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Rogner_Bernhard_Verlag

vor 4 Jahren

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„Irgendwo da draußen gibt es einen coolen Islam, Yusef. Man muss
ihn nur finden. Man muss sich durch den ganzen anderen Kram
durchackern, aber er ist da.“


In einer muslimischen Punk-WG in Buffalo, New York,
ist die Hölle los. Im Wohnzimmer, in dem tagsüber
gebetet und nachts wild gefeiert wird, zeigt ein Loch in
der Wand die Richtung Mekkas an. Fasiq raucht bei der
Koranlektüre Joints, Jehangir betrinkt sich nach dem
Fastengebet, Rabeya legt ihre Burka auch beim Sex nicht
ab und leitet die Gebete als weiblicher Imam.
Sind sie alle vom rechten Weg abgekommen? Oder gibt
es den modernen Islam tatsächlich, in dem Partys und
Ramadan, Gleichberechtigung und Gebet, Koran und
Punk keine Widersprüche sind?

Taqwacore – ein Kunstwort aus Taqwa (arabisch:
Frömmigkeit) und Hardcore – wurde zunächst nur
als Fotokopie verbreitet und errang in den USA
Underground-Kultstatus. Mittlerweile gibt es sowohl
eine Dokumentation als auch einen Spielfilm zu dem Buch:









MICHAEL MUHAMMAD KNIGHT, geboren 1977 in      
New Jersey, wuchs als Katholik auf und konvertierte
als Teenager, nachdem er die Autobiografie von
 Malcolm X gelesen hatte, zum Islam. Mit 16 Jahren wollte er in den Djihad ziehen. Doch dem Fanatismus
folgten Zweifel. Taqwacore war als Abschied vom Islam
gedacht. Das Buch wurde zensiert, boykottiert und
konfisziert. Heute steht es auf dem Lehrplan vieler
amerikanischer Universitäten.

Wir suchen neugierige Leserinnen und Leser, die Lust haben, „Taqwacore“ zu lesen, mit uns zu diskutieren und eine Rezension zu schreiben. Dafür verlosen wir 10 Exemplare des Buches inklusive Code zum eBook-Download. Für die Teilnahme an der Verlosung beantwortet uns bis Mittwoch, 19. Februar 2014 folgende Frage: 

Hast Du einen Lieblingspunksong?

Wir freuen uns natürlich auch über Beiträge und Kommentare von allen, die keines der Freiexemplare ergattern konnten.

Autor: Michael Muhammad Knight
Buch: Taqwacore

Floh

vor 4 Jahren

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Jaaaa, Bonny und Clyde von den Toten Hosen!
Sonst höre ich eher Heavy Metal oder Rammstein!
Mein Cousin wohnt auf einer Wagenburg, er ist Punk durch und durch. Ich habe bei ihm damals mehrmals "Urlaub" gemacht.

coala_books

vor 4 Jahren

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Von "Taqwacore" habe ich bisher noch nichts gehört, kann mir aber gut vorstellen, dass diese Ansichtweise zu Kontroversen führt, bricht sie doch mit den starren Konventionen des Islam. Ich würde das Buch auf jeden Fall sehr gerne lesen und mehr erfahren.

Bei Musik bin ich relativ flexibel und höre mich durch fast alle Genre, Punkt darf da natürlich nicht fehlen. Über Greenday, die Toten Hosen und die Ärzte kann ich mich auch für die Klassiker der Szene wie The Clash und die Sex Pistols begeistern.
Einer meiner liebsten Songs ist "Sould I stay or should I go" von The Clash.

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Jashrin

vor 4 Jahren

Rezension/Fazit
@kolokele

Ich bin auch noch dabei. Die letzten zwei Wochen waren ziemlich turbolent und anstrengend, obendrein war mein kleiner Sohn (nicht ganz ein jahr) krank, so dass ich kaum eine Seite weiter gekommen bin. Ich verspreche aber, dass ich spätestens ab dem Wochenende wieder fleißig lese :)

Jashrin

vor 4 Jahren

Können sich die Bewohner der Punk-WG Moslems nennen, auch wenn sie viele der essentiellsten Regeln des Islams brechen? Wie begründet ihr eure Antwort?
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Erst einmal eine riesen große Entschuldigung an den Verlag und die anderen Leser, dass ich diesmal nicht mitgekommen bin. Zum einen waren meine letzten Wochen durch sehr unterschiedliche Dinge sehr turbolent und stressig, so dass ich wenig zum Lesen, geschweige denn zum darüber Schreiben gekommen bin. Zum anderen muss ich sagen, dass ich mit dem Buch so meine Schwierigkeiten hatte. Gerade nachdem ich es inzwischen dann doch auch noch beendet habe, muss ich sagen, dass meine Probleme nicht mit dem Inhalt als vielmehr mit dem Schreibstil des Autors zusammenhängen, das ist einfach nicht meiner. Aber dazu im Fazit mehr.

Sind die WG-Bewohner Moslems? Eine Frage, die ja auch beim Lesen immer mitschwingt. Aus meiner Sicht lautet die Antwort jedoch klar JA. Sie versuchen ihren Glauben in ihr Leben zu integrieren, stolpern über das ein oder andere, sprechen darüber, gehen mit manchen Regeln eher sehr großzügig um, aber der Glaube ist immer da. Wenn man mich fragte, ob ich alles so glaube und mache, wie die Kirche es gerne hätte, müsste ich auch nein sagen. In der Kirche bin ich abgesehen von Weihnachten, Hochzeiten und Beerdigungen eher sehr selten anzutreffen, aber dennoch würde ich mich persönlich nicht ungläubig nennen. Ich denke, man kann weltweit in jeder Religion Leute finden, die ihren Glauben sehr streng oder sehr frei interpretieren oder Leute, in deren normalen Alltag der Glaube kaum eine Rolle spielt. Das ist in der WG anders und daher sind sie für mich definitiv alle Moslems.

Jashrin

vor 4 Jahren

Können sich die Bewohner der Punk-WG Moslems nennen, auch wenn sie viele der essentiellsten Regeln des Islams brechen? Wie begründet ihr eure Antwort?
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CitizenWeasel schreibt:
Gerade, weil der Islam dem Einzelnen so viel Selbstverantwortung zugesteht sind sie eindeutig Muslime.

Ich weiß nicht, ob hier noch Jemand mitliest, aber da mir ebenso wie thursdaynext dieser Satz von Dir aufgefallen ist, wollte ich zumindest sagen, dass ich das ähnlich kritisch sehe wie thursdaynext. Ich habe über die Jahre einige Muslime auch näher kennengelernt und natürlich unterhält man sich früher oder später auch mal über Religiöses. Dass der Islam wirklich einiges an Selbstverantwortung zugesteht... ich weiß nicht. Selbstverantwortung in welchem Sinne meinst Du?

Jashrin

vor 4 Jahren

Wie hat die Lektüre euer Bild vom Islam verändert?
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Die Lektüre hat mein Bild vom Islam eigentlich kaum verändert. Das mag vor allem daran liegen, dass ich auch im Freundes- und Bekanntenkreis Muslime habe. Somit war bei mir zumindest ein Mindestmaß an Wissen über den Islam vorhanden. Und da ich quasi am Lebenden Objekt sehen konnte/ kann, dass der Islam sehr unterschiedlich interpretiert und streng ausgelegt wird, hat dies mein Bild nicht wesentlich berührt.
Ich stimme meinen Vorrednern (Schreibern) hier zu, dass ich vielleicht in dem ein oder anderen toleranter geworden bin, da einfach nochmal ein ganz anderer Blickwinkel gezeigt wurde.

Jashrin

vor 4 Jahren

Wie findet ihr das Ende des Romans?
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Ich denke, das Ende passt zum Buch. Jehangirs Tod, Yusef Abschied und ansonsten alles ziemlich offen. Mich würde es auch interessieren, wie der ein oder andere sein Leben weiterlebt, allerdings glaube ich, dass es besser ist, da im Unklaren gelassen zu werden und einfach spekulieren zu können. Ich denke ein Epilog, der nochmal vieles aufgreift und weiterführt, hätte den Eindruck des Buches unter Umständen wesentlich verändert. Insofern: das Ende passt und ist gut gewählt,

Jashrin

vor 4 Jahren

Rezension/Fazit
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Taqwacore war ein Buch, dass nachdenklich macht, Fragen aufwirft, mal lustig war, mal traurig. Und es hat ein buntes Bild vom Islam gezeigt. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich dennoch teils eher durchgequält habe, da mir von Anfang an der Schreibstil des Autors nicht lag. Dadurch konnte ich mich nur schlecht ins Buch hineinfinden und wurde immer wieder herausgerissen, was sehr schade war. Ich bin überzeugt, hätte ein anderer Autor exakt dieselbe Geschichte nur mit seinen eigenen Worten erzählt, dann wäre ich sehr begeistert gewesen. So bin ich in erster Linie leider nur erleichtert, es beendet zu haben. Dennoch habe auch ich den ein oder anderen Denkanstoß mitgenommen und werde das ein oder andere auch so schnell nicht vergessen.

Hier meine Rezi: http://www.lovelybooks.de/autor/Michael-Muhammad-Knight/Taqwacore-937031038-w/rezension/1090422400/

http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A1FOTKCUS3L15G/ref=cm_pdp_rev_all?ie=UTF8&sort_by=MostRecentReview

kolokele

vor 4 Jahren

Rezension/Fazit

http://www.lovelybooks.de/autor/Michael-Muhammad-Knight/Taqwacore-937031038-w/rezension/1094082432/

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