Michael Nast Generation Beziehungsunfähig

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Inhaltsangabe zu „Generation Beziehungsunfähig“ von Michael Nast

Michael Nast steht schon jetzt für ein Lebensgefühl. Der gebürtige Berliner berührt und bewegt mit seinen Kolumnen im Internet bereits Millionen von Lesern. Seine Texte werden geteilt und geliked, seine Lesungen sind regelmäßig ausverkauft. In seinem neuen Buch "Generation Beziehungsunfähig" bringt Nast die Dinge auf den Punkt und beschreibt unvergleichlich charmant die Stimmung seiner Generation: Weshalb wir uns gegenseitig als beziehungsunfähig bezeichnen, wie tinder unsere Partnersuche verändert und warum wir uns immer wieder selbst in den Mittelpunkt stellen, ohne Rücksicht auf Verluste. "Generation Beziehungsunfähig" hält uns einen Spiegel vor. Ganz ohne Bewertung ermutigt das Buch uns chronische Selbstoptimierer und Perfektionisten dazu, unseren eigenen Lebensentwurf zu hinterfragen. Ein augenöffnendes wie anregendes Buch, das sich liest wie ein Gespräch mit dem besten Freund.

Kurzweilig und unterhaltsam, allerdings wirkt der Autor zwischenzeitlich etwas herablassend und überheblich.

— Eulogy
Eulogy

Interessantes Buch mit vielen unterschiedlichen Einblicken in die Welt der Menschen von heute

— tlow
tlow

Kritischer Blick in das eigene Ich und die Beziehungen von heute, immer mit der ein oder anderen lustigen Anekdote!

— Weebo1846
Weebo1846

Am Anfang fand ich das Buch echt super. Dann hatte ich das Gefühl der Autor steht über den Dingen, wirkte etwas herablassend.

— lieswasdichgluecklichmacht
lieswasdichgluecklichmacht

Nicht unbedingt neu und weltverändert, dennoch regt es die Gedanken an. Anfang top - Mitte schleppend - Ende gut

— Velina2305
Velina2305

Nast spricht aus, was gemeinhin über unsere Generation gedacht wird

— Arunika_Senarath
Arunika_Senarath

Ganz nette Lektüre für nebenbei.

— Shadow2709
Shadow2709

Eine detaillierte Beschreibung der heutigen Verhaltensmuster, jedoch nicht das was ich mir von diesem Buch erwartet hatte.

— gluehbuechlein
gluehbuechlein

Großartiges Buch über die Dinge, die Beziehungen heutzutage scheinbar ausmachen und über die kleinen gesellschaftlichen Marotten.

— Josi93
Josi93

Amüsant und regt zum Nachdenken an

— Maki7
Maki7

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 18.08.2017: _Jassi                                           ---  73 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   208,5 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   81 Punkte Bellis-Perennis                          ---  564 Punkte Beust                                          ---   260 Punkte Bibliomania                               ---   184 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  350 Punkte ChattysBuecherblog                --- 210 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   103,5 Punkte Code-between-lines                ---  127 Punkte eilatan123                                 ---   46 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   109 Punkte Frenx51                                     ---  72,5 Punkte glanzente                                  ---   75 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   135 Punkte Hortensia13                             ---   113 Punkte Igelchen                                    ---   21 Punkte Igelmanu66                              ---  151 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    79 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   105 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   77 Punkte Katykate                                  ---   94 Punkte Kerdie                                      ---   190 Punkte Kleine1984                              ---   130 Punkte Kuhni77                                   ---   105 Punkte KymLuca                                  ---   100 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   211 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   190 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   82 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  52 Punkte mistellor                                   ---   149 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  115 Punkte Nelebooks                               ---  183 Punkte niknak                                       ----  268 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   180 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   93 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   48 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 57 PunkteSandkuchen                              ---   172 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   153 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   245 Punkte SomeBody                                ---   157,5 Punkte Sommerleser                           ---   168 Punkte StefanieFreigericht                  ---   190,5 Punkte tlow                                            ---   135 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   34 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   64 Punkte Wolly                                          ---   163 Punkte Yolande                                       --   150 Punkte

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    • 2171
  • Einblicke in die modernen Beziehungen und die Menschen, die sie leben

    Generation Beziehungsunfähig
    tlow

    tlow

    15. March 2017 um 11:09

    Dieses Buch war interessant und thematisch sehr vielfältig.Es geht inhaltlich nicht nur um Beziehungen, sondern vor Allem um die Generation der momentan 30 bis 40 Jährigen. Ich glaube, dass diese Generation auch die eigentliche Zielgruppe dieses Buches ist. Der Autor präsentiert seine Beobachtungen in leichter und unterhaltender Form. Jedes Kapitel des Buches behandelt gezielt ein Thema und die Kapitel sind thematisch gegliedert. trhematisch geht es hierbei um Beziehungen, um Liebe, um den Beruf und um Freundschaften.Ich habe defintiv der altersgemäßen Zielgruppe nicht entsprochen, sodass ich mich mit einigen der geschilderten Probleme nicht identifizieren konnte. Manche der Kapitel fand ich wirklich interessant, mit anderen Kapiteln konnte ich hingegen wenig anfangen. Vor allem die Berlin Beobachtungenfand ich nicht besonders interessant, da ich gar keinen Bezug zu der Stadt habe.Insgesamt fand ich das Buch interessant, es war aber auch nichts Herausragendes.

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  • Interessante Einblicke in die eigene Psyche

    Generation Beziehungsunfähig
    Weebo1846

    Weebo1846

    15. March 2017 um 09:30

    Nast beschreibt verschiedene Probleme mit denen sich unsere Generation derzeit beschäftigt. Von dem Druck im Job, der Karriere, der Suche nach dem eigenen Ich, bis hin zu der Frage ob wir überhaupt noch fähig sind solche Beziehungen und Ehen wie unsere Eltern zu führen. Dabei dienen seine Bekannte und Freunde immer als lebende Beispiele und sicherlich jeder im Alter von 25-40 kann die Fragen und Probleme nachvollziehen oder hat sie selbst schon einmal erlebt. Dadurch verliert Nast aber nie seinen Humor, obwohl seine Geschichten durchaus tief bewegen und einen regelrecht dazu "zwingen" über sein eigenes Verhalten (und die eigenen Beziehungen) nachzudenken.Alles in allem ein sehr lustiges und dennoch tiefgründiges und interessantes Buch! Außerdem kann ich nur empfehlen mal eine seiner Lesungen zu besuchen, es lohnt sich!

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  • Weder schlecht noch gut - einfach nichtsaussagend

    Generation Beziehungsunfähig
    Faancy

    Faancy

    19. February 2017 um 12:29

    Generation Beziehungsunfähig ist eine Zusammenstellung von Kolumnen, die Michael Nast im Laufe der Jahre über seine Generation verfasst hat. Darin geht es eben um gleichnamige Generation und wieso sie in Sachen Liebe und Job so ist, wie sie ist. Welche Ansichten und Lebensgewohnheiten sie besitzen. Dabei erzählt er aus seinem eigenen Leben, bezieht gleichzeitig jedoch auch die Erlebnisse seiner Bekannten und Freunde mit ein. Dadurch entsteht ein bunter Mix aus unterschiedlichen Perspektiven und Personen.  Es handelt sich demnach nicht um einen Roman, der Protagonisten und einen Handlungsstrang besitzt. Aber auch ein Sachbuch oder Ratgeber sollen die Kolumnen nicht darstellen. Die Einordnung von "Generation Beziehungsunfähig" erweist sich, wie ihr seht, als etwas schwieriger. Das Buch dient viel mehr als Einblick in das vermeintlich wahre Leben. Michael Nast fungiert hier als Beobachter und stützt seine Aussagen auf eben diesen Beobachtungen. Er erzählt seine Geschichten und Erlebnisse auf sehr lockere Art und Weise, wodurch es sich wahrscheinlich anfühlt wie "ein Gespräch mit dem besten Freund". Der Schreibstil war in der Tat sehr angenehm und gab das Gefühl, dass Michael Nast einem direkt gegenübersitzt.  Ich weiß jedoch nicht, was das Buch bewirken soll. Ob es Denkanstöße geben soll oder nicht. Ich konnte nicht viel aus der Lektüre mitnehmen. Vielleicht war ich auch einfach die falsche Zielgruppe, denn viele Dinge kann ich für mich und mein Umfeld einfach nicht bestätigen. Dementsprechend gab es keine hohe Identifikation meinerseits. Daher rührte vermutlich die fehlende Unterhaltung. Ich war nach beenden des Buches nicht schlauer als vorher. Es hatte keinerlei Mehrwert für mich. Von "Generation Beziehungsunfähig" hätte ich mir mehr Humor gewünscht. Es war insgesamt eher eintönig und selten konnte ich dem Autor in seinen Aussagen zustimmen. Wer weiß, vielleicht ist es wirklich nur verständlich für Personen, die sich in der gleichen Generation wie er befinden. Ich fand das Buch okay, mehr aber auch nicht. Eine Leseempfehlung kann ich daher nur bedingt aussprechen. Es war nicht herausragend unterhaltsam und leerreich schon gar nicht. Ich kann euch nicht sagen, was es bewirken oder auslösen soll. Wenn ihr euch ein eigenes Bild von dem Buch verschaffen wollt, dann leiht es euch vielleicht aus, damit ihr nachher nicht enttäuscht seid. Ihr verpasst allerdings auch nichts, wenn ihr "Generation Beziehungsunfähig" nicht lest.

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  • gluehbuechlein's Rezension zu 'Generation Beziehungsunfähig' von Michael Nast

    Generation Beziehungsunfähig
    gluehbuechlein

    gluehbuechlein

    06. August 2016 um 05:45

    Ich weiß erstmal gar nicht wo ich anfangen soll, um ehrlich zu sein. Zunächst muss ich der Beschreibung zu seiner Person am Ende des Buches zustimmen - Michael Nast hat eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe. Das wird schnell deutlich, wenn man das was er schreibt auf sich selbst projizieren kann. Jedoch war das Buch inhaltlich nichts Neues für mich. Als Mensch der viel nachdenkt und sich ein eigenes Bild über Menschen, Trends, Verhalten, Respekt etc bildet, benötigt man dieses schildernde Buch eigentlich nicht. Es war für mich anstrengend zu lesen, obwohl die Erzählungen lustig geschildert worden sind. Zumindest war das denke ich das Ziel des Autors. Mit Humor zum Denken anregen. Ich muss sagen, dass mich persönlich die Kapitel in denen es um unser System und unsere Politik geht am meisten gefallen haben, obwohl ich eigentlich ein Mensch bin der sich erst seit kurzem intensiv mit solchen Themen befasst. Wahrscheinlich liegt das aber an den aktuellen Geschehnissen. Ich empfehle dieses Buch trotzdem weiter, da ich (offen gestanden traurigerweise) das Gefühl habe, dass viele das was Michael Nast beschreibt, noch nicht ganz begriffen haben. Die Welt hat sich verändert. Viele Menschen haben das Gefühl verloren. Für sich selbst, für ihr Gegenüber - man hat verlernt genau hinzusehen und sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen. Liebe Grüße Euer gluehbuechlein

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  • Gute Unterhaltung

    Generation Beziehungsunfähig
    Maki7

    Maki7

    18. June 2016 um 20:18

    Ich lebe nicht in Berlin, darum fehlt mir die eigene Erfahrung bei so manchem Thema, andere wiederum sind mir vertraut. Aber ich sehe in meinem Umfeld durchaus Tendenzen in diese Richtung. Auf jeden Fall ein Buch, dass zum Denken animiert und sehr amüsant ist. Auch wenn ich dabei gelacht und im nächsten Moment „Scheisse, ist eigentlich gar nicht witzig“ gedacht habe. Man erkennt sich selbst in vielem wieder, Leider, möchte man an dieser Stelle gerne mal sagen. Auf jeden Fall ein Lesevergnügen für Zwischendurch.

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  • Witzige Anekdoten, welche zum Nachdenken anregen

    Generation Beziehungsunfähig
    Ginellina

    Ginellina

    27. May 2016 um 01:13

    Michael Nast ist Kolumnist - dies findet sich in seinem Schreibstil wieder. Für mich ist ein ganzes Buch in diesem Stil jedoch zu viel. Sätze wie "neulich erzählte mir ein Bekannter, dass.." kommen auf jeder Seite vor. Ich finde es erstaunenswert in wievielen Kapiteln man sich selbst wiederfinden kann. Somit regt das Buch das ein oder andere Mal zur Selbstreflexion an, was ich toll finde! Auch Michael Nast ist kritisch sich selbst gegenüber. Von Beziehungen, über Social Media bis zum Veggie-Trend ist alles vertreten - tolles Buch für zwischendurch.

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  • Sind wir nicht alle ein bisschen beziehungsunfähig?

    Generation Beziehungsunfähig
    Kleine1984

    Kleine1984

    09. May 2016 um 20:49

    Zu diesem Schluss könnte der Leser dieses Buches kommen, denn durch das System, die Werbebotschaften, den Kapitalismus und die digitalen Medien seien wir nur noch Selbstdarsteller, gefangen im Selbstoptimierungswahn. Michael Nast erzählt in 41 Kolumnen davon wie zwischenmenschliche Beziehungen scheitern und streut dabei Filmzitate aus "Fight Club" oder Vergleiche mit "Matrix" ein als besäßen diese eine tiefere Wahrheit. Sein Erzählstil ist sachlich, nüchtern, selbstkritisch und redundant.Redundant, denn Nichts was er erzählt überrascht oder ist neu. Vielleicht macht es ja gerade das zustimmende Nicken den Erfolg des Buches aus. Die kleine Anekdoten, die auffällig oft einem Freund oder einer Freundin passiert sind, die das Ganze ein wenig mit Leben füllen und den Leser zum schmunzeln bringen. Oder es ist die unterschwellige Berlinkritik, die dem Leser die Rechtfertigung für das eigene Kleinstadtlebens bietet. Es geht aber auch um die großen Themen Liebe, Beruf und Altern, an denen keiner vorbei kommt und bei denen fast immer ein gewisser Optimierungsbedarf besteht, also aus rein betriebswirtschaftlicher Sicht.Insofern ist der Titel etwas irreführend, denn es gehe zumindest nicht nur um das Dauersingle-Dasein und die ewige Partnersuche, sondern auch um den Verlust unserer Beziehung zu uns selbst und unserem Leben.In der geballten Sammlung von Nast Kolumnen wird einem das Nichtssagende, das Mainstreamgefühl, indem sich anscheinend alle wiedererkennen erst richtig bewusst. Denn wenn das Buch eines nicht bietet, dann sind es Antworten darauf, was dem eigenen Leben denn stattdessen einen Sinn geben sollte.

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  • Generation Beziehungsunfähig

    Generation Beziehungsunfähig
    Palomapixel

    Palomapixel

    17. April 2016 um 12:18

    Michael Nast wird als Sprachrohr einer ganzen Generation bezeichnet. Zumindest von der Zeitung 'Die Welt'. Er steht für eine Generation Ü30, die den Bezug zu sich selbst durch Selfiewahn und Selbstoptimierung verloren hat. Was ist wirklich wichtig im Leben ? Warum fühlt man sich leer, obwohl man vermeintlich alles erreicht hat? Warum gibt es so viele Singles in Berlin wie nirgendwo sonst ? Michael Nast beleuchtet kritisch das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Das alles liest sich, wie Tagebucheinträge und Anekdoten die ihm seine Freunde erzählt haben. Es sind kurze Essays. Sozusagen ein Schwank aus seinem Leben. Was ihm durch den Kopf ging als er die Geschichten seiner Freunde und Bekannte hörte. Manches ist zynisch und sorry, auch typisch männlich. Vor allem die Geschichten über Dating und Singeldasein konnte ich so nicht immer nachvollziehen aber ich bin auch kein unglücklicher, selbstoptimierender Großstädter. Glaube ich zumindest. In vielen liegt aber sehr viel Wahrheit und in Auszügen wird es geradezu philosophisch. Da geht es um Werte der Gesellschaft in die wir hineingepresst werden, bis wir selber glauben das uns nur noch der Konsum glücklich machen kann. Da geht es um die Beziehung zu sich selbst und anderen. Nicht nur um Liebesbeziehungen. Die meisten Datinggeschichten hinterließen bei mir einen schalen Nachgeschmack. Vielleicht weil die Frauen dabei oft nicht gut weg kommen und ich eine Frau bin. Ich will gar nicht abstreiten das es solche Dates wie im Buch tatsächlich gibt. Ich denke aber das es auch andere gibt und die im Buch zu kurz kommen. Die Sichtweise auf die Dinge ist mir doch in Bezug auf die Liebe zu negativ. Ich habe da andere Erfahrungen gemacht. Vielleicht hatte ich auch einfach nur Glück.  Glück ist auch so ein Thema im Buch. Ich glaube schon das Michael Nast in vielen Dingen den Zahn der Zeit trifft und das macht das Buch auch unterhaltsam. Wie der Schweighöferfilm zum lesen. Die eingebaute Berliner Schnauze tut ihr übriges. Wobei ich mich mit den berlinspezifischen Klischees und Themen als Rheinländerin überhaupt nicht auskannte. Ich glaube dadurch sind mir ein paar Insider entgangen. Man merkt doch stark den Berliner Großstadt Flair auch an Hand der Themen. In den einzelnen Abschnitten wiederholen sich immer mal wieder Aussagen und Geschichten. Das hat mich etwas irritiert. Als ob dir ein Freund immer wieder die selbe Geschichte erzählt. Das Buch bringt einen dazu über sein eigenes Leben nach zu denken und zu hinterfragen, ob man wie die beschriebenen Singles festhängt oder eben in meinem Leben doch alles ganz anders ist. Das ist ja nicht schlecht. Sich  mal zu fragen ob man sich selber wirklich den Job, die Freundin, das Auto, das Haus gewünscht hat und ohne das nicht glücklich sein könnte oder, ob uns das nur von Werbung und Gesellschaft suggeriert wird, wir im Grunde unseres Herzens aber leer sind. Hübsch gefilterte Instagrampersönlichkeiten die virtuell ein anderes Leben führen als in der Realität.  Das alles wird von Michael Nast aufs Korn genommen und hinterfragt. Bei vielem will man aufschreien und sagen, nein ich nicht. Bei mir ist alles echt. Doch dann bleibt da ein winziger nagender Ast zurück und man fragt sich ob man wirklich so frei und unabhängig von gesellschaftlichen Zwängen und Standards ist. Da geht es im Buch nicht nur um Liebesbeziehungen. Da geht es auch um die Beziehung zu uns selbst, dass macht das Buch zur charmanten Gesellschaftskritik. Seine Single Geschichten sind mir zu sehr Klischee. Wer einen Beziehungsratgeber sucht ist hier völlig falsch. Ich finde auch den Titel 'Generation Beziehungsunfähig' nicht so passend. Denn es geht im Buch um viel mehr. Nicht alle Punkte sind für mich wirklich zutreffend oder reif ausgearbeitet aber das ist auch nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass überhaupt darüber nachgedacht wird. Das Buch ist ein sehr guter Denkanstoß. Egal ob man nun schon über 30 ist oder noch nicht.Mehr : http://palomapixel.blogspot.de

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  • Texte, über die es sich nachzudenken lohnt

    Generation Beziehungsunfähig
    dominona

    dominona

    04. April 2016 um 15:39

    Eigentlich habe ich beim Lesen viel zu oft genickt. Die Zeiten ändern sich, nur sind wir Kinder unserer Zeit. Der Autor spricht eine Menge der Probleme an, die typisch für die Generation ab 30 ist und man ahnt auch schon, wohin das führen könnte. Wirklich wohl ist mir bei dem Gedanken allerdings nicht. Hier wird ein Finger auf Wunden gelegt, die schon lange offen sind, wir tun nur so, als wären sie nicht da und deshalb: danke für dieses Buch. Natürlich ist das keine große Weltliteratur, muss es aber auch nicht sein.

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  • Weniger flach als erwartet, aber auch nicht unerwartet geistreich

    Generation Beziehungsunfähig
    thursdaynext

    thursdaynext

    29. March 2016 um 15:48

    Unendlicher Spaß ohne ewige Jugend in einer Gesellschaft die Menschen zu Humankapital und Konsumenten degradiert macht auf Dauer nicht glücklich. Hirn einschalten und sich selber denken lauten Michael Nasts Ratschläge, die zwar zutreffend aber nicht völlig neu sein sollten, denn hätte diese Generation diese Besinnung wirklich derart nötig wäre das ein entsetzliches Armutszeugnis. Etliche gute Aussagen sind auf jeden Fall zu finden, solange der Autor nicht um sein Alter und seine Befindlichkeiten kreist, sondern die Gesellschaft und hier speziell die von ihr genutzte Technik und den Umgang mit dieser unter die Lupe nimmt. Besser als Florian Illies schreibt er allemal. Und hin und wieder, war abseits der "Betroffenheitslyrik" Witz zu vermerken. Teils unfreiwillig. Was Nast hier beschreibt ist glücklicherweise nicht meine Welt und beschränkt sich hoffentlich auf einen kleinen Kreis auserwählter Singlelife Groß- und Hauptstädter.

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