Michael Nagula Perry Rhodan - Die Chronik

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Inhaltsangabe zu „Perry Rhodan - Die Chronik“ von Michael Nagula

Die erste Biografie über den Popstar der erfolgreichsten Romanserie des Universums. Die Auflage liegt bei über einer Milliarde Exemplaren weltweit seit dem Start am 8. September 1961. Und noch heute notieren die Bücher regelmäßig in den Top 20 bei Media Control. Kein Zweifel: Die Romanserie Perry Rhodan ist die erfolgreichste Science-Fiction-Reihe der Welt. Erstmals wird die Biografie dieser Serie nun als Buchreihe veröffentlicht. Band 1 schilderte die Jahre 1961 bis 1974, als Verleger Rolf Heyne mit den Autoren Karl-Herbert Scheer und Walter Ernsting (besser bekannt als Clark Darlton) diese neuartige Science-Fiction-Serie zu einem Erfolg in Deutschland, Japan, den USA, Holland und sogar in Israel machten. Band 2 dokumentiert den Wandel der Serie unter der Verantwortung des neuen Chefautors William Voltz in den Jahren 1974 bis 1984. Eine Romanserie als Spiegel der Zeit: In den 1970er Jahren zog die Friedensbewegung in die Serie ein, mit neuen Motiven aus teils ökologischen und philosophischen Themen. Höhepunkt: Der 1000. Heftroman der wöchentlichen Serie, den William Voltz 1980 als ein humanistisches Manifest formulierte. Zahlreiche Anekdoten und Geschichten hat Autor Michael Nagula akribisch recherchiert und dokumentiert. Die Anekdoten um die Autoren, intime Blicke hinter die Kulissen des Moewig Verlages, die Aktivitäten der Fanclubs. Diese ungewöhnliche Biografie einer Romanserie wird ergänzt durch wichtige Meilensteine in der Romanhandlung, die der Chronologie des Buches folgen. Ein wahrer Leckerbissen für die Fans!

Abwechslungsreiche Lektüre

— ralf_boldt
ralf_boldt

Seit 1961 erscheint wöchentlich die "Perry Rhodan"-Romanserie. Ein Rekord, denn keine andere Science Fiction-Reihe hat diese Kontinuität ...

— Splashbooks
Splashbooks

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    Perry Rhodan - Die Chronik
    ralf_boldt

    ralf_boldt

    31. October 2014 um 12:55

    Dieser zweite Band der Chronik – gebunden in einem schönen Rot-Ton – beschäftigt sich mit den Jahren 1975 bis 1980 der Serie. Während Band 1 den Zeitraum von 1961 bis 1974 umfasste, werden bei gleichem Umfang des Buches diesmal nur sechs Jahre betrachtet. Es ist der Zeitraum von der Übernahme der Exposé-Tätigkeit von William Voltz bis zum legendären Heft 1000 „Der Terraner“ und dem damit verbundenen WeltCon in Mannheim Ende Oktober/Anfang November. Damit steht also die „Ära Voltz“ im Fokus des Buches. Die Serie hatte die beste Zeit nach dem MdI-Zyklus der 200er-Bände. William Voltz bestimmte mit seiner ihm eigenen Einstellung die Handlung und die Richtung der Serie. Band 1000 – von ihm selbst verfasst – zeigte, dass Perry Rhodan nicht nur triviale Literatur war, sondern echte Science Fiction mit spannenden Themen, guten Konzepten und einer Vision für die Zukunft. Auch absatz- und auflagentechnisch war die Serie auf ihrem Höhepunkt. Es wurden mehr Hefte pro Woche den je verkauft und Lizenzen in aller Welt vermarktet. Neben der „Hauptserie“ gab es im selben Verlag noch viele weitere Serien und Reihen. Zuerst ist hier natürlich „Atlan“ zu nennen, die Schwesterserie, die im gleichen Universum spielt und ab Band 500 den Staffelstab der Handlung um das Fernraumschiff SOL übernahm. Für die Autoren von PERRY RHODAN gab es hier und in anderen Heftroman wie TERRA ASTRA, aber auch bei den SEEWÖLFEN Möglichkeit, tätig zu werden. Der SF-Markt boomte und florierte. Das als One-Shot geplante PERRY RHODAN MAGAZIN kam nun sogar monatlich heraus und mauserte sich zu einem ernstzunehmenden SF-Informationsblatt. Die Silberbände bildeten einen weiteren Höhepunkt. Komplett durchgesehen wurden jeweils sechs Romane PERRY RHODAN in einem repräsentativen Hardcover zusammengefasst. Dopplungen, logische Mängel und Längen wurden dabei gestrichen und für den Käufer gab es einen neuen Lesegenuß. Neue Autoren wie z.B. Marianne Sydow (d.i. Marianne Ehrig) brachten neue Impulse für die Serie. Eine ungeheure Erfolgswelle bildete sich also rund um PERRY RHODAN. Der Autor beschreibt diese Ära natürlich mit PERRY RHODAN im Mittelpunkt. Dabei wird aber auch die deutsche SF-Szene der Profis und der Fans allgemein beleuchtet und ist damit eine wichtige Dokumentation dieser Zeit. Das Buch beginnt mit Vorworten von Erich von Däniken, Andreas Eschbach, Hubert Haensel und Frank Borsch. Chronologisch werden dann die Handlung und das Drumherum der Serie bis Band 1000 beschrieben. Kurze Biografien und Essays lockern den Text auf. Zwei Bildteile zeigen Cover von Heftromanen und Taschenbüchern und Fotos der Autoren. Es wird aber auch die Schattenseite der Serie aufgezeigt. William Voltz steckt eine ungeheure Energie in PERRY RHODAN. Als Autor und Exposé-Verantwortlicher muss er viel Zeit für dieses Projekt aufwenden und findet dennoch immer noch Raum für den Kontakt mit seinen Lesern und Fans. Michael Nagula zeigt aber auf, dass dieses Engagement nicht spurlos an ihn vorübergehen kann... Leider gibt es bisweilen wieder – wie im ersten Band - Wiederholungen innerhalb bzw. Unterbrechungen in der chronologischen Schilderung. Vor- und Rückblenden stören ein wenig den Lesefluss innerhalb des Buches. Doch dies ist bei solch einem Werk wohl zu verschmerzen. Das Buch selbst macht einen sehr hochwertigen Eindruck und ist durchaus für den längeren Gebrauch und „Öfter-Nachschlagen“ gedacht. Druck, Schriftgröße und die allgemeine Haptik sind überaus ansprechend. Auch für den Nicht-PERRY RHODAN-Fan und -Leser, für den an der deutschen SF Interessierten bietet die Chronik eine abwechslungsreiche Lektüre. Man darf hoffen, dass noch weitere Bände erscheinen werden.

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  • Die Perry Rhodan Chronik: Biografie der größten Science Fiction-Serie der Welt 1. 1960 - 1973

    Perry Rhodan - Die Chronik
    Splashbooks

    Splashbooks

    26. September 2014 um 22:05

    Perry Rhodan ist ein Phänomen. Seit schon bald 50 Jahren erscheint jede Woche ein neuer Roman der gleichnamigen Heftserie. Und dies ist weltweit einzigartig. Dabei hatte man damals, als 1961 die erste Ausgabe "Mission Stardust" erschien, eher damit gerechnet, dass die Reihe sich nur 50 Ausgaben lang halten würde. Doch diese Erwartungen wurden deutlich übertroffen. Seither hat die Serie im Laufe der Jahre einiges erlebt. Viele Autoren und Künstler haben an ihr gearbeitet, und manch tragisches Schicksal hat sich sowohl innerhalb der Reihe ereignet, als auch außerhalb. Und gleichzeitig sind auch sehr viele verschiedene Produkte erschienen, nicht nur zig Neuauflagen, sondern auch Spin-Offs, wie zum Beispiel die langjährige Partner-Serie "Atlan". Und um all diese Geschehnisse zu würdigen erscheint, nun die "Perry Rhodan"-Chronik. Ursprünglich als Beilage für die inzwischen eingestellte Dritt-Auflage erschienen, wird sie nun im Buch-Format weitergeführt. Insgesamt vier Bände soll dieser Überblick über die Geschichte dauern, wobei Band 2 für Ende Mai angekündigt worden ist. Der Autor dieser Mammut-Werke ist Michael Nagula. Er war selbst für einige Zeit Mitglied im Perry-Rhodan-Autoren-Stamm und hat unter anderem den "Odyssee"-Taschenbuchzyklus lektoriert. Des Weiteren arbeitet er als Übersetzer für das Lustige Taschenbuch oder die "Star Wars"-Comicserie. Bei letzterer ist er auch der verantwortliche Leserbrief-Redakteur. Vieles von dem, was er in dem Buch erzählt, beruht auf persönlichen Erinnerungen, die die diversen Autoren oder deren Nachkommen ihm persönlich erzählt haben. Und so erhält man überraschende Einblicke in die Geschehnisse hinter den Kulissen. So gab es beispielsweise einst eine Fast-Rebellion der Autoren, die nur durch das Ausscheren des damaligen Exposé-Schreibers K. H. Scheer verhindert wurde. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/13759/die_perry_rhodan_chronik_biografie_der_groessten_science_fiction_serie_der_welt_1_1960___1973

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  • Ein Brocken PR

    Perry Rhodan - Die Chronik
    KingLouie

    KingLouie

    25. September 2014 um 10:43

    Enthält viele interessante Details. Ist aber auf Dauer ein wenig zu unsortiert. Das liegt wohl daran, dass es die Zusammenstellung einer Artikelserie über die Anfänge von Perry Rhodan ist. Daher finden sich in den einzelnen Abschnitten viele Wiederholungen und Überschneidungen. Der fürs Buch vorgesehene chronische Ablauf ist auch nicht richtig stringent. Der Autor springt und erzählt auch schonmal die "Geschichte" komplett bis zum Ende, was dann auch viele Folgejahre umfasst. Hat mich manchmal gestört. Hilfreich ist es, das Buch nicht am Stück zu lesen, sondern immer wieder mal zur Hand zu nehmen. Ansonsten ist es ein schönes Kompendium für alle, die sich die alten Handlungsstränge komprimiert vor Augen führen lassen wollen und enthält auch viele Anekdoten und Hintergründe von den Machern von PR, die zumindest mir nicht unbedingt bekannt waren. Darüber hinaus schaut es auch über den Tellerrand Perry hinaus in andere Bereiche der "Schundliteratur SF/Fantasy/Horror" in Deutschland dieser Zeit. Alles in allem ein netter Wälzer, um in Erinnerungen zu schwelgen und auch für einige Erlebnisse a la "Ach deswegen haben die das damals so gemacht" gut.

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