Michael Pate

 3,5 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Wenn die Hölle zufriert: Thriller, Wo ist Lilly? und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Michael Pate

Autor und Filmemacher Michael Pate ("Heilstätten"), hat einen besonderen Bezug zur Todesstrafe in den USA: Er führte selber 2000-2002 eine Brieffreundschaft mit einem zum Tode Verurteilten bis zu dessen Hinrichtung. So bekam bekam Pate über die Jahre einen etwas anderen Einblick in die Materie. Mit dem Drehbuch "Wenn die Hölle zufriert" - inzwischen auch als Roman erhältlich - behandelte der Autor bereits einmal das Thema Todesstrafe und wurde damit 2013 auf dem Hollywood Screenplay Contest Finalist in der Sparte "Thriller".

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Michael Pate

Cover des Buches Wenn die Hölle zufriert: Thriller (ISBN: B07D4MV3Q1)

Wenn die Hölle zufriert: Thriller

 (3)
Erschienen am 16.05.2018
Cover des Buches Wo ist Lilly? (ISBN: 9783752869583)

Wo ist Lilly?

 (2)
Erschienen am 06.08.2018
Cover des Buches Mein Brieffreund, der Mörder (ISBN: 9783748139959)

Mein Brieffreund, der Mörder

 (1)
Erschienen am 18.12.2018
Cover des Buches Wenn die Hölle zufriert (ISBN: 9783752862706)

Wenn die Hölle zufriert

 (1)
Erschienen am 24.05.2018
Cover des Buches Wer Klopft? (ISBN: 9783748149750)

Wer Klopft?

 (1)
Erschienen am 23.10.2018
Cover des Buches Zimmer 274: Thriller (ISBN: B07VL2H6X1)

Zimmer 274: Thriller

 (0)
Erschienen am 22.07.2019
Cover des Buches Das Grab der Untreuen (ISBN: 9783749446711)

Das Grab der Untreuen

 (0)
Erschienen am 08.04.2019

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Cover des Buches Wenn die Hölle zufriert (ISBN: 9783752862706)chumas avatar

Rezension zu "Wenn die Hölle zufriert" von Michael Pate

Popcornkino in Buchform
chumavor 2 Jahren

Was passiert wenn ein Filmregisseur/-produzent und Drehbuchautor eines seiner Skripte als Roman auf den Markt bringt? Man bekommt einen Blockbuster serviert, der sich wegliest wie geschnitten Brot. So geschehen bei diesem Werk – "Wenn die Hölle zufriert" basiert auf dem Drehbuch "Hell Frozen Over", welches im Jahr 2013 auf dem Hollywood Screenplay Contest zu den 12 Finalisten in der Sparte "Thriller" zählte. Der gebürtige Deutsche Michael Pate dürfte einigen Landsleuten sicher bekannt sein, da er zuletzt seine erste Auftragsregie für den Kinofilm "Heilstätten" erhielt.

Wie schon erwähnt, ist "Wenn die Hölle zufriert" ein richtiger Pageturner, der mich recht positiv überrascht hat. Doch der Reihe nach. Worum geht es eigentlich?
Der Gefängniswärter Andy Sosa arbeitet im sogenannten "Death House" in den Rocky Mountains – ein Job, den er nicht besonders gern macht, doch weil er zu impulsiv und gewalttätig im Poilzeieinsatz gehandelt hat, wurde er zwangsversetzt und leistet nun unter seinem Onkel Dienst. Andy hasst Menschen, er ist überzeugt davon, dass die Menschheit einem Virus gleichkommt, das die Welt heimsucht. Nicht gerade ein Sympathieträger unser Protagonist, noch dazu ist er beladen mit so allerhand Problemchen, die sich auch in seiner Beziehung und seinem Familienleben widerspiegeln. Am Tag der geplanten Hinrichtung des Todeskandidaten David Livingston tobt ein Schneesturm, der immer heftiger wütet und schließlich eine Lawine auslöst. Das Hinrichtungsgebäude wird verschüttet, Andy und der Insasse sind auf sich allein gestellt und der Kampf ums Überleben in eisiger Kälte beginnt.

Mehr sei an dieser Stelle vom Inhalt nicht verraten. Entscheidend ist, dass erstaunlich viel Tiefgang in diesem actiongeladenen Roman zu finden ist, denn neben dem harten Kampf um ihr Leben, gibt es eben auch zunehmend intensivere Gespräche zwischen Andy und David. Islolation, tödliche Kälte, Sauerstoffmangel, Durst und Hunger verändern einen Menschen, sein Denken und auch seine Prioritäten. Diese Ausnahmesituation zwingt beide Männer, ihre Anschauungen und ihr Leben neu zu bewerten. Das wurde hier sehr gut vermittelt. Neben diesen beinahe philosophisch anmutenden Szenen, gab es aber auch einiges an Action, Spannung, Drama, Humor und Ekel. Soweit ich das beurteilen kann, hat Pate hier recht gut recherchiert. So oder so war das Kopfkino vom Feinsten und einige Darstellungen dürften für Zartbesaitete sicher eine Herausforderung sein.

Der Schreibstil liest sich flüssig, war mir persönlich aber etwas zu simpel. Womöglich Absicht, denn Andy, aus dessen Sicht wir das Geschehene erleben (Ich-Perspektive) ist ein einfach gestrickter Typ mit Ecken und Kanten, der recht schnoddrig daherredet. Ein guter Spannnungsbogen und ein straffer, schnörkelloser Handlungsverlauf sorgen für den Pageturner-Effekt, der noch zusätzlich durch die kurzen Kapitel unterstützt wird. Insgesamt ein unterhaltsames Lesevergnügen.

Fazit
Popcornkino in Buchform, das mit einer guten Portion Tiefgang überrascht und für unterhaltsame, spannende Lesestunden sorgt.
– 3,5 von 5 Sternen –

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