Michael Paul Wimmerholz

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Inhaltsangabe zu „Wimmerholz“ von Michael Paul

Nach einer wahren Begebenheit - Mai 1945 Königsberg. §Die legendäre Hauptstadt Ostpreußens ist Ausgangspunkt einer Odyssee über das mystische Gotland bis nach Småland. Feldwebel Martin Greven, seine junge Liebe Greta Sandberg und die 10-jährige Lena ahnen nicht, dass sie wegen des Schlüssels zu einem der mysteriösesten Schätze der Welt von einem Geheimbund gejagt werden.§Währenddessen werden Martins Kameraden in Schweden interniert - mit dem Versprechen, sie nach Deutschland zu entlassen. Sie wissen nicht, dass die Regierung in Stockholm längst andere Pläne hat. Was folgt, ist absolut unfassbar. Der Blutige Freitag zählt zu den traumatischsten Erlebnissen Schwedens in der Nachkriegszeit. In Deutschland hingegen kennt kaum jemand die dramatischen Begebenheiten um die deutschen Soldaten.§Eingebettet in diese historischen Ereignisse entwickelt sich die Geschichte um Liebe und Hoffnung, Leben und Tod und hält den Leser bis zur letzten Seite gefangen.

die Liebesgeschichte rankt sich zart und leise um die historischen Begebenheiten, sehr nett

— Schokolatina
Schokolatina

Emotional, bewegend mit viel Zusatzinformationen, die die Vergangenheit wieder lebendig werden lassen

— EuleDorli
EuleDorli

Für geschichtlich interessierte Leser, ein absoluter Lesetip

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Bewegende Schicksale, eine dramatische Verfolgungsjagd und sehr emotionale Momente. Sehr lesenswert!

— Gela_HK
Gela_HK

Aufrüttelnder Roman, gut recherchiert, spannend!

— mabuerele
mabuerele

Michel Paul, Ich bin auf Seite 30 und an ein aufhören ist nicht mehr zu denken. Gruß von Asta Toril

— AstaToril
AstaToril

Tolles Erstlingswerk!

— Thrillertante
Thrillertante

Trefflich gelungen!

— VampirFionn
VampirFionn

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  • Leserunde zu "Ein Schwede zum Verlieben" von Ingrid Zellner

    Ein Schwede zum Verlieben
    IngridZellner

    IngridZellner

    Die Werbetexterin und Autorin Verena lernt während eines Sommerurlaubs in Stockholm den sympathischen Schweden Torbjörn kennen. Schnell schließen die beiden Freundschaft, und als Torbjörn Verena kurz darauf in deren Heimatstadt Dachau besucht, funkt es zwischen ihnen. Aber hat diese Liebe eine Chance? Denn beide sind überzeugte Singles und eigentlich nicht bereit für eine feste Beziehung. Sie beschließen deshalb, sich mit dieser Entscheidung Zeit zu lassen, bis sie sich im Advent in Stockholm wiedertreffen – ohne zu ahnen, was bis dahin geschieht …Dies ist eine meiner persönlichsten Geschichten überhaupt. Nicht nur, weil sie in meiner Heimatstadt Dachau spielt (und außerdem in Stockholm, das ich sehr liebe), sondern weil es in meinem Leben auch mal einen "Schweden zum Verlieben" gab und ich dabei Ähnliches erlebt habe wie in diesem Buch Verena.Lust auf leichte Sommer- und Urlaubslektüre? Dann bewerbt euch bis zum 16.6. für diese Leserunde, an der ich natürlich wieder teilnehmen werden. Es gibt die Wahl zwischen einem (auf Wunsch gerne signierten) Taschenbuch und einem eBook (epub und mobi). Ich freu mich auf einen regen Austausch mit euch - und auf eine anschließende Rezension. ;)

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    • 273
  • Gelungene Kombination von realer und fiktiver Geschichte

    Wimmerholz
    Maritahenriette

    Maritahenriette

    23. August 2015 um 20:32

    Nach dem 2.Weltkrieg sind Hunderte von deutschen Wehrmachtsangehörigen über die Ostsee nach Schweden geflohen. Dort in Lagern  interniert warteten sie auf die Überführung nach Deutschland und sollten dort den Engländern übergeben werden.  Die damalige schwedische Regierung hielt sich jedoch nicht an diese Zusage. Aus Angst vor der russischen Gefangenschaft verletzten,  verstümmelten oder haben sich viele Millitärangehörige selbst getötet. Der 30. November 1945 geht in die schwedische Geschichte als der.      "blutige Freitag "ein.  MEINE MEINUNG : Michael Paul verarbeitet die historische Tatsache um die fiktive Geschichte des Soldaten Martin Greven und der zehnjährigen Lena.  Am Anfang des Buches musste ich mich ein wenig an den Schreibstil gewöhnen. Durch die detailgetreue Recherche und die einfühlsame Geschichte um das Waisenkind Lena wurde ich schnell in den Bann gezogen. Die lebensgefährliche Flucht über die Ostsee,  das Lagerleben und die Überführung der deutschen Wehrmachtsangehörigen nach Russland hat der Autor sehr bildlich und eindrucksvoll geschildert. Diese Tatsache war für mich teilweise sehr bedrückend zu lesen und hat mich zum denken angeregt. Gerade der Kontrast zwischen den sich zuspitzenden Lagerleben,  der Hilfsbereitschaft der schwedischen Bevölkerung, die mitunter im Roman Martin und und das Kind verstecken, führten mich während des lesens in eine "emotionale Achterbahn ". Die real existierende geheime Organisation der Werwölfe,  welche hier Martin und Lena bedrohen,  hat der Autor in seinem Buch sehr ausdrucksvoll eingesetzt.  FAZIT : "Wimmerholz " von Michael Paul besitzt verschiedene Handlungsstränge welche mit viel Spannung und Gefühl umgesetzt wurde. Der Kontrast zwischen Angst, Gewalt,  Hilfsbereitschaft und Liebe macht das Buch nicht unbedingt zur einfachen Kost. Die Umsetzung realer,  aber nicht jedem präsenter Vergangenheit in einem Roman, ist  nach meiner Meinung,  sehr gelungen und absolut lesenswert. 

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  • Leserunde zu "Wimmerholz" von Michael Paul

    Wimmerholz
    michaelpaul

    michaelpaul

    Start der November-Leserunde „Wimmerholz“ Nachdem mein Roman „Wimmerholz“ vor 6 Monaten das Licht der Welt entdeckt hat, möchte ich jetzt mit meinem Lesern, bisherigen und neuen (!), gemeinsam in der Leserunde mein Buch lesen, besprechen, diskutieren… „Wimmerholz, Wimmerholz – was soll das sein?“, fragte die Autorin Yvonne Holthaus zu Beginn ihrer Rezension.“ Andere sind überrascht: „Ganz anders als erwartet! Kein Kriegsroman, obwohl er in den letzten Kriegstagen beginnt. Eher ein Thriller, auch Liebesroman, Schatzjagd….“ Videotrailer zu "Wimmerholz" Der Klappentext sagt dazu… Nach einer wahren Begebenheit - Mai 1945 – Königsberg. Die legendäre Hauptstadt Ostpreußens ist Ausgangspunkt einer Odyssee über das mystische Gotland bis nach Småland. Feldwebel Martin Greven, seine junge Liebe Greta Sandberg und die 10-jährige Lena ahnen nicht, dass sie wegen des Schlüssels zu einem der mysteriösesten Schätze der Welt von einem Geheimbund gejagt werden. Währenddessen werden Martins Kameraden in Schweden interniert - mit dem Versprechen, sie nach Deutschland zu entlassen. Sie wissen nicht, dass die Regierung in Stockholm längst andere Pläne hat. Was folgt, ist absolut unfassbar. Der „Blutige Freitag“ zählt zu den traumatischsten Erlebnissen Schwedens in der Nachkriegszeit. In Deutschland hingegen kennt kaum jemand die dramatischen Begebenheiten um die deutschen Soldaten. Eingebettet in diese historischen Ereignisse entwickelt sich die Geschichte um Liebe und Hoffnung, Leben und Tod – und hält den Leser bis zur letzten Seite gefangen. Für diejenigen, die meinen Roman (unverständlicherweise ;-) noch nicht haben, stelle ich 6 Taschenbücher und 6 E-Books kostenlos zur Verfügung! Wer das Buch schon hat, meldet sich einfach hier an. Bewerbt Euch bis Sonntag, den 26. Oktober hier mit einem kurzen Eintrag und gebt mir Eure Anschrift etc. bitte per e-Mail durch. Bitte gebt an, warum Euch mein Buch interessiert und in welcher Form (TB oder E-Books-Format) ihr wollt. Bei mehr Bewerbungen entscheidet das Los, oder ich leg noch ein Buch drauf... E-mail: mail@michael-paul.eu Website: http://www.michael-paul.eu Dort findet ihr auch eine Leseprobe. Wer sich bewirbt, sollte im November die Zeit haben, aktiv mitzulesen und mitzumachen und am Ende eine Rezension zu schreiben. Damit wir das gut schaffen, besprechen wir jeweils einzelne Abschnitte. Die Leserunde startet dann am 1. November und endet am 30. November. Ich freue mich riesig auf unsere Novemberlesung und bis so gespannt, wie Euch mein „Wimmerholz“ gefällt! Bis bald! Euer Michael Paul

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    • 219
  • Eine geheimnisvolle Geige und bewegende Schicksale

    Wimmerholz
    Gela_HK

    Gela_HK

    Zusammen mit dem deutschen Soldaten Martin Greven befindet sich die 10-jährige Lena im Mai 1945 auf der Flucht. Von Königsberg aus geht es an die Küste Schwedens. Aber auch das neutrale Land bietet keine Sicherheit. Ein skrupelloser Geheimbund ist auf der Jagd nach den beiden, um an einen mysteriösen Hinweis zu gelangen. Zuflucht finden sie bei der schwedischen Familie Sandberg. Greta Sandberg setzt sich für sie ein und verliebt sich in Martin Greven. Dessen Kameraden werden in einem Gefangenenlager interniert und warten auf die Abschiebung nach Deutschland. Doch die schwedische Regierung hat plötzlich andere Pläne. Michael Paul hat einen Schreibstil, der den Leser gekonnt in die Vergangenheit versetzt. Man merkt, dass der Autor sehr detaillierte Recherchen zu den historischen Ereignissen durchgeführt hat. Der Leser begleitet Martin und Lena auf ihrer Flucht nach Schweden. Dabei entstehen aufwühlende und bewegende Bilder, die einem noch lange erhalten bleiben. Die Charaktere sind glaubhaft und realistisch beschrieben. Einige, wie die skrubellosen Werwölfe, verabscheut man abgrundtief, andere schließt man sofort in sein Herz. Besonders die selbstlose Hilfe und Warmherzigkeit der schwedischen Akteure hat mir sehr gefallen. Die Mischung aus wahrer Begebenheit, echten Schicksalen und einer dramatischen Verfolgungsjagd macht den Roman zu etwas besonderem.    Zitat: "Im gleichen Moment wurde allen Anwesenden in dieser gespenstischen    Situation klar, dass weder die Deutschen, noch die schwedischen Soldaten    Schuld daran hatten, was gerade geschah. Sie schauten sich sekundenlang an,    niemand sprach ein Wort. Als würde das Echo des Schusses immer weiter    hallen." Zwei Handlungsstränge werden gekonnt miteinander verwoben. Im Jahr 1998 erhält Lena ein geheimnisvolles Päckchen. Mit diesem Rätsel im Hintergrund begleitet man sie ins Jahr 1945 und kehrt am Ende zurück ins Jahr 1998, in der mit einem unglaublich geschickten Schachzug die Geschichte endet. Die geschichtlichen Details der Nachkriegszeit in Schweden waren mir bisher völlig unbekannt. Der Blutige Freitag, bei dem unzählige deutsche Soldaten ums Leben kamen ist emotional, dramatisch und nachhaltig beschrieben worden. Mir ist besonders das Schicksal des jungen Hamburger Kaufmannsohns Hannes sehr nahe gegangen. Bis zur letzten Seite hat mich dieser Roman gefesselt, berührt und überrascht.

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    • 4
    Gela_HK

    Gela_HK

    07. December 2014 um 23:40
  • Gelungener Roman über den blutigen Freitag in Schweden

    Wimmerholz
    frenx1

    frenx1

    06. December 2014 um 10:35

    Schweden im Jahr 1945: Hunderte von Wehrmachtsangehörigen fliehen über die Ostsee nach Schweden. Dort werden sie in verschiedenen Lagern interniert. Sie sollen, so hat man es ihnen gesagt, bald nach Deutschland abgeschoben werden. Doch die schwedische Regierung hält ihre Zusage nicht. Am 30. November 1945 um 5 Uhr morgens müssen die Internierten zum Appell antreten. Sie sollen den Russen übergeben werden, so will es die schwedische Regierung. Aus Angst vor dem, was kommt, fügen sich zahlreiche Soldaten schwerste Verletzungen zu, um transportunfähig zu werden. Manche töten sich sogar selbst, um der russischen Gefangenschaft zu entgehen. Dieser 30. November gilt in Schweden als der “blutige Freitag”. Zahlreiche Protestaktionen der Inhaftierten und der schwedischen Bevölkerung wie auch die Weigerung des Militärs, die Räumen des Lagers durchzuführen, konnten die Auslieferung an die Russen nicht verhindern. Soweit die historischen Ereignisse, die den Hintergrund zu Michael Pauls Erstling “Wimmerholz” bilden. Was macht Michael Paul in seinem Roman aus diesen in Deutschland kaum bekannten Tatsachen? Zunächst einmal erzählt er. Er erzählt von der alles andere als ungefährlichen Flucht von Ostpreußen über die Ostsee nach Schweden. Von den Sorgen und Nöten der Menschen, die im Lager interniert sind. Von der Langeweile des Lagerlebens und der Hoffnung auf die Heimkehr zu den Familien. Von den dramatischen Stunden rund um die Räumung des Lagers. Michael Paul erzählt diese Geschichte, indem er durchweg sympathische Figuren erschafft: den deutschen Feldwebel Martin Greven, der mit zwei Kameraden und einem kleinen Mädchen, das sie aufgegabelt haben, der 10-jährigen Lena, die abenteuerliche Flucht über die Ostsee wagt. Und dann sind da auch noch die guten Schweden, die den deutschen Feldwebel Greven aufnehmen und verstecken. Und natürlich findet Greven in der Schwedin Greta sogleich seine große Liebe. Auf der anderen Seite gibt es die bösen Deutschen – die Martin Greven und seine Freunde verfolgen – der zweite Erzählstrang des Buches. Warum? Das ist ihnen selbst lange nicht klar und nur nach und nach gelingt es ihnen, auf die Spur dieses Geheimnisses zu kommen. Es geht dabei um Beutekunst, die verkauft werden soll, um sich mit dem Geld nach Lateinamerika abzusetzen. Um an die Beutekunst zu kommen, brauchen sie jedoch noch einen Hinweis – und der befindet sich bei Greven und seinen Freunden. Nur wo? Spielt Lenas Geige, das “Wimmerholz”, dabei eine Rolle? Geschickt gelingt es Michael Paul, die Fäden so langsam zu entwirren, dass die Spannung immer erhalten bleibt. Die Stärke des Buches liegt in der Darstellung der historischen Ereignisse. Wie die internierten Soldaten mit dem Wissen, nach Russland zu kommen, umgehen, ist absolut anschaulich beschrieben. Man kann als Leser nachfühlen, wie es den Internierten ergangen ist. Anderes hingegen wirkt etwas zu einfach gestrickt, die Liebe zwischen Greta und Martin zum Beispiel. Zwar heiraten sie schließlich auf sehr unkonventionelle Art, aber nichtsdestotrotz geht das Ganze doch zu reibungslos vonstatten. Von Deutschenfeindlichkeit in Schweden: kaum eine Spur. Auch die Vergewaltigung Gretas scheint spurlos an ihr vorbeigegangen und abgehakt zu sein. Lena: das tapfere Mädchen, das sich seinem Schicksal hingibt und ihre Eltern später kaum noch vermisst. Auch dass fast alles in wörtlicher Rede dargestellt ist, hat mich etwas gestört, sind doch die erzählerischen Momente des Buches von deutlich größerer Intensität. Dass sehr viel erklärt wird, was der Leser sich denken kann, mag dem Wunsch des Autors geschuldet sein, seinen Lesern alles genau verdeutlichen. Der Preis des Taschenbuchs, knapp 18 Euro, ist zwar recht stolz, jedoch ist “Wimmerholz” ein Buch, das sich zu lesen lohnt. Denn Michael Paul gelingt es, mit “Wimmerholz” seine Leser zu berühren.

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  • Flucht

    Wimmerholz
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    05. December 2014 um 13:52

    Feldwebel Martin Greven und seine Freunde Paul und Hannes sollen im Mai 1945 Zivilisten schützen. Besonders für die 10jährige Lena fühlt sich Martin verantwortlich. Die Russen sind ihnen auf den Fersen, so dass sie mit einem Boot nach Schweden flüchten. Aber auch dort muss Martin feststellen, dass die Flucht noch nicht zu Ende ist. Die Werwölfe, die hinter Kunstgegenständen her sind, vermuten, dass Lena weiß, wo solche Schätze zu finden sind. Martin findet mit Lena Unterschlupf bei der Familie Sandberg, während seine Kameraden in ein schwedisches Lager kommen. Die deutschen im Lager hoffen auf baldige Rückkehr zu ihren Familien, doch die Schweden beschließen, sie an die Russen auszuliefern. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere sind glaubhaft und authentisch dargestellt. Dieses Buch erzählt eine besondere Liebesgeschichte vor historischen Hintergrund. Grausame geschichtliche Fakten, die einem vielleicht bis dato nicht bekannt waren, lassen einen erschaudern. Es ist eine Geschichte, die einen so schnell nicht wieder loslässt. Eine bewegende Geschichte!

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  • Eine ebenso spannende wie informative Geschichte über ein dunkles Kapitel schwedischer Geschichte

    Wimmerholz
    Moep

    Moep

    28. November 2014 um 17:07

    Zunächst lernen wir in dieser Geschichte Lena kennen, eine Frau um die 60, die im Jahre 1998 ein geheimnisvolles Paket von einem Notar überreicht bekommt und das sie dazu anregt, die Geschichte der letzten 50 Jahre ihres Lebens noch einmal Revue passieren zu lassen. Daher wechselt die Handlung auch bald in das Jahr 1945 und wir als Leser begleiten die junge Lena dabei, wie sie nach dem Tod ihrer Eltern mit Unterstützung deutscher Soldaten aus dem belagerten Königsberg über die Ostsee nach Schweden fliehen muss. Dort findet sie mit einem der Soldaten, mit Martin, bald Zuflucht bei einer hilfsbereiten Bauern-Familie. Doch so ist offenbar eine gefährliche Gruppe von Männern hinter ihnen her, jagt sie aus ihnen unbekannten Gründen, sodass Lena und Martin stets auf der Hut sein müssen… Auch wenn historische Romane eher nicht so mein Genre sind, muss ich doch sagen, dass mir dieses Buch gut gefallen hat. Ich finde es beeindruckend, mit welcher Exaktheit der Autor für dieses Buch recherchiert hat und so gelingt es ihm, eine ganz besonders authentische Atmosphäre zu schaffen. Er streut hin und wieder eine ganze Menge historischer Informationen ein, sodass ich als Leser eine Vielzahl neuer Erkenntnisse hinzu gewinnen konnte, auf die ich so niemals gestoßen wäre. Über jenes dunkle Kapitel schwedischer Geschichte hatte ich bislang noch nie etwas gehört und das, obwohl ich mich für Geschichte sehr wohl interessiere und im Geschichtsunterricht immer fleißig zugehört habe. So kann man also sagen, dass es sich allein aufgrund der spannenden Zusatzinfos über den zweiten Weltkrieg schon einmal lohnt, dieses Buch zu lesen. Langeweile kommt dabei auch nicht auf, denn oft schon habe ich es erlebt, dass ich bei einem historischen Roman am liebsten eingeschlafen wäre oder irgendwann nichts mehr verstanden habe, weil der Autor zu viel vorausgesetzt und verkompliziert dargestellt hat. Dies ist hier eindeutig nicht der Fall gewesen und ich war sehr glücklich darüber, dass es auch noch interessante Bücher mit historischem Hintergrund gibt. Die Ursache dafür liegt mit Sicherheit darin begründet, wie Michael Paul hier sehr feinfühlig von Einzelschicksalen berichtet, wie er die Figuren ganz wunderbar vielschichtig charakterisiert und wie er mich als Leser auf jeder Seite mitfühlen und mitfiebern lässt. Insgesamt ist dieses Buch wirklich ausgesprochen vielschichtig und sehr, sehr durchdacht. „Wimmerholz“ ist daher vielleicht nicht unbedingt seichte Unterhaltungslektüre, sondern vielmehr genau das Richtige für alle, die sich für die Folgen des Nationalsozialismus in Europa interessieren und darüber kein Sachbuch, sondern einen interessanten Roman lesen möchte, der jedoch dem Informationsgehalt eines Sachbuches in keiner Weise nachsteht. Alles in allem in wirklich besonderes Buch, das mich oft zum Nachdenken gebracht hat und für das sich hoffentlich noch mehr begeisterte Leser finden werden.

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  • Für geschichtlich interessierte Leser - mein Lesetip:

    Wimmerholz
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    28. November 2014 um 11:01

    Mein erster Blick gilt natürlich dem COVER: Eine alte Fotografie, die doch so viel aussagt. Das Leid der Flüchtlinge, das Elend, die Qualen und Schmerzen werden schon mit dem Cover deutlich. Für geschichtlich interessierte Leser mit Sicherheit ein Hingucker. Aber kommen wir zunächst zur HANDLUNG: 1998 erhält Lena völlig überraschend ein Schreiben einer Anwaltskanzlei. In der Kanzlei wurde nach Kriegsende ein Päckchen deponiert mit der Verfügung, dieses Päckchen erst nach dem Tode von Lenas Eltern, an sie auszuhändigen. Das Päckchen stammt von einem Bekannten der Eltern: Olof Bengtsson. Ab nun erfolgt eine Rückblende. Rückblende auf das Jahr 1944 Martin, Hannes und Paul – alle drei sind Soldaten. Auf einem Fest lernen sie die kleine Lena kennen. Cut: Die Vier sind auf der Flucht. Auf einer langen Flucht! Mit vielen Stolpersteinen. Paul und Hannes landen im Gefangenenlager. Martin und Lena finden bei einer Familie Zuflucht. Doch auch dort sind sie nicht sicher, da ihnen der Geheimbund auf den Fersen ist. MEINE BEWERTUNG: Eine sehr ergreifende Geschichte! Mein Vater war ebenfalls in Kriegsgefangenschaft hatte aber nie darüber gesprochen. Manchmal kamen dann so Andeutungen, aber er hatte sich immer darüber ausgeschwiegen. Er wollte wohl das Erlebte nicht mehr gedanklich durchleben müssen. Als ich dieses Buch gelesen habe, beschlich mich mehrfach das Gefühl, mein Vater würde auch dem Sofa sitzen und seine Erlebnisse erzählen. Möglicherweise sich auch von dem Erlebten ein stückweit befreien. Die Geschichte hat mich wirklich in ihren Bann gezogen und ich wollte immer weiter lesen. Die Charakteren haben mich wirklich überzeugt. Für mich könnte dieses Buch sehr gut als eine Filmvorlage dienen. Mit einer Geschichte, die wohl niemals in Vergessenheit geraten sollte.

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  • gelungenes Debüt

    Wimmerholz
    Sausi

    Sausi

    23. November 2014 um 17:46

    Dem Autor ist mit dem Roman ein spannendes Debut gelungen. Geschickt verwebt er historisch belegte Fakten und Fiktion miteiander so das die Geschichte dem Leser sehr anschaulich vermittelt wird. Die Ereignisse um die deutschen gefangenen Soldaten in Schweden und ihr trauriges Schicksal kombiniert mit einer zarten Liebesgeschichte und einer geheimnissvollen Verfolgungsjagd, bei der man bis zum Schluß nicht weiß worum es geht fesselt einen schon sehr. Sehr gut versteht es der Autor das Interesse für einen Teil der deutschen Geschichte zu wecken, der in unseren Geschichtsbüchern und -unterricht doch eher vernachlässigt wird. Man schippert mit den Protagonisten tagelang über die Ostsee, riecht den ollen Fisch in den verlassenen Hütten der Fischer, rätselt um den Konflikt von Vater und Sohn bei den Bauersleuten bei denen sie unterkommen, atmet den Duft vonTante Marits Kuchen, schmunzelt über Onkel Gustav und leidet ganz entsetzlich mit den Soldaten. Da sieht man gern über kleinere Schwächen des Buchs hinweg, denn der Gesamteindruck ist klasse und man wartet auch auf mehr des Autors. Ich hoffe doch sehr er schreibt schon am nächsten Buch.

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  • gelungenes Debut

    Wimmerholz
    Sausi

    Sausi

    23. November 2014 um 17:40

    Dem Autor ist mit dem Roman ein spannendes Debut gelungen. Geschickt verwebt er historisch belegte Fakten und Fiktion miteiander so das die Geschichte dem Leser sehr anschaulich vermittelt wird. Die Ereignisse um die deutschen gefangenen Soldaten in Schweden und ihr trauriges Schicksal kombiniert mit einer zarten Liebesgeschichte und einer geheimnissvollen Verfolgungsjagd, bei der man bis zum Schluß nicht weiß worum es geht fesselt einen schon sehr. Sehr gut versteht es der Autor das Interesse für einen Teil der deutschen Geschichte zu wecken, der in unseren Geschichtsbüchern und -unterricht doch eher vernachlässigt wird. Man schippert mit den Protagonisten tagelang über die Ostsee, riecht den ollen Fisch in den verlassenen Hütten der Fischer, rätselt um den Konflikt von Vater und Sohn bei den Bauersleuten bei denen sie unterkommen, atmet den Duft vonTante Marits Kuchen, schmunzelt über Onkel Gustav und leidet ganz entsetzlich mit den Soldaten. Da sieht man gern über kleinere Schwächen des Buchs hinweg, denn der Gesamteindruck ist klasse und man wartet auch auf mehr des Autors. Ich hoffe doch sehr er schreibt schon am nächsten Buch.

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  • Lenchen und ihre Geige

    Wimmerholz
    irismaria

    irismaria

    23. November 2014 um 14:41

    "Wimmerholz" von Michael Paul ist ein historischer Thriller, der in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg in Ostpreußen und Schweden spielt. Im Mittelpunkt steht die kleine Lena, die zehnjährige Tochter eines ostpreußischen Barons. Als die Russen 1945 Königsberg einzunehmen drohen, fliehen viele Menschen über das Meer. Unter ihnen auch die Wehrmachtssoldaten Martin, Paul und Hannes und Lena. Sie erreichen Gotland mit einem Boot und stranden dort. Während Paul und Hannes in ein schwedisches Lager kommen, können Martin und Lena bei einer Bauernfamilie unterschlüpfen. Doch sie werden von einer geheimen SS-Gruppe gesucht, denn Lenas Geige trägt ein wertvolles Geheimnis mit sich. Die Geschichte ist eine gelungene Mischung aus Thriller, Schicksalsroman und Liebesgeschichte. Alles spielt vor dem Hintergrund der ersten Nachkriegsjahre in Schweden, einer Zeit, von der ich vorher nichts gehört hatte. Es ist ein Buch, das aufwühlt und lange nachklingt.

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  • Historischer Roman nach einer wahren Begebenheit

    Wimmerholz
    hermine

    hermine

    21. November 2014 um 00:35

    Inhalt: Mai 1945 - Königsberg. Die legendäre Hauptstadt Ostpreußens ist Ausgangspunkt einer Odyssee über das mystische Gotland bis nach Småland. Feldwebel Martin Greven, seine junge Liebe Greta Sandberg und die 10-jährige Lena ahnen nicht, dass sie wegen des Schlüssels zu einem der mysteriösesten Schätze der Welt von einem Geheimbund gejagt werden. Währenddessen werden Martins Kameraden in Schweden interniert - mit dem Versprechen, sie nach Deutschland zu entlassen. Sie wissen nicht, dass die Regierung in Stockholm längst andere Pläne hat. Was folgt, ist absolut unfassbar. Der "Blutige Freitag" zählt zu den traumatischsten Erlebnissen Schwedens in der Nachkriegszeit. In Deutschland hingegen kennt kaum jemand die dramatischen Begebenheiten um die deutschen Soldaten. Eingebettet in diese historischen Ereignisse entwickelt sich die Geschichte um Liebe und Hoffnung, Leben und Tod - und hält den Leser bis zur letzten Seite gefangen. Meine Meinung: Dieser Roman hat mich sehr gefesselt und emotional bewegt. Das Buch schildert eines der schlimmsten Kapitel in der schwedischer Geschichte, wobei der historische Hintergrund an eine fiktive Handlung gekoppelt ist. Die gleichbleibend hohe Spannung bietet einen guten Lesefluss. Die sehr gute Recherchearbeit des Autoren zeichnet sich aus, dadurch wird eine hohe Authentizität gewährleistet. Die Skrupellosigkeit der Geheimagenten und der SS wird treffend mittels der Sprache deutlich gemacht, aber auch die Hoffnungslosigkeit und verzweifelte Lage der inhaftierten Männer. Der Roman zeigt die Grausamkeit des Zweiten Weltkrieges und regt zum Nachdenken an. Fazit: Dieser historische Roman ist für alle Geschichtsinteressierte sehr zu empfehlen.

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  • Ein Stück unbekannte Geschichte

    Wimmerholz
    buchjunkie

    buchjunkie

    Es ist Mai 1945 in Königsberg. Feldwebel Martin Greven und seine Freunde Paul und Hannes bekommen den Auftrag, Zivilisten zu beschützen. Doch sie müssen vor den Russen flüchten. In einem Boot landen im neutralen Schweden, auf Gotland. Mit bei ihnen ist das zehnjährige Mädchen Lena mit ihrer Geige, für das Martin sich besonders verantwortlich fühlt. Während seine Freunde aufgegriffen und in ein Lager gebracht werden, findet Martin zusammen mit Lena  bei der Familie Sandberg Zuflucht. Doch Ruhe ist ihnen nicht gegönnt, sie werden gejagt von einem Geheimbund, wissen aber nicht, weshalb. Die Deutschen Soldaten im Lager, glauben dem Versprechen, bald wieder in die Heimat entlassen zu werden. Doch die schwedische Regierung hat andere Pläne, die unfassbar und grausam sind. In mitten der historischen Ereignisse wird hier auch eine  wundervolle Liebesgeschichte erzählt, nämlich die von Martin und Greta Sandberg. Es wird eine spannende Verfolgungsjagd geschildert. Doch immer im Zusammenhang mit den geschichtlichen Hintergründen. Der Autor versteht es, bildhaft die Zeit, die Gegend, die Zustände und die Personen zu schildern. Das Buch lässt sich gut lesen, doch am Anfang hat mir ein bisschen mehr Gefühl gefehlt. Michael Paul ist es sehr gut gelungen, Tatsachen und Romangeschehen miteinander zu verknüpfen. Mit der Lektüre dieses Romans hab ich mein geschichtliches Wissen erweitern können, denn der „ Blutige Freitag“ war mir bis dahin völlig unbekannt. Ein empfehlenswertes Buch, nicht nur für Geschichtsinteressierte!

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    • 7
  • Schwedische Verhältnisse!

    Wimmerholz
    Arun

    Arun

    Wimmerholz von Michael Paul Eine Geschichte um die letzten Kriegstage in Ostpreußen im Jahre 1945 mit Flucht über die Ostsee nach Schweden. Hauptakteure sind drei junge deutsche Soldaten, Martin, Paul und Hannes, dazu kommt noch die 10 jährige Lena Tochter eines Barons die von ihnen in Obhut genommen wurde. Gestrandet auf der schwedischen Insel Gotland werden die Freunde getrennt, während Martin und Lena bei einer Bauernfamilie Unterschlupf finden werden Paul und Hannes in einem Lager für geflüchtete Soldaten interniert. Schergen der Nazis die sogenannten Werwölfe treten auf den Plan, ihr Interesse gilt Lena, welche Hinweise auf einen gesuchten Kunstschatz haben könnte. Wir erleben nun die Geschichte von Martin und Lena und der schwedischen Familie um Ake, Sven und Greta hautnah mit. Das Lagerleben der Soldaten, die Aktivitäten der Werwölfe, das Leben der schwedischen Bevölkerung und die politischen Ränkespiele der russischen und schwedischen Regierung werden aufgezeigt. Die Wege, die zum „Blutigen Freitag“ führten sowie das Geheimversteck eines weltberühmten Kunstschatzes finden ebenfalls ihren Platz in der Geschichte. Obwohl ich mich für Geschichte interessiere, waren einige Begebenheiten Neuland für mich wie z.B. die Gefangenenlager in Schweden, die Rücküberstellung der Soldaten an Russland und der sogenannte „Blutige Freitag. Eingegliedert in eine gut lesbare Story wird auch noch eine neue Theorie über einen weltberühmten Kunstschatz aufgestellt. Man merkt dem Buch die sehr gute Recherche des Autors an.

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    • 13
  • Ein Buch, das betroffen macht

    Wimmerholz
    mabuerele

    mabuerele

    19. November 2014 um 20:34

    Es ist das Jahr 1998 in Visby, Schweden. Lena erhält über einen Notar einige Dinge von Olof Bengtsson, einem guten Freund der Eltern. Er hatte verfügt, dass die Sachen erst nach dem Tod von Lenas Eltern übergeben werden dürfen. Nun wechselt die Geschichte ins Jahr 1944 nach Königsberg. Unter General von Schultzendorff dienen Feldwebel Martin als sein Fahrer sowie die Soldaten Hannes und Paul. Die drei sind befreundet. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Hannes kommt aus Hamburg. Er war lange Zeit freigestellt, wurde dann aber doch eingezogen. Er sehnt nichts mehr herbei als die Rückkehr in die Heimat. Paul stammt aus Essen. Seine Leidenschaft ist Fußball. Martin ist in Köln zu Hause. Auf einem Fest von Gauleiter Koch singt die 10jährige Lena, die einzige Tochter des Barons Claus von Tarnitz. Zehn Monate später sind Martin, Paul und Hannes mit Lena auf einem maroden Kahn unterwegs Richtung Schweden. Der Autor hat einen fesselnden historischen Roman geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Spannungsbogen ist gleichbleibend hoch. Ein dunkles Kapitel schwedischer Geschichte wurde gekonnt mit einer fiktiven Handlung verknüpft. Die in Königsberg lagernden Kunstschätze spielen dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Exakte historische Recherchen geben dem Buch seine beeindruckende Authentizität. Der Sprachstil unterstützt den Inhalt. Mit passenden Worten wird die Skrupellosigkeit von SS und Geheimagenten deutlich gemacht, aber auch die Verzweiflung der Männer, die Tag für Tag auf eine Heimkehr hofften. Emotionale Entwicklungen werden sprachlich nachgezeichnet. Das betrifft zum Beispiel Lena, die als Tochter eines Gutsbesitzers Strenge statt Liebe erfahren musste. An anderen Stellen wirkt ein bewusst sachlicher Stil besonders bedrückend. Die punktuelle Verwendung der schwedischen Sprache stört den Sprachfluss nicht.   Der Autor hat es ausgezeichnet verstanden, in der eigentlichen Handlung eine Vielzahl persönlicher Schicksale unterzubringen.  Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Unterstützung trotz eigener Gefährdung stellen sich gegen die Brutalität des Krieges und die Heuchelei der Politiker. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Auf eindringliche Weise zeigt der Autor die ganze Härte des Krieges. Während sich führende Köpfe der militärischen Führung mit genügend Geld nach Lateinamerika in Sicherheit brachten, wurden die Soldaten gnadenlos ihrem Schicksal und den Siegermächten überlassen.

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