Michael Peinkofer Die Herrschaft der Orks

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Inhaltsangabe zu „Die Herrschaft der Orks“ von Michael Peinkofer

Die Ork-Brüder Balbok und Rammar sind in einem Inselreich gestrandet und geben sich dort nach Lust ihres dunklen Herzens dem Blutbier und Fressgelage hin – und der Langeweile. Doch sie ahnen nicht, dass in der Welt außerhalb der Inseln inzwischen Jahrhunderte vergangen sind. Die alten Gesetze sind außer Kraft, die Verbündeten der Orks längst tot. Ihre Heimat, die Modermark, ist zur Gnomenmark geworden, und Elfen und Zwerge liegen in einem erbitterten Krieg um die Reiche von Erdwelt. Zeit für zwei Orks, für die ein klauenfester Streit ebenso erstrebenswert ist wie die Weltherrschaft ...

Die Orks halt. Selbes Konzept, aber trotzdem auf seine ganz eigene Art kreativ.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Zu stereotyp und einige offene Fragen

    Die Herrschaft der Orks

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. July 2013 um 19:10

    Unterm Strich hat mich das Buch sehr enttäuscht. Das hat mehrere Gründe: 1. Die Ork-Wörter in den Text einzubauen finde ich persönlich ganz fürchterlich. Was wird denn erwartet? Sie auswendig zu lernen? Oder immer wieder in den Anhang zu blättern und das Wort zu suchen? Beides ist für den Lesefluss und -spaß sehr hinderlich! 2. Die Hauptpersonen sind für mich nicht authentisch. Sie sollen orkisch wirken (furchtlos, gefühllos etc.), tun es aber nicht. Außerdem sind sie in ihren Eigenschaften so überzogen, dass es vorhersehbar wird und eher auf den Geist geht. 3. Zum Ende des Buches bleiben einige offene Fragen: - Was sollten die beiden Passagen mit dem Prediger? - Was hatte Klogionn unternommen, dass Balbock und Rammar nicht mehr auf die Insel zurückkommen können? - Wer war die Stimme im Kopf des Zwergenkönigs? Fazit also: Die Folgebände werden nicht in meinem Bücherregal landen!

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  • Leserunde zu "Die Herrschaft der Orks" von Michael Peinkofer

    Die Herrschaft der Orks

    Daniliesing

    Die Orks sind zurück! Mit seinen spannenden Romanen rund um die Orks begeistert Michael Peinkofer  Fantasyfans hierzulande schon seit mehreren Jahren. Und endlich gibt es auf mehr als 500 Seiten Nachschub! Morgen erscheint nämlich mit "Die Herrschaft der Orks" das neue Buch des Autors und ihr dürft euch auf ein fesselndes Abenteuer der Brüder Balbok und Rammar freuen. Mehr zum Inhalt: Nach langer Zeit in der Verbannung kehren die Orks nach Erdwelt zurück und finden ein vom Krieg zerrissenes Reich vor, in dem Elfen und Zwerge den Sieg unter sich ausmachen wollen. Nur haben sie nicht mit Balbok, Rammar und ihren Streitäxten gerechnet ...  Die Ork-Brüder Balbok und Rammar sind in einem Inselreich gestrandet und geben sich dort nach Lust ihres dunklen Herzens dem Blutbier und Fressgelage hin – und der Langeweile. Doch sie ahnen nicht, dass in der Welt außerhalb der Inseln inzwischen Jahrhunderte vergangen sind. Die alten Gesetze sind außer Kraft, die Verbündeten der Orks längst tot. Ihre Heimat, die Modermark, ist zur Gnomenmark geworden, und Elfen und Zwerge liegen in einem erbitterten Krieg um die Reiche von Erdwelt. Zeit für zwei Orks, für die ein klauenfester Streit ebenso erstrebenswert ist wie die Weltherrschaft ... --> Leseprobe Nutzt jetzt eure Chance, das Buch für die Leserunde zu gewinnen und euch zusammen mit den anderen Lesern sowie Balbok und Rammar in den Kampf zu stürzen! Euch erwartet ein Bucherlebnis, das ihr so schnell nicht vergessen werdet! Zusammen mit dem Piper Verlag suchen wir 20 Testleser, die im Gewinnfall zeitnah am Austausch in den Leseabschnitten der Leserunde teilnehmen sowie abschließend eine Rezension schreiben. Wenn ihr dabei sein möchtet, bewerbt euch bis zum 17. März 2013, indem ihr diese Frage beantwortet: Schlüpft gedanklich für einen Tag in die Gestalt eines Orks - was würdet ihr an diesem Tag so alles machen?

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  • Die Orks sind los

    Die Herrschaft der Orks

    isa_belle

    22. July 2013 um 21:45

    Inhaltsangabe: Die Legenden künden von den tapfersten Orks, die je auf Erdwelt wandelten. Sie gingen keiner Schlacht aus dem Weg Im Kampf gegen das Böse standen sie Seite an Seite mit den Menschen. Sie setzten ihr Leben für die Gerechtigkeit aufs Spiel. Sie wurden zu unsterblichen Helden ihres Volkes. Doch jetzt haben Balbok und Rammar genug. Sie sind wieder da - und es wird Zeit, die Legenden zurecht zu rücken.  - Klappentext - Zunächst einmal finde ich das Cover sehr schön gestaltet. Auch die Karte und das Orkisch-Deutsch Verzeichnis sind zum Nachschlagen sehr schön aufgemacht. Am Anfang hatte ich bedenken in die Story reinzukommen da es schließlich Peinkhofer 4. Teil der Orkwelt war. Dies war aber nicht so. Man kommt gut in die Story rein, lernt neue und alte Charaktere kenn und hat nicht das Gefühl etwas aus alten Bänden wissen zu müssen. Der Vollständigkeit halber kann man jedoch die Vorgängerbände lesen da si h in "Die Herrschaft der Orks" oftmal drauf bezogen wurde. Die Story ist schön erzählt und den Schreibstil finde ich auch gut. Man kann die Seiten so hintereinander weg lesen. Stellenweise waren mir einige Abschnitte jedoch zu Langatmig. Ich hätte an einigen Passagen mehr Tempo gewünscht. Die Charaktere waren mir nicht ganz so symphatisch und manchmal konnte ich deren Handlungen nicht ganz nachvollziehen. Außerdem wurde mir bei Balbok und Rammar das Klischee zu sehr bedient. Ab und an hat mich das Verhalten der Orks schon genervt. Auch mit den beiden anderen Charakteren - Dag und Aryanwen - konnte ich nicht warm werden. Aber vielleicht ändert sich das in den Nachfolgebänden noch. Das Ende der Geschichte hat bei mir wieder viel wett gemacht und macht auf jeden Fall neugierig auf den zweiten Teil. Fazit: Alles in allem eine runde Geschichte mit Charakteren die noch ausbaufähig sind. Zwischendurch war mir die Geschichte zu langatmig. Dafür war das Ende überraschend und macht neugierig auf den 2. Teil. Für alle Fans der Orks ein Muss. Mich hat die Geschichte leider nicht so gefesselt und werde mir wahrscheinlich den Nachfolgeband nicht kaufen.

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  • Ein Brief an "Freunde"...... Orks haben keine Freunde!

    Die Herrschaft der Orks

    RolandB

    16. July 2013 um 14:39

    Lieber Rammar und lieber Balbok…….*stutz*….*überleg* Ääääh…warum schaut Ihr mich so komisch an?..... Ach ja……Entschu….. wie? Ach… richtig, ein Ork entschuldigt sich ja nicht. Okay….also noch einmal von vorne.   Rasend schrecklicher Rammar und hinterhältiger Balbok  auch Eure neuen Abenteuer in „Die Herrschaft der Orks“ haben mir sehr gut gefallen. Auch wenn diese Geschichte mit einem fürchterlich großem und total beunruhigenden Cliffhanger geendet hat. Schrecklich…. Dadurch bin ich jetzt total unruhig und kann kaum die Veröffentlichung  von „Die Könige“ abwarten. Ich hoffe einfach mal, dass spätestens dann Winmar von Euch ordentlich einen auf die Nase bekommt.  Problem ist halt nur, dass „Die Könige“ wohl erst zum 1. Oktober erscheint. Aber sagt mal, Ihr trefft doch regelmäßig mit Eurem Ghostwriter zusammen. Hättet Ihr da nicht die Möglichkeit Euren Ghostwriter noch ein klein wenig mehr zu motivieren? Okay, ihr sollt ihm ja nicht gleich wehtun….. nur so ein winzig kleiner Ansporn halt. Ach ja, eine Frage habe ich noch an Euch. Seid Ihr wirklich sicher, dass Ihr nicht die Reinkarnation von Laurel und Hardy seid? Wer das war?..... Ja, das waren halt zwei Milchgesichter die mit Ihrem Humor viele andere Milchgesichter zum Lachen gebracht haben.Oooooooooh…..Rammar….. Rammar! Was ist los? Du bekommst schon wieder einen so komischen Gesichtsausdruck … äääähhhh… Du willst doch nicht…..Du wirst doch nicht. Oh Mist…..sorry Leute …. Ich muss ganz schnell weg…. Hiiiiiilfe!!!!!!!!   PS. Wenn ihr Fantasy mögt die mit einer gewissen Prise Humor gewürzt ist, solltet Ihr die Orks-Bücher auf jeden Fall lesen. Aber Vorsicht!!! Bei diesen Büchern wird sich Euer Weltbild über die Orks grundsätzlich verändern.  

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  • Nicht mein Fall, aber empfehlenswert für Fans

    Die Herrschaft der Orks

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. July 2013 um 11:52

    Die Herrschaft der Orks ist ein Buch von Michael Peinkofer. Es ist am 12. März 2013 im Piper Verlag erschienen. Das Buch umfasst 528 Seiten. Inhalt Die Legenden künden von den tapfersten Orks, die je auf Erdwelt wandelten. Sie gingen keiner Schlacht aus dem Weg. Im Kampf gegen das Böse standen sie Seite an Seite mit den Menschen. Sie setzen ihr Leben für die Gerechtigkeit aufs Spiel. Sie wurden zu unsterblichen Helden ihres Volkes. Doch jetzt haben Balbok und Rammar genug. Sie sind wieder da – und es wird Zeit, die Legenden zurecht zu rücken … (Klappentext) Erster Satz "Das Gewölbe war von einem kalten grünlichen Leuchten erfüllt." Meinung Das Cover ist schön gestaltet. Leider ist auf jeder Seite dasselbe Bild der zwei Orks zu sehen. Sowohl auf der Außenseite als auch in den Klappen innen. Hier hätte man definitiv mehr draus machen können. Der Schreibstil des Autors ist gut zu lesen und die Beschreibungen sind ausreichend genug, um sich alles bildlich vorstellen zu können. Zeitweise war es für mich persönlich jedoch etwas zu langatmig und manchmal habe ich nicht verstanden, welche Rolle eine bestimmte Szene für die eigentliche Handlung haben sollte wie z.B das Fußballspiel zu Beginn. Es ist zwar eine nette Abwechslung, aber teilweise überflüssig. Das Buch ist wahnsinnig vielseitig aufgebaut. Die Handlung besteht aus einem Prolog und drei Büchern. Außerdem gibt es eine Karte und drei Anhänge für „Die Chronologie von Erdwelt“, „Die Sprache der Orks“ und „Lexikon Orkisch-Deutsch“. Die Geschichte umgreift mehrere Personen, deren Handlung erzählt wird. So wird z.B. die Geschichte der beiden Orks erzählt als auch die des Zwerges etc. Innerhalb des Textes wird zwar auf Deutsch geschrieben, doch kommen oft vereinzelte Wörter in der Orksprache vor, die man ständig nachschauen muss, da sie unserer Sprache nicht ähnlich klingen. Außerdem ist auch jede Kapitelüberschrift in der Orksprache geschrieben. Mich persönlich hat das etwas gestört, weil das viele Blättern einfach vom Lesen ablenkt. Die Handlung war für mich persönlich nicht vorhersehbar und ich wusste nie, was passieren wird. Es wechselte außerdem oft zwischen spannenden und langatmigen Szenen, sodass ich mich ein bisschen wie auf dem Meer gefühlt habe mit dem Auf und Ab. Insgesamt habe ich es zwar gern gelesen, aber es definitiv kein Muss für mich. Vom Ende war ich dementsprechend auch sehr überrascht, weil ich mit einem anderen Ausgang gerechnet habe. Da aber eine Fortsetzung folgen wird, könnte sich hier später im Folgeband noch etwas ändern. Fazit Gesamt habe ich das Buch zwar gelesen, aber es war nicht mein Fall. Wer die Geschichte der Orks von Peinkofer mag, wird sicher auch dieses Buch toll finden. Außerdem würde ich vorschlagen, die Vorbände gelesen zu haben, bevor man dieses hier liest, da oftmals Anmerkungen zu den anderen Büchern gemacht wurden, die man beim Lesen dann nicht verstehen konnte.

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  • Die Orks sind zurück und das Jahrhunderte zu spät

    Die Herrschaft der Orks

    Red-Sydney

    21. April 2013 um 23:15

    Balbok und Rammar, die beiden Helden aus Michael Peinkofers Orks-Trilogie, kehren nach Erdwelt zurück. Gezwungenermaßen natürlich, doch nicht ohne wieder kräftig mitzumischen. Zuviel hat sich nach ihrem Rückzug aus diesem Reich dort verändert.   Die beiden Orks lassen es sich auf ihrer eigenen Insel gut gehen. Als Könige ihres Volkes genießen sie jeden Tag ihr ausschweifendes Leben mit genügend Blutbier und Bru-Mill. Doch plötzlich taucht ein menschlicher Fremder bei ihnen auf und stört ihre Ruhe, indem er verkündet, er bräuchte ihre Hilfe als Helden der alten Zeit. Das allein juckt die zwei Brüder wenig, bis der Unbekannte erklärt, ein geheimnisvolles Buch hätte ihm den Weg gewiesen. Aus Angst, dieses könne Orks bald weiteren unerwünschten Besuch bescheren, lassen sie sich notgedrungen breitschlagen, dem „Milchgesicht“ aufs Festland zu folgen. Natürlich unter der Bedingung, für ihre Hilfe das Buch zu erhalten. Dabei ahnen sie nicht, wie sehr sich Erdwelt seit ihrem Weggang verändert hat und in welche schwerwiegenden Konflikte sie dort hineingezogen werden, die ihnen viel mehr abverlangen, als sie eigentlich bereit sind zu leisten.   Die Herrschaft der Orks ist der vierte Band von Michael Peinkofers Saga über Rammar und Balbok, die beiden faulsten Vertreter ihrer Rasse, die jemals in der Modermark zur Welt gekommen sind. Da ich die Vorgängerbände nicht kannte, hatte ich zuerst die Angst, gar nicht in die Geschichte reinzufinden oder vor lauter Anspielungen auf die früheren Geschichten der beiden die Handlung nicht zu verstehen. Meine Angst war absolut unbegründet. Zwar gibt es hin und wieder kleinere Verweise auf die anderen Bücher, aber das behindert den Lesefluss in keinster Weise. Man wird zwar neugierig, muss jedoch die Hintergründe nicht unbedingt wissen, um die jeweilige Situation zu begreifen. Der Roman kann bedenkenlos vollkommen eigenständig gelesen werden, ohne jegliche Vorkenntnisse. Allerdings treffen einen dann die beiden Antihelden völlig unvorbereitet. Besonders Rammar ist in seiner nörgelnden, unsympathischen Art anfangs gewöhnungsbedürftig. Balbok, der weniger Intelligente und weitaus mutigere der zwei, gefiel mir da wesentlich besser. Zum Glück relativierte sich das im Verlauf des Buchs und Rammar gewinnt mehr Konturen, die mich sehr positiv überrascht haben. Die übrigen Charaktere sind ebenfalls schön herausgearbeitet. Dennoch wirken sie, mit Ausnahme des Zwergenkönigs, im Vergleich zu den Orkbrüdern stellenweise etwas blass.   Genauso erging es mir mit der Handlung. Es gibt wirklich sehr spannende Szenen, die mich richtig gefesselt haben, durchsetzt von ein paar Längen, vor allem zu Beginn. Manchmal wirkte die Story auch ein bisschen zu vorhersehbar. Trotzdem hat sie mich insgesamt durchgehend gefesselt und auch gut bei Laune gehalten. Und das hat einen guten Grund: Sie ist in einem sehr flüssigen Schreibstil verpackt, der dadurch an Besonderheit gewinnt, dass der Autor immer wieder Begriffe aus der Orksprache mit hineinmischt, die man am Ende des Buchs in einem kurzen Lexikon nachlesen kann. Anfangs mag das für den einen oder anderen störend sein. Nach einer Weile gewöhnt man sich aber daran, da die Wörter dem Deutschen meist ähnlich sind oder sich die Bedeutung aus dem Zusammenhang leicht erschließen lässt. Hinzu gesellt sich ein toller Humor, der in den Streitgesprächen Rammars und Balboks am besten zum Tragen kommt und auch die ernsten Abschnitte nicht zu ernst werden lässt.   Die Herrschaft der Orks ist ein gelungener Ausflug nach Erdwelt voller Orks, Menschen und Zwerge. Für jeden ist etwas dabei: Kämpfe, Intrigen, eine Liebesgeschichte und viele lustige Sprüche. Und am Ende erwartet den Leser die Aussicht auf weitere Abenteuer der Figuren, was den Schluss umso realistischer macht. Wer Fantasy mit selbstironischem Witz und ungewöhnlichen Helden liebt, ist mit diesem Roman sehr gut beraten. Mich hat er auf alle Fälle dazu animiert, mir die Vorgängerbände zuzulegen und ganz oben auf den SuB zu packen.

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  • Ein neues Zeitalter bricht heran in Erdwelt...

    Die Herrschaft der Orks

    ghostlight

    21. April 2013 um 10:19

    „Die Herrschaft der Orks“ war für mich das erste Buch von Michael Peinkofer. Obwohl es sich um eine Reihe -und hierbei um den vierten Band- handelt, konnte ich mich gut in die Geschichte einfinden und tauchte schnell ab in diese fantastische (Erd-)Welt mit ihren verschiedenen Schauplätzen und Charakteren. Zum Inhalt: Im Epilog erfährt der Leser zunächst, wie ein Zwerg bei seinem Experiment ums Leben kommt - Diese geheimnisvolle Entdeckung wird sich noch im Laufe der Geschichte als entscheidend herausstellen… Die Geschichte beginnt mit den beiden Orkbrüdern Rammar und Balbok, welche als Könige über die Orks im Exil auf einer Insel leben. Ihnen fehlt es an nichts, vor allem nicht an guten Speisen und Getränken. Charakterlich könnten die beiden unterschiedlicher kaum sein. So lässt sich Rammar als klein, untersetzt und streitsüchtig mit einer ziemlich egozentrischen Weltansicht beschreiben. Gerne gibt er anderen (vor allem seinem Bruder) die Schuld für jegliche Vorfälle. Balbok hingegen ist groß und dünn und von seinem Wesen her gutmütiger. Aufgrund dessen wird er von seinem Volk mehr akzeptiert als Rammar. Mit dieser Idylle auf der Insel ist es vorbei, als sie von dem Erfinder Dag aufgesucht werden, welcher ihnen von den Geschehnissen in Erdwelt berichtet. So kehren die Orks (zunächst widerwillig) nach vielen Jahren auf das Festland zurück und finden ein vom Krieg zerrissenes Reich vor, indem Elfen und Zwerge um die Herrschaft kämpfen. Zusammen mit Dag geraten Rammar und Balbok vom einen Abenteuer ins nächste und es wird eine permanente Spannung aufrechterhalten. Zunächst verfolgen die Orks zwar ihre eigenen Ziele, doch die Geschichte nimmt eine interessante Wendung. Zusätzlich werden weitere Schauplätze beschrieben, bevor die Handlungen zusammenführen und alles in einem rasanten Finale gipfelt. Mein Fazit: Mir hat das Buch großen Lesespaß bereitet, und hierfür gibt es mehrere Gründe. Auffällig ist der flüssige Schreibstil, welcher durch die Begriffe aus der Orksprache „verfeinert“ wird, ohne dass ich es als störend empfunden habe. Meistens erklären sich die Begriffe von selbst (im hinteren Teil des Buches befindet sich zusätzlich ein Wörterlexikon). Zudem werden bestimmte Begriffe einfach Kult, z.B. „snorsh“, "umbal" und „asar“. Gut finde ich auch, wie rasch die Geschichte an Fahrt aufnimmt und es zu keinen langatmigen Phasen kommt. Im Gegenteil, die Story ist spannend und actionreich, wenn leider auch etwas vorhersehbar an einigen Stellen (daher nur 4 Sterne). Begeistert hat mich außerdem der Humor, welcher meist durch die Zankereien zwischen den beiden Orks entsteht. Das Ende fand ich persönlich großartig und schreit natürlich nach einer Fortsetzung. Fantasyfans kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten, wobei es sich sicherlich empfiehlt, die vorherigen Bände zu lesen (was ich mir nun fest vorgenommen habe).

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  • Rammar und Balbok sind zurück

    Die Herrschaft der Orks

    PMelittaM

    17. April 2013 um 10:30

    Balbok und Rammar müssen ihre Insel, auf der sie (mehr oder weniger) friedlich als Ork-Könige leben, verlassen, da man sie um Hilfe bittet. Entsetzt stellen sie fest, dass in Erdwelt das Chaos herrscht und sie tun alles (naja, fast alles), um ihrem Ruf als „Helden der alten Zeit“ gerecht zu werden. Ich habe einmal wieder das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt, will heißen, dies war mein erstes Buch über die Orks Balbok und Rammar. Problematisch war das nicht, denn es braucht keine Kenntnisse der Vorgängerbände, um die Geschichte zu verstehen. Da es aber einige Anspielungen auf die vorherigen Abenteuer gibt, bekommt man Lust, diese auch zu lesen, was ich sicher auch noch tun werde. Balbok und Rammar sind relativ stereotype Charaktere, was dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch bereitet. Im Gegenteil, genau daraus ergibt sich oft der Humor der Geschichte. Vor allem Rammar ist schon fast die Parodie eines Orks. Auch die anderen Charaktere konnten mir gefallen, vor allem Dag, der die beiden überreden konnte, ihre neue Heimat zu verlassen und der ein Geheimnis mit sich trägt. Sehr oft eingestreut sind orkische Begriffe, die zwar im Anhang übersetzt werden, die man aber oft auch aus dem Kontext heraus verstehen kann, so dass man nicht immer blättern muss. Meinen Lesefluss hat das nicht gestört, für mich wurde die Geschichte dadurch nur noch authentischer. Der Roman ist größtenteils sehr amüsant, macht aber teilweise auch nachdenklich. Es gibt spannende Kämpfe, eine Liebesgeschichte, Verrat, unheimliche Stimmen und Visionen, Monster … Das Ganze liest sich sehr flüssig. Peinkofer arbeitet hin und wieder mit Perspektivewechseln, so dass einige Abschnitte z. B. aus Sicht der Zwerge oder der Menschen erzählt werden. Vom Ende des Romans war ich zunächst sehr enttäuscht. Nach dem doch recht amüsanten Buch hatte ich es mir anderes erhofft, vor allem, da ich auch davon ausging, dass es sich hier um ein Stand-alone-Abenteuer handelt (die vorangegangene Trilogie ist ja bereits beendet). Eine Leseprobe im Anhang belehrte mich dann eines Besseren. „Die Herrschaft der Orks“ ist der Übergang zu einer weiteren Trilogie, die mit dem Band „Die Könige“ beginnen wird. Das Abenteuer geht also weiter. Ebenfalls im Anhang befinden sich eine Chronologie der Geschichte Erdwelts, eine umfangreiche Erklärung der Sprache der Orks sowie ein Deutsch-Orkisch-Lexikon. Ein Personenverzeichnis und eine Karte Erdwelts findet man direkt am Anfang des Buches. Wer gerne Fantasy-Bücher liest, vor allem humorvolle, kann bedenkenlos zu diesem Buch greifen. Ich empfehle allerdings die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, das Lesevergnügen ist dann sicher noch größer. Und eine Warnung muss ich auch noch aussprechen: Wer dieses Buch gelesen hat, will auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht. Folgekosten sind somit unumgänglich!

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  • Schöne deutsche Fantasy

    Die Herrschaft der Orks

    Emyralia

    13. April 2013 um 14:07

    Inhaltsangabe "Seine Bestseller um die »Orks« zählen zu den erfolgreichsten Fantasy-Romanen der letzten Jahre - nun führt Michael Peinkofer die schlagkräftigen Brüder Balbok und Rammar in ein neues Abenteuer: Nach langer Zeit in der Verbannung kehren die Orks nach Erdwelt zurück und finden ein vom Krieg zerrissenes Reich vor, in dem Elfen und Zwerge den Sieg unter sich ausmachen wollen. Nur haben sie nicht mit Balbok, Rammar und ihren Streitäxten gerechnet ...Die Ork-Brüder Balbok und Rammar sind in einem Inselreich gestrandet und geben sich dort nach Lust ihres dunklen Herzens dem Blutbier und Fressgelage hin - und der Langeweile. Doch sie ahnen nicht, dass in der Welt außerhalb der Inseln inzwischen Jahrhunderte vergangen sind. Die alten Gesetze sind außer Kraft, die Verbündeten der Orks längst tot. Ihre Heimat, die Modermark, ist zur Gnomenmark geworden, und Elfen und Zwerge liegen in einem erbitterten Krieg um die Reiche von Erdwelt. Zeit für zwei Orks, für die ein klauenfester Streit ebenso erstrebenswert ist wie die Weltherrschaft ..." (von Thalia.de geklaut) Eigener Eindruck Das erste was ich loswerden muss: Hier gibt es kein Schwarz/Weiß in der Charakterdarstellung! Es gibt kein klassisches Gut gegen Böse. Das ist erfrischend, denn regulär ist es in Fantasygeschichten leider anders. Die Charaktere sind dafür nicht besonders tiefgreifend beschrieben - das mag daran liegen, dass es sich um den 4. Teil der Reihe handelt, kann ich aber nicht genau beurteilen, da ich leider die Vorgänger nicht gelesen habe.  Rammar und Balbok sind typische Orks - naja, nicht allzu typisch, jedenfalls nicht so, wie ich mir Orks immer vorgestellt habe, aber dennoch - ständig auf Ärger aus, "kleine" Rebellen, nicht sonderlich helle aber (anscheinend) für jeden Mist zu haben. Selten haben mich Charaktere in Fantasy-Romanen so zum lachen gebracht, wie diese zwei. Entrüstete Blicke von U-Bahn-Mitfahrern mit inbegriffen. Dag ist ein eher undurchsichtiger Geselle, auch wenn ich hier relativ schnell eine Ahnung hatte, worauf das ganze hinausläuft und auch Aryanwen ist relativ klassisch gestrickt. Auf weitere Charaktere möchte ich jetzt nicht allzu sehr eingehen, das wäre 1. mit einer ganzen Menge Spoilern versehen und 2. auch viel zu aufwendig. Ihr sollt das Buch ja schließlich selber lesen. Wie gesagt, es gibt kein klares Gut und Böse, die Figuren scheinen alle irgendwie durch die Umstände zu ihrem jeweiligen handeln gezwungen und die Handlungen sind auch recht gut nachvollziehbar. Sämtliche Figuren sind auf unglaublich komplizierte und "roter Faden"-mäßige Weise miteinander verstrickt, was dafür sorgt, dass das Buch nicht nur durch seine Aktionszenen lebt, sondern auch durch die Verbindungen durchaus spannend und mit diversen "äh.... was?" Momenten gespickt ist. Romantik gibt es auch, aber die ist (Gott sei Dank) auf ein erträgliches Maß gehalten und nicht die unbedingt treibende Kraft. Auch dies ist sehr erfrischend, denn zurzeit gibt es ja hauptsächlich Romantasy mit unglaublich perfekten Protagonisten. Dies ist hier, wie gesagt, nicht der Fall und schon allein deswegen sollte man dem Ganzen durchaus eine Chance geben. Der Schreibstil... Was soll ich dazu sagen... Liest sich schön flüssig, ohne zu einfach zu wirken. Man merkt durchaus, dass hier ein geübter Autor über den Tasten hing und das gibt dem Ganzen gleich nochmal mehr Qualität. Es wurden sogar eigene Sprachen für die einzelnen Völker erfunden (hier wird logischerweise hauptsächlich auf die Orks eingegangen), welche sehr natürlich und nicht erzwungen wirken. Hier liegt definitiv eine menge Recherche und Bedachtheit dahinter. Viele, so wie ich das in den bisherigen Rezensionen lese, waren vom Ende enttäuscht - wieso das so war, werde ich nicht genauer erläutern, das wäre ja der schlimmste Spoiler überhaupt. Ich war das nicht! Ich liebe das Ende. Man sollte, denke ich, immer mit im Auge behalten, dass die Reihe offensichtlich noch nicht fertig ist. Alles in Allem finde ich das Buch durchaus gelungen - einen Stern Abzug gibt es, weil es für mich persönlich in vielerlei Hinsicht doch hervorsehbar war. Ich mag es da durchaus noch einen Tick komplizierter. Ansonsten: Lesen, lesen, lesen.

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  • Fantasy-Spaß mit zwei etwas anderen Helden

    Die Herrschaft der Orks

    haunted_soul

    11. April 2013 um 15:40

    Mit "Die Herrschaft der Orks" legt Michael Peinkofer bereits das vierte Abenteuer um die beiden Orks Balbok und Rammar vor. Bedenken, dass man ohne das Wissen aus den Vorgängerbänden nicht weit kommt, kann ich jedoch zerstreuen. Denn in diesem Band ist im wahrsten Sinne des Wortes "alles anders". Zu Beginn scheinen die beiden Orks alles zu haben, was man sich nur wünschen kann- u.a. sind sie Könige über ihre eigene Insel. Doch dann erscheint eines Tages der Erfinder Dag in einem seltsamen Luftgefährt und offenbart Balbok und Rammar eine erschreckende Wahrheit: Seit ihrer Regentschaft sind in Erdwelt bereits Jahrhunderte vergangen. Eher widerwillig begleiten sie Dag zurück aufs Festland, wo sie erschreckende Entdeckungen machen: Denn in dem einst harmonischen Erdwelt sind einige Dinge gehörig aus dem Ruder gelaufen und nichts ist so wie es mal war. Ausgerechnet die Zwerge planen ihren Aufstieg als Herrscher und stiften Chaos unter Menschen und Orks. Dag ist fest davon überzeugt, dass Balbok und Rammar erneut eine wichtige Rolle für die Rettung Erdwelts spielen werden- doch dazu müssten sie dies erst einmal wollen. Denn welcher Ork will schon ein Held sein? Wer wie ich zuvor noch kein Buch über die Abenteuer von Balbok und Rammar gelesen hat, wird wohl einige Seiten mehr brauchen, um richtig in der Geschichte anzukommen. Etwas gewöhnungsbedürftig waren die Charaktere der beiden Orks: Da wäre einerseits Rammar, der keine Gelegenheit auslässt, über seinen Bruder zu schimpfen, während er bei jeder Andeutung über seine eigene Leibesfülle fast in orkischen Blutrausch verfällt. Balbok dagegen ist sein komplettes Gegenteil: Groß und hager, aber leider nicht gerade mit Intelligenz gesegnet. Musste ich zu Beginn jedes Mal die Augen verdrehen angesichts ihrer üblichen Zankerei, so erwischte ich mich irgendwann dabei, wie ich mich gerade auf diese Szenen freute. Natürlich ist ihre Rollenverteilung etwas stereotyp, aber gerade das macht auch den Reiz der Ork-Bücher aus. Dadurch werden die ansonsten meist ernsten Szenen aufgelockert, so dass sich Witz, Action und Spannung schön die Waage halten. Dass Erdwelt eine Art zweite Heimat für den Autor geworden ist, merkt man anhand des sorgfältig konzipierten Anhangs, der aus jeder Menge Zusatzmaterial besteht. Etwas anstrengend für den Leser ist jedoch die Fülle an orkischen Wörtern. Die mehr als 20 Seiten lange Vokabelliste schindet zwar Eindruck, schreckt aber auch davor ab, jedes einzelne Wort nachzuschauen. Zumal man ja auch ohne Übersetzung meist den Sinn erahnen kann. Regelmäßig benutzte Wörter wie "umbal" oder "snorsh" haben jedoch schon Kultstatus für mich. Etwas schade fand ich, dass manche Szenen vorhersehbar waren- das Ende zum Glück nicht. Jedoch blieben ziemlich viele Fragen offen, die der Autor hoffentlich in den nächsten Bänden klären wird. Insgesamt muss ich sagen, dass mich "Die Herrschaft der Orks" mit jeder Seite mehr mitgerissen hat. Balbok und Rammar sind zwei völlig untypische "Helden", die gerade ihre orkische Natur so symphatisch (und ja, auch etwas nervig) macht. Die Vorgängertrilogie ist somit auch auf meiner Wunschliste gelandet.

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  • sehr schöner roman

    Die Herrschaft der Orks

    christiane_brokate

    10. April 2013 um 13:38

    Inhaltsangabe Seine Bestseller um die "Orks" zählen zu den erfolgreichsten Fantasy-Romanen der letzten Jahre nun führt Michael Peinkofer die schlagkräftigen Brüder Balbok und Rammar in ein neues Abenteuer: Nach langer Zeit in der Verbannung kehren die Orks nach Erdwelt zurück und finden ein vom Krieg zerrissenes Reich vor, in dem Elfen und Zwerge den Sieg unter sich ausmachen wollen. Nur haben sie nicht mit Balbok, Rammar und ihren Streitäxten gerechnet ...§Die Ork-Brüder Balbok und Rammar sind in einem Inselreich gestrandet und geben sich dort nach Lust ihres dunklen Herzens dem Blutbier und Fressgelage hin und der Langeweile. Doch sie ahnen nicht, dass in der Welt außerhalb der Inseln inzwischen Jahrhunderte vergangen sind. Die alten Gesetze sind außer Kraft, die Verbündeten der Orks längst tot. Ihre Heimat, die Modermark, ist zur Gnomenmark geworden, und Elfen und Zwerge liegen in einem erbitterten Krieg um die Reiche von Erdwelt. Zeit für zwei Orks, für die ein klauenfester Streit ebenso erstrebenswert ist wie die Weltherrschaft ... meine meinung: ich muss hier auch zugegben dies war mein erster roman von ihm und über die orks. aber es hat mich von anfang an gefesselt und faszienierd so das ich schon das zweite buch der reihe hier stehen habe.Ich fand es super das mann auch als leie dieser romanserie gut reinkommt und auch mirkommt in diesem buch ist ja schon der 4. teil . das ist eigentlich eher das genre meines mannes nicht meines aber bei diesem buch ist es anders ich liebe es der Autor hat sich viele gedanken gemacht und das merkt man und ich finde es toll das die kapitelüberschriften auf orkisch sind . mein fazit: ein sehr tolles fesselndes lesenswertes buch für jeden auch wenn er die anderen bände nicht kennt!!! dieses buch hat charme,witz aber bringt einen auch zum grübeln und nachdenken .

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  • Ein Orkisches Abenteuer für alle Fantasyfans und die, die es noch werden wollen.

    Die Herrschaft der Orks

    Misao92

    09. April 2013 um 19:46

    Michael Peinkofer führt uns mit „Die Herrschaft der Orks“ in das mittlerweile vierte Abenteuer der zwei ungleichen Orkbrüder Rammar und Balbok. Beide leben seit der Schlacht um die Fernen Gestaden auf ihrer Insel als Könige, als eines Tages eine rote fliegende Kugel ihren Frieden stört. Die Orks fürchten das Fremde Objekt, da sie glauben, es wäre Kurul in seiner Blutgaleere, der sie alle töten will. Es stellt sich aber heraus, dass es ein Luftschiff ist, welches ein gewiefter Erfinder namens Dag gebaut hat. Dieser befindet sich auch an Bord. Als er vor Rammar und Balbok geführt wird erzählt er den beiden von den Veränderungen Erdwelts. Laut seinen Schilderungen sind bereits 472 Jahre seit dem Aufbruch der Orks vergangen. Außerdem erzählt er von einem Buch, geschrieben von der ehemaligen Königin Allanah, die vor langer Zeit starb. Da Rammar befürchtet, dass die Menschen durch das Buch auf seine Insel geführt werden, reisen er und sein Bruder mit Dag zurück zu Erdwelt. Doch dort angekommen ist nichts mehr wie es war. Die Menschen resignieren vor dem Krieg und flüchten sich in den Rauschzustand. Dir Orks wurden aus der Modermark vertrieben und kämpfen für die menschlichen Armeen. Und das schlimmste: Die Zwerge kämpfen um die Vorherrschaft Erdwelts. Wie es Rammars Art ist, interessiert es ihnen einen shnorsh darum, wie es mit den anderen weitergeht. Einzig das Buch interessiert ihn. Von Dag erfährt er jedoch, dass den Aufenthaltsort des Buches nur die, von den Zwergen entführte, Prinzessin Aryanwen kennt, die zudem die Nachfahrin Allanahs ist. Zusammen mit Dag brechen Rammar und Balbok auf in ein Abenteuer, welches ihr bisher vergnügtes Leben, vollkommen auf den Kopf stellen wird. Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Am Anfang war ich ein wenig unschlüssig, da Allanah und Corwyn schon vor Jahrhunderten gestorben sind, doch Dag und Aryanwen füllen diese Lücke bestens aus. Rammar und Balbok haben die gleichen Charaktereigenschaften, wie in den ersten zwei Teilen, wobei ich in diesem Buch gemerkt habe, dass sie sich weiterentwickelt haben. Rammar steht seinem Bruder viel öfter bei als früher und auch Balbok setzt seinen Kopf immer besser durch und kontert Rammars Beleidigungen geschickt.  Es gibt keine Stelle in diesem Buch, die wirklich langweilig ist. Rammar und Balbok eilen von einem Abenteuer ins Nächste. An vielen Stellen musste ich lachen, denn die Orks bringen auch in jede noch so brenzlige Situation einige Kracher zustande. Zum Beispiel mitten in einem Streitgespräch: „>>[…]Osram<<  >>Rossbart<<, verbesserte Balbok.  >>Osbert<< knurrte der Herzog.“ Das Ende war ein wenig enttäuschend, da es kein Happy End gibt. Doch auf den letzten Seiten merkt Michael Peinkofer an, dass dieses Buch der Auftakt einer Triologie sein wird. Man darf auf die Fortsetzungen gespannt sein.

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  • Toller vierter Teil von Peinkofer's Orks

    Die Herrschaft der Orks

    Philip

    08. April 2013 um 11:19

    In Die Herrschaft der Orks entführt uns Michael Peinkofer in sein mittlerweile viertes Abenteuer mit den zwei Ork-Brüdern Balbok und Rammar zurück nach Erdwelt. Bevor man die Helden der alten Zeit, die beiden ungleichen Orkbrüder trifft, wird der Leser zunächst Zeuge eines missglückten Experiments, bei dem ein Zwerg bei einer Explosion sein Leben lässt. Diese Explosion wird im späteren Verlauf der Geschichte, vor allem im großartigen Finale, von großer Bedeutung werden... Die Orkbrüder Rammar und Balbok könnten unterschiedlicher nicht sein. Rammar, klug, klein und sehr dick, ist einer der Könige der Orks, welcher sehr pessimistisch ist, sich mit nichts zufrieden gibt, die Schuld für seine eigenen Fehler auf andere, vorzugsweise auf seinen Bruder abschiebt und seine Untertanen von Oben herab ansieht. Balbok hingegen, groß, schlank und nicht mit großer Intelligenz gesegnet ist hingegen Volksnah und aus diesem Grund sehr bei seinem eigenen Volk beliebt. Neben seinem Bruder ist auch er König der Orks. Beide fristen ihr Dasein als Könige im Exil und Leben dort mit ihren Utnertanen wie die Maden im Speck bis sie einen Menschen treffen, welcher sich mit einem Luftschiff zu ihnen ins Exil wagt. Dieser Mensch ist Dag, ein Erfinder, großartiger Krieger und guter Anführer, welcher die beiden Orks zurück nach Erdwelt holen möchte, um diese Welt vor einer übermächtigen Gefahr zu retten. Ein spannendes Abenteuer nimmt seinen Lauf... Leider ist dies mein bisher erster Roman von Michael Peinkofer, weshalb ich auch die Vorgänger der Orks noch nicht kenne, sehr schade. "Verrückt ist nur, wer sich auf ein Spiel einlässt, das er nicht gewinnen kann" - Seite 187 Der einfache und flüssige Sprachstil von Peinkofer fällt von Anfang auf positiv auf, wodurch der Einstieg in den Roman sehr leicht fällt. Trotz der anfänglich gewöhnungsbedürftigen Ork-Vokabeln die im Anhang des Romans erklärt werden, ist das Lesen sehr einfach, da sich viele Wörter aus dem Kontext erschließen lassen. Nachdem die beiden Orks zusammen mit dem Menschen nach Erdwelt zurückgekehrt sind, müssen sie zu ihrem Bedauern feststellen, dass sich vieles verändert hat und sie von einer Bedrohung ins nächste Abenteuer stürzen. Die nahezu durchgehend hohe Spannung lässt einen über die einzelnen Zeilen fliegen. Es gibt kaum eine Verschnaufpause bzw. einen Hänger in der Geschichte, was sie besonders mitreißend macht. "Wissen war wertfrei. Es unterlag keiner Beurteilung und keiner moralischen Instanz; erst die falsche Nutzung oder der bewusste Missbrauch konnten es gefährlich werden lassen" - Seite 17 Die Charaktere sind sehr detailliert, ihre verschiedenen Charakterzüge sehr unterschiedlich, was sie auf die eine oder andere Art und Weise sympathisch macht und dazu führt, dass man sogar mit Orks mitfiebern kann. Während Rammar nur sein eigentliches Ziel verfolgt und sehr gleichgültig an die Abenteuer herangeht ist Balbok engagierter, wodurch man die Reise aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln erlebt. Als verknüpfendes und schlichtendes Element zwischen den Beiden kann Dag sehr überzeugen. Alles in allem ist Die Herrschaft der Orks eine wirklich packende Reise durch Erdwelt die in einem überragenden Finale gipfelt und für tolle Lesestunden sorgt. Auch das Buchcover ist schön anzusehen, welches die beiden Ork-Könige zeigt. Leider trüben viele Rechtschreibfehler den Lesespaß, wodurch ich leider einen Punktabzug geben muss. Fazit: Insgesamt ist Die Herrschaft der Orks ein fantastischer Roman, welcher für Fans der High-Fantasy ein Must-Read ist, da man diese tolle Geschichte sofort verschlingt. Auch das Finale ist großartig und lässt auf eine Fortsetzung hoffen, was mich über alle Maßen freut. Unbedingt Lesen!

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  • Durchaus lesenswert

    Die Herrschaft der Orks

    Rebel_Heart

    07. April 2013 um 20:47

    Ich muss ehrlich gestehen, dass dieses mein erstes Buch von Michael Peinkofer war und ich recht unbefangen an dieses Buch herangegangen bin.  Der Schreibstil war von Anfang an recht flüssig und ich bin gut in dieses Buch gekommen. Schon recht früh hat es mich das eine ums andere Mal wirklich zum Schmunzeln gebracht.    Rammar und Balbok sind zwei Orks, wie sie sprichtwörtlich gesagt im Buche stehen. Sie fristen ihr Dasein auf "ihrer" Insel, auf welchem sie nun als die Könige sind, auch wenn meist nur Rammar sich als solcher ansieht, seinen Bruder hingehen kaum.  Eines Tages werden sie in ihrer Ruhe dort gestört, als der Erfinder Dag mit einem selbstgebauten Luftschiff dort aufschlägt und ihnen versucht zu erklären, dass nur sie den Krieg welcher inzwischen in ihrer alten Heimat stattfindet und noch weiter ausarten wird, verhindern können. Durch das Buch, welches Dag zusätzlich noch erwähnt, lassen sich die beiden Orks breitschlagen, mit Dag in dieses Luftschiff zu steigen.. jedoch nur aus dem Grund, dass sie verhindern wollen, dass jemals jeder von ihrem jetzigen Aufenthaltsort  erfährt, immerhin soll genau das in diesem Buch geschrieben stehen. Dort angekommen ist jedoch nichts mehr wie es war, der Krieg hat bereits seine Spuren hinterlassen und Rammar und Balbok befinden sich quasi schon mitten drin. Rammar selbst interessiert das jedoch relativ wenig. Er will lediglich dieses Buch finden, welches alles zunichte machen könnte, was er sich in den letzten Jahren - zusammen mit Balbok, auch wenn dass für ihn irrelevant ist - aufgebaut hat und ehe sich die beiden versehen, sind sie in mitten eines weiteren Abenteuers ihres langen Lebens. Das Buch hat mir anfangs wirklich sehr gut gefallen. Selbst, dass der Autor einige Begriffe in der Orksprache wiedergegeben hat, hat diesem Buch keinen Abriss getan. Anfangs war es ein wenig schwieriger, aber schon bald konnte ich mir selbst zusammen reimen, was denn genau gemeint war und ich habe mich sogar dabei erwischt, sogar selbst ab und zu ein "shnorsh" zu murmeln.  Da ich die ersten beiden Bände nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, wie das Verhältnis der beiden Brüder vorher war, aber hier habe ich festgestellt, dass es mir so manches Mal ein wenig auf die Nerven ging, dass Rammar seinen Bruder die meiste Arbeit hat machen lassen, dass er ihm seine gemachten Fehler auch noch aufbürgen wollte. Allerdings wusste sich Balbok durchaus zur Wehr zu setzen und hat ihm das eine oder andere mal Kontra gegeben. Dag und Aryawen hingen haben mir wirklich gut gefallen und ich habe ehrlich gesagt schon damit gerechnet, dass Dag der Sohn des Herzog ist. Gemeinsam stellen sie sich dem erfolgten Angriff, um um ihre Liebe zu kämpfen.  Das Ende allerdings.. hat mich doch etwas enttäuscht. Ich hätte zwar auch nicht unbedingt mit einem richtigen Happy End gerechnet, aber dieses Ende war doch ein wenig enttäuschend. Die Leseprobe hinten hat wieder ein weniger neugieriger gemacht und ich bin am Überlegen, mir die anderen - folgenden - Bücher und auch andere Werke von Michael Peinkofer noch zuzulegen. Alles in allem ein wirklich gelungenes Buch, welches mich zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken gebracht hat und von mir 4 von 5 Gänseblümchen bekommt.

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