Michael Neale Der Fluss

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Inhaltsangabe zu „Der Fluss“ von Michael Neale

Auf geheimnisvolle Weise fühlt sich Gabriel Clarke vom Fluss angezogen. Der wilde Strom fordert ihn auf, Freiheit und Abenteuer zu erleben. Doch die Erinnerung an einen schrecklichen Unfall hält Gabriel zurück, sich auf das Leben und die Liebe einzulassen. Könnte der Fluss Gottes Liebe sein, die Gabriel ein neues Leben verspricht?

Ein bewegendes Buch, bei dem man viel zwischen den Zeilen lesen kann.

— Starbucks
Starbucks

Ein Mann findet seinen Weg - poetische Geschichte über Verlust und Neubeginn!

— mabuerele
mabuerele

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  • Leserunde zu "Der Fluss" von Michael Neale

    Der Fluss
    LEXI

    LEXI

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Der Brunnen-Verlag stellt drei Exemplare des Romans „Der Fluss“ von Michael Neale zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! Gabriel tauchte in die unberührte Natur ein. Das war eine andere Perspektive: auf dem Fluss zu sein, beide Ufer zu sehen, die Klippen, die hohen Bäume und die großen Felsblöcke, die einst vom Berg heruntergefallen waren und nun aus dem Wasser ragten. Der Anblick war überwältigend und von der Mitte des Flusses aus fühlte es sich richtig und perfekt an. Auf geheimnisvolle Weise fühlt sich Gabriel Clarke von dem wilden, romantischen Fluss angezogen. Der Strom fordert ihn auf, Freiheit und Abenteuer zu erleben. Doch Angst hält Gabriel zurück - die Erinnerung an eine Tragödie, die er als Fünfjähriger am Fluss erlebt hat. Ob er jemals fähig sein wird, sich wieder richtig auf das Leben einzulassen? Als er nach Jahren wieder an den Fluss kommt, begreift er, dass hier sein wahres Zuhause ist. Das Leben, für das er bestimmt ist, liegt direkt vor ihm. Mit beiden Händen danach zu greifen, ist der schwerste - und mutigste - Schritt seines Lebens. Könnte der Fluss Gottes Liebe sein, die neues Leben für Gabriel verspricht? Den link zur Leseprobe findet ihr hier: http://issuu.com/brunnen/docs/lp_190901_neale__der_fluss Falls ihr eines der drei Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 31. Juli 2014, 24 Uhr hier im Thread und erzählt, weshalb dieses Buch euer Interesse geweckt hat. Ich möchte darauf hinweisen, dass Arwen10 die Bücher selber verschickt. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde innerhalb von vier Wochen zum Austausch in jedem einzelnen Leseabschnitt, wobei nicht einfach der Inhalt zusammengefasst, sondern auch auf die anderen Testleser eingegangen und diskutiert werden soll. Die Zurverfügung-stellung eines Exemplares beinhaltet zugleich auch die Verpflichtung zum Schreiben einer Rezension im genannten Zeitraum, die nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht wird. Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass Bewerber mit „privaten (geschlossenen) Profilen“ sowie jene, die noch keine Rezensionen auf ihrer Profilseite veröffentlicht haben, bei einer Auslosung nicht berücksichtigt werden. Beachtet außerdem, dass es sich um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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    • 74
  • Das Leben ist ein Fluss

    Der Fluss
    Starbucks

    Starbucks

    14. September 2014 um 20:44

    Michael Neales „Der Fluss“ ist ein Buch, das unter die Haut geht. Es spricht in Bildern und enthält sehr viele Nachrichten für den Leser, so dass man es wieder und wieder lesen kann, auch, wenn das Ende, das sehr überraschend kommt, dann bekannt ist. Gabriel Clarke hat es nicht leicht. Als Kind erlebt er, wie sein Vater im Fluss stirbt. Seit dieser Zeit hat er Angst, später großen Respekt vor dem Wasser. Sein Leben scheint nicht recht in Gang zu kommen, bis er schließlich die Einladung eines Freundes annimmt, der ihn zum Rafting an den Fluss mitnimmt, an dem damals sein Vater sein Leben ließ… Gabriel hat großes Glück, dass er, der nicht so recht etwas aus seinem Leben macht, den Freund hat, der auch noch an ihn denkt, als sie eigentlich kaum mehr miteinander zu tun hat. Am Fluss lehrt Gabriel dann Caro kennen, die ihn voll und ganz zu verstehen scheint. Aber sie kennt ihn besser, als er denkt…. „Der Fluss“ ist ein christliches Buch, dass viele Idee zwischen den Zeilen anbietet, die man darin lesen kann, aber nicht muss. Gerade dies macht dieses Buch so genial, denn egal, an was man glaubt, man kann dieses Buch auf seine Art lesen. Der Fluss selbst eignet sich dabei ideal als Bild für so vieles. Michael Neales Roman berührt, aber er kann auch Antworten geben. Die Geschichte selbst hat eine gute Länge und einen sehr bewegenden Schluss. Und es wurde mir schon prophezeit, dass man Taschentücher braucht – ich brauchte dann auch einige. „Der Fluss“ bleibt auf jeden Fall in meinem kleinen Behalt-Regal. Man kann es sicher mehrfach lesen, und das in verschiedenen Lebensphasen, auch, wenn die Protagonisten vor allem Jugendliche sind. Mir hat es so gut gefallen, dass ich danach gleich zu Charles Martins „Wohin der Fluss uns trägt“ gegriffen habe. Volle Sternzahl!

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  • Der Fluss des Lebens - poetische Geschichte

    Der Fluss
    mabuerele

    mabuerele

    09. September 2014 um 20:23

    „…Denk immer daran, du bist etwas Besonderes und ein einmaliges Kunstwerk. Dich gibt es nicht noch einmal. Du bereicherst die Welt und wirst geliebt…“  Wir schreiben das Jahr 1956. Der fünfjährige Gabriel lebt bei seinem Vater in Colorado. Heute wartet ein besonderes Erlebnis auf ihn. Sein Vater, der Leiter des Wildwasser-Abenteuercamps, will ihm eine besondere Aussicht über dem Fluss zeigen. Doch der Tag der Freude wird zum Tag der Trauer. Kaum angekommen, rettet der Vater einem jungen Kajakfahrer das Leben und stirbt dabei selbst im eiskalten Wasser. Gabriel kommt zu seiner Mutter nach Kansas. Sein Leben hat sich von einem Augenblick auf den anderen völlig geändert. Der Autor hat einen beeindruckenden und emotional berührenden Roman geschrieben. Die Geschichte des Gabriel Clarke wird von einem Unbekannten erzählt. Ein kurzer Zwischenstopp auf einem Flughafen war der Ausganspunkt dafür.  Darin besteht die Rahmenhandlung zum eigentlichen Geschehen. In poetischen Bildern wird die Schönheit der Natur, aber auch die Kraft und Macht des Flusses beschrieben. Es braucht Zeit, bis Gabriel erkennt, dass seine Zukunft am Fluss liegt. In der Dunkelheit seiner Trauer gibt es ab und an zarte Lichtblicke. Obiges Zitat stammt von der Glückwunschkarte einer seiner Lehrerinnen. An seinen schlechten Tagen zieht sich Gabriel in die Einsamkeit zurück. Dann dringt nicht einmal die Mutter zu ihm durch. Ein Glas voller Murmeln ist das Symbol für die Erinnerung an den Vater. Eine Reise mit Jugendlichen nach Colorado bringt die Wende. Das Buch erzählt von Trauer und Neubeginn, von Vergeben und Liebe, von der Suche nach dem eigenen Lebensweg. Der christliche Glaube wird nur an wenigen Stellen behutsam thematisiert. Und doch spüre ich als Leser unbewusst an vielen Stellen, wie Gott Gabriel begegnet ist.  Dazu hat er Menschen in seine Hand genommen und ihm die Begegnung mit Tieren geschenkt. Gabriel begreift, dass ihn sein Vater nie verlassen hat, dass er aber in einem entscheidenden Moment sein Leben für einen anderen gegeben hat. Das Buch lässt sich zügig lesen. Allerdings gibt es Sätze, die habe ich zweimal gelesen, um sie nachklingen zu lassen. Der poetische und leise Sprachstil gibt dem Buch eine besondere Eindringlichkeit. Das Cover zeigt nicht nur den strömenden Fluss als Sinnbild des Lebens, sondern auch die aufgehende Sonne als Zeichen der Hoffnung. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen hat die Handlung, die voll innerer Spannung war, die Sprache voller Metapher und treffender Bilder und die Botschaft, die sich erst beim Lesen nach und nach erschließt.

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  • Im Fluss mit Gott (?)

    Der Fluss
    Smilla507

    Smilla507

    „Du wurdest für den Fluss geschaffen, Gabriel.“ (S. 195) Das Leben der Clarkes ist eng verwoben mit dem Fluss. Gabriels Vater und dessen Vater waren Wildwasser-Guides. Dass Gabriel eines Tages in ihre Fußstapfen treten wird, ist ein ungeschriebenes Gesetz. Eines Tages, im Jahr 1956, nimmt John seinen fünfjährigen Sohn Gabriel mit auf einen Ausflug, der auf tragische Weise endet. John ertrinkt beim Versuch einen Kajak-Fahrer zu retten. Gabriel, der das aus geringer Entfernung mitansehen muss, ist traumatisiert. Von diesem Zeitpunkt an hat er panische Angst vor Seen, Flüssen und anderen Gewässern. Dies ändert sich, als er mit 20 Jahren einen Camping-Urlaub gemeinsam mit anderen jungen Erwachsenen verbringt. Sie campen direkt am Fluss und der Fluss redet auf seine Weise zu Gabriel. Langsam kann sich Gabriel dem Fluss öffnen, seine Wut und Ängste überwinden und über sich hinauswachsen. Um es vorweg zu sagen: Auch wenn man während des Lesens das Gefühl hat, die Geschichte von Gabriel sei tatsächlich so passiert, so ist sie doch fiktiv. Michael Neale, der ein bekannter Musiker, Songwriter und Lobpreisleiter ist, hat das Geschichtenerzählen im Blut. So gut, dass ich die Lebensgeschichte von Gabriel zeitweise als wahr empfunden habe. Umso erstaunter war ich, als ich im Nachwort las: „Die Geschichte, die ich in diesem Buch erzähle, ist eine Komposition aus Ereignissen, Gesprächen und Situationen aus meinem Leben und dem meiner Verwandten.“ „Der Fluss“ ist ein wildromantischer, poetischer Roman, in dem viel Weisheit steckt. Das Leben am, mit und um den Fluss herum ist sehr authentisch beschrieben und zeigt, dass der Autor solche Dinge selbst erlebt haben muss. Die Romanfigur Gabriel lebt allerdings nicht dauernd am Fluss. Er wohnt 15 Jahre lang bei seiner Mutter auf einer Farm in Kansas, wo er kräftig mit anpackt und dennoch zeitweise von der Trauer um seinen Vater wie gelähmt ist. Den Durchbruch findet er erst, als er sich auf den Fluss einlässt. Dass es sich um einen christlichen Roman handeln soll, konnte ich beim Lesen leider nicht feststellen. Außer zwei oder drei Andeutungen gibt es keine christlichen Bezüge. Vielmehr bleibt es dem Leser überlassen, aus den Andeutungen und Parallelen zwischen Gott und dem Fluss mehr heraus zu lesen. Das ist leider ein Punkt, der mich etwas enttäuscht hat. Ansonsten kann man wunderbar in dieses Buch abtauchen, sich von den Beschreibungen fesseln und der Wildheit des Flusses faszinieren lassen. Das Cover und die Buchgestaltung ist sehr gelungen. Das Bild ist sehr passend und auch die hintere Umschlagseite ist mit einem feinen Wellenmuster verschönert.

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    • 4
  • du bist etwas besonderes

    Der Fluss
    eskimo81

    eskimo81

    "Gabriel taucht in die unberührte Natur ein. Das war eine andere Perspektive: auf dem Fluss zu sein, beide Ufer zu sehen, die Klippen, die hohen Bäume und die grossen Felsblöcke, die einst vom Berg heruntergefallen waren und nun aus dem Wasser ragten. Der Anblick war überwältigend und von der Mitte des Flusses aus fühlte es sich richtig und perfekt an." (Zitat vom Rückentext) Gabriel Clarke fühlt sich von dem wilden, romantischen Fluss angezogen. Ein Erlebnis mit 5-Jahren lässt ihn aber mit Angst zurück. Ein Fluss nur schon zu betreten scheint unmöglich.  Nach Jahren kehrt er an den Fluss zurück, er merkt, es ist sein Zuhause.  Kann er seine Angst besiegen? Das Leben ist nicht da, um es zu überstehen, sondern um es zu leben (Zitat von S. 157) Gabriel, von einer Tragödie gebeutelt, erzählt seine Geschichte.  Der Fluss, ein Buch, das, wie soll ich es beschreiben, einem sehr nahe geht, sehr berührend geschrieben ist, sehr realistisch vorkommt und doch "nur" Fiktion ist. Eine Fiktion, die aber real sein könnte und aus diesem Grunde zum Denken anregt.  Lebensnah, nach dem weglegen ist man noch lange in Gedanken. Was bedeutet das Leben? Leben und geniessen wir jeden Tag? Sind wir uns bewusst, was unsere liebsten Menschen uns bedeuten? Ist wirklich Macht, Geld und Ruhm das erstrebenswerte Ziel im Leben?  Michael Neale versteht bildhaft und sehr, sehr zum herzen gehend zu schreiben. Dazu ein Cover, dass einen auf den ersten Blick verzaubert. Ein Fluss, so real gezeichnet dass man meint, auf den Klippen zu stehen. Einzig das Cover hat mich oftmals davon abgehalten, das Buch direkt zu öffnen und weiter zu lesen. Wenn man das Cover sieht, geht man gedanklich schon das erste mal in sich. Der Fluss gleichgestellt mit unserem Leben. Ein Fluss fliesst, rundet Steine, begleitet unser Leben... Fazit: Ein wundervolles, berührendes Buch das zum nachdenken anregt. Es zeigt, wie zerbrechlich und kurz das Leben sein kann. 

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    • 2
  • Der Fluss macht etwas mit mir. Er erinnert mich daran, was wirklich wichtig ist

    Der Fluss
    LEXI

    LEXI

    16. August 2014 um 16:44

    „Die Steine fallen nun mal und wir können sie weder aufhalten noch vorher ahnen, dass sie kommen. Wir fließen immer weiter … sind in Bewegung, leben… und irgendwie werden diese Ereignisse Teil unserer kunstvollen Lebenslandschaft. Es kommt immer darauf an, wie man die Dinge sieht“ John Clarke, der wortkarge 32jährige Mann mit den graublauen Augen und den strubbligen hellblonden Haaren, als Ausbildner von Wildwasser-Guides am „Whitefire River“ reich an Lebenserfahrung, verschwindet vor den Augen seines fünfjährigen Sohnes bei dem riskanten Versuch, einem Kajakfahrer das Leben zu retten und ertrinkt in den Fluten. Jener schicksalsträchtigen Tag, an dem etwas Außergewöhnliches und Gewaltiges geschah, als nämlich ein Mann sein Leben gab, um jenes eines anderen zu retten, bedeutet für seinen kleinen Sohn Gabriel das Ende seines bisherigen Lebens. Sein Vater, der zugleich sein großes Vorbild und sein bester Freund war, und der sich nach der Trennung von seiner Frau Maggie liebevoll um seinen Sohn gekümmert hatte und ihn alleine aufzog, würde nie wieder mit ihm Abenteuer am Fluss erleben, mit ihm Murmeln spielen, ihm über das Wesen des Flusses erzählen. Der kleine Junge wächst bei seiner Mutter Maggie in einem alten Farmhaus in Cairo, Kansas, auf und seine gesamte Kindheit wie auch seine Jugendjahre sind von schlimmen Alpträumen seinen großen Verlust betreffend geprägt. Doch auch im weit entfernten Kansas findet der kleine Gabriel Menschen, die sich liebevoll um ihn kümmern, und er findet Freunde, die ihn im Erwachsenenalter schließlich zu einer Rafting-Tour überreden. Es wird ein Ausflug, der Gabriels gesamtes Weltbild verändert, der ihn befreit und ihm eine neue Perspektive eröffnet. Und es wird ein Ausflug, der Gabriel zu Menschen führt, die von großer Bedeutung für ihn werden. Michael Neale hat mit diesem Roman eine wundervolle, sehr zu Herzen gehende Geschichte geschrieben, in der man sich schlichtweg verlieren kann. Wenn man sich auf dieses Buch einlässt, vermeint man, das Rauschen des Flusses zu hören, die elementare Kraft seiner Stromschnellen und die geheimnisvolle Verbundenheit mit dem Fluss zu spüren. Die Geschichte des Gabriel Clarke wird mit der Geschichte der Wildwassertouren verflochten und mit vielen Lebensweisheiten bestückt. Michael Neals Buch erzählt über Kreuzungen und Irrwege im Leben, über gute und schlechte Entscheidungen, über Flucht und Heimkehr. Es erzählt über Schuld und Sühne, über Vergebung und Neubeginn. Der Autor bedient sich hierbei interessanter Charaktere, wobei mich besonders der alte Ezra Buchanan und Jacob Fielding beeindruckten. Und er liefert in Form von Miss Vonda und Mr. Earl sowie Gabriels Lehrerin Lily Collingsworth auch äußerst liebenswerte Nebenfiguren, die dieses Buch bereichern. Mir haben sowohl der flüssige Schreibstil, als auch die Geschichte, die Michael Neale zu erzählen hatte, außerordentlich gut gefallen und ich kann dieses Buch von ganzem Herzen weiter empfehlen. „Der Fluss“ ist nicht nur interessant für Menschen, die dieses Element lieben, weit gefehlt. Es ist eine Lektüre, „die einen die Welt hinterher anders sehen lässt“, wie bereits im Klappentext angekündigt wird. Ein wundervoller Roman, dem ich nur zu gerne fünf Bewertungssterne gebe.

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