Michael Pauen Ohne ich, kein wir

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Inhaltsangabe zu „Ohne ich, kein wir“ von Michael Pauen

Unsere Gesellschaft wird von rücksichtslosen Egoisten beherrscht, die zusammenraffen, was immer sie bekommen können. Doch wie will man den Gierhälsen in Banken und Hedgefonds beikommen – wenn nicht die Mehrheit ihre eigenen Interessen vertritt? Und zwar nachdrücklich und entschieden – aber eben auch mit einem Blick für die Bedürfnisse der Gemeinschaft. Früher wurde unser Verhalten durch Konventionen, Herkunft und Geschlecht bestimmt. Heute müssen wir selbst entscheiden, wo und wie wir leben wollen, wen wir lieben und welchen Beruf wir ergreifen. Um in einer solchen Welt zurechtzukommen, müssen wir Egoisten sein, meint der angesehene Philosoph Michael Pauen: empathische Egoisten, die dem Gemeinwohl dienen. Denn wer sein Schicksal selbst in die Hand nimmt, entlastet die Gemeinschaft; wer beherzt neue Ideen durchsetzt, bringt sie voran – sofern er sich dabei den Blick für das Ganze bewahrt.

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  • Rezension zu "Ohne ich, kein wir" von Michael Pauen

    Ohne ich, kein wir
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    16. May 2012 um 11:45

    „Ohne ich kein Wir“. Die Titelaussage des vorliegenden Buches des Philosophen Michael Pauen drückt eine uralte Weisheit aus, die die Texte und Traditionen vieler Religionen und die Spiritualität unzähliger Weisheitslehrer geprägt hat. Eine Gemeinschaft, vor allen Dingen eine wirklich solidarische Gemeinschaft ist umso stärker, je mehr die zu ihr gehörenden Individuen im Laufe ihrer Reifung und ihres Erwachsenwerdens gelernt haben, eine eigenständige und selbstbewusste Identität auszubilden, die auch in Krisen nicht zusammenbricht und fähig ist, gerade weil sie immer ausreichend für sich selbst sorgt, sich auch über lange Zeit um andere zu kümmern und sich für sie und das Gemeinwesen, dem sie alle angehören, zu engagieren. Nun ist aber genau dieses An-Sich-Selbst-Denken in einer Gesellschaft, in der die politisch korrekte Menschenfreundlichkeit oft in sehr scheinheiligen Verpackungen dominiert, seit langem als Egoismus verpönt. Michael Pauen zeigt an vielen Beispielen wie ein „empathischer Egoismus“ dem Einzelnen und der Gemeinschaft, in der er lebt, mehr hilft und nützt als die bloße Menschenfreundlichkeit. „Eine Gesellschaft aus lauter Menschenfreunden wäre sterbenslangweilig“, sagt er. Doch nicht nur das. Sie wäre nicht in der Lage, aus sich heraus Innovationen von einzelnen Menschen zu generieren, die nicht nur diese selbst voranbringen, sondern auch die Gemeinschaft als Ganzes. Er zeigt, wie und warum unsere Gesellschaft empathische Egoisten braucht. Menschen also, die gelernt haben, ihre Eigeninteressen zu verfolgen, die aber auch gelernt haben, sich in andere Menschen und Situationen einzufühlen, solidarisch zu sein und so immer auch das Ganze und sein Wohlergehen im Blick haben. „Entscheidend ist in jedem Falle, dass Egoisten und Gemeinschaft aufeinander angewiesen sind. Die Egoisten brauchen die Gemeinschaft, ohne die sie es kaum aushalten würden, aber auch die Gemeinschaft benötigt die Egoisten, die sie voranbringen und immer wieder herausfordern: Ohne Ich kein Wir.“

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