Michael Obert Regenzauber

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Inhaltsangabe zu „Regenzauber“ von Michael Obert

Jenseits der Reiseprospekte und Safarikataloge liegt das alltägliche, heiße, staubige Afrika. Michael Obert entführt uns in das Afrika der Fischer, Händler und Nomaden, das Afrika der weiten Flusslandschaften, aber auch in das grausame Afrika der Organhändler, der Piraten und der durchgeknallten Sonnenbrillen-Rebellen. Einem Jugendtraum folgend, bereist Michael Obert sieben Monate lang den drittgrößten Strom Afrikas, den Niger. Völlig auf sich allein gestellt, überlässt er sich der Strömung des mächtigen Flusses. Während seiner abenteuerlichen Reise durch Guinea, Mali, Niger und Nigeria entschleiert sich Afrika immer mehr. Obert begegnet Schamanen, Wasserfrauen und Leoparden-Männern. Sie weihen ihn in die Glaubenswelt der Flussvölker ein, die von bedrohlichen Geistern und mächtigen Regengöttern beherrscht wird. Eine berauschende, gefahrvolle, lange Reise - und beim Lesen wünscht man sich, dass sie nie zu Ende gehen möge.

Außergewöhnliche Reisebeschreibung; von sachdienlicher Information bis zum mystischen Herz Afrikas

— Ausmuenster
Ausmuenster
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  • Mystisches Herz Afrikas

    Regenzauber
    Ausmuenster

    Ausmuenster

    06. August 2016 um 00:16

    Die sieben Monate in Westafrika werden zu einer Reise voller besonderer Erlebnisse. Es ist nicht die offensichtliche Effekthascherei (wie in manchen Fernsehkanälen, wo man sich nicht sicher ist, ob die Szenen gestellt sind oder Zufall, der von der Kamera gefilmt wurde). Der Autor gerät nah mit den Bewohnern zusammen, auch weil er immer wieder etwas von sich selber Preis gibt. Ich fand´s authentisch und doch sehr ungewöhnlich – außergewöhnlich! Wer das nicht alltägliche Abenteuer sucht – hier ist es! 5 von 5 Sternen - leider sehe ich gerade, sind´s nur 3 geworden, sollte nicht sein - und lässt sich leider nicht mehr ändern.

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  • '[...] und bald merkte ich, dass Afrika immer voller Überraschungen war.'

    Regenzauber
    sabatayn76

    sabatayn76

    02. June 2013 um 23:11

    Inhalt: Michael Obert macht sich auf den Weg durch Westafrika, folgt dem Lauf des drittgrößten Flusses Afrikas von der Quelle in Guinea bis zur Mündung im Golf von Benin. Seine Reise führt ihn durch die Berge Guineas, durch Mali und den Süden des Staates Niger bis nach Nigeria. Mein Eindruck: Ich habe schon sehr viel über den Niger gelesen, doch 'Regenzauber' hat mir viele neue Einblicke und andere Perspektiven bieten können. Zudem ist der Autor sehr sympathisch, ist offen, wertet nicht voreilig. Die Schilderungen der Flora und Fauna, der Menschen, der Umgebung und der Landschaften haben mir sehr gut gefallen. Anfangs fand ich auch die Ausflüge in die Mythologie, in die lokalen Kulte und Rituale interessant und spannend, im Verlauf empfand ich diese Beschreibungen aber als zu ausufernd und bisweilen ermüdend. Sicherlich ist dem Autor eine glaubwürdige und überzeugende Verwebung von Realität und Legenden, Mythen, Geisterglaube und Ahnenkult gelungen, aber mir war es irgendwann zu viel Mystik. Sehr schön fand ich die Farbfotos, die nicht nur hervorragend fotografiert wurden, sondern die das Gelesene auch sehr gut visuell veranschaulichen. Mein Resümee: Wenn Oberts Erfahrungen und Erlebnisse nicht so unheimlich, gefährlich und verstörend wären, würde ich mich gleich morgen auf den Weg zum Niger machen. So bin ich froh, dass ich durch ihn diese spannende Region ganz sicher und ohne jede Gefahr auf dem Sofa erkunden durfte. Empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Regenzauber" von Michael Obert

    Regenzauber
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. March 2011 um 11:22

    Während 7 Monaten reist Michael Obert durch halb Westafrika, um dem Lauf des Nigers zu folgen. Seine Reise beginnt bei der Mündung in Guinea, wo er und seine Begleiter nur knapp einem Rebellenüberfall entkommen, denn während seines Aufenthalts tobt in Sierra Leone ein blutiger Bürgerkrieg. Von einem Fetischeur erhält er einen Trank, der ihn in schwierigen Situationen beschützen soll. Auf dem Fluss reist er weiter nach Mali. In Bamako angekommen, muss er erst seine Amöbenruhr auskurieren, die ihn beinahe dahin gerafft hätte. Er lernt in Mali und Niger Geheimbünde, Flussgottheiten und ihre Opferrituale kennen. In den Dörfern am Fluss, lauscht er den Geschichten und Legenden der Alten. Und trotz aller Warnungen folgt er dem Fluss auch durch Nigeria, biss der Niger schliesslich in den atlantischen Ozean fliesst. Michael Obert hat einen spannenden Reisebericht geschrieben, der einem nicht so schnell loslässt. Mit viel Feingefühl beschreibt er uns die Menschen und ihren Alltag, erklärt uns ihre Glaubensvorstellungen und selbst der ungläubigste Europär wird eingestehen müssen, dass sich manches Ereignis nicht mit Hilfe der Logik, erklären lässt.

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