Michael Newton

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Die große Enzyklopädie der Serienmörder

Die große Enzyklopädie der Serienmörder

 (29)
Erschienen am 15.09.2009
Die Reisen der Seele

Die Reisen der Seele

 (9)
Erschienen am 01.04.1996
Die Abenteuer der Seelen

Die Abenteuer der Seelen

 (4)
Erschienen am 01.04.2001
Leben zwischen den Leben

Leben zwischen den Leben

 (3)
Erschienen am 01.11.2005
Erinnerungen aus dem Zwischenreich

Erinnerungen aus dem Zwischenreich

 (1)
Erschienen am 01.12.2009
Wilde Kinder

Wilde Kinder

 (1)
Erschienen am 24.06.2004
Savage Girls and Wild Boys

Savage Girls and Wild Boys

 (0)
Erschienen am 01.03.2004

Neue Rezensionen zu Michael Newton

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chaos-deluxes avatar

Rezension zu "Die große Enzyklopädie der Serienmörder" von Michael Newton

Die große Enzyklopädie der Serienmörder
chaos-deluxevor 2 Jahren

Die Biographien der Mörder schwanken in ihrer Qualität sehr stark, meist nur Aufzählungen der verschiedenen Morde eines Täters wobei mal mehr mal weniger Details genannt werden. Teilweise sachlich falsch z.B. über Manson - der war kein praktiziernder Satanist gewesen.

Meist weiß Wikipedia mehr und richtig

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Nelly87s avatar

Rezension zu "Die große Enzyklopädie der Serienmörder" von Michael Newton

"Die große Enzyklopädie der Serienmörder" von Michael Newton
Nelly87vor 3 Jahren

Der Klappentext
Sie sind Stoff für unzählige Verfilmungen: die Taten von Serienmördern. Auch wenn oder gerade weil ihre Handlungen immer unbegreiflich bleiben werden, üben sie eine große Faszination auf uns „normale“ Menschen aus. Die erste Frage muss wohl lauten: Gibt es überhaupt so viele Serienmörder, dass damit eine ganze Enzyklopädie gefüllt werden kann? Die Antwort: Es gibt sie, wie die fünfte ergänzte und überarbeitete Auflage der „Großen Enzyklopädie der Serienmörder“ beweist. Und es sind nicht die Unbekanntesten, die in dieser Sammlung vermerkt sind: Jack the Ripper beispielsweise, dessen Treiben im nebeligen London schon so manche Verfilmung erlebt hat. Fritz Haarmann, dem Schauspieler Götz George in der Verfilmung seines Lebens sein kahlgeschorenes Haupt lieh. Oder Edward Gein, um ein Beispiel aus den USA zu nennen, der zum real existierenden und mordenden Vorbild für Alfred Hitchcocks wohl besten Film – „Psycho“ – wurde. Jack Unterweger ist ebenso vertreten, wie das „Vampir von Düsseldorf“ oder der „Menschenfresser von Duisburg“. Die Geschichte der Serienmörder beginnt bereits bei Jeanne d’Arc – einer ihrer Kampfgefährten hatte hunderte Knaben auf dem Gewissen. Leider hat die Geschichte bis heute kein Ende. Zu den aktuellsten Beispielen gehören der BTK-Mörder („Bind, Torture, Kill“) und der Franzose Fourniret, der gemeinsam mit seiner Frau junge Mädchen misshandelte und tötete. Was treibt sie also an? Wir werden es nie verstehen. Aber wir können dank dieser Enzyklopädie ihre Lebensgeschichte nachlesen und gleichzeitig in die wahre Welt der Kriminalfälle eintauchen – eine Welt, die grausamer ist, als es jede erfundene Geschichte je sein kann.[ Quelle: amazon ]


Meine Meinung
Serienmörder faszinieren die Menschheit schon seit Jahrhunderten und immer wieder fragt man sich doch, wie ein Mensch zu einem solchen Monster werden kann, dass er andere Menschen foltert und tötet. Die bekanntesten Serienmörder kennen die meisten namentlich, vielleicht weiß man auch auch ein wenig über seinen Modus Operandi, über seine Opfer oder seinen "Wirkungsbereich". Daher klingelt es doch meistens beim Name Ted Bundy, Charles Manson oder auch Jeffrey Dahmer. Doch es würde sich nicht um eine Enzyklopädie handeln, wenn nur die Serienmörder der Neuzeit aufgelistet wären. Daher erhält auch Jack the Ripper eine ausführliche Darstellung oder auch Elizabeth Barthory, die "Blutgräfin", die im 17. Jahrhundert lebte.

Newton hat die mal mehr, mal weniger bekannten Serienmörder in alphabetischer Reihenfolge dargestellt. Diese Kapitel werden immer wieder durch kleine allgemeine Einschübe unterbrochen, die sich beispielsweise mit jugendlichen Serienmördern, seelischen Erkrankungen oder auch dem Strafsystem beschäftigen. Dabei merkte man, dass der Autor das Buch eher für den amerikanischen Raum geschrieben hat, da gerade beim Strafsystem lediglich auf das der Staaten eingegangen wurde.

Das Cover verkündet ja bereits, dass die Ausführung von Jaques Buval ergänzt wurde und dieses Gefühl hatte ich auch stark gerade bei den deutschen Serienmördern. Dort wurde bei einigen der Nachname auf den ersten Buchstaben reduziert (ich nehme an, zwecks Datenschutz). Der Schreibstil war dort ein ganz anderer, was mich irgendwie im Lesefluss gestört hat. Außerdem wurden Namen, die in der Überschrift noch gekürzt wurden, plötzlich im Fließtext ausgeschrieben (das nur so als Randbemerkung).

Trotz dieses spannenden Themas war die Lektüre doch alles andere als spannend, aber das kommt wohl einfach daher, dass es sich um eine Enzyklopädie handelte. Die meisten Täter wurde kurz vorgestellt, und dann kam es zu einer teilweise zähen Aufzählung der Opfer.... wann sind sie verschwunden, wann sind sie aufgetaucht, wie alt waren sie. Das gehört zweifellos alles zu einer umfangreichen Darstellung, aber eine Aneinanderreihung von Namen und Daten ist für einen "Leser" einfach nicht angenehm.

Hinzu kommt, dass ich mir erhofft hätte, dass es nicht nur um Fakten geht, sondern auch auf die Persönlichkeit der jeweiligen Täter eingegangen wird. Zwar finden sich immer wieder mal kleinere Anhaltspunkte bei vereinzelten Mördern, doch die Frage des "Warum" wurde zu keinem Zeitpunkt wirklich beantwortet. Das war wirklich spannend ist, nämlich die Hintergrundgeschichte und das seelische Innenleben der Täter, bleibt entweder total außer Betracht oder wird in 2 Sätzen abgehandelt. Bei manchen Zusammenfassungen wurden kleine Anhaltspunkte aufgenommen, aber nicht mehr weitergeführt. So wurden stellenweise Interviews mit den Tätern erwähnt, die bestimmt das Interesse des Lesers hätte wecken können. Doch die wurden dann im Weiteren total unberücksichtigt gelassen.

Die Darstellung wird immer wieder durch einzelne Fotos aufgelockert, wobei die meiner Meinung nach noch zahlreicher hätten sein dürfen. Außerdem muss ich auch hier die Art und Weise kritisieren, wie das Buch geschrieben ist (wie schon bei Serienmörder - Die Faszination des Bösen). Eine Enzyklopädie fällt in die Kategorie Sachbuch und da gehören Begriffe wie "Monster" oder "Abschaum" einfach nicht hin, selbst wenn die dargestellten Männer und Frauen bestimmt nicht die netten Nachbarn von Nebenan sind.


Mein Fazit
Wer ein umfangreiches Werk sucht, das bekannte Serienmörder vor allem anhand der Fakten auflistet, der könnte mit diesem Buch gut bedient sein. Wem es nicht auf Hintergrundwissen oder Antworten auf die Frage "warum" ankommt, der mag vielleicht auch noch zu diesem Buch greifen. Allerdings bietet sich die Abhandlung nicht "zum Lesen" an, da die Aneinanderreihung von Namen und Zahlen schnell ermüdend ist. Bei einigen Tätern sind mir auch einige Lücken aufgefallen, die vom Autor hätte leicht recherchiert werden können. Für mich eine Enttäuschung...

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LeseBlicks avatar

Rezension zu "Die große Enzyklopädie der Serienmörder" von Michael Newton

Wissenswert
LeseBlickvor 4 Jahren

Wusstet ihr wie viele Serienmörder es gibt? Dieses Buch verrät es euch. Ob männlich, weiblich, Paare, Gruppen oder ähnliches, die Vielfalt überrascht. Für einen groben Überblick ein Muss. Wer fundiertes Wissen zu einzelnen Personen wissen will, sollte sich spezielle Lektüre besorgen. So hab ich es zumindest gemacht :)

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