Phönix

von Michael Peinkofer 
4,4 Sterne bei31 Bewertungen
Phönix
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Die Welt und die Protagonisten wunderbar beschrieben , der Schreibstil ist unverkennbar , Klare Leseempfehlung 👍👍👍👍👍

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Ein guter Auftakt einer durchaus interessanten Welt.

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Inhaltsangabe zu "Phönix"

Die 15-jährige Callista und ihr 16-jähriger Freund, der Jäger Lukan, leben in einem kleinen Dorf, deren Bewohner ein einfaches, bäuerliches Leben führen. Tagsüber scheint alles friedlich, doch mit Anbruch einer jeden Nacht beginnt der Schrecken: Geheimnisvolle Wesen, die noch niemand je zu Gesicht bekommen hat, gehen im Dunkel des Waldes auf die Jagd nach Menschen. Als Callistas kleiner Bruder verschwindet und sie und Lukan sich aufmachen, ihn zu suchen, offenbart sich ihnen die erschütternde Wahrheit. Denn die Welt, die sie zu kennen glaubten, existiert nicht. Und ihre Feinde sind ebenso unberechenbar wie mächtig ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492703772
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:02.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    MsChilis avatar
    MsChilivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein guter Auftakt einer durchaus interessanten Welt.
    Guter Auftakt

    Callista lebt mit ihrer Familie im Wald, abgeschottet mit großen Mauern. Denn nachts darf niemand das Dorf verlassen, denn dort lebt etwas.

     

     Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und gleich zu Beginn lernt man die „Gesetze des Phönix“ kennen, was natürlich einen besseren Überblick verschafft. Anfangs wusste ich nicht so recht in welche Richtung diese Geschichte läuft, doch mit jeder Seite wurde es für mich interessanter. Callista ist neugierig, aufgeweckt und hinterfragt die Dinge. Lukan, ihre Freund, ist Jäger und ist sich auch für Abenteuer nicht zu schade. Und dann umgibt Jona, der kleine Bruder von Callista, ein Geheimnis. Auch ansonsten gibt es viele Geheimnisse in dieser Geschichte und bis zum Schluss bleiben noch einige Fragen offen. Was steckt hinter den Wesen im Wald, wer ist der Graf und wie hängt alles zusammen? Auch die Aufteilung des Buches ist gelungen, anfangs im Dorf, dann im Wald. Michael Peinkofer schreibt gut, fesselnd und schafft es den Leser mit ein zu beziehen. Ich hatte Bilder im Kopf und wollte unbedingt mehr über den Wald und dessen Rätsel erfahren.

     

    Ein guter Auftakt mit ein paar Längen am Anfang. Dennoch zu empfehlen.

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    _Vanessa_s avatar
    _Vanessa_vor 4 Monaten
    Hochspannender und interessanter Reihenauftakt

    Tagsüber bist du in Sicherheit. Doch wehe, wenn die Nacht anbricht.. *

    Die 15-jährige Callista lebt gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder in einem kleinen Dorf mitten im Wald. Sie führen ein beschauliches, einfaches und bäuerliches Leben, welches friedlich erscheint. Doch nach Einbruch der Dunkelheit streifen fürchterliche Geschöpfe durch den Wald, die nur von einer hohen Mauer und einem großen Stadttor, welches jeden Abend fest verschlossen wird, aus dem Dorf gehalten werden. Niemand hat diese Monster je gesehen oder lange genug überlebt, um über sie zu berichten, keiner darf sich nach der Dunkelheit außerhalb der Mauer aufhalten. Als Callistas Bruder im Wald verschwindet und auch zum Abend nicht wieder auftaucht, brechen sie und ihr Freund Lukan diese Regel und machen sich im dunklen Wald auf die Suche nach ihm..


    Meine Meinung:
    "Phönix" klang nach einem unheimlich spannenden und auch düsteren Fantasyroman, der genau meinen Geschmack treffen könnte. Ich war sehr gespannt auf das, was Callista und Lukan erleben werden und was mich hier erwarten wird.

    Als ich dann endlich zu "Phönix" greifen konnte, war ich mir erst nicht so ganz sicher, ob ich das Buch wirklich jetzt lesen möchte oder ob ich vorher nicht doch erst noch zu einem anderen greife. Auch die ersten Seiten konnten mich nicht so ganz packen und ich war versucht, es zur Seite zu legen und ihm zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Chance zu geben. Da ich aber nicht direkt aufgeben wollte, habe ich noch ein paar Seiten weiter gelesen und mit dem, was ich dann bekam, hätte ich wirklich absolut nicht gerechnet..

    Dazu aber gleich mehr. "Phönix" war mein erstes Buch von Michael Peinkofer, doch der Name war mir schon vorher ein Begriff und mir ist schon öfter das ein oder andere Buch des Autors über den Weg gelaufen. Warum ich davon bisher noch keines gelesen habe, weiß ich allerdings nicht. Der Schreibstil des Autors liest sich wirklich verdammt gut, sehr flüssig und angenehm. Ich bin mir sicher, dass ich mir in Zukunft noch andere Titel des Autors zulegen sollte, sein Schreibstil gefiel mir wirklich sehr.

    Mit den Charakteren hatte ich erst so meine Problemchen, wenn man das so sagen kann. Sie blieben mir fern, ich wurde mit keinem von ihnen so wirklich warm und richtig überzeugen konnten sie mich auch nicht. Glücklicherweise änderte sich das aber ungefähr ab der Hälfte oder nach dem ersten Drittel, ich kann es grad nicht mehr ganz genau sagen, und plötzlich konnten mich Callista, Lukan und Co. sehr überzeugen, ich fühlte mich ihnen immer näher und besonders zum Schluss konnten sie mich absolut mitreißen.

    Kommen wir nun zur Story. Wie ein Stück weiter oben schon gesagt, habe ich mit dem, was ich hier zu lesen bekommen habe, absolut nicht gerechnet.
    Nach den anfänglichen Schwierigkeiten konnte mich "Phönix" nach wenigen Kapiteln so sehr packen, dass es mir sehr schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Im Endeffekt habe ich auch nur deswegen eine Lesepause eingelegt, weil es spät abends war und mir die Augen schon zu fielen. Wenn das nicht gewesen wäre, hätte ich das Buch auf jeden Fall in einem Rutsch verschlungen.

    Ich weiß nicht, wie viel ich zur Story sagen kann, ohne zu Spoilern.. Ich habe das Gefühl, dass es schon zu viel ist, wenn ich nur ein klein wenig näher darauf eingehe, weswegen ich an dieser Stelle gar nicht so viel dazu sagen möchte. Ich persönlich kann nur empfehlen, ohne zu viel Vorwissen an dieses Buch heranzugehen und glaube, dass dies einer der Gründe ist, warum mich "Phönix" so umgehauen hat. Ich habe nur die kurze leicht "schwammige" Inhaltsangabe von der Rückseite des Buches gekannt und wusste dadurch nicht so ganz genau, was mich hier erwarten wird, eine Ahnung hatte ich schon, aber letztendlich kam es ganz anders, als ich gedacht hatte.

    Die Geschichte rund um Callista und Co. ist wirklich hochinteressant, sehr packend und steckt voller Spannung. Der Handlungsverlauf bringt viele Überraschungen mit sich und ist in meinen Augen vollkommen unvorhersehbar. Michael Peinkofer konnte mich mit dem, was er hier zu Papier gebracht hat, wirklich sehr überzeugen und begeistern.
    Am Ende klebte ich atemlos an den Seiten und als ich die letzten Sätze gelesen hatte, ließ mich "Phönix" sprachlos und mit vielen Fragezeichen im Kopf zurück. Ich kann nur hoffen, dass es bald eine Fortsetzung geben wird, bisher habe ich dazu leider überhaupt nichts gefunden. Das Ende lässt so vieles offen, bringt Elemente in die Geschichte, mit denen ich nicht gerechnet hätte, und macht einfach nur unglaublich neugierig auf mehr.

    Fazit:
    Wo "Phönix" mich zu Beginn noch überhaupt nicht packen konnte, konnte es das nach einigen Kapiteln umso mehr. Ein wirklich hochspannender und sehr interessanter Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht und mich sprachlos zurück ließ. Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen und hoffe, dass es bald eine Fortsetzung geben wird.


    Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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    L
    LenaSilbernaglvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Auftakt
    Das Gesetz des Phönix

    Darum geht’s:

    Callista lebt in einem Dorf. Ihr Leben wird vom Phönix bestimmt. Deshalb darf niemand das Dorf verlassen und auch im Wald treiben sich des Nachts komische Wesen herum.

     

    Das Buch:

    Ich war vom Klappentext total begeistert und als ich auch noch las, dass es von einem deutschen Autor geschrieben wurde, musste ich das Buch unbedingt haben.      

    Am Anfang wird dem Leser die Protagonistin Callista vorgestellt. Diese lebt in Moonvale. Ein Dorf in einem Wald, der scheinbar nicht endet. Auch der Ordensmann des Dorfes sagt dies immer wieder. Doch Callista will das nicht glauben. Sie glaubt als einzige, dass es mehr geben muss und sie fühlt sich deshalb auch nicht wohl in ihrem Dorf.  

    Zunächst wird man in die Welt des Dorfes eingeführt. Ganz am Anfang stehen die Regeln des Phönix, welche man unbedingt einhalten muss. Ansonsten läuft man Gefahr bestraft, oder sogar verstoßen zu werden.   

    Die Regeln des Phönix sind klar und unumstößlich. Schon beim kleinsten Vergehen, wird man bestraft. So sehen wir beispielsweise auch die Bestrafung eines alten Mannes, der eine Maschine gebaut hat um seine Arbeit etwas zu erleichtern.   

    Die Bestrafung scheint dabei verhältnismäßig grausam zu sein. Doch für die Dorfbewohner scheint das ganz normal zu sein. Man merkt, dass man in eine Gesellschaft geworfen wird, die total in einem Dogma steckt. Beinahe wird man an mittelalterliche Verhältnisse erinnert.   

    Die Dorfbewohner – von denen Callista allerdings die Einzige ist – dürfen keine unangenehmen Fragen stellen. Der Phönix ist so etwas wie Gott. Er hat die Menschen erschaffen und auch den Wald. Außerdem scheint er alles zu wissen und zu sehen. 

    Schon am Beginn der Geschichte wird klar, dass es sich bei diesem Buch um eine Art Dystopie handelt. Es ist jedoch nicht klar, in was für einer Art Dystopie wir uns befinden. Es könnte sich sowohl um unsere Welt handeln, als auch um eine fantastische Welt. Denn der Phönix scheint ein echter Feuervogel zu sein. Und auch Callista und ihr Bruder scheinen besondere Gaben zu haben. 

    Der Phönix wird für die Menschen zum Symbol des Lebens. Denn er scheint alles erschaffen zu haben und ist ihnen so wichtig, dass sie seine Regeln eisern befolgen.  

    Das Einzige, dass Callistas Leben besser zu machen scheint, ist Lukan. Er wird als starker Jäger inszeniert und als der Frauenschwarm schlechthin. Obwohl die beiden schon lange Freunde sind, hegt Callista doch Gefühle für ihn.  

    Aufgrund einer verheerenden Entwicklung, finden die Bewohner des Dorfes heraus, dass Callista anscheinende eine  Begabte ist. Da der Graf in wenigen Tagen in Moonvale eintreffen soll, wollen sie ihm Callista übergeben.

    Doch Callista kann mit Lukan fliehen. Die beiden wollen durch den Wald zum nächsten Dorf kommen. Im Wald begegnen sie allerlei grauenhaften Wesen. So auch dem gefürchteten Schnitter. Wegen ihm werden jeden Abend die Tore des Dorfs geschlossen.  

    Der Schnitter verfolgt die beiden und will sie töten. Doch den beiden gelingt das Unvorstellbare und sie erfahren, dass der Schnitter nicht das ist, was sie dachten dass er ist.  

    Nach einigen Strapazen erreichen sie das nächste Dorf. Doch auch dort können sie nicht lange bleiben. Sie müssen vor einem skrupellosen Mann fliehen. Als sie umherstreifen, finden sie Sachen, die es eigentlich gar nicht geben dürfte.    

    Das Buch ist aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschrieben. Das macht es dem Leser möglich, andere Perspektiven zu lesen. Außerdem finde ich die Erzählweise so passend, weil der Autor so auch erzählen kann, was währenddessen in Moonvale von sich geht.   Am Ende des Prologs steht noch ein Epilog, der den Leser ratlos zurücklässt. Außerdem endet das Buch mit einem kleinen Cliffhanger und lässt den Leser spannungsgeladen zurück.            

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    Blacksallys avatar
    Blacksallyvor 7 Monaten
    Packendes Jugendbuch mit tollem Setting


    Meine Meinung
    Dieses Jugendbuch hatte mich bereits mit dem Cover am Haken. Ich liebe diese grüne Farbe und die Aufmachung des Buches. Der Wald, der in diesem Buch eine große Rolle spielt, wir schön inszeniert und rundet das ganze ab. Genau so wie der Bogenschütze auf dem Felsen.


    Die Protagnonistin Callista ist ein junges Mädchen, das mitten im Wald in einen Dorf aufgewachsen ist. Sie weiß nichts von der großen, weiten Welt, doch sie stellt Fragen, die anderen überhaupt nicht in den Sinn kommen. Ich mochte vor allem ihre Klugheit, da sie über Dinge, die passieren, nachzudenken scheint und immer ihren eigenen Kopf hatte. Sie hat sich nichts einreden lassen, auch wenn sie oft gute Miene zum Bösen spiel machte. Ihre furchtlose Art erinnerte mich etwas an Katniss von den Tributen von Panem, denn auch Callista ist unerschrocken und will ihre liebsten um jeden Preis schützen.


    Lukan ist ein Freund von Callista. Auch er ist furchtlos und kann gut mit Pfeil und Bogen umgehen. Diese Waffe bringt er Callista heimlich bei, denn sie ist sehr interessiert und möchte eigentlich gerne Jägerin werden. Ich mochte Lukan sehr gerne, denn er schien mir aufrichtig und vor allem voller liebe zu unserer Protagonistin zu sein.


    Jona ist der kleine Bruder von Callista. Er ist anders, als die anderen Kinder, weshalb die Familie es lange versucht hat geheim zu halten. Er hat öfter Schreianfälle und weiß selbst nicht was los ist. Als Leser bekommt man nicht wirklich mit was er hat, ich dachte zuerst es handelt sich um eine Art geistige Behinderung, aber vielleicht steckt da ja noch mehr dahinter...


    Der Schreibstil des Buches war unglaublich. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, nachdem ich angefangen habe zu lesen und habe es mehr oder weniger in einem Tag ausgelesen. Die Emotionen, die ich dabei empfunden habe, waren so echt, das ich an manchen stellen schockiert vor mich hingebrabbelt habe, was meinen Mann etwas irritiert hatte. Sowohl das Setting des Waldes, als auch die Figuren, die im Buch eine Rolle spielten, haben sich sehr realistisch angefühlt und ich konnte mir das ganze sehr gut vorstellen. Vor allem die unheimlichen Kreaturen des Waldes fand ich super gemacht.


    Autor
    Michael Peinkofer, 1969 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaften und arbeitete als Redakteur bei der Filmzeitschrift »Moviestar«. Mit seiner Serie um die »Orks« avancierte er zu einem der erfolgreichsten Fantasyautoren Deutschlands. Seine Romane um »Die Zauberer« wurden ebenso zu Bestsellern wie seine Trilogie um »Die Könige«. Mit »Die Legenden von Astray« führt Michael Peinkofer alle Fantasy-Fans in eine neue Welt.


    Einzelbewertungen
    Cover 5/5
    Charaktere 5/5
    Schreibstil 5/5
    Spannung 4/5
    Ende 4/5


    Fazit
    Dieses Buch konnte mich wirklich packen und ich bin nun ein Fan dieses Autors. Ich bin sehr gespannt wann der zweite Teil der Reihe erscheinen wird und freue mich bereits jetzt darauf.

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    Caterinas avatar
    Caterinavor 8 Monaten
    Ein guter Auftakt, der definitiv Lust auf mehr macht

     Meine Meinung zum Buch

    Gestaltung: Bislang hatte ich noch nichts von Michael Peinkofer gelesen, umso gespannter war ich, als ich dieses Buch entdeckt habe. Gerade vom sehr gelungenen Cover war ich sofort angetan. Der Klappentext ließ mich zunächst ein wenig stutzig werden: irgendwie kam mir das sehr bekannt vor. Nichts desto trotz wollte ich diesen Auftakt rund um Callista und Lukan lesen. Ich saß leider sehr lange an diesem Buch, warum, weiß ich auch nicht wirklich, aber hätte ich das Buch vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt gelesen, würde die Bewertung mit Sicherheit etwas anders ausfallen.


    Einstieg: Das Buch beginnt zunächst mit den drei wichtigsten Gesetzen in der Welt von Phönix, diese werden durch einen Eintrag eines Novizen auf den ersten Seiten untermauert. Diese Einleitung gefiel mir wirklich sehr gut, denn so hatte ich, bevor die eigentliche Geschichte beginnt, den gleichen Standpunkt wie auch die Figuren. Sogleich wurde mir die 15-Jährige Callista vorgestellt, bei der ich sofort merkte, dass sie sich im Dorf absolut fehl am Platz fühlte. Dieses Vorhersehbare störte mich zu Beginn ein wenig. Trotz allem gefiel mir der Einstieg sehr gut, ebenso der Schreibstil des Autors.


    Charaktere: Beinahe wie auf einem Silbertablett wurde mir als Leser von Anfang an gezeigt, wie ich gewisse Dinge halten soll. So wurden mir die Ansichten bestimmter Figuren wie ein offenes Buch dargelegt und ich hatte keine wirkliche Chance, mir selber ein Bild der Figuren zu machen. Vor allem bei Callista störte mich dies in den ersten Kapiteln enorm. Es war mir zu offensichtlich, dass scheinbar nur Callista allein an den äußerlichen Schein des Dorfes Zweifel hegt. Diese Tatsache, dass scheinbar kein anderer das Dorf in Frage stellt, erschwerte mir den Zugang zu Cally gerade am Anfang enorm. Zum Glück verflog dies im Laufe der Geschichte, so dass ich dann doch mit ihr warm wurde. Von Lukan, Callys bester Freund von Kindesbeinen und seit kurzem auch die Liebe ihres Lebens, war ich auch ein wenig enttäuscht. Er war für mich irgendwie der Klischee-beste Freund und das störte mich leider sehr. Gerade weil ich beim ihm die ein oder andere Parallele zu anderen Figuren entdeckte, wie z. B. Gale aus "Tribute von Panem". Wie auch schon bei Cally legte sich dies im Laufe der Geschichte. Zum Glück. 


    Handlung: Ähnlich wie bei den Figuren, gab es auch bei der Handlung ab und an Elemente, in denen ich eine vorgefertigte Meinung erhielt. Gerade was das Dorf anbelangt, spürte ich gleich, dass sich dahinter mehr verbergen wird. Das fand ich ein wenig schade, viel schöner hätte ich es empfunden, wenn mir das Dorf mit allen seinen Facetten beschrieben wird und ich mir selbst ein Bild davon machen und selbst ein Urteil fällen kann. Auch wenn ich hier ebenfalls einige Parallelen zu anderen Büchern feststellen konnte - was in diesem Genre vermutlich nicht immer zu vermeiden ist - entwickelt sich die Geschichte enorm und steht schon bald auf den eigenen Beinen. Diese Eigenständigkeit, die dieses Buch sehr bald aufbaut, gefiel mir sehr gut. Der Autor schafft es dann mich zu überraschen und das Spannungslevel konstant hoch zu halten. Zum Ende holt er noch einmal alles heraus und lässt seinen Auftakt mit einem spannenden Showdown enden, der noch einige Fragen offen lässt, die dringend eine Antwort verlangen.


    Schreibstil: Michael Peinkofer schreibt auf sehr fesselnde Art, dass ich mich trotz der anfänglichen Schwierigkeiten sehr schnell in der Geschichte wohlfühlte. Er schaffte es mich immer wieder zu überraschen und gemeinsam mit den Figuren gewissen Dingen auf den Grund gehen zu wollen. In mir machte sich eine regelrechte Abenteuerlust breit. Ich wollte den Wald und all seine Geheimnisse, die Welt und all die ungeklärten Fragen untersuchen und erkunden. Und das gefiel mir absolut! Er schreibt lebendig, so dass ich beim Lesen konstant authentische Bilder im Kopf hatte und genau das braucht ein Autor für mich. 


    Mein Urteil 

    Auch wenn ich zu Beginn die Offensichtlichkeit und Vorhersehbarkeit als etwas störend fand, entwickelt sich die Geschichte enorm zu einer eigenen Geschichte mit vielen spannenden Elementen und Überraschungen. Von den Figuren habe ich mir fast durchweg etwas mehr erhofft, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich hoffe es auf jeden Fall. Denn Potenzial haben sie mit Sicherheit. Gerade die Handlung gefiel mir ab einem gewissen Punkt sehr gut, so dass diese die Schwierigkeiten mit den Figuren absolut wett gemacht hat. Schade, dass ich an diesem Buch so lange gesessen habe. Ich glaube gerade den bildhaften und lebendigen Schreibstil hätte ich noch mehr genießen können, wenn ich das Buch mehr in einem Stück gelesen hätte. Aber naja, zumindest freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung. Denn der Autor hat mich ziemlich angefixt und ich will mehr über die Welt von Callista und Lukan erfahren. Ich vergebe letztendlich 4 von 5 Welten.  



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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor 8 Monaten
    Ungewöhnlich und spannend

    Bei diesem Buch hat mich definitiv das Cover angesprochen. Ich glaube ich habe bisher nur die Gryphony Bücher dieses Autors. Das hat mir die Entscheidung leicht gemacht und ich wollte unbedingt rein lesen. Mit dem rein lesen hat das nur teilweise geklappt, da ich dieses Buch inhaliert förmlich habe . 
    Callista lebt in einem Dorf mit ihrem Bruder und ihren Eltern, in dem das Leben sehr einfach gehalten ist. Die Regeln sind klar vorgegeben, doch Callista hat so viele Fragen. Niemand will sie ihr beantworten und es wird nicht gern gesehen, also spricht sie mit niemandem außer ihrem Freund Lukan. Er versteht sie, bei ihm fühlt sie sich sicher. Doch durch einen Fehler von Callista verschwindet ihr Bruder Jona spurlus im Wald. Trotz aller Verbote machen Callista und Lukan sich auf den Weg um ihn zu suchen, doch was sie finden, wird ihr Leben verändern....
    Die Grundidee ist nicht absolut neu, aber dennoch wirklich fesselnd und gut umgesetzt. Callista liebt ihre Familie und weiß, wie wichtig die Regeln des Dorfes sind, dennoch kann sie ihrem Herz nicht immer seine Wünsche verwehren. Lukan war für mich unheimlich gut erdacht. Er ist meistens so still, aber er ist klug und er weiß immer das richtige zu sagen. Er gibt Callista Sicherheit, und zwar wirklich immer. Mein Held. 
    Der Autor hat einen tollen Stil und ich war wirklich gefangen. Der Autor steigert den Spannungspegel ständig und vor allem die vielen offenen Fragen und Geheimnisse machen es nötig, der Geschichte unbedingt weiter zu folgen. Ich hatte ab einem gewissen Punkt eine Ahnung, wohin es führen könnte, doch das Ende hat mich dennoch umgehauen. Vor allem der Epilog. Ich meine Hallo? So ein Ende?! Und natürlich war mir nicht bewusst, dass dieses Buch der Auftakt für eine Trilogie ist. Selbst schuld! Nun bin ich gespannt und brauche auf jeden Fall den zweiten Teil. 
    Natürlich gibt es in diesem Buch auch besondere Fähigkeiten. Aber worum es genau geht, ja, das müsst Ihr schon selbst herausfinden. Und ich finde dieses Buch hat einen kleinen Sci-Fi Touch, aber mehr sage ich wirklich nicht. 


    Ein toller Auftakt, der mich absolut überzeugen konnte. Ich freue mich sehr darauf, wie es weiter geht mit Callista. Wer es spannend und ungewöhnlich mag ist hier wirklich richtig. 

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Absolut fesselnd und pures Kopfkino- tolle neue Reihe- geheimnisvoll und absolut spannend zu lesen
    Absolut fesselnd und pures Kopfkino- tolle neue Reihe- geheimnisvoll und absolut spannend zu lesen

    Die Protagonisten sind Callista, eine Jugendliche von 15 Jahren, die neugierig zu sein scheint, Fragen stellt und  wie finde sehr gut ausgeformt ist, als Figur. Auch ihr Freund, Lukan, 16 Jahre und ein Jäger, ist als männliche Hauptfigur sehr gelungen. Aber auch der kleine Bruder von Callista, Jona, ihn umgibt ein Geheimnis, das ich als Leser sehr spannend finde und das mich auch sehr neugierig und gespannt lesen lässt.
    Sie leben in diesem Dorf, in einem Wald. Nachts werden die Tore geschlossen, denn in diesem Wald lebt etwas und nachts darf niemand das Dorf verlassen. Es gibt noch andere Regeln für das Zusammenleben und diesen Graf, der allen vorsteht und der zu Besuch kommt.
    Das Buch unterteilt sich in 2 Abschnitte. Das erste Buch handelt vom Dorf, der zweite Abschnitt nennt sich der Wald.
    Sehr gelungen fand ich zu Beginn des Buches auch die Ausführungen zu den „Gesetzen des Phönix“. Nach dessen Regeln leben die Menschen im Dorf. Der nun sich anschließende Prolog mit einer Auflistung von kurzen Sätzen macht schon sehr neugierig auf die Geschichte.
    Ich finde die Geschichte sehr gelungen. Das Buch war sehr spannend und absolut fesselnd zu lesen.
    Es hat schon Szenen, die manchmal brutal sind, aber es wird nicht zu sehr ins Detail gegangen, nur angedeutet. Wer in einem Fantasie Buch auch ein wenig Romantik mag, auch das kommt hier vor. Eine zarte Bande zwischen Callista und Lukan gibt es schon zu Beginn des Buches.
    Das Geheimnis dieses Dorfes, der Wald, diese Wesen dort, aber auch der Graf. Ich habe mich beim Lesen immer gefragt, was steckt da wohl dahinter? Ebenso wie die Figuren bin ich gespannt und neugierig, welches Geheimnis die Welt verbirgt?
    Es ist der Auftakt einer neuen Buchreihe und ich bin sehr gespannt, wie das Abenteuer weiter geht.
    Das Buch begeistert auch mich als erwachsenen Leser und war absolut fesselnd zu lesen.
    Es lässt den Leser eintauchen in dieses Dorf, seine Bewohner und die Abenteuer der Figuren- absolut fesselnd und pures Kopfkino.

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    jaylinns avatar
    jaylinnvor 9 Monaten
    Kurzweiliges Jugendbuch für zwischendurch

    Heute habe ich mal wieder eine Rezension für Janine von Büchersüchtiges Herz³ für euch. Ich habe für sie Phönix von Michael Peinkofer gelesen. Und wie mir das Buch gefallen hat, könnt ihr in meiner nachfolgenden Rezension lesen.

    Allgemeines:

    Phönix stammt aus der Feder des deutschen Autoren Michael Peinkofer und ist im Oktober 2017 als Klappenbroschur mit 352 Seiten bei Ivi, dem Label für junge Bücher bei Piper, erschienen. Phoenix ist der Auftakt zu einer fantastischen Reihe um die Protagonistin Callista. Einige von euch werden den Autoren mit Sicherheit bereits durch seine bekannten Werke um die „Orks“ kennen. Mich haben diese Bücher nicht angesprochen, deshalb habe ich mit Phönix den ersten Fantasyroman von Peinkofer gelesen.

    Inhalt:

    „Die 15-jährige Callista und ihr 16-jähriger Freund, der Jäger Lukan, leben in einem kleinen Dorf, deren Bewohner ein einfaches, bäuerliches Leben führen. Tagsüber scheint alles friedlich, doch mit Anbruch einer jeden Nacht beginnt der Schrecken: Geheimnisvolle Wesen, die noch niemand je zu Gesicht bekommen hat, gehen im Dunkel des Waldes auf die Jagd nach Menschen. Als Callistas kleiner Bruder verschwindet und sie und Lukan sich aufmachen, ihn zu suchen, offenbart sich ihnen die erschütternde Wahrheit. Denn die Welt, die sie zu kennen glaubten, existiert nicht. Und ihre Feinde sind ebenso unberechenbar wie mächtig ..“ (Quelle: Piper Verlag)

    Meine Meinung:

    Bereits das Cover von Phönix machte mich sowohl neugierig als auch stutzig: Suggeriert es dem aufmerksamen Leser doch sogleich, dass es sich um eine Dystopie handelt, die auf jeden Fall nicht nur in dem im Klappentext beschriebenen vom Wald umgebenen kleinen Dorf spielt, sondern in irgendeinem Ausmaß auch etwas mit einer zerstörten Stadt zu tun haben muss. Sogleich waren bei mir viele Assoziationen mit bereits gelesenen Büchern geweckt. Zusätzlich war für mich bereits durch das Cover eindeutig, dass die Protagonisten des Buches schnell die Mauern des Dorfes überwinden werden und voller Neugier und Tatendrang das zu erkunden beginnen würden, was ihnen laut Klappentext eigentlich verboten sein sollte. Ob ich mit diesen Vermutungen richtigliege, das müsst ihr natürlich selbst durch das Lesen des Buches herausfinden… Ich kann euch aber verraten, dass die beiden Protagonisten Callista und Lukan im Laufe der Handlung so einiges erleben werden. Mir fiel es während der Lektüre jedoch relativ schwer, mich mit den beiden zu identifizieren. Ich glaube, über zu viel teeniemäßiges Geschmachte und stark stereotype Verhaltensweisen bin ich beim Lesen mittlerweile einfach hinaus.

    Peinkofer entwickelt in einem einfachen und eher weniger detaillierten Schreibstil ein dystopisch anmutendes Szenario, das mich bedauerlicherweise stark an bisher Dagewesenes erinnert hat.

    „Das Gesetz des Phönix

    1 Der Phönix beobachtet dich. Er weiß alles.

    2 Maschinen bringen Tod und Leid. Niemals darfst du sie bauen.

    3 Dunkelheit ist dein Feind. Niemals darfst du dein Dorf bei Nacht verlassen.“ (S. 5)

    Während der gesamten Lektüre habe ich auf etwas Innovatives, ja auf ein neues Element im Dystopiendschungel gewartet, aber leider ist mir nichts entgegengesprungen. Versteht mich bitte nicht falsch, ich liebe Dystopien! Ich verschlinge sie geradezu. Und die Handlung von Phönix ist durchaus spannend – aber eben (meiner Meinung nach) für Leser, die bisher noch nicht so viel Leseerfahrung in diesem Bereich gesammelt haben. Für mich war sie leider an jeder Stelle des Buches vorhersehbar, was mein Lesevergnügen deutlich geschmälert hat. Ich habe von Phönix etwas ganz anderes erwartet und beim Lesen etwas bekommen, was zwar inhaltlich eine nette Geschichte ist, mich aber leider nicht im versprochenen Maße fesseln oder faszinieren konnte. Wenn ihr ein Buch für zwischendurch sucht, dann schnappt euch Phönix. Wenn ihr allerdings auf der Suche nach einem tollen Fantasyschmöker seid, der euch in eine dystopische Welt entführt, der ihr euch nicht mehr entziehen könnt, von der ihr immer mehr und mehr lesen wollt, dann stöbert lieber noch ein wenig weiter.

    Fazit:

    Ein kurzweiliges Jugendbuch für einen gemütlichen Lesenachmittag. Ich werde die Reihe jedoch nicht weiterverfolgen, weil sie mir zu wenig Neues geliefert hat, und mich nicht mitreißen konnte.

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    CoffeeToGos avatar
    CoffeeToGovor 10 Monaten
    kurzweilig, aber gut!

    Inhalt
    Cally schleicht sich jeden Tag in den Wald, um sich ungesehen mit ihrem Freund Lukan zu treffen. Als sie eines Tages ihren Bruder Jona mitnehmen muss, verschwindet dieser promt im dunklen Wald.
    Die Tore des Dorfes werden jedoch nach Einbruch der Dunkelheit geschlossen und erst bei Tagesanbruch wieder geöffnet. Verbotenerweise schleichen sich Lukan und Cally raus, um sich auf die Suche nach ihrem Bruder zu machen. Was sie dann entdecken lässt sie alles in Frage stellen, woran sie bisher geglaubt haben.

    Eigene Meinung
    Die Protagonisten haben mir echt gut gefallen. Man kann sich super in Cally hineinversetzen, etwas gestört haben mich einzig die kursiv gedruckten Gedanken. Die waren echt befremdlich zu lesen.

    Die Handlung ist nicht neu und somit etwas vorhersehbar, konnte mich aber dennoch das ein, oder andere Mal überraschen. Die Liebesgeschichte fand ich keineswegs zu schnell, da die beiden sich ja schon getroffen haben, bevor wir als Leser dazu kommen und sie somit schon etwas weiter sind.

    Insgesamt hätte ich nicht gedacht, dass mich dieses Jugendbuch so sehr fesseln würde. Es war durchweg spannend und hatte keine unnötigen Längen. Ich bin echt positiv überrascht und hoffe, dass sich das noch über die nächsten zwei Bände ziehen wird.

    Fazit
    Ein schöner Auftakt einer Trilogie, die nicht nur etwas für das jüngere Publikum ist.

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    Lieblingsleseplatzs avatar
    Lieblingsleseplatzvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Tolles Buch mit viel zu wenig Beachtung. Ich hätte nur gern vorher gewusst, dass das Buch erst der Anfang ist ...
    Fängt als Fantasy Roman an und entwickelt zu einer Dystopie par Exellence...

    Ich muss zugeben, das Buch wäre mir glatt durchgegangen bei der Flut der Neuerscheinungen im Moment – und das, obwohl ich sowohl den ivi Verlag aus dem Hause Piper als auch Michael Peinkofer sehr mag…  zum Glück habe ich den Titel durch Zufall bei Netgalley entdeckt und sofort angefordert.

    Die erste Hälfte des Buches spielt im Dorf Moonvale und beginnt zunächst wie ein spannender Fantasy Roman. Die Menschen in Moonvale leben einfach – fast noch spartanischer als im Mittelalter. Denn es gibt nur 3 Regeln in Moonvale, aber diese müssen unter Todesstrafe eingehalten werden:
     
    Das Gesetz des Phönix
    1. Der Phönix beobachtet dich. Er weiß alles.
    2. Maschinen bringen Tod und Leid. Niemals darfst du sie bauen.
    3. Dunkelheit ist dein Feind. Niemals darfst du dein Dorf bei Nacht verlassen.
     
    Callista ist 15 und lebt auch in Moonvale – zusammen mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Jona. Wie zuvor schon ihre Mutter soll sie Stickerin werden und einen angesehen Jungesellen heiraten. Doch Callista hat dazu keine Lust -sie will viel lieber Jägerin werden und findet den jungen Jäger Lukan auch sehr viel interessanter als den doofen Sohn des Ortsvorstehers. Callista hat auch sonst unorthodoxe Gedanken – Ist der Wald wirklich das Ende der Welt? Ist der Schnitter, der nachts außerhalb der Mauern sein Unwesen treibt wirklich unbesiegbar? Kann es wirklich so schlimm sein, wenn man sich das Leben mit technischen Hilfsmitteln erleichtern will?
    Als eines nachts ihr kleiner Bruder Jona im Wald verschwindet beginnt für Callista eine abenteuerliche und lebensbedrohliche Reise auf der sie der eigentlichen Wahrheit immer näher kommt.

    Peinkofer lässt den Leser kaum zur Ruhe kommen. Sein Stil ist fesselnd, das Setting sehr lebhaft beschrieben und das Tempo rasant.

    Was als Fantasy anfängt wird zu einer Dystopie par Exellence. Bei „Phönix handelt es sich um den Auftakt zu einer Reihe? Einer Dilogie? Leider findet man Nirgendwo einen Hinweis darauf. Das finde ich immer sehr schade. Denn es gibt sicher noch mehr Leser wie ich, die gerne warten bis ein zweiter Teil draußen ist bis sie mit dem ersten beginnen. Das ist natürlich nicht so günstig für den Verlag, das sehe ich ja ein. Hier hat es mich zwar kurz geärgert, aber das Ende war einigermaßen akzeptabel abgeschlossen, so dass ich nun mit Spannung auf den nächsten Teil warte. Vor allem weil nach dem Ende wie bei einem guten Marvel Film noch eine Szene kommt, die es in sich hat!

    Ich vergebe trotz des bösen Cliffhangers volle 5 von 5 LieblingsLesesessel für „Phönix“.

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