Michael Peinkofer Phönix

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Inhaltsangabe zu „Phönix“ von Michael Peinkofer

Die 15-jährige Callista und ihr 16-jähriger Freund, der Jäger Lukan, leben in einem kleinen Dorf, deren Bewohner ein einfaches, bäuerliches Leben führen. Tagsüber scheint alles friedlich, doch mit Anbruch einer jeden Nacht beginnt der Schrecken: Geheimnisvolle Wesen, die noch niemand je zu Gesicht bekommen hat, gehen im Dunkel des Waldes auf die Jagd nach Menschen. Als Callistas kleiner Bruder verschwindet und sie und Lukan sich aufmachen, ihn zu suchen, offenbart sich ihnen die erschütternde Wahrheit. Denn die Welt, die sie zu kennen glaubten, existiert nicht. Und ihre Feinde sind ebenso unberechenbar wie mächtig ...

Tolles Buch mit viel zu wenig Beachtung. Ich hätte nur gern vorher gewusst, dass das Buch erst der Anfang ist ...

— Lieblingsleseplatz

Spannend, gefährlich und unerwartet anders - man reflektiert, hinterfragt und hat einfach Spaß. Wirklich gelungen.

— MartinaSuhr

Seit langem mal wieder eine sehr gute Dystopie à la Tribute von Panem, die Auserwählten und Co.

— steffischultzzz

Super spannendes und fesselndes Jugendbuch. Über Freundschaft, Glaube und Geheimnisse, die die eigene Weltsicht völlig auf den Kopf stellen.

— Buchfink_2793

Keine neue Idee, aber sehr spannend und interessant umgesetzt

— merle88

Zwar keine neue Idee, aber voller Spannung und Nervenkitzel

— Skyline-Of-Books

Tolle Story mit düsterer Atmosphäre die einfach Spaß macht.

— Tine_1980

Spannender Auftakt

— anke3006

Eine komplexe Story, die mit ihrer beklemmenden Atmosphäre und der wendungsreichen Handlung nicht zur Ruhe kommen lässt

— aly53

Grandiose Welt, lebhafte Charaktere und eine spannende, mitreisende Umsetzung.

— Ruby-Celtic

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    Phönix

    CoffeeToGo

    20. November 2017 um 12:51

    InhaltCally schleicht sich jeden Tag in den Wald, um sich ungesehen mit ihrem Freund Lukan zu treffen. Als sie eines Tages ihren Bruder Jona mitnehmen muss, verschwindet dieser promt im dunklen Wald.Die Tore des Dorfes werden jedoch nach Einbruch der Dunkelheit geschlossen und erst bei Tagesanbruch wieder geöffnet. Verbotenerweise schleichen sich Lukan und Cally raus, um sich auf die Suche nach ihrem Bruder zu machen. Was sie dann entdecken lässt sie alles in Frage stellen, woran sie bisher geglaubt haben.Eigene MeinungDie Protagonisten haben mir echt gut gefallen. Man kann sich super in Cally hineinversetzen, etwas gestört haben mich einzig die kursiv gedruckten Gedanken. Die waren echt befremdlich zu lesen.Die Handlung ist nicht neu und somit etwas vorhersehbar, konnte mich aber dennoch das ein, oder andere Mal überraschen. Die Liebesgeschichte fand ich keineswegs zu schnell, da die beiden sich ja schon getroffen haben, bevor wir als Leser dazu kommen und sie somit schon etwas weiter sind.Insgesamt hätte ich nicht gedacht, dass mich dieses Jugendbuch so sehr fesseln würde. Es war durchweg spannend und hatte keine unnötigen Längen. Ich bin echt positiv überrascht und hoffe, dass sich das noch über die nächsten zwei Bände ziehen wird.FazitEin schöner Auftakt einer Trilogie, die nicht nur etwas für das jüngere Publikum ist.

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  • Fängt als Fantasy Roman an und entwickelt zu einer Dystopie par Exellence...

    Phönix

    Lieblingsleseplatz

    16. November 2017 um 11:20

    Ich muss zugeben, das Buch wäre mir glatt durchgegangen bei der Flut der Neuerscheinungen im Moment – und das, obwohl ich sowohl den ivi Verlag aus dem Hause Piper als auch Michael Peinkofer sehr mag…  zum Glück habe ich den Titel durch Zufall bei Netgalley entdeckt und sofort angefordert.Die erste Hälfte des Buches spielt im Dorf Moonvale und beginnt zunächst wie ein spannender Fantasy Roman. Die Menschen in Moonvale leben einfach – fast noch spartanischer als im Mittelalter. Denn es gibt nur 3 Regeln in Moonvale, aber diese müssen unter Todesstrafe eingehalten werden: Das Gesetz des Phönix1. Der Phönix beobachtet dich. Er weiß alles.2. Maschinen bringen Tod und Leid. Niemals darfst du sie bauen.3. Dunkelheit ist dein Feind. Niemals darfst du dein Dorf bei Nacht verlassen. Callista ist 15 und lebt auch in Moonvale – zusammen mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Jona. Wie zuvor schon ihre Mutter soll sie Stickerin werden und einen angesehen Jungesellen heiraten. Doch Callista hat dazu keine Lust -sie will viel lieber Jägerin werden und findet den jungen Jäger Lukan auch sehr viel interessanter als den doofen Sohn des Ortsvorstehers. Callista hat auch sonst unorthodoxe Gedanken – Ist der Wald wirklich das Ende der Welt? Ist der Schnitter, der nachts außerhalb der Mauern sein Unwesen treibt wirklich unbesiegbar? Kann es wirklich so schlimm sein, wenn man sich das Leben mit technischen Hilfsmitteln erleichtern will?Als eines nachts ihr kleiner Bruder Jona im Wald verschwindet beginnt für Callista eine abenteuerliche und lebensbedrohliche Reise auf der sie der eigentlichen Wahrheit immer näher kommt.Peinkofer lässt den Leser kaum zur Ruhe kommen. Sein Stil ist fesselnd, das Setting sehr lebhaft beschrieben und das Tempo rasant.Was als Fantasy anfängt wird zu einer Dystopie par Exellence. Bei „Phönix handelt es sich um den Auftakt zu einer Reihe? Einer Dilogie? Leider findet man Nirgendwo einen Hinweis darauf. Das finde ich immer sehr schade. Denn es gibt sicher noch mehr Leser wie ich, die gerne warten bis ein zweiter Teil draußen ist bis sie mit dem ersten beginnen. Das ist natürlich nicht so günstig für den Verlag, das sehe ich ja ein. Hier hat es mich zwar kurz geärgert, aber das Ende war einigermaßen akzeptabel abgeschlossen, so dass ich nun mit Spannung auf den nächsten Teil warte. Vor allem weil nach dem Ende wie bei einem guten Marvel Film noch eine Szene kommt, die es in sich hat!Ich vergebe trotz des bösen Cliffhangers volle 5 von 5 LieblingsLesesessel für „Phönix“.

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  • Ein Roman voller Tiefgang und einiger Überraschungen

    Phönix

    MartinaSuhr

    07. November 2017 um 11:23

    Gesamteindruck:Ein geheimnisvolles Cover, ein spannender und verheißungsvoller Klappentext und dann noch ein „Peinkofer“ – ein gute Mischung …Die Welt, in die uns Michael Peinkofer entführt, ist sehr einfach, erinnert mich ein wenig an das Mittelalter, wobei ich nicht wirklich hätte sagen können, ob es auf der Erde spielt.Callista ist ein rebellisches junges Mädchen. Sie hat ihren eigenen Kopf, ist klug und hinterfragt die Dinge, die andere einfach als gegeben hinnehmen – was ihr aber leider sehr viele Probleme einbringt. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Lukan, begibt sie sich auf ein gefährliches Abenteuer mit ungewissem Ausgang …Michael Peinkofer ist unglaublich gut im Umgang mit Sprache. Er beschreibt die Welt sehr eindrücklich, ohne dem Leser aber die eigene Interpretationsmöglichkeit zu nehmen. Seine Worte transportieren Emotionen und Stimmungen, man hat das Gefühl, die Geschichte hautnah mitzuerleben. Die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben. Auch wenn sie scheinbar in einer längst vergangenen Zeit leben, sind die Fragen und Probleme, denen sie sich stellen müssen, sehr aktuell. Ethische und gesellschaftskritische Themen wurden vom Autor geschickt in die Handlung verwoben und machen aus einer „einfachen“ Unterhaltungslektüre einen Roman, der den Leser gewisse Ansätze kritisch reflektieren lässt. Junge Leser werden ermuntert, sich eigene Gedanken zu machen, nicht blind der Masse zu folgen und an sich selbst zu glauben.Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings. Auch wenn mich die Geschichte im Verlauf immer wieder überraschen konnte, so überschlugen sich für mich am Ende die Ereignisse. Mir ging einiges zu schnell –vor allem Callistas Entwicklung schien mir irgendwann nicht mehr so ganz passend zu sein (kann aber auch sein, dass sie als Teenager einfach von ihren Emotionen übermannt wurde und deswegen nicht ganz rational reagieren konnte). Kryptisch, ich weiß, aber euch zu spoilern, wäre wirklich fatal, denn ihr solltet dieses Buch selbst erleben.Mein Fazit:Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, insbesondere, da sich die Handlung im Verlauf irgendwann in eine Richtung entwickelt hat, die ich zu Beginn niemals erwartet hatte. Gute Sprache, tolle Ideen und sehr viel Spannung – für mich ein extrem gelungener Jugendfantasyroman, der auch erwachsene Leser begeistern wird. Ich bin wirklich gespannt, wie die Geschichte weitergeht und fieber dem nächsten Band schon entgegen.

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  • Phönix von Michael Peinkofer

    Phönix

    Buchfink_2793

    05. November 2017 um 01:40

    In diesem Jugendbuch geht es um Callista, ihren Bruder Jona und ihren Freund Lukan. Callista lebt in einer Welt, die nach dem großen Krieg aus dem Feuer entstanden ist. Ihr Dorf und all der Schutz und Friede, der ihnen geschenkt wurde schreiben die Dorfbewohner dem allmächtigen und gütigen Phönix zu, nach dessen Gesetzen sie alle Leben. Jede Nacht werden die Tore geschlossen, um die Dorfbewohner zu schützen und den Schnitter fern zu halten. Eine mächtige Kreatur geschaffen vom Phönix, um die Menschen ihrer Menschlichkeit und Demut zu erinnern. Callista fühlt sich fremd in ihrem Dorf, träumt von mehr in ihrem Leben als eine Familie zu gründen und als Bildwirkerin tätig zu sein. Sie stellt ketzerische Fragen, die andere beim Tempel anzeigen würden. Nur ihr Freund Lukan scheint sie besser zu verstehen als alle anderen. Als Callista eines Tages ihren kleinen Bruder Jona im Wald aus den Augen verliert und sie ihn nicht vor Einbruch der Nacht in Sicherheit bringen kann zögern Lukan und sie nicht lang, um ihren Bruder zu retten. Doch was sie in der Nacht im Wald erleben verändert ihre Welt komplett und Ereignisse werden in Gang gesetzt, die alles verändern werden.Das Buch ist flüssig und schnell zu lesen. Ein rasanter Schreibstil, der das Buch zu einem Pageturner macht. Die Geschichte war unglaublich spannend und fesselnd geschrieben. Die Charaktere sind mir in kürzester Zeit ans Herz gewachsen. Die Geschehnisse überschlugen sich und ich habe so sehr mitgefiebert, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ein wirklich toller Auftakt zu einer neuen Reihe und ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Ich habe am Ende so geweint, dass ich zeitweise nicht weiterlesen konnte. Ein wirklich gutes Buch.

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  • Keine neue Idee, aber sehr spannend und interessant umgesetzt

    Phönix

    merle88

    04. November 2017 um 13:54

    Inhalt:Die 15-jährige Callista und ihr 16-jähriger Freund, der Jäger Lukan, leben in einem kleinen Dorf, deren Bewohner ein einfaches, bäuerliches Leben führen. Tagsüber scheint alles friedlich, doch mit Anbruch einer jeden Nacht beginnt der Schrecken: Geheinmisvolle Wesen, die noch niemand je zu Gesicht bekommen hat, gehen im Dunkel des Waldes auf die Jagd nach Menschen. Als Callistas kleiner Bruder verschwindet und sie und Lukan sich aufmachen, ihn zu suchen, offenbart sich ihnen die erschütternde Wahrheit. Denn die Welt, die sie zu kennen glaubten, existiert nicht. Und ihre Feinde sind ebenso unberechenbar wie mächtig ...Meinung:Callista kennt ihr Leben lang nichts anderes als ihr Dorf, die umliegenden Felder und den nahen Wald. Denn schon von klein auf wurde Callista eingetrichtert, dass sie mit Anbruch der Nacht das Dorf unter keinen Umständen verlassen darf. Denn gefährliche Wesen, allen voran der monströse Schnitter, treiben des Nachts im angrenzenden Wald ihr Unwesen. Als eines Tages jedoch Callistas jüngerer Bruder Jona in eben diesem Wald verschwindet und auch bei Einbruch der Nacht nicht zurück ist, machen sich Callista und ihr bester Freund Lukan auf ihn zu suchen. Dort machen sie eine erstaunliche Entdeckung.Der Klappentext des Buches klang sehr vielversprechend. Zwar habe ich schon einige Bücher gelesen, die in diese Richtung von Geschichte gehen, dennoch war ich neugierig wie Michael Peinkofer das Thema Dystopie angehen würde. Auch wenn die Idee wie gesagt nicht neu ist, hat der Autor mich absolut überzeugen können. Denn die Welt die hier geschaffen wurde, fand ich äußerst fesselnd. Die Angst der Dörfler des Nachts nicht vor die Mauern des Dorfes zu treten, wird gekonnt ausgereizt. Das Spannungsniveau ist konstant hoch. Gerade gegen Ende der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse geradezu, nur um dann in einem gemeinen Cliffhanger zu enden.Callista ist eine aufgeweckte Persönlichkeit, die gerne auch einmal Fragen stellt und Dinge hinterfragt. Sie merkt schnell, dass sie mit ihrem bereits vorbestimmten Leben nicht glücklich werden kann. Die Fragen die Callista daraufhin anfängt zu stellen, stoßen bei dem Dorfältesten sowie dem Priester nicht gerade auf offene Ohren. Callista war mir allerdings genau aus diesem Grund so furchtbar sympathisch. Sie möchte mehr erleben, als nur Wandbehänge zu nähen und brav auf ihren Mann zu warten, der abends von der Feldarbeit nach Hause kommt.Ihr kleiner Bruder Jona ist anders als die restlichen Kinder in seinem Alter. Dies macht ihn zu einem Außenseiter. Darunter leidet auch der Ruf der Familie und Callista selbst ist des Öfteren etwas genervt von Jona. Als dieser jedoch spurlos verschwindet, regt sich Callistas Schwesterherz.Lukan ist Callistas bester Freund. Er ist ein ausgezeichneter Jäger und hat auch Callista bereits den Umgang mit Pfeil und Bogen beigebracht. Seit einigen Monaten ist Callista bewusst geworden, dass sie mehr von Lukan möchte als reine Freundschaft.Der Weltentwurf konnte mich sofort überzeugen. Aufgrund des Verbotes nachts in den Wald zu gehen, wird gerade die Angst aber auch die Neugierde vor dem Unbekannten geschürt. Auch die Wesen, die im Verlaufe der Geschichte auftauchen sind grauenvoll und furchterregend. Das Szenario was hier dargestellt wurde, hat genau meinen Nerv getroffen. Denn immer wieder werden Fragen aufgeworfen die förmlich nach einer Antwort schreien. Die Freunde erleben einen kleinen Höllentrip. Neue Erkenntnisse und Lösungen sorgten dafür, dass ich gebannt an den Seiten geklebt habe.Fazit:„Phönix“ bietet eine Idee die sicherlich nicht neu ist, aber aufgrund ihrer Umsetzung zu überzeugen weiß. Der Weltentwurf ist höchst interessant und einige böse Wesen treiben außerhalb der Mauern des Dorfes ihr Unwesen. Nach einem sanften Start nimmt das Buch immer mehr an Fahrt auf, um am Ende in einem gemeinen Cliffhanger zu enden.Von mir gibt es knappe 5 von 5 Hörnchen.

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  • Zwar keine neue Idee, aber voller Spannung und Nervenkitzel

    Phönix

    Skyline-Of-Books

    03. November 2017 um 13:28

    Klappentext „Die 15-jährige Callista und ihr 16-jähriger Freund, der Jäger Lukan, leben in einem kleinen Dorf, deren Bewohner ein einfaches, bäuerliches Leben führen. Tagsüber scheint alles friedlich, doch mit Anbruch einer jeden Nacht beginnt der Schrecken: Geheimnisvolle Wesen, die noch niemand je zu Gesicht bekommen hat, gehen im Dunkel des Waldes auf die Jagd nach Menschen. Als Callistas kleiner Bruder verschwindet und sie und Lukan sich aufmachen, ihn zu suchen, offenbart sich ihnen die erschütternde Wahrheit. Denn die Welt, die sie zu kennen glaubten, existiert nicht. Und ihre Feinde sind ebenso unberechenbar wie mächtig ...“   Gestaltung Das Cover finde ich richtig gelungen, da die Grüntöne gut zu dem Wald passen aus dem heraus der Betrachter die Stadtruinen sowie das Mädchen auf dem Stein anschaut. Der Baumstamm mit den (Farn)Blättern sieht dabei sehr real aus mit all seinen Schattierungen. Auch die dunkleren Farben finde ich sehr passend und vor diesen kommt der goldgelbe Titel auch super zur Geltung. Insgesamt passt das Cover auch toll zum Inhalt des Buches, da es diesen wiederspiegelt.   Meine Meinung „Phönix“ ist mein erstes Buch vom sehr bekannten Fantasyautor Michael Peinkofer und ich habe mich sehr gefreut, endlich einmal etwas von ihm zu lesen, da er auf einer Lesung, die ich besucht hatte, sehr sympathisch wirkte. Der Schreibstil des Autors hat mich direkt von der ersten Seite an überzeugt, denn Herr Peinkofer schreibt locker leicht und nicht zu detailliert, da er ganz ohne lange, allzu verschachtelte Sätze auskommt. Nichtdestotrotz konnte ich mir die Handlungsorte super vorstellen und auch die Atmosphäre empfand ich als sehr greif- und spürbar.   Die Geschichte wird von einem personalen Erzähler in der dritten Person Singular erzählt, sodass ich hier Einblicke in die Erlebnisse von Callista und Lukan erhielt. So lernte ich beide Figuren gut kennen und konnte die Handlung aus ihren Perspektiven mitverfolgen. Ich fand sowohl Callista als auch Lukan sehr sympathisch, da die beiden gute Freunde sind und sie mir wie ganz normale Jugendliche vorkamen (wobei sie nicht mit heutigen Jugendlichen vergleichbar sind, denn Lukan ist z.B. ein Jäger). Callista ist sehr charakterstark und Lukan mochte ich aufgrund seiner Freundlichkeit auf anhieb richtig gerne. So hat das Buch zwei super Hauptfiguren, die sich sofort in mein Herz geschlichen haben.   Die Handlung hat mich einerseits gut unterhalten, da ihr Verlauf spannend ist und auch an Tempo zunimmt. Es gibt interessante Entdeckungen, Enthüllungen und Erkenntnisse, die dafür sorgen, dass dem Leser nicht langweilig wird. Gleichzeitig empfand ich manches auch als vorhersehbar, da für mich die Idee hinter dem Buch nicht komplett neu war. „Phönix“ ist eine Mischung aus Fantasy und Dystopie, da es sich hier um eine Welt handelt, die nach der Unseren aus vielen Kriegen entstanden ist und mit den Folgen zu kämpfen hat. Gut fand ich allerdings, dass es hierbei gefährliche Wesen gibt, die ich mir so im Traum nicht hätte vorstellen können.   Trotz dieser nicht ganz neuen Idee kann das Buch gut unterhalten und für schöne Lesestunden sorgen, da die Handlung klasse aufgebaut ist und „Phönix“ einfach dafür sorgt, dass man alles um sich herum vergisst und völlig in die Welt von Lukan und Callista eintaucht. Michael Peinkofer hat eine tolle Atmosphäre geschaffen, die mich für sich eingenommen hat. Gerade am Ende konnte mich „Phönix“ dann nochmal so richtig mitreißen und begeistern.   Fazit Mit „Phönix“ hat Autor Michael Peinkofer ein Buch geschaffen, das zwar mit keiner allzu neuen Idee aufwartet, das aber dennoch überzeugen kann. So steigert sich die Spannung in der Handlung mit jeder Seite, die man weiter liest, wodurch ich die Welt um mich herum vergessen konnte. Auf diese Weise macht es großen Spaß, das Buch zu lesen und in die phantastisch-dystopische Welt abzutauchen. Die Hauptfiguren mochte ich dabei auch richtig gerne, da ich sie sehr sympathisch fand. 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband (?)  

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  • Gelungener Start mit Potential nach oben

    Phönix

    Darkmoon81

    02. November 2017 um 17:46

    Callista lebt gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder in einem Dorf namens Moonvale. Dort gibt es klare Regeln und Gesetze – die des Phönix. Und diese müssen streng befolgt werden. Doch Callista spürt, dass dort noch mehr ist und zudem ist da noch Lukan, der Lehrling des Jägers, zu dem sie sich hingezogen fühlt und für den sie das Verbot missachtet, den Wald zu betreten. Doch als ihr kleiner Bruder verschwindet, begibt sie sich gemeinsam mit Lukan in tödliche Gefahr – denn am Tage ganz friedlich birgt der Wald geheimnisvolle Wesen, die Jagd auf Menschen machen. Was die Beiden jedoch im Laufe der Geschichte entdecken, lässt sie an allem zweifeln, an das sie je geglaubt haben. Zunächst einmal aufgefallen ist mir das Cover des Buches. An und für sich recht düster, fast komplett in dunklem Grün gehalten, umrankt ein Baum die Hälfte des Covers, dazu noch Farn. Inmitten dieses geschaffenen Kreises der Natur steht ein Mädchen mitsamt Bogen auf einem Fels und blickt auf Ruinen. Und in goldenen Lettern prangt der Titel des Buches auf dem Cover. Für mich ein Cover, auf dem es mehr zu entdecken gibt, als man auf den ersten Blick sieht. „Phönix“ ist für mich das erste Buch, welches ich von diesem Autor lese. Sein Schreibstil gefällt mir sehr gut, er ist flüssig zu lesen, auch wenn er sich an mancher Stelle recht altertümlicher Worte bedient. Doch diese passen ja dann auch zum aktuellen Handlungsort. Es handelt sich bei „Phönix“ um den Auftakt einer Trilogie des Autors. Wann der nächste Band erscheint, ist mir leider derzeit nicht bekannt. Für mich hat der Autor eine Welt geschaffen, in die ich mich ganz schnell versetzen konnte und die ich vor meinem inneren Auge gesehen habe. Ebenso konnte ich sehr gut mit den Protagonisten mitfühlen und er hat es geschafft, mir die einzelnen Personen durch seine Ausführungen auch näher zu bringen. Das Wesen von Lukan hat mich recht schnell eingenommen, ebenso das von Callista und ihrem kleinen Bruder. Denn sie sind besonders. Und ja, die Antipathie für manchen Charakter war auch sofort da bei mir. Über die Wendung war ich dann ziemlich erstaunt und hätte nicht damit gerechnet, dass das auf uns wartet. Anfangs hatte ich auch wirklich meine Schwierigkeiten damit, beides zu verknüpfen, weil es so gar nicht zu dem gepasst hat, was ich zuvor gelesen hatte. Dazu sind die beiden Welten wohl zu unterschiedlich. Nach einer Weile konnte ich mich hier aber auch einfinden und dann hat mir die Geschichte wieder gut gefallen. Hier hat sie mich allerdings etwas zu sehr an einen Film erinnert (The Village – Das Dorf) und das hat mich dann dazu veranlasst, zusammen mit den Schwierigkeiten beim verknüpfen der beiden Welten, einen Stern weniger zu vergeben. Und das Ende ist dann doch durch den Prolog noch ein ganz schöner Cliffhanger. Ich bin gespannt, was dahinter steckt und wie die Geschichte weiter geht. Für mich eine klare Leseempfehlung für jeden, der gerne Fantasy liest.

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  • Toller Start in diese Trilogie

    Phönix

    Tine_1980

    02. November 2017 um 15:37

    Die 15-jährige Callista und ihr 16-jähriger Freund, der Jäger Lukan, leben in einem kleinen Dorf, deren Bewohner ein einfaches Leben führen. In der Nacht sollte man sich nicht außerhalb der Dorfmauern aufhalten, denn dann kommen geheimnisvolle Wesen, die noch nie jemand gesehen hat, vor denen aber jeder Angst hat. Aus dem Dunkel des Waldes kam noch nie jemand wieder zurück. Als Callistas kleiner Bruder Jona kurz vor dem Einbruch der Nacht verschwindet, verbieten die Regeln, dass Callistas Familie in suchen dürfen. Doch Callista und Lukan machen sich auf, um ihn zu suchen. Doch die Welt, die sie zu kennen glaubten, existiert so nicht. Und ihre Feinde sind übermächtig.   Das Buch hat meine Blicke schon durch das Cover auf sich gelenkt. Callista mit Pfeil und Bogen auf einem Felsen, im Hintergrund verfallene Häuser und im Vordergrund der gefürchtete Wald. Der Klappentext ist gut gewählt, passt zum Buch und machte mich neugierig auf dieses Buch. Doch wusste ich da noch nicht, dass es eine Trilogie ist. Ich kann euch schon so viel verraten: Ich möchte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht!   Das Dorf, in dem Callista mit ihrer Familie wohnt erinnert mich an eine Sekte, denn die Gesetze des Phönix sind allgegenwärtig und man darf sich nicht widersetzen. Schon die Aufteilung der Aufgaben wird detailliert beschrieben und man kann zwar erahnen, dass eben nicht alles so ist, wie es scheint, doch was dann genau im und hinter dem Wald herrscht ist immer ein großes Geheimnis, welches sich auch nicht erahnen lässt. Callista passt nicht in dieses Dorf, sie ist anders und sie stellt Fragen und das ist überhaupt nicht gewollt. Sie ist ein sympathisches Mädchen, das gerne ihren Platz finden würde, doch merkt sie, dass das Dorf ihr nicht das Anbieten kann, was sie möchte. Sie hat eine besondere Fähigkeit, die im Laufe des Buches immer wieder aufgegriffen wird. Auch ihr Bruder Jona ist anders und sie gibt alles, um ihn in der Nacht zu retten. Sie macht auf mich einen sehr tapferen Eindruck. Lukan ist auch ein sympathischer Junge, der sich zu Callista hingezogen fühlt und gerne mit ihr Zeit verbringt. Im Laufe der Geschichte zeigt er immer wieder durch seine Taten, wie viel ihm an Callista liegt. Die Welt ist detailliert beschrieben und auch wenn es zu Beginn etwas ruhiger zu geht, nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf. Man findet gut in die Dorfgemeinschaft hinein und kann sich gut in den Wald hineinversetzen. Es ist teils eine düstere und beklemmende Atmosphäre, die die Spannung auch noch steigert. Der Schreibstil ist super und kaum hat man das Buch begonnen, findet man sich auf der letzten Seite und will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich finde die Idee toll und hoffe auf eine baldige Fortsetzung.   Grandiose Idee, tolle Charaktere und eine spannende, düstere Atmosphäre, die einen das Buch nur schwer zur Seite legen lässt. Toller Start in diese Trilogie!

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  • Ein gelungener Auftakt

    Phönix

    Kanya

    01. November 2017 um 21:37

    InhaltCallista und ihre Familie führen ein abgeschiedenes Leben in einem kleinen Dorf umgeben von einem Wald. Außer ihr Dorf und ein kleines Stück vom Wald hat sie nie etwas kennengelernt. Die Menschen leben mach den strengen Regeln des Phönix, der einst ihre Welt vor endgültigen Zerstörung bewahrte. Doch ist sich Callista nicht sicher, ob sie den Platz in der Gemeinschaft einnehmen kann, der ihr vorbestimmt ist. Als eines Tages ihr Bruder Jona im Wald verschwindet, der von einer gefährlichen Kreatur heimgesucht wird, versucht sie alles um ihn zusammen mit ihrem Freund Lukan zu retten und stößt dabei auf Unglaubliches.Meine MeinungSchon als ich zum ersten Mal von dem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig. Bisher kannte ich noch kein Buch des Autors, aber "Phönix" klang einfach unglaublich spannend. Nach dem Lesen muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat, es mir aber schwer fällt eine Rezension zu schreiben ohne zu viel zu verraten. Schon alleine die Genreeinteilung ist nicht leicht. Alles hat ein Fantasyfeeling, die Welt in der Callista lebt, wirkt aber eher wie ein postapokalyptische Welt, denn es gab einmal Maschinen, diese sind aber mittlerweile verboten, weil sie beinahe die Erde zerstört haben. Beschützt werden die Menschen von Phönix, der sie alle gerettet hat, was dem Ganzen auch einen religiösen Touch verleiht.So ist das Buch vielschichtig und hat viel mehr zu bieten als man zunächst denkt. Ich fand es wirklich spannend, auch wenn es zunächst recht ruhig anfängt. Man lernt die Welt des Buches kennen. Doch verbirgt sich hinter allem ein großes Geheimnis. Das Geheimnis der Welt konnte ich schon viel zu früh lüften, was mir einiges an Lesespaß genommen hat, dabei ist die Wendung eigenlich grandios und die ganze Idee bietet ein riesiges Potenzial, das in den Folgebänden noch mehr ausgebaut werden kann.Außerdem ist das Buch voller Gefahren und auch actionreiche Szenen finden ihren Platz.Die Figuren des Buches gefielen mir im Großen und Ganzen ebenfalls. Callista muss noch einen Platz in der Welt finden, liebt Lukan und ist eigentlich genervt von ihrem kleinen Bruder. Doch als er verschwindet unternimmt sie alles um ihn zu finden, ist tapfer und zielstrebig und dazu hat sie von Lukan das Bogenschießen gelernt. Allerdings ging es mir etwas auf die Nerven, wie oft Callista von Lukan schwärmt und sie sich nur noch mehr in ihn verliebt. Es hat fast den Anschein, dass sie ihn vorher gar nicht richtig kannte und ihn erst im Laufe des Buches richtig kennenlernt.Lukan dagegen blieb mir etwas zu blass dargestellt. Ich konnte keinen richtigen Bezug zu ihm finden und es wunderte mich, dass er Callista auch die abwegigsten Sachen glaubte.Jona dagegen fand ich sehr liebenswürdig, wenn auch etwas seltsam. Auch er muss einen Platz in der Welt noch finden.Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch, dabei leicht und locker zu lesen und voller Emotionen. In meinem Kopf entstand ein wahres Kopfkino und ich habe das Buch sehr genossen. Der Fokus des Buches liegt auf Callistas Perspektive, es werden aber auch andere Perspektiven geschildert, was sehr gut zusammenpasst.Das Ende ist hochemotional und bietet einen ziemlichen Cliffhanger, sodass ich mehr als gespannt darauf bin, wie es weitergeht. Für mich war dieses Buch ein sehr gelungener Auftakt, auch wenn mir nicht alles gefallen hat.Fazit"Phönix" bietet einen spannenden Weltenentwurf und einen Plot der durchaus zu unterhalten weiß. Mich konnte das Buch zwar nicht komplett überzeugen, aber dennoch bekommt es sehr gute vier Sterne von mir und ich bin gespannt, was mich im nächsten Band erwarten wird.

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  • Gemischte Gefühle hinterlassen

    Phönix

    denise7xy

    01. November 2017 um 13:56

    Und in der Nacht, das wusste jedes Kind in Moonvale, durfte sich niemand im Wald aufhalten. Denn die Dunkelheit war der Feind. - Seite 31Erster SatzDa war das Dorf.MeinungEin bescheidenes Leben in einem Zweihundert-Seelen-Dorf, vom Wald umgeben, in dem in der Nacht der Tod lauert. Die Bewohner richten sich strengstens an die Regeln des Phönix, der einst ihre Welt vor dem kompletten Untergang bewahrte. Wer diese Regeln missachtet oder aus der Reihe tanzt wird bestraft. Die junge Callista fühlt sich schon lange nicht wohl in ihrem Leben. Weder will sie den für sie bestimmten Beruf ausüben, noch ist sie sich sicher, ob sie mit sechzehn Jahren heiraten und Kinder bekommen will. Viel lieber würde sie mit ihrem Freund Lukan im Wald jagen und Antworten auf ihre Fragen bekommen. Doch als ihr Bruder im Wald verschwindet und die Dunkelheit einbricht, ändert sich ihr Leben schlagartig. Denn die Dinge scheinen nicht so zu sein, wie bisher angenommen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich gut lesen. Zusammen mit einem Erzähler begleitet der Leser einige Charaktere abwechselnd auf ihrem Weg, meistens dreht es sich jedoch um die Protagonistin Callista. Zwischendurch gibt es immer wieder Einblicke in die Gedanken der Figuren.Der Beginn mit der Einleitung in Callistas Welt und ihr momentanes Leben war für das, relativ dünne Buch, doch überraschend lang und ausführlich, brachte den Leser auf einen gut überschaubaren Stand und ließ Platz für einige Überraschungen und offene Fragen im späteren Verlauf. Zum Ende hin verlor sich aber das mitreißende, gewisse „Etwas“, welches mich zum Start gleich gepackt hatte. Zudem passierte vieles Schlag auf Schlag, wo vorher doch noch alles so sachte ablief. Es wirkte fast so, als ob das Buch unbedingt in knapp 350 Seiten zu Ende gehen musste und zum Schluss kein Platz mehr da war, um ausführlicher zu werden. Auch lungerten einige Tippfehler im Text herum.CharaktereCallista war für mich auf den ersten Blick ein ziemlich normales fünfzehnjähriges Mädchen - leicht aufsässig und die Welt am hinterfragen. Nach den Regeln so üblich, verrichtete sie eine reine Frauenarbeit, war damit aber mehr als nur unzufrieden und sehnte sich danach etwas anderes zu tun. Ihr Freund Lukan brachte ihr im Wald heimlich das Bogenschießen bei und hörte sich auch ihre vielen Fragen an, die im Dorf eher misstrauisch beäugt wurden. An sich war sie sympathisch, ging mir aber durch ihre ständige Schwärmerei über Lukan schnell auf die Nerven. Egal was er tat, sie liebte ihn immer noch ein Stückchen mehr, als vorher.Lukan wiederum gefiel mir von vorne bis hinten, selbst gegen seine Eifersuchtsphase am Ende hatte ich nichts einzuwenden. Als Waise lebte er beim örtlichen Jäger und lernte unter dessen Fittiche auch ebenfalls das Handwerk. In der Dorfgemeinschaft hielt er sich eher im Hintergrund und hatte nicht mit vielen anderen Leuten zu tun. Kurz bevor Callistas Bruder Jona verschwand, wollte er sie fragen, ob sie ihn heiraten würde.Ein weiterer Charakter war Caleb, Novize im Tempel und fest versteift auf die Regeln des Phönix. Er ist der typische Außenseiter unter den Jugendlichen, etwas tapsig und eigentlich immer nur darauf bedacht alles richtig zu machen. In der letzten Hinsicht versagt er allerdings des Öfteren, was sein Meister ihm auch häufig vorwirft. Mit ihm wurde ich irgendwie noch nicht so richtig warm, aber ich bin gespannt wie er sich im zweiten Band entwickelt.FazitIch hab das Buch mit gemischten Gefühlen beendet. Einerseits gefiel es mir richtig gut, auch vom Setting her, andererseits gibt es ein paar Dinge, die mich zum Ende hin dann doch störten. Auch wenn die Geschichte noch weitergeht, das Ende vom ersten Band hat mich nicht wirklich begeistert. Deswegen von mir knappe 4 Sterne

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  • Guter Auftak zur Trilogie

    Phönix

    anke3006

    29. October 2017 um 11:05

    Die 15-jährige Callista und ihr 16-jähriger Freund, der Jäger Lukan, leben in einem kleinen Dorf, deren Bewohner ein einfaches, bäuerliches Leben führen. Tagsüber scheint alles friedlich, doch mit Anbruch einer jeden Nacht beginnt der Schrecken: Geheimnisvolle Wesen, die noch niemand je zu Gesicht bekommen hat, gehen im Dunkel des Waldes auf die Jagd nach Menschen. Als Callistas kleiner Bruder verschwindet und sie und Lukan sich aufmachen, ihn zu suchen, offenbart sich ihnen die erschütternde Wahrheit. Denn die Welt, die sie zu kennen glaubten, existiert nicht. Und ihre Feinde sind ebenso unberechenbar wie mächtig. Wir haben den Auftakt zur Trilogie begeistert gelesen. Michael Peinkofer hat es wieder geschafft uns zu fesseln. Es ist spannend und der Schreibstil gefällt uns gut. Die einzelnen Charaktere sind gut herausgearbeitet. Die Welt ist sehr bildlich dargestellt und das Kopfkino hat hervorragend funktioniert. Jetzt warten wir auf den zweiten Teil.

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  • Ein cooler Einstieg für die Young Adults ins Science-Fantasy-Genre!

    Phönix

    CallaHeart

    26. October 2017 um 22:02

    Mit "Phönix" startet der Fantasyautor Michael Peinkofer seine neue Trilogie und wagt sich damit ins Genre der Young Adults vor.Callsista und ihr Freund Lukan leben in einem kleinen Dorf im Wald. Die Geschichte spielt im der Zukunft, in der Maschinen auf Todesstrafe verboten sind, da der Phönix, der Gott, den die Menschen anbeten, sie vor vielen Jahren von der Technik und den Maschinen befreit hat.Eines Tages landen die Beiden jedoch unversehens im Wald, wo unheimliche Gefahren lauern und stoßen auf ein unglaubliches Geheimnis, das ihre gesamte Weltanschauung zerstören wird.Meine Meinung: Ich habe mich als 16-jährige Fantasyleserin an dieses Buch gewagt, und muss sagen, für unsere Altersgruppe braucht man guten Willen, die teilweise gestellten Szenen ernst zu nehmen, aber dafür ist das Genre ja eigentlich auch nicht ausgelegt ;)Jüngeren fällt so etwas sicherlich nicht so stark ins Auge, aber die Protagonistin "Cally" hätte vielleicht 13 oder 14 Jahre alt sein können, um die Altersgruppe passender zu vertreten.Der Handlungsstrang im Allgemeinen ist sehr klar gehalten, es gibt zwar ein paar Perspektivwechsel, die allerdings eher dem Verständnis dienen als dass sie Verwirrung stiften.Die Geschichte verläuft also ziemlich glatt, was sie sehr spannend macht.Außerdem findet der Autor eine gute Balance zwischen der ausführlichen Beschreibung von Szenen und dem Fortgang der Handlung. So spürt man zwar die geheimnisvolle Atmosphäre, fühlt sich aber nicht gelangweilt durch die Beschreibung von jedem Blatt, salopp gesagt. ;)Und übrigens wird diese Atmosphäre super vom Cover eingefangen! Der düstere Wald, Callista wird aus dem Dickicht heraus beobachtet und schaut in epischer Position auf die Ruinenstadt unter ihr... Gefällt mir sehr gut!Auch mit dem Worldbuilding hat sich Michael Peinkofer große Mühe gegeben und keine Verständnislücken oder Logikfragen gelassen.Die Charaktere sind sehr stark und klar gestaltet und zeigen auch nicht übermäßig viele überraschende Facetten, gerade so, dass es für die jüngeren Leser verständlich und übersichtlich bleibt.Fazit: Ein klar strukturiertes Buch, das kaum Fragen aufwirft, wodurch es besonders für die "Young Adults" empfehlenswert ist.Es endet mit einem Cliffhanger und zeigt am Ende schon die Anfänge einer Dreiecksbeziehung im nächsten Teil.

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  • Der Auftakt der Phönix Trilogie konnte mich komplett begeistern, mitreißen und bewegen

    Phönix

    aly53

    22. October 2017 um 02:14

    Der Klappentext von diesem Buch hat mich unheimlich neugierig gemacht, so daß ich mich umgehend auf diese Story gestürzt habe.Doch nichts konnte mich darauf vorbereiten, womit ich es im Endeffekt zutun bekommen würde.Im Fokus von allem stehen Callista, Lukan und Jona. Hilfreich fand ich hierbei, daß man alles aus der Sicht der dritten Person erfährt. Was dem Ganzen enorm viel Tiefe und Präsenz verleiht. Man kann dadurch in die Köpfe verschiedener Personen eintauchen, was den Blickwinkel enorm erweitert. Zudem kann man sie dadurch auch sehr gut kennenlernen.Das Buch selbst ist in 2 Teile gegliedert, die Kapitel selbst in normaler Länge gehalten.Michael Peinkofer hat einen einnehmenden, fließenden und bildgewaltigen Schreibstil, der mich sofort in den Bann zog.Es entsteht ein Sog und eine Faszination, dem man sich nicht verschließen kann und der einen einfach komplett überrollt und überrascht.Obwohl die Story recht ruhig losging, so dauerte es nicht lang und die Spannung zog immer mehr an.Wir leben in einer Welt die nach strengen Regeln und Gesetzen erfolgt. Zuwiderhandlungen werden umgehend bestraft.Wie dies geahndet wird, erfährt man im Laufe der Zeit und hat bei mir die unterschiedlichsten Überleguungen zutage geführt.Es wurde eine dystopische Welt erschaffen, die beklemmender und bedrohlicher kaum sein könnte.Die düstere, etwas drückende und bedrohliche Atmosphäre passt da sehr gut und fördert einige Ängste und Bedrohungen zutage.Callista hat mich von allen am meisten in den Bann gezogen. Ich mochte sie unheimlich gern. Sie ist stark, mutig, aber zugleich auch sehr verletzlich und berührend. Ich konnte mich unheimlich gut in sie hineinversetzen, ihre Handlungen und Gedankengänge nachvollziehen und ihr Innerstes nach außen kehren.Doch es gab auch Charaktere, die haben mich komplett überrascht mit ihrer Entwicklung, was mir unheimlich gut gefallen hat.Nie kannte Callista etwas anderes außer ihr Dorf. Doch als ihr geliebter Bruder verschwindet, ändert sich plötzlich alles und ihre komplette Welt wird aus den Angeln gehoben.Was , wenn die Wahrheit viel schlimmer ist, als du bisher ahntest?Was , wenn dein Weltbild dadurch völlig erschüttert wird?Bist du bereit zu kämpfen und dem wahren Alptraum ins Auge zu blicken?Der Einstieg in dieses komplexe und facettenreiche Werk gelang sofort sehr gut.Jede Zeile neue Herausforderungen, neue Erkenntnisse und Wahrheiten.Ein Höllentrip der kein Ende nehmen will und dich immer wieder auf die Probe stellt.So viele Geheimnisse die ergründet werden wollen, haben mich immer wieder in Schockstarre fallen lassen.Ich hab so gezittert und gebangt, gleichzeitig fuhren meine Emotionen Achterbahn. Teilweise wusste ich gar nicht mehr, wo oben und wo unten ist.Meine Nerven waren angespannt, der Actionpegel nahm immer mehr überhand und ich versank völlig in dieser Welt, die mich komplett erschütterte und bewegte.Das Grauen griff nach mir und ließ mich nicht mehr los.Fassungslos, schockiert und entsetzt.Man kann kaum glauben glauben, was man sieht, was sich droht abzuzeichnen.Es stellt alles bisher dagewesene in den Schatten.Und man möchte immer nur mehr, immer mehr davon.Auch die Zwischenmenschlichkeit wird hier nicht außen vor gelassen, es kommt sehr sanft und leise daher. Eine Note, die es schafft, auch mal aufatmen zu lassen und das bisher gewesene zu verarbeiten.Ich war so unheimlich bewegt, am Boden und kämpfte teilweise wirklich mit den Tränen.Viel zu schnell war das Abenteuer vorbei und ich möchte jetzt mehr als alles andere wissen, wie es weitergeht.Schlussendlich ein Auftakt, der viele Fragen aufwirft und auch einiges beantwortet. Die Hintergründe und die Welt an sich haben mich komplett fasziniert und nicht mehr losgelassen.Ein Buch das nicht nur enorm gut unterhält, sondern auch teilweise zum nachdenken bringt.Ich möchte unbedingt mehr davon.Fazit:Der Auftakt der Phönix Trilogie konnte mich komplett begeistern, mitreißen und in einen Gefühlsstrudel fallen lassen. Es hat mich schockiert, bewegt und unheimlich beschäftigt.Die Charaktere gehen wahnsinnig unter die Haut. Die Welt löst Schrecken und Faszination gleichermaßen aus.Eine komplexe Story, die mit ihrer beklemmenden Atmosphäre und der wendungsreichen Handlung nicht zur Ruhe kommen lässt .Ich möchte unbedingt mehr davonIhr müsst diesen Auftakt unbedingt lesen, mich hat es völlig unvorbereitet überrollt und ist für mich zu einem Highlight geworden.© magischemomentefuermich.blogspot.de

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  • Phönix

    Phönix

    BeaSwissgirl

    15. October 2017 um 19:57

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)Durch Zufall bin ich beim stöbern über dieses Buch hier gestolpert und ohne die Meinungen dazu abzuwarten habe ich es mir spontan gekauft ;)Der Schreibstil ist total flüssig, locker, leicht einfach gehalten und hält sich nicht lange mit zu detaillierten Beschreibungen auf. Dennoch konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und verspürte auch Atmosphäre.Erzählt wird im personalen Stil, trotzdem gelang es mir gut eine Beziehung zur Hauptprotagonistin aufzubauen.Callista mochte ich unheimlich gerne, denn sie ist nicht auf den Mund gefallen, hinterfragt auch immer wieder gewisse Dinge und im grossen und Ganzen konnte ich ihre Handlungen gut nachvollziehen.Ebenso mochte ich Jona ihren kleinen Bruder und auch ihr Freund Lukan war mir auf Anhieb sympathisch.Insgesamt sind die Protagonisten genügend ausgearbeitet, wirken teilweise aber etwas stereotypisch und man darf auch keine intensiven Charakterstudien erwarten. Auf Gedanken und Emotionen wird zwar eingegangen, aber jetzt nicht tiefgründig. Mich hat es hier aber gar nicht gross gestört.Mich hat die Geschichte von Anfang an gefesselt und ich raste nur so durch die Seiten.Die Idee ist nicht total neu und manche Dinge waren schon auch irgendwie vorhersehbar.Ebenso verlief die Liebesgeschichte viel zu schnell, aber mittlerweile bin ich im Jugendbereich eigentlich schon fast daran gewöhnt ;) Trotzdem ich mochte das Setting, die Atmosphäre, diesen " Das verbotene Eden- Flair" ( was ich durchaus positiv meine) den Aufbau der Story, eigentlich hat mir  die ganze Umsetzung grossen Spass gemacht.Das Ende verspricht aber noch das Ein oder Andere Geheimnis, auch wenn ich befürchte dass es Beziehungsmässig nicht so ganz nach meinen Geschmack weitergehen könnte.....Ein spannendes, kurzweiliges, unterhaltsames Jugend- Utopie/ Dystopie/ Fantasy- Buch mit kleinen SchwächenIch vergebe 4,5 Sterne   

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  • Grandiose Welt, lebhafte Charaktere und eine spannende, mitreisende Umsetzung.

    Phönix

    Ruby-Celtic

    08. October 2017 um 15:31

    Die Schreibweise des Autoren ist einnehmend, spannend und leicht zu verfolgen. Ich bin schon innerhalb der ersten Seiten ein Freund dieser lockeren und bildhaften Schreibweise geworden, konnte mir sowohl die Umgebung als auch die Charaktere unheimlich gut vorstellen. Erzählt wird die Geschichte aus der Erzählerform, aber dennoch auf einzelne Charaktere bezogen. Dabei liegt unser Hauptaugenmerk auf Callista, welche uns durch die Geschichte führt. Aber immer wieder zwischen rein, erhalten wir auch Einblicke auf andere Charakter sodass wir ein perfektes Rundumbild erhalten und das ganze nochmal besser einschätzen können. Callista ist eine aufgeweckte, neugierige und vor allem aufmerksame Persönlichkeit. Sie lebt zusammen mit ihrer Familie in einem Dorf, welches viele Regeln zum Schutz der Einwohner aufgestellt hat. So sehr sich Callista jedoch versucht darauf einzulassen, hat sie das Gefühl dass etwas nicht stimmt und sie eingeschlossen wird. Innerhalb der Geschichte erkennt man nach und nach wie stark ihr Charakter ist, wie viel sie sich zutraut und was sie trotz ihrer Angst alles leisten kann. Ich war von ihrem Wesen fasziniert, auch dass sie zurückstecken kann sofern es hilfreich ist. Sie ist nicht auf sich bezogen und dennoch versucht sie auch für sich einen guten Ausgleich zu finden. Lukan ist der beste Freund von Callista und ich mochte seine lockere, freundliche und offene Art sehr gerne. Er glaubt an die Regeln im Dorf und dennoch hört er seiner besten Freundin immer wieder zu, wenn sie Fragen, Ängste und Hoffnungen gegenüber diesen aufbringt. Er steht zu jeder Zeit hinter ihr, hilft ihr mit allem besser zurecht zu kommen und würde für sie alles tun. Auch die Regeln, welche er größtenteils verfolgt zu brechen um sie zu schützen. Sein Charakter hat mir auch sehr gut gefallen, wenn ich auch darauf hoffe noch viel mehr von ihm zu erfahren. Die Charaktere in diesem Buch konnte ich mir alle sehr gut vorstellen, auch wenn sie nicht immer einen allzu wichtigen Auftritt hatten. Dennoch konnte ich bei nicht ganz so wichtigen Charakteren, wie beispielsweise Rohesia Payne durchaus einen Groll verspüren als mir diese mehrfach über den Weg gelaufen ist. Der Autor schafft es wirklich, den Fokus immer genau richtig zu legen sodass man sie alle erfassen und sich vorstellen kann. Alle weiteren wichtigen Personen sind für mich ebenso greifbar wie fühlbar geworden, ich konnte ihre Ängste, verlorenen Hoffnungen und Verzweiflung sehr gut nachfühlen. Ich war ein Teil von ihnen und gerade auf der Reise unserer kleinen Truppe habe ich davon eine Menge mitnehmen dürfen. Die Umsetzung dieses Buches beginnt etwas ruhiger, aber konnte mich trotz allem sehr gut mitnehmen. Man lernt zu erst einmal Callista, ihren Bruder Jona und auch Lukan näher kennen. Ihr Leben, die Gesetze welche sie zu befolgen haben und die Ängste welche ihnen von Kind auf eingetrichtert werden. Doch spätestens ab dem Punkt, an welchem Callista zu sich steht wird es spannender und eine gefährliche, weltverändernde und beängstigende Reise beginnt. Diese konnte mich tatsächlich die ganze Zeit bei der Stange halten. Die Entwicklungen waren nicht voraussehbar, die eingeschlagenen Wege haben mich mitfiebern und hoffen lassen und ich muss sagen, dass die komplette Richtung mich wirklich unsagbar überrascht hat. Die Weltenentwicklung hat mir auch unheimlich gut gefallen. Es ist eine Welt nach unserer, welche aus Krieg und Angst entstanden ist und letztlich doch so ganz anders ausfällt als man denkt. Es gibt Wesen, die grauenvoller sind als man sich denken kann und es zeigt ein Szenario welches mir Gänsehaut bereitet. Das Ende dieses ersten Bandes hat mich begeistert, schockiert, neugierig gemacht und doch irgendwie auch verängstigt. Der Autor hat hier einen Weg eingeschlagen, der für mich persönlich neu und faszinierend umgesetzt wurde. Mein Gesamtfazit: Mit „PHÖNIX“ hat Michael Peinkofer eine faszinierende und beängstigende Geschichte aufgebaut, die es definitiv lohnt gelesen zu haben. Die Welt war grandios, die Charaktere lebhaft und greifbar und die Umsetzung spannend und mitreisend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich würde am liebsten sofort zum nächsten Band greifen und schauen wie es weitergeht mit Calissta, Jona und allen weiteren vielversprechenden Charakteren.

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