Michael Otten Mobilität für die Zukunft

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Inhaltsangabe zu „Mobilität für die Zukunft“ von Michael Otten

Verkehrserziehung an Schulen ist Mobilitätserziehung. Sie soll Kinder und Jugendliche darin bestärken, sich aktiv und selbstständig an der Gesellschaft zu beteiligen. Die Autoren des Sammelbands diskutieren interdisziplinär gesellschaftliche Ausprägungen und Herausforderungen von Mobilität und skizzieren (fach-)didaktische Ansätze einer Mobilitätserziehung, in der Schüler positive Erfahrungen machen können und Nachhaltigkeit als Handlungsrahmen eingeführt wird.

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  • Erweiterte Vorlesungssammlung

    Mobilität für die Zukunft

    michael_lehmann-pape

    26. November 2014 um 13:13

    Erweiterte Vorlesungssammlung Erweitert durch Interviewbeiträge mit den jeweiligen Dozenten bieten die Herausgeber in diesem Band eine Zusammenfassung einer pädagogischen Ringvorlesungsreihe auf der Basis des Forschungsprojektes „Verkehrserziehung als Mobilitätsbildung“. In erster Linie behandeln die Themen im Band somit den pädagogischen Bereich eines späteren Unterrichtens und generieren sich zunächst weniger aus verkehrspolitischen Erwägungen (auch wenn diese selbstverständlich in die Materie mit einfließen). Im Gesamten zeigt die Publikation hierbei auch die Entwicklung neuer Prioritäten auf, die Veränderung traditioneller Verkehrserziehung durch die Betonung der „Mobilität“ als eigenständige Unterrichtsausrichtung. Schlagworte wie „nachhaltige Entwicklung“,“ Einbeziehung der Grenzen des ökologischen Lebensraumes“, „negative Auswirkungen des Verkehrs auf den Menschen reduzieren“ treten seit einigen Jahren vermehrt und deutlich in den Vordergrund der „Mobilitätserziehung“. Diese Entwicklung wird im Buch in einzelnen Beiträgen fundiert dargestellt, wobei der Blick auf die Voraussetzungen bei Kindern und Jugendlichen zudem geschärft wird. Neben grundsätzlichen Betrachtungen stehen im Buch in guter Weise sehr konkrete Untersuchungen zur Seite. Sowohl die Probleme und Gefahrenzonen von Kindern Jugendlichen und Senioren als Akteure im Kontext der Mobilität werden durch Maria Limbourg einer eingehenden Untersuchung unterzogen, wie Ulrike Reutters Elemente eines modernen Mobilitätsmanagements vor Augen führt (mit dem Schwerpunkt auf Effizient im Sinne eines Leitbildes der Nachhaltigkeit). Eine Betrachtung, die später im Buch von Wulfmeyer und Dietrich didaktisch für den Beriech der Grundschule diskutiert werden und aufzeigt, dass eine Erziehung hin zur effektiven und nachhaltigen Mobilität schon früh beginnen kann. Dies reicht thematisch dann bis hin zur differenzierten Darlegung der „Ankunft des Fahrrads in der Mitte der Gesellschaft“ durch Polster und Antz. Daneben wird zudem Wert auf die curriculare Entfaltung der grundlegenden und konkreten Betrachtungen im Buch gelegt. So sollte im Vorfeld der Titel des Buches differenziert wahrgenommen worden, um mögliche falsche Erwartungen an den Inhalt nicht aufkommen zu lassen. Primär findet sich im Buch eine Darlegung des aktuellen Standes der wissenschaftlichen Diskussion im Bereich der Pädagogik zur Entwicklung einer „Mobilitätserziehung“ statt der traditionellen „Verkehrserziehung“ aus verschiedenen thematischen Sichtweisen. Weniger geht es um eine technische Betrachtung zukünftiger Mobilität oder eine stringente Auseinandersetzung über mögliche und oder notwendige Rahmenbedingungen durch eine Verkehrspolitik. Auch wenn diese Themenbereiche sich z.T. aus der Lektüre mit erschließen liegt hier ein pädagogisches Fachbuch zur Frage von Curriculums-Entwicklung, historischer Entwicklung und Beschreibung konkreter Projekte im Rahmen von Verkehrs- und Mobilitätserziehung vor. Dies dann allerdings sehr differenziert, sachgerecht und informativ für den interessierten Leser. Eine Lektüre, die allerdings eine gewisse Konzentration bei der Erarbeitung erfordert. 

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