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EdelBooks

vor 6 Monaten

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Michael Nast : #EGOLAND


Das lang erwartete Romandebüt vom Bestseller-Autor Michael Nast (»Generation Beziehungsunfähig«).

ZUM BUCH
Alles fängt mit dem Selbstmord des Schriftstellers Andreas Landwehr an, dessen Eltern seinem Freund Michael sein unvollendetes Manuskript übergeben. Stück für Stück stellt Nast fest, dass die unglaublichen Schilderungen echt und tatsächlich passiert sind:
Julia und Christoph sind ein vermeintlich perfektes Traumpaar,
doch die Fassade bröckelt. Die Studentin Leonie, schön und intelligent, aber voller Unsicherheit, verzweifelt an den Männern. Nach und nach reift in Andreas die verhängnisvolle Idee in Julias, Leonies und Christophs Leben einzugreifen, um sie als Material für seinen Roman zu benutzen. Er beginnt ein perfides Spiel voller Intrigen und Manipulationen, das schließlich in einer Katastrophe endet.
Vom Sog der Geschichte ergriffen, beginnt Nast, die Geschehnisse zu recherchieren. Er spricht mit den Protagonisten, um
Landwehrs Aufzeichnungen zu vervollständigen und verfasst aus dem Material #EGOLAND.
Das Buch handelt von Obsessionen und Missverständnissen, von falsch verstandener Liebe und Entwurzelung, von Selbstentfremdung und der Sinnsuche in unserer narzisstischen Konsumgesellschaft. Von der großen Sehnsucht, ein ganz neues Leben auszuprobieren und dabei sein altes hinter sich lassen zu können.

#EGOLAND ist eine Reise in die Psyche unserer Gesellschaft, in der das Ego alles bestimmt. Nast beschreibt, was neue Technologien und verändertes Kommunikationsverhalten mit der Generation machen, die sich alles offen hält.

ZUM AUTOR

MICHAEL NAST, geboren 1975, landete mit »Generation Beziehungsunfähig« den Bestseller des Jahres 2016. Mit seiner außergewöhnlichen Beobachtungsgabe ergründet er Situationen und Tatsachen wie kein anderer. Nach einer abgebrochenen Buchhandelslehre gründete er zwei Plattenlabels und arbeitete für verschiedene Werbeagenturen. Heute lebt und arbeitet er in Berlin als freier Autor und Kolumnist.

Bewerbt euch jetzt um eines von 25 Leserundenexemplaren von #EGOLAND und lest gemeinsam mit Michael Nast sein heißersehntes Romandebüt. Der Autor begleitet persönlich die Leserunde und steht für eure Fragen zur Verfügung. 

Bewerbt euch jetzt, indem ihr uns Folgendes verratet: Was würdet ihr tun, wenn ihr herausfindet, dass jemand euer Leben als Romanvorlage nimmt?

Die Auslosung findet am 06. April statt. Wir wünschen euch viel Glück und freuen uns auf den Austausch mit euch!

Autor: Michael Nast
Bücher: #EGOLAND,... und 1 weiteres Buch

EdelBooks

vor 6 Monaten

Tourdaten

#EGOLAND Lesetour 2018

17. März
Neues Rathaus, »SPUTNIK LitPop 2018«,
Leipziger Buchmesse
15. April
Audimax, Hamburg
16. April
Kolosseum zu Lübeck
17. April
Modernes, Bremen
22. April
Staatsschauspiel Dresden, Dresden
23. April
Haus Leipzig
25. April
Kulturhaus Arena, Stuttgart
26. April
Das Schloss - Eventlocation, München
26. Mai
Konzertsaal der UdK Berlin
9. Juni
Savoy Theater Düsseldorf

Caro2929

vor 6 Monaten

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Hier muss ich mich unbedingt bewerben. Warum? Weil ich schon so unglaublich viel von diesem Buch gehört habe. Es hört dich einfach wahnsinnig interessant an.

Jetzt zu der Frage, was würde ich dann machen? Gute Frage, einerseits denke ich, mein Leben ist nicht so spannend, dass es als Romanvorlage dienen könnte. Aber andererseits wenn vielleicht eingegriffen wird, damit es als solche dient?

Erst mal auf Schadensersatz klagen ;) wegen der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts, könnte mir aber vorstellen, dass es schwierig wird, damit durchzudringen...

Mh also mir den netten Autor selbst packen und zur Rede stellen und sollte man mich damit in Verbindung bringen können, also mit dem Buch und meinem Leben, dann klagen auf Unterlassung!

Das wäre schon echt ein hartes Ding, wo man eigentlich wirklich mit schweren Geschützen auftreten muss!

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OliverBaier

vor 3 Monaten

Teil 2: S.51 bis S.162

Caro2929 schreibt:
Also ich muss gestehen, dass mich die Längen und der Detailreichtum auch nicht stören. Denn irgendwie macht es glaube ich dieses Roman gerade aus... Also ich bin einfach nur total geschockt von den Menschen vor allem auf der Spotify Party, aber es ist irgendwie wirklich sehr realitätsnah. Denn auch ich habe das Gefühl, dass sich u. a. meine Generation leider so entwickelt hat. Natürlich geht das nicht für jeden. Aber es wird immer nach mehr, nach höherem, nach besserem gestrebt... Eigentlich ist es einfach nur erschreckend, wie uns teilweise ein Spiegel vorgehalten wird. Ich erkenne auch viele Parallelen aus meinem Bekanntenkreis, allein, wenn ich daran denke, wo es hieß, wenn man kein Instagram hat, dann existiert man nicht... Ergo, ich existiere nicht ;) Fotos gibt es nur noch mit Filter, gestellt, etc... das ist sowas von wahr.. Es muss bewiesen werden, dass das eigene Leben aufregend ist. Und genau das ist es nicht.. meiner persönlichen Erfahrung nach, ist es bei denen, die ihr Leben am meisten zur Schau stellen, am erbärmlichsten. Ja, ich wollte mich jetzt extra so krass ausdrücken... Oder die eine Stelle an der Leonie dachte, dass die anderen nur eifersüchtig seien (also die Singles), wenn sie Verliebte sehen. Da dachte ich auch nur, wie recht sie hat. Wie oft hab ich mir schon angehört: Oh Gott, schau dir die mal an...einfach nur peinlich, so rumzuturteln... Und ich habe im Stillen nur gedacht, ach du bist doch nur neidisch, weil du das nicht hast. Also im Grund erschreckt mich diese brutale Ehrlichkeit total, aber im Hinterkopf weiß ich leider auch, dass es wirklich größtenteils in unsere Gesellschaft so zu geht. Eigentlich sehr sehr traurig... Ich bin aber definitiv gespannt, wie es weiter geht...

vielleicht "gefällt" das Buch genau aus diesem Grund so vielen nicht...ich finde auch uns Lesern wird ein Spiegel vorgehalten und das stösst sicher z.T bitter auf...

OliverBaier

vor 3 Monaten

Teil 2: S.51 bis S.162

Mir gefällt weiterhin der realistische Blick auf die beschriebenen Personen, auf Berlin, auf die Generation mit ihren aktuellen digitalen Problemen und die Ehrlichkeit mit dem Gefühle transportiert werden. Die Verstrickungen der Beziehungen , die nun allmählich deutlich werden. Also mir gefällt es immer noch gut und was wichtig ist, man zieht für sich etwas raus und bekommt einen anderen Blickwinkel...

OliverBaier

vor 3 Monaten

Teil 3: S.163 bis S.241
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Hafermilch schreibt:
I Sehr merkwürdig fand ich die Beschreibung der Szene, als Julia im Cafe sitzt und Michael Nast erstes Buch las. War das Schleichwerbung? Für meinen Geschmack unpassend. Eventuell hatte die Szene den Zweck den Graben, der im Vorwort genannt wurde, zwischen Michael Nast und Andreas aufzuzeigen. Wobei meine Frage, ob dies nun eine fiktive oder reale Geschichte ist, nicht geklärt wurde.

absolut und wie er sich über sich selbst als Autor schreibt, wertend bzw. herabwertend- fishing for compliments...

OliverBaier

vor 3 Monaten

Teil 3: S.163 bis S.241
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Tanja_Radi schreibt:
>Es verstärkt sich immer mehr der Eindruck, dass der Autor selbst Teil dieses Kreises, der medial definierten Mittdreißiger, ist. Ich fand es extrem egoman, zu schreiben, dass der Protagonist eifersüchtig auf den Autor selbst ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in irgendwelchen Notizen zu lesen war.

da dachte ich auch, ok,.. etwas egoman und sich selbst erhebend...hätte es nicht gebraucht...

OliverBaier

vor 3 Monaten

Teil 3: S.163 bis S.241
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ich hatte kurz bevor ich hier angefangen habe zu lesen das Hörbuch " Abfall der Herzen" von Thorsten Nagelschmidt gehört und muss sagen, dass mich manche Schilderungen der Langatmigkeit sehr daran erinnern. Und warum bzw. welche Motivationen sich für den jeweiligen Plot ergeben? Ist es eine Art Eigentherapie? Autobiographisch sich zu "rehabilitieren"? Die Autoren sind beide in meinem Alter und irgendwie ist der Wusch nach Individualität das, was in den 90 ern passiert ist in die 10 er des neuen Jahrtausends transportiert....Die Kritik an der digitalen Welt und jeder ist für sich,..jeder hat doch die Wahl und such die entsprechenden Möglichkeiten die Medien für sich zu nutzen und zu reflektieren, wer was und wo etwas gut für einen ist...und man sich auch nicht immer für schwarz und weiß entscheiden muss. Die Idee, die Hauptfiguren, als Marionetten für ein Buch zu nutzen finde ich großartig, die Möglichkeiten der Manipulation auch...aber die Anspielung auf das erste Buch des Autors- auf Generation beziehungsunfähig lässt mich z.T auch etwas genervt zurück...mich nervt dieses gesellschaftliche Problem des entweder sich komplett oder gar nicht festlegen wollens...dieses entweder oder...und das ist sicher auch ein Spiegel, den Michael Nast uns vorhält und der mich etwas genervt an meine "Mitmenschen" denken lässt, aber auch an mich, wie man alte Freundschaften weiterverfolgt, die over sind und in der Vergangenheit hängt...es ist auf jeden Fall ambivalent...und ein Buch, dass polarisiert- hat doch auch was

OliverBaier

vor 3 Monaten

Teil 4: S.242 bis S.375
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ich lese hier wirklich so viel negatives und bin selber total begeistert und ich finde dieses perfide spinnen der Fäden der Manipulation wirklich großartig, nehme dieses Buch auch nicht autobiographisch, sondern fiktiv war und finde auch Leonie hat aus ihrer Perspektive verständlich gehandelt...sie konnte ja nicht wissen, wie mit ihr gespielt wird...seelenlos und zombieähnlich finde ich sie gar nicht. Ich hoffe nur nicht, dass dies Rückblick auf meine Persönlichkeit gibt. Ich bin nur gespannt, wie sich dann alles so zuspitzt, das sich Andreas umbringt...viel ist es ja nicht mehr bis zum Schluss. Ich bin mir aber auch im Klaren, dass dieses Buch absolut polarisiert...

OliverBaier

vor 3 Monaten

Teil 5: S.375 bis Ende
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Für mich ( wohl als einziger Leser dieser Runde) ein hervorragendes Buch- strauchelnde Charaktere, Fragen nach dem Sinn, der Oberflächlichkeit und dem Egoland, in dem wir uns befinden. Ich gehe nicht wirklich von einem wahren Plot aus, aber es könnte dennoch so sein- es geschieht immer und immer wieder. Projektionen und Illusionen, Hoffnungen und Wünsche bzw. Lebensziele über andere zu verwirklichen, sich selbst nicht mehr zu kennen und zu verlieren.Und wenn es den Autor wirklich gegeben hat, macht es das Buch für mich nicht anders...Auch wenn ich verspätet( wegen anderen Büchern, die vorab dran waren)mitlesen konnte.

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