Michael Opitz Wolfgang Hilbig

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Inhaltsangabe zu „Wolfgang Hilbig“ von Michael Opitz

Die erste große Biographie über Wolfgang Hilbig

Bis heute umgibt den 1941 geborenen und vor zehn Jahren gestorbenen Dichter Wolfgang Hilbig eine Aura des Rätsels. Hineingeboren in eine Umgebung aus Sprachlosigkeit, galt er spätestens seit seinem Roman '›Ich‹' als einer der sprachmächtigsten Autoren der deutschen Literatur – und blieb doch ihr geheimnisvollster Außenseiter. Hilbig, der jahrelang als Heizer arbeitete, war in der DDR gezwungen, eine Doppelexistenz zu führen.

Für diese erste große Biographie hat der Literaturwissenschaftler Michael Opitz unbekannte Archivmaterialien und nie veröffentlichte Briefe und Tagebücher gesichtet sowie die Akten ausgewertet, die die Staatssicherheit der DDR über den 'feindlich-negativen' Autor angelegt hat. Behutsam und einfühlsam zeichnet er den Weg eines faszinierenden Schriftstellers, der erst im Schreiben zu seinem wahren Leben fand.

Sehr aufschlussreich und informativ zu lesen, eine Biografie, die vom Leben und Wirken des Menschen erzählt und seine Umgebung einbezieht

— HEIDIZ

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  • Hilfbig, wie er lebte und arbeitete und tickte

    Wolfgang Hilbig

    HEIDIZ

    17. January 2018 um 09:52

    "ICH" von Wolfgang Hilbig war das erste der Werke, die ich von diesem Autor gelesen hatten. Hilbig ist ein sehr anspruchsvoller Dichter. Er starb leider im Jahr 2007. Der in Meuselwitz Geborene hat mich mit seinem Werk "ICH" begeistert, als ich nun neulich die Biografie von ihm in die Hände bekam freut ich mich wirklich, mehr über Hilbig zu erfahren.   Kein Geringerer als Michael Opitz, der Literaturwissenschaftler und Publizist, der  Dozent am IES-Berlin, Mitautor der »Deutschen Literaturgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart« und Mitherausgeber des Metzler Lexikons »DDR-Literatur« ist, hat diese Biografie geschrieben.   Das Buch ist im Fischer Verlag herausgekommen.   Hardcover Preis 28,00 Euro | ISBN: 978-3-10-057607-1   Wolfgang Hilbig war zu DDR-Zeiten als Heizer tätig und führte ein Doppelleben. Die Biografie wurde geschrieben auf Grund von Recherchen in bisher unbekanntem Archivmaterial und nie veröffentlichtem Briefwechsel sowie Einblick in die Tagebücher des Autors sowie in die Akten, die die Staatssicherheit der DDR über den »feindlich-negativen« Autor angelegt hatte.   Man kann sich vorstellen, dass es erhellend ist, was Opitz zusammengetragen hat.   Das Buch ist mit einem edlen Lesebändchen versehen.   Gliederung: =========   1. "Ich entstamme einem Geschlecht von Namenlosen" ... 2. "Ich badete in Asche und Wut" ... 3. "Ich fühle mich im Grunde genommen gespalten" ... 4. "Ich wollte nichts anderes als ein Schriftsteller sein" ... 5. "Erinnerungen über Erinnerungen, in die ich mich stürzt" ... 6. "Es ist nicht mehr viel Zeit" ...   Im Buch enthalten sind schwarz/weiß-Fotografien und Abbildungen von Material (Wehrdienstausweis, Kartenmaterial, Schriftwechsel usw.)   Der Autor der Biografie geht tiefgreifend und informativ an das Leben Hilbigs heran. Er rollt es förmlich von hinten nach vorn auf, schreibt neben aller Sachlichkeit dennoch irgendwie auch emotional ergreifend und vor allem verständlich nachvollziehbar, die Biografie liest sich alles in allem flüssig und kurzweilig spannend, erhellend.   Mir hat der Stil sehr gut gefallen. Man erhält einen umfassenden Einblick in das Leben und Wirken Hilbigs und in sein Leben in der DDR und im "Westen". Man kann sich sehr gut auch seine Zerrissenheit vor Augen führen und verstehen, was ihn ausmachte und wie er zu dem wurde, als man ihn in seinen Werken erkennt.

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