Michael Paul Das Haus der Bücher

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Inhaltsangabe zu „Das Haus der Bücher“ von Michael Paul

"Ich wollte nie wieder an das Geschehene erinnert werden und das Buch verbrennen. Doch Bücher kann man nicht mit Feuer vernichten! Sie überdauern das!" Konrad Gallinat, Buchhandelsgehilfe im Roman Königsberg 1933 - Wilhelm Kirchner, der Inhaber der größten Buchhandlung Europas, wird von der geplanten Bücherverbrennung der Nazis herausgefordert. Gemeinsam mit seiner Nichte Emma und den beiden Mitarbeitern Konrad und Otto versucht er, so viele indizierte Bücher wie möglich zu retten. Aber auch ein geheimer literarischer Schatz soll vor dem Zugriff der Häscher versteckt werden. Doch schon bald sind die Buchhandlung, er selbst und seine Kollegen in größter Gefahr. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod. Michael Paul nimmt seine Leser nach dem erfolgreichen Debütroman "Wimmerholz" diesmal mit in das alte Königsberg und das einzigartige "Haus der Bücher" am Paradeplatz. "Ein spannender Roman voller historischer Realität. Handlung und Personen sind frei erfunden, die Geschichte hinter den dramatischen Geschehnissen aber ist erschreckend wahr und kann jederzeit wieder aktuell werden." Jan Wiesemann, Verlag Gräfe und Unzer, München Mit alten Fotografien der damaligen Buchhandlung, Informationen zum historischen Hintergrund und einem Vorwort von Arno Surminski. (Quelle:'E-Buch Text/22.03.2017')

4,5 Sterne

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    • 1813
  • Das Haus der Bücher

    Das Haus der Bücher

    Thrillertante

    08. June 2017 um 09:58

    Im zweiten Roman nach "Wimmerholz" nimmt Michael Paul den Leser ins Jahr 1933 nach Königsberg, in die größte Buchhandlung Europas mit. Wilhelm Kirchner, der Inhaber, wird von den Nazis aufgefordert alle "nichtdeutschen" Bücher zusammenzutragen und zu verbrennen. Nichte Emma, die beiden Mitarbeiter Konrad und Otto und Wilhelm selbst ersinnen einen Plan um so viele Bücher wie möglich zu retten und begeben sich damit in große Gefahr... Von Beginn an hat mich Michael Paul an das Buch gefesselt. Der Autor beschreibt die Buchhandlung und deren Mitarbweiter so authentisch, dass ich die Gerüche, die dieVerkaufsräume und der Keller ( ein zentraler Ortim Buch ) ausströmt, fast selbst riechen konnte. Die Mitarbeiter, die die Liebe zu den Büchern verbindet, setzen alles daran die literarischen Schätze, die sich im Gebäude befinden zu retten. Ich fühlte mich so sehr nach Königsberg und nach 1933 versetzt, dass ich teilweise dachte, die Charaktere persönlich zu kennen und ich habe so gelitten und mitgefiebert! Mein bevorzugtes Genre ist eigentlich der (Psycho)Thriller und ich muss sagen, dass mich "Das Haus der Bücher" ebenso viele Fingernägel gekostet hat, wie mancher Thriller. Michael Paul hat die damaligen historischen Ereignisse brilliant recherchiert und mich, nach beenden des Buches, selbst googeln lassen! So soll und muss es sein, denn das, was damals geschehen ist, darf niemals in Vergessenheit geraten und sich vor allem niemals wiederholen! Ich selbst habe eine ganz besondere Beziehung zu meinen Büchern. Auch für mich sind meine Bücher wie meine Kinder und ich habe vor jedem Buch, vor jedem Autoren und deren Geschichten Respekt! Da ich Buchbloggerin, bei Weitem keine Literaturkritikerin bin, fällt mir nur ein salopper Satz zu diesem Buchschatz, den der Autor geschaffen hat ein: ganz, ganz großes Kino Michael Paul! Vielen Dank für diese Buchperle, danke ans Erinnern, danke, dass ich das Buch und die Geschehnisse nicht vergessen werde! Danke für diese großartige Geschichte! Absolute und dringende Leseempfehlung und ab auf meine persönliche Highlightliste!

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  • Mit Zivilcourage gegen die Nazis - Realistischer Roman über die Bücherverbrennung 1933

    Das Haus der Bücher

    MonaSilver

    12. May 2017 um 13:40

    Der erste EindruckHard Cover sind heutzutage selten geworden und gerade bei Selfpublishern eine echte Ausnahme. Allein die Tatsache, dass es das Buch auch als Hardcover gibt, ist schon ein Aspekt, der dieses Werk besonders hochwertig aussehen lässt. Das Cover zeigt den Ledereinband eines Buchs, das in der rechten Ecke Feuer gefangen hat. Und zeigt damit genau, worum es geht: Um die Bücherverbrennungen in der NS-Zeit. Die warmen Farben und geradelinige Schrift dienen dabei als Blickfang. Das Leseerlebnis"Das Haus der Bücher" ist ein Roman und somit eine frei erfundene Geschichte. Trotzdem hält der Autor sich streng an die geschichtlichen Ereignisse in Königsberg im Jahr 1933, als die Nazis die Verbrennung zahlreicher Bücher anordnete, um "deutsches Kulturgut zu wahren". Das "Haus der Bücher" war eine Buchhandlung des Verlags Gräfe und Unzer in Königsberg, die später in München wiedereröffnet wurde.  Mit Mut, Gewitztheit und der Hilfe einiger Freiwilliger, machen sich die Protagonisten des Buchs, der Direktor der Buchhandlung, seine Nichte und ausgewählte Mitarbeiter an die schwierige Aufgabe, so viele Bücher vor den Flammen zu retten wie möglich. Dass sie dabei ihr Leben aufs Spiel setzen, ist ihnen klar, doch ihre Liebe zu den Büchern ist größer als die Angst vor den Nazis. Wie der Autor es dann schafft, die Grausamkeit der Nazis, die Dummheit und Arroganz vieler und den Mut und die Verzweiflung der Protagonisten im Buch umzusetzen, ist mehr als gelungen. Er erzählt in einem unaufgeregten Ton, er übertreibt nichts, aber er lässt auch nichts aus. Angst, Hoffnung, Verzweiflung und Glück liegen dicht beieinander und zum ersten Mal seit langem hat es ein Buch geschafft, mich zu Tränen zu rühren. Ganz besonders gelungen ist das Ende, das ohne kitschig zu werden einen befriedigen Abschluss für den Leser bietet. FazitEin schwer verdauliches Thema, ein Buch, das man nicht einfach nur nebenher zum Zeitvertreib liest. Mit Emotionen gespickt regt diese Lektüre zum Nachdenken an und erinnert an Zeiten, die man nie wieder erleben will. Insbesondere in der heutigen Zeit, in der Zivilcourage wieder immer wichtiger wird, ein Werk, das ich voll und ganz empfehlen kann. 

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  • Das Haus der Bücher

    Das Haus der Bücher

    buchjunkie

    03. May 2017 um 18:38

    Königsberg 1933: Wilhelm Kirchner ist Inhaber der größten Buchhandlung Europas. Doch nun wird er von der geplanten Bücherverbrennung der Nazis herausgefordert, die undeutsches Gedankengut vernichten wollen. Gemeinsam mit seiner Nichte Emma und den beiden Mitarbeitern Konrad und Otto ersinnt er einen Weg, um so viele indizierte Bücher wie möglich zu retten. Doch das Vorhaben ist gefährlich , denn Kreisleiter der NSDAP von Wehlau  möchte Kirchner aus persönlichen Gründen vernichten. Auch Oskar Wegner, Anführer der SA, eher einer Schlägertruppe ähnlich, hat persönliche Motive, um die Buchhandlung und ihre Mitarbeiter öfters sehr genau unter die Lupe zu nehmen.Doch die Bücherrettung scheint zu gelingen, doch auch ein geheimer literarischer Schatz soll noch vor dem Zugriff der Nazis versteckt werden.Bald schon sind die Buchhandlung, Wilhelm Kirchner selbst und seine Kollegen in größter Gefahr. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod.Das war wieder mal ein großartiger und eindringlicher Roman, der mir sehr gut gefallen hat!Von Anfang an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen.Michael Paul schafft es , seine Protagonisten sehr lebensecht darzustellen und sofort entwickelte ich Sympathie für die „Guten“, so wie ich die Nazis gleich abstoßend fand.Spannend wird die Geschichte erzählt. Wie die Bücher “verkleidet“ werden, die Durchsuchungen der Buchhandlung, die brutale Gefangennahme zweier Frauen von den Nazis und die Flucht vor ihnen. Der Spannungsbogen zieht sich durch bis zum Ende.Doch auch die Menschlichkeit kommt nicht zu kurz. Da gibt es ein jüdisches Ehepaar, das einem verwundeten Flüchtling hilft. Da gibt es den starken Zusammenhalt zwischen Wilhelm, Emma, Konrad und Otto . Und es gibt Unterstützung von verschiedenen Personen. Im Buch gibt es Fotos von Gräfe und Unzer, dem Haus der Bücher in Königsberg. Eine wunderschöne Buchhandlung und die erste ihrer Art, wie ich am Ende des Buches erfahren habe.“Das Haus der Bücher“ ist ein großartiger, überaus lesenswerter und ganz besonderer Roman zu einem schlimmen geschichtlichen Ereignis aller Literaturfreunde!Wirklich sehr empfehlenswert!

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