragende Feministin und auch völlig 'normale' Bewohner wie der Ich-Erzähler Yusef. Alle ringen damit, auf ihre Art den richtigen Glauben zu leben obwohl sie aus der Sicht der rechtgläubigen Muslime ständig gegen alle Gebote verstoßen. Doch statt wie die meisten Mitglieder der Umma (weltweite islamische Gemeinschaft) nur streng die islamischen Gesetze und Vorgaben zu befolgen, hinterfragen die WG-Bewohner alles, was sich nicht mit ihrer Lebensauffassung scheinbar vereinbaren lässt und kommen immer wieder zu erstaunlichen Erkenntnissen. Gespräch zwischen den jungen Männern: "..Plötzlich sind alle deine schmutzigen Gedanken ihre (die der Mädchen) Schuld, weil sie hätten wissen müssen, wie schwach du bist, und das nicht hätten ausnutzen dürfen....Wenn die schmutzigen Gedanken der Männer das Problem sind, warum stehen wir dann nicht hinter der Trennwand (in der Moschee)?" Es sind größtenteils recht durchgeknallte Gestalten, um die man im realen Leben vermutlich einen großen Bogen machen würde. Doch je mehr man von ihnen liest, desto symphatischer werden sie. Obwohl sie einen so unkonventionellen Lebensstil pflegen, leben sie ihren Glauben wahrscheinlich aufrichtiger als so viele Andere. Ich schätze, Allah hätte seine Freude an ihnen :-) Was mir die Lesefreude allerdings etwas verringert hat, ist das Fehlen einer richtigen Geschichte. Letzten Endes sind es 300 Seiten Beschreibung eines (für mich) ungewöhnlichen Alltages, an den ich mich allerdings spätestens nach ca. der Hälfte gewöhnt hatte. Und da doch ein nicht unwesentlicher Teil der Gespräche in der Art verläuft "Hej, cool!", "Scheiße", "Wow", wird es zeitweise doch etwas zäh. Dennoch: Für diese Einblicke, die man in den Islam erhält, kann man darüber hinwegsehen.

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    • 3
  • Alhamdulillah

    Taqwacore

    rallus

    Taqwa-core von Taqwa: die Gotteserfurcht, Demut und Core: Kern abgeleitet aus Hard-core, explizite Darstelllung von Pornografie, bzw. Musikrichtung Hardcore = Punk Auch zu übersetzen als der Kern der Gottesfurcht und danach suchen alle Bewohner einer Punk-Wg voller Muslime in Buffalo. In dieser WG ist die Quibla (Gebetsrichtung nach Mekka) mit einem Loch von einem Baseballschläger in einer Wand gekennzeichnet. Und jeder Bewohner hat andere Ansichten von Muslim sein. Yusef der Ich-Erzähler sucht noch nach seinem Weg und wirkt quasi als der "Über-Ich-Erzähler" der sich in Diskussionen mit anderen reibt und den wahren Weg zum Islam sucht. Der eine tätowiert 2:219 (eine Sure) über seinen Hals, der andere KERBELA über seinen meist nackten Oberkörper, der nächste kifft auf dem Dach oder es wird mit der E-Gitarre zum Gebet gerufen. Sie alle vereint, dass sie friedlich zusammen wohnen und sich nicht den Kopf abreissen, so bringt es eine konvertierte Muslime auf den Punkt: "Ich persönlich bin kein großer Fan von diesem ganzen Ansatz, der behauptet: 'Islam ist der einzige Weg und so war es schon immer und muss es immer bleiben, und jede Abweichung von der Norm bringt Dich der Hölle näher'. Ich glaube, die Religion gehört uns selbst und wir können damit machen was wir wollen. Die Imame sind nicht Gott und die Alime auch nicht, und auch der Prophet Mohammed ist nicht Gott - und das hat mich am Islam immer am meisten angesprochen, die Tatsache, dass nichts zwischen uns und Gott steht, so wie im Christentum." Die einzigen die zwischen dem Menschen und Gott stehen ist der Mensch selber und sein ewiger Versuch, Gott zu verstehen und zu deuten. Gerade im Islam ist die Deutungswut sehr groß doch birgt dies eben auch viele Chancen. Als Extrem wohnt auch eine muslimische Frau in der WG, die Yusef aber nur als Kleidungsstück kennt, die alles bedeckende Burka. Dass trotzdem der Geist von ihr nicht bedeckt ist, zeigt die teilweise radikalen Ansichten von ihr. Ihr Weg zu Gott ist aber eben dieses Kleidungsstück NICHT abzulegen. Die Diskussion was halal(erlaubt), haram(verboten) oder nur makruh(verpönte Handlung) entbrennt des Öfteren einen Streit und entzündet auch mal in der Welt, größere Kriege. Taqwacore ist auch eine Punkrichtung, eine Szene voller Bands die Islam und Punk verbinden möchten. Die PunkWG wird zu dem Zentrum dieser eingeladenen Bands, ein Punk-Happening, bei der auch Hardliner eingeladen werden. "Aber bei Taqwacore geht es doch gerade darum, dass der Islam jede Form annehmen kann, die Du willst. Wenn wir eine Band ausschliessen, weil wir ihre Haltung oder ihre Aussagen nicht mögen, dann sind wir auch nicht besser als die ganzen konformistischen, engstirnigen Imame überall da draußen." So kommen diese Bands, ein Punkfestival beginnt, dass seinem Namen alle Ehre macht. Ein in seiner Sprache deutliches, wichtiges, erforderliches Buch um den Islam und seine Nickligkeiten ansatzweise verstehen zu lernen, mit absolut den schrägsten Gestalten die je ein Buch bevölkert haben. Mit einem Glossar der wichtigsten Wörter. "Das wär's also. Als Muslime habe ich versagt. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich immer noch ein menschliches Wesen bin." Inschallah!  

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    • 2
  • Ein Spiel mit Klischees und Vorurteilen! ...und wir wussten doch noch nicht alles!

    Taqwacore

    Floh

    Ein Geistesblitz, eine schnelle Idee, der große Umbruch, dass ist das, was dem Autor zu seinem umstrittenen Roman bewegt hat. Lange hat es gebraucht, bis dieses Buch akzeptiert wurde, nun ist es teils sogar Bestandteil in Schulen und Unterrichten. Auch meine Augen flogen mit Skepsis durch die Seiten, zu Unrecht? Inhalt / Beschreibung: "Das radikale Statement eines modernen Moslems Taqwacore wird zwar mit dem Fänger im Roggen verglichen, hat aber eher die Sprengkraft der Satanischen Verse. Schauplatz ist eine muslimische Punk-WG in Buffalo, in der Burka tragende Feministinnen, Sufis mit Irokesenschnitt und strenggläubige Sunniten aufeinandertreffen. Im Wohnzimmer, wo tagsüber Gebete und nachts Partys stattfinden, zeigt ein Loch in der Wand die Richtung Mekkas an. Fasiq raucht bei der Koranlektüre Joints, Jehangir betrinkt sich nach dem Gebet, und der schwule Muzamill fragt sich, ob das Gebot, im Ramadan nichts über die Lippen kommen zu lassen, auch Oralverkehr einschließt. Rabeya legt ihre Burka auch beim Sex nicht ab und leitet die Gebete als weiblicher Imam. Sind sie alle vom rechten Weg abgekommen? Bedeutet Religion zwangsläufig Selbstverleugnung und Unterdrückung? Oder gibt es den modernen Islam, in dem Partys und Ramadan, Gleichberechtigung und Gebet, Koran und Facebook keine Widersprüche sind? Taqwacore ein Kunstwort aus Taqwa (arabisch: Frömmigkeit) und Hardcore wurde zunächst nur als Fotokopie verbreitet und errang in Amerika Underground-Kultstatus." Meinung: Dieses Buch zeigt das Leben Gläubiger mal anders. Man kann das Zusammenleben der WGler auf jede mögliche Kultur, Religion, Subkultur usw. referenzieren, denn im Kern sind doch alle Kulturen und Glaubensrichtungen gleich. Es gibt Regeln, Gesetzte und Moral und Ehre. Sich daran zu halten ist die eine Sache, sich damit zu arrangieren die andere. Unglaublich skurril und paradox zeigt der Autor hier, was hinter den Kullissen gelebt wird, und welches Zusammenleben doch erstaunlicherweise möglich ist...und sei es nur in dieser WG im Roman. Amüsiert und beherzt habe ich mir das Gelesene zu Herzen genommen und auch mal einen Blick über den Tellerrand gewagt. Hier erleben wir ein Klischee nach dem anderen und können aber auch mit so einigen Vorurteilen aufräumen. Eine tolle und mutige Mischung! Zwischenzeitlich habe ich mich gefragt, auf welchem Widerstand dieser Roman gestoßen sein könnte, und ob der Autor je Zweifel oder Ängste an und mit seinem Werk hatte. Leider kennt man den Islam aus TV und Medien etwas anders und eher radikaler.Umso schöner, dass dieses Buch etwas Klarheit bringt und die Thematik mit etwas Sarkasmus und Ironie umsetzt. Der Autor: "MICHAEL MUHAMMAD KNIGHT, geboren 1977 in New Jersey, wuchs als Katholik auf und konvertierte als Teenager, nachdem er die Autobiografie von Malcolm X gelesen hatte, zum Islam. Mit 16 Jahren wollte er in den Djihad ziehen. Doch dem Fanatismus folgten Zweifel. Taqwacore war als Abschied vom Islam gedacht. Das Buch wurde zensiert, boykottiert und konfisziert. Heute steht es auf dem Lehrplan vieler amerikanischer Universitäten." Fazit: Ideenreich und auch durchdacht gemacht.Ein Buch, was gelesen sein sollte!

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    • 2
  • Rezension zu "Taqwacore" von Michael M. Knight

    Taqwacore

    goldfisch

    09. November 2012 um 12:02

    Islam und Punk! Das soll zusammenpassen? Klar, es passt. Natürlich ist das nicht immer einfach, denn auf den Partys fließt jede Menge Bier. Einige Protagonisten verzichten auf Alkohol, andere legen den Koran anders aus. Auf jeden Fall gibt es viele Diskussionen in der WG von Jehangir. Es geht um den Islam, um Mädchen,Musik und um das Leben an sich. Ein Buch voller Punk und Islam, aus dem sich noch so Einiges lernen lässt. Schrill, laut und lesenswert.

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  • Rezension zu "Taqwacore" von Michael M. Knight

    Taqwacore

    Ronne

    11. May 2012 um 23:39

    Es gibt viel unterschiedliche Subkulturen die sich mit dem Begriff Hardcore zusammenschließen. Taqwacore war mir aber bisher unbekannt. Dieser beschreibt ein Zusammenschluss vom Islam und dem Hardcore, was sich erstmal ziemlich verrückt anhört aber perfekt zusammen passen kann. Muslimische Punks haben im Grunde ähnliche Einstellungen wie die "normalen" Punks, richten sich aber trotzdem nach dem Islam. Es ist ein spannender Roman über eine WG in der Widersprüche an der Tagesordnung stehen. Ist es nun ok dass eine Frau im selben Haus lebt? Ist es ok tättoowiert zu sein? Ist es ok 5 mal täglich zu beten und anschließend sex zu haben? Ich bin begeistert von der Erzählweise und der Thematik die dieses Buch mit sich bringt.

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  • Leserunde zu "Taqwacore" von Michael Knight

    Taqwacore

    Anja_Hilscher

    08. April 2012 um 22:16

    Hallo! Ich lese gerade Taqwacore und wüsste gern, ob jemand mit mir darüber diskutieren möchte. Ich finde es aus religiöser Sicht zum Teil unerträglich (bin selbst Muslima), dann wieder zum Brüllen komisch. Wie gehts euch?

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