Michael Niehaus Mythos Abraham

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Inhaltsangabe zu „Mythos Abraham“ von Michael Niehaus

Alle drei großen monotheistischen Religionen, Judentum, Christentum und Islam, beanspruchen Abraham als den Stammvater ihres Glaubens. Den Kern seines Mythos bildet das ungeheuerliche Geschehen auf dem Berg Moria, wo Abraham zur Opferung seines Sohnes Isaak schreitet, der letzten und zugleich schwersten der zehn Prüfungen, die Gott ihm auferlegt, um seinen Gehorsam zu prüfen. Gerade dieses dramatische Ereignis geriet über die religiösen oder theologischen Debatten hinaus immer wieder zum Gegenstand philosophischer und literarischer Auseinandersetzungen. Der Band versammelt klassische und moderne Interpretationen dieses Mythos: Texte von Paulus und Luther über Goethe und Kierkegaard bis Fühmann und Derrida.

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  • Rezension zu "Mythos Abraham" von Michael Niehaus

    Mythos Abraham
    Sarii

    Sarii

    05. August 2010 um 23:20

    In der Textsammlung „Mythos Abraham- Texte von der Genesis bis Franz Kafka“ werden zahlreiche und vielfältige Autoren und Quellen zu dieser Thematik herangezogen und in eigen Textausschnitten dargestellt. ------------------------------------------------------------------------------------------ Das Buch wurde von den Autoren Michael Niehaus (momentan Literaturprofessor an der TU- Dortmund [habe selbst das Seminar bie ihm zu dem Thema besucht]) und Wim Peeters ( lehr laut Klappentext an der Uni Leiden) in Themenabschnitte gegliedert, die einen besonderen Fokus auf die biblische Erzählung legen. Die Themen lauten z.B. „Am Alter“, „Abrahams Missverstand?“ oder „Aus der Perspektive des Opfers“. Dazu werden von den Autoren bestimmte Texte gereicht, die der jeweiligen Thematik angepasst sind und diese „erläutern“. Auch die Textauswahl ist sehr facettenreich, wie im Buchtitel auch schon erwähnt. Neben Martin Luther, Goethe, Lessing, Fried und Hebel werden noch zahlreiche andere Autoren zitiert. Aber auch andere Quellen insbesondere der Koran werden zitiert. Diese Mischung ist der Grund, meiner Meinung nach, für die Spannung innerhalb der Sammlung, da jeder Text mit einer neuen Perspektive die eigenen Gedanken zu der Geschichte anregt. Es war unausweichlich sich den neuen Einflüssen zu entziehen, dies hatte für mich persönlich eine intensive Auseinandersetzung mit dem biblischen Urtext und den neuen Texten zur Folge. Deutlich wird an dieser Stelle, dass diese Sammlung kein Buch zum einfach Konsum ist, sich bzw. nicht schnell weglesen lässt,wie andere Bücher (was in keinem Falle abwertend gemeint ist). Leider ist es an manchen Stellen etwas schwierig die jeweiligen Abschnitte zu verstehen, da diese aus gesamten Werken zitiert werden und der Zusammenhang nicht deutlich wird. Doch die Quellenangaben am Schluss helfen gut bei eigener Recherchearbeit. ------------------------------------------------------------------------------------------------- Fazit: Ein gelungene und abwechslungsreiche Textsammlung, die zu vielen Gedanken führt und einen aktiven Verarbeitungsprozess bei dem Leser hervorruft.

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