Michael Niavarani

 3.5 Sterne bei 62 Bewertungen
Autor von Vater Morgana, Der frühe Wurm hat einen Vogel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Michael Niavarani

Michael Niavarani, geboren 1968 in Wien, begann 1986 eine Schauspielausbildung bei Michael Mohapp und Dany Sigel. Nach vielen Auftritten im Graumann Theater wechselte er 1989 ins Kabarett Simpl, wo er 1993 die künstlerische Leitung übernahm. Michael Niavarani ist in zahlreichen österreichischen Fernsehserien, in Kinofilmen wie »Salami Aleikum« und »I love Vienna« und natürlich auch in seinen Kabarettprogrammen zu sehen. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, unter anderem den österreichischen TV-Publikumspreis Romy als beliebtester Serienstar sowie als beliebtester Kabarettist. Neben seinen Büchern und Kabarettprogrammen schreibt er auch Theaterstücke. Er ist Mitbegründer des Bühnenverlags Schultz & Schirm sowie des Shakespeare-Theaters GLOBE WIEN. Michael Niavarani hat eine Tochter und lebt in Wien.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Ein Trottel kommt selten allein" von Michael Niavarani

Allerlei
RenateTauchervor einem Jahr

Es beginnt mit einem furzenden Igel. Typisch Niavarani. Gemeinsam mit einem Nachbarn schlägt er sich, unter Zuhilfenahme von Alkohol und Nikotin, eine Nacht um die Ohren. Zwischen seichter Blödelei kommt auch so mancher tiefsinniger Gedanke ans Licht des scheinenden Mondes. Stellenweise etwas langatmig, doch dann auch  gleich wieder unterhaltsam philosophieren die beiden im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt. Unterbrochen wird die Diskussion regelmäßig von Niavaranis Schilderung der Geschichten, die er in seinem neuesten Buch veröffentlichen möchte.
Daher handelt es sich bei dem Werk zwar um ein Buch, aber nicht um eine Geschichte.
Obwohl nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe, liest es sich doch unterhaltsam.

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Rezension zu "Der frühe Wurm hat einen Vogel" von Michael Niavarani

skurril, witzig, aber auch gesellschaftskritisch
AdelheidSvor 2 Jahren

Michael Niavarani ist ein erfolgreicher österreichischer Kabarettist der lieber auf der Couch sitzt statt sich sportlich zu betätigen. Daher scheint er auch die Zeit zu haben, um sich skurille, aber auch kritische Geschichten auszudenken. Ein Teil davon ist in diesem Buch zusammengefasst.

Zum Cover: Kein Augenschmaus aber trotzdem ansprechend.

Meine Meinung zum Buch: Der Autor schreibt hier eine bunte Mischung aus skurillen, aber auch gesellschaftskritischen Geschichten bei denen er den Lesen bzw. die Leserin mit einbezieht. Man muss schon aufpassen beim lesen, da sich die Geschichten untereinander manchmal in Kleinigkeiten die Hand reichen. Bei den ersten Geschichten konnte ich beim Lesen direkt die Stimme von Niavarani in meinem Kopf mitschwingen hören. Aber auch die ernsteren Geschichten haben mir sehr gut gefallen. Wie kann man nur so teilweise absurd denken und noch den Faden behalten? Ich habe mir immer eine Geschichte vorgenommen und konnte dazwischen auch ein anderes Buch problemlos lesen. 

Fazit: Skurril, gesellschaftskritisch - eindeutig viel Fantasie mit im Spiel.

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Rezension zu "Ein Trottel kommt selten allein" von Michael Niavarani

"Jeder Trottel findet einen noch größeren Trottel, der ihn bewundert."
Nespavanjevor 2 Jahren

Zu später Stunde, eigentlich mitten in der Nacht - am Ufer des Neusiedlersees beginnt der neueste Geniestreich von Michael Niavarani - seines Zeichens erfolgreicher österreichischer Entertainer oder besser gesagt Kabarettist mit einem Hang zu Shakespeare, dem Theater und der Schriftstellerei. Wobei er von seinen Büchern behauptet, dass sie lediglich Merchandising Produkte sind, und von sich selbst, dass er gar kein Schriftsteller ist. Er wähnt sich nun alleine mit einem Igel - der furzt allerdings und zündet sich eine Zigarette an. Das vermeintliche Getier stellt sich als sein Nachbar Andreas, ein Friseur, heraus und mit ihm spricht er über sein neues Buch - Ein Trottel kommt selten allein - über das Berühmtsein, Schweinsbraten, das Lachen und shakespearischen Geschichten, und eben jenen Zeitgenossen, von dehnen man eben behaupten kann - dass sie einem ganz besonderen Menschenschlag zugehören: Dem Trottel. Dieses Gespräch hat es laut Michael Niavarani tatsächlich so geben und diente schlussendlich auch als Rahmenhandlung dieses Romans. Die Ähnlichkeiten zum Dekameron kommen nicht von ungefähr - in einem Interview hat der Schriftsteller erzählt, dass ihm genau das an diesem Abend wieder eingefallen ist und er bei sich dachte: Es wäre doch cool, wenn die Geschichte in ein Gespräch eingebunden ist. In diesem Buch vereint Niavarani ein Sammelsurium an Geschichten und Anekdoten und das eine liest sich etwas flüssiger und das andere ein bisschen weniger flüssig, die eine ist humorvoll und das andere tiefgründig.  Deswegen ist aber das neue Buch von Niavarani nicht schlecht erzählt. Mir hat - Ein Trottel kommt selten allein - gut gefallen und wurde auch gut unterhalten. Lieber Herr Niavarani - bitte mehr von diesen "Merchandising Produkten".

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