Michael Ohl

 5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Stachel und Staat, Schwimm nicht mit Jean-Baptiste und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Michael Ohl

Stachel und Staat

Stachel und Staat

 (1)
Erschienen am 02.07.2018
Kunst der Benennung

Kunst der Benennung

 (0)
Erschienen am 01.03.2015
Schwimm nicht mit Jean-Baptiste

Schwimm nicht mit Jean-Baptiste

 (1)
Erschienen am 01.06.2006

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Rezension zu "Stachel und Staat" von Michael Ohl

Großartig, informativ, leidenschaftlich geschrieben- tolle Fotos und Zeichnungen
Buchraettinvor 4 Monaten

Die Vielfalt, die das Reich der Insekten bietet, das war mir schon vor dem Lesen bewusst, aber wie groß auch die Artenvielfalt bei den Bienen, Wespen und Ameisen ist, das fand ich faszinierend zu lesen.
Das erste Durchblättern des Buches zeigt dem Leser und Betrachter die genialen Farbfotos im Inneren des Buches. Die unheimliche Vielfalt dieser Insekten. Das war in diesem Sachbuch auch sehr gelungen gestaltet. Es gibt nicht nur die Fotos im Inneren, sondern im ganzen Buch sind im Text immer wieder Fotos, Zeichnungen und Abbildungen verteilt, die das Lesen auch visuell unterstützen.
Ebenso springt beim Lesen des Buches sofort die Leidenschaft, die Passion des Autors für sein Fachgebiet auf den Leser über. Ich mag das sehr, wenn ein Forscher in so einem Sachbuch, das auch Laien dennoch unterhalten, aber auch angemessen informieren soll, diese Begeisterung wecken kann.
Ein Sachbuch, für alle, die sich über diese Insekten informieren wollen, die sich die tollen wundersamen Fotos anschauen wollen, die Vielfalt, die Natur erschaffen hat und für alle Leser, die Sachbücher vor allem aus dem naturwissenschaftlichen Bereich lieben.
In diesem Buch wird jeder Leser vermutlich andere Dinge für sich selbst spannend und interessant finden. Am interessantesten fand ich noch die Textstelle, wo der Autor auf das Zitat, das Einstein einmal geäußert haben soll eingeht, das mit dem Bienensterben (das lädt vielleicht ein, auch selbst darüber zu recherchieren mit vielleicht überraschenden Ergebnis).
Ich fand es faszinierend über das Leben, den Nestbau und auch die Arten der Fortpflanzung zu lesen. Wespen, wie die Schapenwespe und ihr ich nenne es mal Raubverhalten, das ist schon faszinierend zu lesen. Aber auch die Wespen, die Tarantel als ihre Beute auserkoren haben.
Im Buch verwendet der Autor auch immer wieder Fachbegriffe, ich denke, dass es für Laien gut verständlich ist. Es ist ein informierender, aber dennoch auch unterhaltsamer Stil, der mich richtig in seinen Bann ziehen konnte.
Ich mochte, dass der Autor zu Beginn des Buches auch über seine Arbeit im Museum berichtet, dem Sammeln von Insekten, dem Erstellen dieser Insektensammlungen und auch die Hintergründe und Forschungsmethoden beschreibt. Auch die anschauliche Art und Weise, wie er einen teilhaben lässt, an seinen Forschungsreisen, oder auch mal von den Meerschweinchen seiner Kinder erzählt, das lockert das Buch auf und ist einfach total nett zu lesen.
Das Buch voller Illustrationen, Zeichnungen aus dem 19.Jahrhundert, die mich auch begeistert haben. Das sind Bilder, die würde ich mir auch an die Wand hängen, wunderschön gezeichnet.
Die Fotos im Buch, die Farbfotos mit den einzelnen Insekten, stammen aus der Hautflügler Sammlung des Naturkundemuseums in Berlin. Die Makrofotographien stammen übrigens von Bernhard Schurian.
Auch hier geht der Autor noch einmal darauf ein, wie wichtig dieses Sammlungen sind um die Vielfalt der Insekten zu bestimmen und auch untersuchen zu können in der Forschungsarbeit von Entomologen. Sei es für die Veränderungen in der Biodiversität, neue Therapie gegen Krankheiten zu entwickeln um nur einige Beispiele zu nennen.
Ein Stilmittel, das ich immer sehr mag, ist auch die direkte Ansprache des Lesers, wie es auch hier vorkommt.
Vorn im Buch gibt einem Leser das Inhaltsverzeichnis einen guten Überblick über die Themen. Die Einführung wurde passenderweise „Leidenschaft“ genannt- das kommt sehr gut rüber beim Leser.
Es geht um die Vielfalt der Insekten, Entdeckern, Mimikry, die Architektur der verschiedenen Nester, das Zusammenleben auch im Kollektiv, die verschiedenen Gifte sowie am Ende auch der Ausblick, wie geht es weiter.
Im Anschluss findet der interessierte Leser noch ein reichhaltiges Literaturverzeichnis, den Bildnachweis und ein Register und was mir sehr gut gefallen hat bezüglich der Makrofotos, kleine Steckbriefe für jedes fotographierte Insekt samt kleinem Foto. Schön fand ich auch noch das gelbe Lesebändchen.
Ein Buch, das mich begeistert hat. Das informiert über die Vielfalt in Bezug auf Bienen, Wespen und Ameisen und das beim Leser ebenso das Interesse und die Neugier in Bezug auf Insekten weckt und das die Leidenschaft seines Autors sehr gut transportiert hat. Großartig.


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Rezension zu "Schwimm nicht mit Jean-Baptiste" von Michael Ohl

Rezension zu "Schwimm nicht mit Jean-Baptiste" von Michael Ohl
Nickivor 11 Jahren

Der Beginn von „Schwimm nicht mit Jean-Baptiste“ ist ein Dialog zweier Jugendlicher im nächtlichen Freibad über den Roman „Das Parfum“.
Zwei Leser, zwei begeisterte Jugendliche reden über ein faszinierendes, unheimliches Buch während sie vom Turm ins dunkle Wasser springen und ihnen die Angst im Nacken sitzt, entdeckt zu werden. Die gesamte Atmosphäre verspricht Spannung.
Gleich passiert etwas im Buch und was macht das andere Buch mit den beiden. „Schwimm nicht mit Jean-Baptiste“ ist ein Buch, das ich nicht aus den Händen legen konnte, da der Autor durch Andeutungen und überraschende Wendungen die Handlung durchweg
„knistern“ lässt. Und das immer wieder in Verbindung mit „Das Parfum“ und was ein Roman über die Jahre mit den jugendlichen Lesern macht, die die Liebe kennenlernen und auch die quälenden,
zehrenden Gefühle der Ohnmacht und Sehnsucht.

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