Splitterwelten

Splitterwelten
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Fantworlds avatar

Etwas unverständlich und nicht an allen Ecken ausgefeilt.

Interessantes Gesamtkonzept.

Alle 40 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Splitterwelten"

Darauf haben die Fans lange gewartet – endlich wird die »Splitterwelten«-Trilogie des Bestsellerautors Michael Peinkofer fortgesetzt: In ferner Vergangenheit ist die Welt in unzählige Teile zersprungen. Seither wacht die Gilde der Meisterinnen über die Weltensplitter. Dort haben die Menschen die Vorherrschaft über Animalen und Chimären gewonnen, die als niedere Geschöpfe betrachtet werden. Doch die Unterdrückten begehren auf. Es kommt zu tödlichen Angriffen – und die Hinweise mehren sich, dass die Verschwörer sich den endgültigen Sturz der Meisterinnen zum Ziel gesetzt haben. Die Gildenschülerin Kalliope begibt sich mit ihrer undurchsichtigen Meisterin Cedara auf eine Mission, die sie zu den gefährlichsten Geheimnissen der zersplitterten Welt führen wird. Und alle Zeichen deuten darauf hin, dass der Untergang kurz bevorsteht …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492269605
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:02.10.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.03.2012 bei HörbucHHamburg HHV GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne12
  • 4 Sterne15
  • 3 Sterne12
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    SABOs avatar
    SABOvor einem Jahr
    Splitter-Epos.1

    Michael Peinkofer/Christoph Dittert - Splitterwelten

    Vor vielen Zyklen in der Geschichte der Welten wurde eine Gilde gegründet.
    Eine Gilde magischer Schwestern, die den Frieden zwischen den Welteninseln wahren soll.
    In ihrer unergründlichen Weisheit und edler Gesinnung, lehrt eine Generation, die nächste, in schwesterlicher Magie.
    Strenge Regeln bilden den Codex, der unter allen Umständen gewahrt werden muss, denn nur so können die Meisterinnen der Gilde das Gleichgewicht der Weltensplitter balancieren.
    Nicht jede Schwester beherrscht die Kunst zur Demut, doch alle stellen sich über den Menschen und fordern seinen Respekt, sowie die Unterwerfung der animalen Mischwesen.
    Unter dem Deckmantel des Gehorsams bröckelt es und die Weltensplitterbewohner wollen ihr Schicksal selber lenken.
    So kommt es, dass eine abgesandte Schwester nach der anderen verschwindet, gar ermordet wird.
    Die rivalisierenden Meisterinnen Cedara und Harona sollen die Fälle untersuchen. Cedara und ihre Elevin Kalliope treten eine gefährliche Reise im Luftschiff an. Kalliope erhält Gelegenheit mit ihrer Geistesstärke das Leben der ganzen Mannschaft zu retten.
    Harona beschuldigt die Bewohner eines Weltensplitters wegen mangelnder Moral, der Blasphemie und führt ihre Elevin in die grausame Inquisition ein.

    Unterdessen erlebt ein vogelfreies Trio ein selbsterwähltes Abenteuer, ein Pantheride, ein Chamäleonide und ein Mensch fliegen auf den Rücken eines Drachen auf den unwirtlichsten aller Orte, und begeben sich auf "Schatzsuche". Prügel, derbe Dialoge und Drohungen pflastern ihren Weg.
    Gefängnisbesuche und aussichtslose Begebenheiten schweißen die unfreiwilligen Gefährten aneinander.

    Das alles in einer Kneipe mit düsteren animalen Gesellen anfing, erinnert an den legendären Ganoven Han Solo, der in STAR WARS von einer Bredouille in die nächste stürzt, immer eine abenteuerliche Sternenflucht vor Augen.
    Dieses, von mir erwählte, visuelle Vorbild, ergibt ein herrliches Sci-Fi/Fantasy- Kopfkino.
    Spannende Unterhaltung und dramatische Mystery mit einer Portion Galgenhumor. Gut durchdachte Strukturen, nachvollziehbar.

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    Fantworlds avatar
    Fantworldvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Etwas unverständlich und nicht an allen Ecken ausgefeilt.
    Die Welt in 1000 Splittern

    Eine Welt, zerteilt in 1000 Splitter. Die junge Kalioppe zieht mit ihrer Meisterin in eine Eiswelt um einen Mord zu untersuchen. Ein Wirt, ein Sklave und ein Dieb wollen gemeinsam ein wertvolles Artefakt stehlen und im Hintergrund planen einige Schwestern der Gilde, beständig aus Magierinnen, einen Hinterhalt. Doch  welche Seite kann gewinnen?

    Eine gute Idee, aber nicht so gut ungesetzt. Gerade am Anfang sehr unverständlich und auch die Illustrationen im Buch waren nicht gerade hilfreich. Ansonsten aber eine schöne Geschichte. Viel Verbesserungsmöglichkeit vorhanden und vor allem ein klares Ende fehlt.
    Fazit: 🌟 🌟 🌟 von 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟 

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    Rebel_Hearts avatar
    Rebel_Heartvor 4 Jahren
    Schöner Auftakt

    Michael Peinkofers Werke gehören inzwischen schon zu einem festen Bestandteil meines Bücherregals. Seitdem ich im letzten Jahr bei einer Leserunde via Lovelybooks ein anderes seiner Bücher gelesen haben, kann ich mir seine Bücher einfach nicht mehr wegdenken und habe nun auch endlich dieses verschlungen, hinter welchem ich schon so lange her war. In ferner Vergangenheit ist die Welt bereits in mehrere Teile zersplittert, die darauf entstandenen Splitterwelten. Eine Gilde der Meisterinnen wacht seither über diese Welten und dennoch gerät alles aus dem Gleichgewicht, als mehrere tödliche Angriffe auf die Gildemeisterinnen erfolgen.

    Die Gildenschülerin Laliope und ihre Meisterin Cedara brechen zu einer Mission auf, welche nicht nur Kalliope an den Rand ihrer Kräfte bringen und nicht nur einmal zweifelt sie an ihren eigenen Handlungen und Empfindungen.

     

    Der Schreibstil des Autors hat mich wieder von Anfang an gefesselt und ich habe mich sofort inmitten der Splitterwelten befunden.

    Kalliope war für mich eine Person, welche im Laufe des Buches über sich hinaus gewachsen ist. Oftmals sind ihre eigenen Gedanke und Gefühle ins Wanken geraten und gerade nach dem Tod ihrer Meisterin hatte ich das Gefühl, dass sie all dem nicht stand halten kann.

    Dennoch hat sie an ihrer Bestimmung festgehalten, hat versucht, den Glauben and die Gilde und alles, was sie dort gelernt nicht, nicht zu verlieren.

    Während Kalliope noch immer um ihre Gildenmeistern trauert, wechselt die Perspektive oftmals zu ihrer besten Freundin, einer Gildenschülerin, welche durch ihre eigene Meisterin Harona in Gefahr des schlechtes Einflusses gerät. Harona versucht die Macht der Gildeschwestern an sich zu reissen und scheint dabei vor wirklich gar nichts zurückzuschrecken.

    Wer mir auch wirklich sympatisch war, war der Pantheroide Croy. Obwohl er ein geschickter Dieb ist, obwohl er bei seinen Raubzügen auch vor Mord nicht zurückschreckt, wenn es sich für ihn zum Vorteil entwickeln kann, war er mir sehr sympatisch und hat mich teilweise mit seinen Sprüchen zum Schmunzeln gebracht, gerade wenn er sich mal wieder mit Jago angelegt hat.

    Der Menschenjunge Kieran, welcher von Croy aus Jagos Gefangenschaft und Sklaven - Dasein befreit wird, spielt ebenso eine entscheidene Rolle und nicht ganz freiwillig und doch gemeinsam macht sich diese ungleiche Gruppe auf den Weg ein geheimnisvolles Artefakt zu finden, welches ungeheure Macht besitzen soll.

    Besonders gut haben mir auch die Zeichnungen innerhalb des Buches gefallen, welche einige der Charaktere und auch eines der Luftschiffe beschreibt. Ich habe mir zwar noch - wie bei jedem anderen Buch - meine eigenen Gedanken und Bilder zu den jeweiligen Charakteren geschaffen, aber so hat der Autor es geschafft, diese noch eindrucksvoller und auch ein bisschen geheimnisvoller erscheinen zu lassen.

    Ich muss aber auch ehrlich gestehen, dass ich manchmal einige Logikfehler eingeschlichen haben. Es ist nicht so, dass sie jetzt massgeblich gestört haben, aber sie sind eben aufgefallen.

    Mit dem Ende konnte mich der Autor neugierig auf den zweiten Band machen, auch wenn da noch nicht ganz klar zu sein scheint, wann dieser erscheinen wird.

    Alles in allem kann ich dieses Buch - wie bislang jedes andere Werk von Michael Peinkofer - durchaus empfehlen und ich persönlich freue mich auf viele weitere Werke von ihm.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    TigorAs avatar
    TigorAvor 5 Jahren
    Die Ideen und Charaktere sind toll, aber man hätte noch mehr draus machen können

    Inhalt: 

    Vor Urzeiten ist die Welt in viele kleine Weltensplitter zersprungen. Nicht nur Menschen leben auf diesen Splittern, sondern auch sogenannte Animalen, also Mischwesen die halb Mensch, halb Tier sind. Beherrscht werden die Splitter von einer Gilde aus Levitatinnen und Magierinnen.
    Zwischen Menschen und Animalen gibt es immer wieder Konflikte, in den Augen der Gilde sind die Animalen niedere Wesen, auf einigen Weltensplittern halten sich Animalen Menschen als Sklaven. Der 17-jährige Kieron ist so einer. Jedoch wird er überraschend von Dieb und Katzenmann Croy aus seiner Knechtschaft befreit und in ein Abenteuer verwickelt. Die junge Gildeschülerin Kalliope wird zur gleichen Zeit zusammen mit ihrer Meisterin Cedara auf einen entfernten Splitter names Jordrak entsandt um dort den Mord an einer ihrer Gildeschwestern aufzuklären. Und auch die Meisterin Harona und ihre Schülerin Prisca sind nicht untätig und führen eine Inquisition ein um der Gilde zu noch größerer Macht zu verhelfen. Ein erbitterter Kampf um die Herrschaft über die Welten beginnt.

    Meine Meinung:

    Dieses Buch hatte ich mir vor Ewigkeiten mal ertauscht und bin nie dazu gekommen es zu lesen. Jetzt habe ich es endlich mal geschafft mir den Auftakt der Splitterwelten-Trilogie vorzunehmen und es war durchaus lesenswert, hätte ich irgendwie gar nicht mehr erwartet.

    Zuerst einmal finde ich die Idee mit den Weltensplittern toll, die auch alle ein ganz unterschiedliches Klima und Beschaffenheit haben und auch die Mischwesen finde ich echt witzig und skurril. Auch das System mit der Gilde die so ein bisschen über allem steht hat mir gut gefallen.
    Ein ganz besonderes Appetithäppchen was dieses Buch mit sich führt sind die vereinzelten Illustrationen. Es sind immer mal wieder Zeichnungen eingestreut die uns die wichtigsten Animalen, Menschen und auch Welten zeigen die darin vorkommen.
    Also das hat mich echt total begeistert und ich wünschte wirklich, dass noch mehr grade High-Fantasy-Bücher mit Illustrationen daher kommen würden, weil sie enorm hilfreich sein können. In diesem Fall fand ich es nämlich echt schön eine kleine Stütze dabei zu bekommen wie ich mir diese Geschöpfe und Welten vorzustellen habe.
    Die Charaktere fand ich auch sehr gut ausgearbeitet, besonders Kieron und Croy habe ich sofort ins Herz geschlossen. Kieron hat Sprachprobleme und stottert. Dass der Autor ihn auch das ganze Buch über hat stottern lassen sobald ein Dialog an ihn fiel fand ich super weil es so authentisch ist. Mit den Gildeschwestern hatte ich so meine Probleme, aber das liegt wahrscheinlich an ihrer anerzogenen arroganten Art. Die Schülerin Kalliope ist zum Glück recht erträglich. Schlimm wirds bei Harona und Prisca, man merkt schnell, dass die Beiden die Rolle der Bösen übernehmen. 
    Auch sonst war das Buch zwar von den Ideen und Charakteren her super, aber bei der Story hapert es dann ein wenig weil sie doch recht vorhersehbar ist und sich jetzt nicht sooo besonders großartig von anderen High-Fantasy Bücher hervortut. Der Schreibstil des Autors ist zwar flüssig und angenehm zu lesen und er schafft es durchaus seiner Welt Leben einzuhauchen, aber dennoch fehlt es an manchen Stellen ein bisschen an Spannung. 


    Fazit:

    Super Ideen, tolle Charaktere, schöne Zeichnungen aber leider nicht ganz 100 prozentig gut in Story und Handlung umgesetzt, da hätte ich mehr erwartet. Dennoch ist es ein schönes Buch, welches allein wegen dem was der Autor da für Wesen und Welten erschaffen hat, schon lesenswert ist. Ich frage mich, wann der zweite Teil wohl kommen wird...

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    simonegs avatar
    simonegvor 6 Jahren
    Rezension zu "Splitterwelten" von Michael Peinkofer

    Eine junge Magierin, die zu einer geheimen Mission aufbricht. Ein Dieb, der einen mörderischen Auftrag erhält. Ein Sklave, der nichts mehr zu verlieren hat. Tausend Weltensplitter. Und ein dunkles Schicksal, das sie alle verbindet...

    Ich weiß nicht recht, was ich dazu sagen soll. Es war eine spannende Geschichte mit interessanten Welten und Wesen, aber es war irgendwie unrund. Mir fehlte der Anfang, eine Erklärung, wie die Welten entstanden sind, wie sie miteinander in Zusammenhang stehen. Da kamen immer nur irgendwelche Bruchstücke, Mythen. Auch das Ende war mehr als seltsam. Wie geht das weiter und was ist der Sinn des Ganzen? Insgesamt also eher unbefriedigend.

    Kommentieren0
    14
    Teilen
    JuliaOs avatar
    JuliaOvor 6 Jahren
    Rezension zu "Splitterwelten" von Michael Peinkofer

    So richtig weiß ich gar nicht was ich dazu sagen soll, außer - kann man lesen, muss man aber nicht....
    Eine interessante Hintergrundgeschichte um die Zersplitterte Erde, aber die eigentliche Handluntg konnte mich zu keiner Zeit so richtig in diese Fremde Welt hineinziehen. Bei guter Fantasy habe ich das Gefühl, direkt in der Geschichte drin zu stecken! Hier allerdings blieb meine Fantasie mit dem Buch in der Hand auf der Couch. Auch fand ich die ganze Gesichichte manchmal nicht richtig flüssig, sondern eher etwas sprunghaft erzählt und einzelne Dinge auch ziemlich leicht vorherzusehen, was sich gerade bei Fantasy freilich sehr negativ auf die Spannung auswirkt.
    Nachdem die Geschichte mich aber immerhin gernug bei der Stange gehalten hat um sie bis zum Ende durchzulesen gibt es 3 Sterne.

    Kommentieren0
    14
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Splitterwelten" von Michael Peinkofer

    Zu diesem Buch fällt mir nicht so viel ein... . Ich möchte den Inhalt ungern wiedergeben, das wäre zu aufwendig und sicherlich auch unnötig, da man ihn leicht findet, möchte man ihn haben ;-)

    Also gebe ich nur meine eigene Meinung ab. Ich habe mich durch die ersten 200 bis vielleicht sogar 300 Seiten regelrecht durchbeißen müssen, weil bis dahin ewig lange Erzählungen über irgendwie Langweiliges erfolgen. Erst ganz spät wird es richtig spannend, wenn sich endlich endlich alles zusammenfügt und das dicke Buch zu einem einigermaßen runden Ende kommt. Mit ziemlichem Unmut im Bauch musste ich dann aber feststellen, dass das Ganze eine Fortsetzung ergibt, also ein Anfang einer Reihe ist. Das hat mich ziemlich genervt, denn ich mag keine Reihen und hätte gerne mal einfach ein gutes Fantasybuch gelesen, dessen Geschichte zu Ende ist, sobald ich auf der letzten Seite angekommen bin und ich hätte gerne die Buchdeckel mit zufriedenem Lächeln geschlossen. Leider war dem nicht so... .

    Wer sich für Fantasy unglaublich begeistern kann und gerne richtig in diese unwirklichen Welten eintaucht, für den ist dieser Roman eventuell etwas. Aber mir war er persönlich einfach zu zäh und unspektakulär, bis auf das Ende, das mich dann aufgrund der Tatsache, dass es eine Fortsetzung gibt und das Ende somit offen ist, doch wieder enttäuscht hat.

    Nur drei Sterne... .

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    Sarah_Os avatar
    Sarah_Ovor 6 Jahren
    Rezension zu "Splitterwelten" von Michael Peinkofer

    Mit "Splitterwelten" hat Michael Peinkofer einen gelungenen Auftakt einer High-Fantasy-Reihe geschrieben, der für die Zukunft noch auf spannende Fortsetzungen hoffen lässt.

    Zum Inhalt: Die Welt, in der dieser Roman spielt, ist ein einzelne Splitter zerfallen. Durch ihre Fähigkeiten Schiffe in der Luft halten zu können und so die Reise zwischen den einzelnen Weltensplittern überhaupt erst möglich zu machen, hat die Gilde der Levitatinnen große Macht erlangt, nicht nur über alle anderen Menschen, sondern auch besonders über die als niedere Wesen angesehenen Animalen und Chimären. Doch spätestens als auf einem entlegenen Weltensplitter eine Gildenschwester ermordet wird, spürt auch der Rest der Gilde, dass ein Umbruch bevorsteht.
    Sofort macht sich die hohe Gildenmeisterin Cedara mit ihrer Schülerin Kalliope auf den Weg, um den Tod der Schwester zu untersuchen...

    Insgesamt vereint der Roman eigentlich drei Handlungsstränge. Zwei davon betreffen die Gildenschwestern der Levitatinnen. Während sich Cedara und Kalliope nach Jordrak begeben, dem Weltensplitter, auf dem ihre Gildenschwester ermordert wurde, und dort auf einen König treffen, der der Vorherrschaft der Gilde eher skeptisch gegenübersteht und um die Macht in seinem eigenen Reich fürchtet, verfolgen Harona, eine andere Meisterin der Gilde, und ihre Schülerin Prisca eigene, dunklere Ziele, um die Macht der Gilde wieder zu stärken.

    Der dritte Handlungsstrang scheint den anderen beiden völlig zu widersprechen. Der Leser begleitet Croy, einen Animalen (genaugenommen einen Panther), der als Dieb durch die Weltensplitter streift und dabei den menschlichen Sklavenjungen Kieron befreit. Zusammen mit dem ehemaligen Besitzer des Jungen, dem Chamäleon Jago, geraten Croy und Kieron in Gefangenschaft und werden für die Suche nach einem Artefakt auf einen gefürchteten Weltensplitter geschickt. Dieser dritte Handlungstrang bleibt lange ein Rätsel, denn hier gibt es keine Levitatinnen und die Animalen sind den Menschen mindestens ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen.

    Mit seinen drei festen Handlungssträngen und der sehr durchdachten Auswahl an näher und namentlich eingeführten Charakteren, schafft der Autor etwas, was ich bei anderen High-Fantasy-Romanen oft vermisse: Er hält seine selbst erdachte Welt übersichtlich, indem er sich auf die nötigen Informationen beschränkt und seine Welt langsam entwickelt. Die wichtigen Charaktere bekommen alle einen ausgefeilten Hintergrund und werden sehr gelungen und tiefgehend beschrieben. Besonders die Entwicklungen der Gildenschülerin Kalliope, ihrer ehemaligen Freundin Prisca und des Sklavenjungen Kieron, der sich erst an seine Freiheit gewöhnen muss, stechen hervor und können überzeugen. Unterhaltsam dabei sind aber auch die Streitereien zwischen dem feigen Jago und dem starken Anführer Croy, zwei völlig gegensätzlichen Charakteren, die oft aneinander geraten. Kalliope dagegen fällt es schwer, ihr angelerntes Wissen über die Gilde neu zu überdenken und sich neuen Ideen zu öffnen. Sie kämpft mit sich und ist zwischen ihren Wünschen und ihren Verpflichtungen gegenüber der Gilde.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und, auch wenn diesem ersten Teil noch ein wenig der Handlungsfortschritt fehlt und wohl auch eher als eine sehr lange Einleitung verstanden werden muss, denn als ein eigenständiger Teil, ist es sehr spannend. Dass die Handlung noch nicht richtig in Schwung kommt, konnte ich in "Splitterwelten" auch leicht verzeihen, denn der Schwerpunkt liegt hier eindeutig mehr auf der Vorstellung und der Entwicklung der Charaktere, denen sich der Autor dafür umso ausführlicher widmet.
    Das Buch überzeugt desweiteren auch durch seine äußere Gestaltung als gebundene Ausgabe, allerdings mit einem geraden Buchrücken und mehreren skizzenhaften Illustrationen im Inneren, die den Figuren und Orten optisch Leben einhauchen und das Geschriebene gut ergänzen.

    Fazit: Schon sehr überzeugend. Etwas mehr Fortschritt in der Handlung hätte nicht geschadet, dafür sind aber die Charaktere sehr gelungen und die Geschichte hat viel Potential für gelungene Fortsetzungen. Ich schwanke zwischen 4 und 5 Sternen, da die Tendenz nach oben aber da ist, gebe ich 5 und empfehle Splitterwelten allen Fantasy-Liebhabern, die nicht nur eine schön gestaltete fremde Welt suchen, sondern auch Wert auf interessante Protagonisten legen.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    sternthaler75s avatar
    sternthaler75vor 6 Jahren
    Rezension zu "Splitterwelten" von Michael Peinkofer

    Splitterwelten- eine Welt wie unsere gibt es hier nicht mehr. Sie ist zerbrochen, schwebt in vielen, kleinen Inseln durch die Atmosphäre. Aber ähnlich wie bei uns gibt es Wüsten, Eiswelten, grüne Welten und vieles mehr.
    In einer dieser Welten lebt Kalliope, eine so genannte Gildeschülerin. Sie wird ausgebildet, um später vielleicht mal eine Meisterin zu werden. Gemeinsam mit ihrer Lehrmeisterin Cedara macht sie sich auf in eine ihr völlig fremde Welt, denn überall werden immer mehr der Gildeschwestern angegriffen und getötet. Um das so genannte Gleichgewicht und somit den Frieden zwischen den einzelnen Welten wieder herzustellen und den Untergang abzuwenden, nehmen sie das Risiko auf sich, selbst getötet zu werden. Auf ihrer Reise treffen sie Menschen und andere Lebewesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind.

    Meine Meinung

    Ich gestehe, die ersten 100 bis 150 Seiten sind nicht gerade zügig zu lesen gewesen. Einerseits zu viele Namen, was mir immer sehr schwerfällt, andererseits aber auch zu wenig Informationen, um was es denn überhaupt geht. Vielleicht lag es auch daran, dass zwei Geschichten parallel nebeneinander her laufen. Leider gibt es sehr lange keinen Hinweis darauf, was die eine mit der anderen Geschichte zu tun hat, nicht mal den allerkleinsten Hinweis. Ja, das hat mich gestört, sogar sehr.
    Aber geduldig, wie ich nunmal bin, habe ich mich durch alle Welten und Kapitel gearbeitet und mit der Zeit fiel mir das Lesen leichter.

    In der Geschichte um Kalliope gibt es schwebende Schiffe, die durch die Lüfte gleiten, lediglich getragen durch den Willen der Meisterin.
    In der anderen Geschichte geht es um Croy, einen Animalen, einer Mischung aus Tier und Mensch. Er ist ein Dieb, und erhält den Auftrag, ein Artefakt zu stehlen, das allerdings auf einer Sklavenwelt versteckt ist.

    Alle wichtigen Gestalten sind im Buch durch tolle Illustrationen festgehalten, was mir außerordentlich gut gefällt. Das macht sie natürlich sehr lebendig, eine tolle Idee. Egal, ob Mensch oder Tier, die Bilder unterstützen die Geschichte nur zu gut.

    Insgesamt ist das Geschehen in drei Bücher gegliedert, die wiederum in kleine Kapitel aufgeteilt sind. Bisher hatte ich noch nicht das Vergnügen, eines der Bücher Peinkofers zu lesen und ich bin mir nicht sicher, ob ich es erneut versuchen werde.

    Der Schreibstil erscheint mir etwas plump und ich bin nicht so recht warm geworden. Die Idee ansich hat mir gefallen, wobei ich gerne gewusst hätte, in welcher Zeit das Ganze spielt, sorry, so etwas will ich nunmal wissen. Ist aber vielleicht bei Fantasy eher unüblich.

    An vielen Stellen hatte ich das Gefühl, im Mittelalter zu sein, die Erwähnung von Sklaven, die Beschreibung der Kleidung und die baulichen Details von Burgen und Anlagen führten einfach dazu.
    Es ist übrigens der Auftakt einer Trilogie.

    Unterm Strich

    Fantasy ist hier zu finden, ohne jede Frage, aber ich hätte es gern nicht ganz so verstrickt gehabt.

    Kommentieren0
    20
    Teilen
    Angelcurses avatar
    Angelcursevor 6 Jahren
    Rezension zu "Splitterwelten" von Michael Peinkofer

    Powered by Bookaddicted.de: Tolle High-Fantasy, bitte bald mehr davon!

    Die junge Kalliope, die zur Levitatin ausgebildet wird, tritt gemeinsam mit ihrer Meisterin Cedara eine gefährliche Reise an: Nach Jordrak geht es, auf einen weit entlegenen Weltensplitter, der außerhalb jeder Zivilisation liegt. Dort soll eine Meisterin der Gilde umgebracht worden sein – ein undenkbares Verbrechen. Denn die Gilde der Levitatinnen sorgt mit den Fähigkeiten der Frauen dafür, dass die zahlreichen Weltensplitter nicht ins Nox stürzen, dass das Gleichgewicht in der Welt erhalten bleibt. Bald schon erfährt Kalliope einige düstere Geheimnisse und ihre heile Welt gerät ins Wanken. Und auch der Frieden zwischen den Weltensplittern scheint bedroht …

    Seit langer, langer Zeit habe ich keine High Fantasy mehr gelesen und habe mich daher eine ganze Weile nicht an „Splitterwelten“ rangetraut, obwohl es seit dem Erscheinungstermin schon in meinem Regal stand. Und plötzlich erfasste mich die unbändige Lust mal wieder in eine Welt völlig einzutauchen, eine Welt, die ihre eigenen Völker, Gesetze und ihre eigene Geschichte hat. Genau das ist mir bei „Splitterwelten“ gelungen, wofür dem Autor Michael Peinkofer schon mal ein Lob gebührt.

    Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Als ich das Buch zum ersten Mal in die Hand nahm und durchblätterte, sind mir sofort die eingedruckten Bleistiftzeichnungen aufgefallen. Wunderbar! Es sollte definitiv mehr solcher Bücher geben! Sie geben einem eine Ahnung davon, wie der Autor sich die von ihm erschaffene Welt vorstellt, ohne allerdings dem Leser zu viel zu verraten und ohne seine eigene Imagination zu unterdrücken. So war es jedenfalls bei mir und ich hoffe doch sehr, dass diese Zeichnungen in den beiden folgenden Bänden auch vorhanden sein werden. Grandios!

    Die Geschichte um die Weltensplitter, ihre Vergangenheit und mögliche Zukunft, erzählt Michael Peinkofer vortrefflich. Kritik an der Sprache des Buches kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Natürlich ist die sprachliche Ausdrucksweise Geschmackssache! Ich kann nicht begreifen, warum jemand die Sprache in diesem Roman als „unmodern“ bezeichnet. Natürlich sprechen die Figuren nicht so wie wir, weil sie in einer ganz anderen, eigenen Welt leben – einer Welt, die nicht existiert, weil es eben Fantasy ist! Ich möchte jedenfalls keinen High Fantasy-Roman lesen, in dem die Figuren Worte wie „cool“ oder „krass“ benutzen, weil das für mich die Stimmung einfach zerstören würde.

    An dieser Stelle möchte ich mein Lieblingszitat aus „Splitterwelten“ vorstellen:
    „Auf meiner Heimatwelt Katana“, wandte sie sich dann wieder an Kieron, „heißt es, dass jene, deren Augen mit Blindheit geschlagen sind, dafür mit dem Herzen sehen. Und dass jene, die viel besitzen, oft arm sind an Geist und an Seele. Für alles, was wir haben oder nicht haben, schafft die Natur an anderer Stelle Ausgleich. Es ist das Gesetz der Schöpfung.“

    Ich finde diese Textstelle einfach grandios und umwerfend und für mich hat sich das Buch schon allein wegen dieser Stelle gelohnt.

    Wichtig ist noch zu erwähnen, dass es in „Splitterwelten“ mehrere zeitgleich stattfindende Erzählstränge gibt, die erst später oder ganz zum Schluss zusammenlaufen. Kalliope ist neben Kieron nur eine der Hauptcharaktere. Obwohl ich selbst eine Frau bin, muss ich zugeben, dass ich Kieron wesentlich sympathischer und interessanter fand als Kalliope. Bis zum Schluss konnte ich mit der jungen Levitatin nicht richtig warm werden. Allerdings finde ich, dass ihr Verhalten und ihre Zweifel an jeder Stelle im Buch richtig waren. Sie hat nun einmal bestimmte Vorstellungen davon, wie ihre Welt ist, und kann nicht von heute auf morgen ihren Glauben komplett über Bord werfen. Das ist nur zu verständlich! Trotzdem hätte ich sie gerne an der ein oder anderen Stelle geschüttelt und gedacht „Nun wach endlich auf! Das Leben ist eben kein Ponyhof.“ Kieron, der Sklavenjunge, hat natürlich ganz andere Voraussetzungen, weil er ganz anders aufgewachsen ist. Kalliope behütet und geliebt, er als Sklave, nicht mehr wert als seinen Verkaufspreis und als Person schon völlig ignoriert. Denn auf seiner Welt haben die Chimären das Sagen.

    Aber auch ich habe ein klitzekleines Bisschen Kritik. Die Kampfszenen waren mir teilweise doch etwas zu zahlreich und zu lang. Nur weil es High Fantasy ist, muss ja nicht die Hälfte des Buches aus Kämpfen bestehen, oder? Außerdem fand ich es schade, dass die Handlung anfangs sehr langsam in Gang kam, während es zum Ende hin interessanter wurde. Doch dann war leider schon die letzte Seite von „Splitterwelten“ erreicht. Hier hätte mir etwas mehr Balance gut gefallen.

    Ich werde de-fi-ni-tiv zum zweiten Band der Trilogie greifen und hoffe nur, dass sie bald kommt. Und mit bald meine ich Anfang 2013. Hoffentlich … Am liebsten würde ich sofort weiterlesen.

    Wer sich mal richtig in eine Welt fallen lassen möchte, alles um sich herum vergessen möchte, und sich nicht an einer gehobenen Sprache stört, die für mich persönlich erst recht die Stimmung eines Buches ausmacht – der sollte hier unbedingt zugreifen! Ich vergebe 4 Sterne für einen wunderbaren High Fantasy-Roman mit glaubhaft ausgearbeiteten Charakteren (Jago, ich liebe ihn einfach!), einer fantastischen Welt, wunderschönen Zeichnungen und angenehmem, passendem Sprachniveau. Definitiv lesen! Und auf die Fortsetzungen freuen.

    Kommentieren0
    8
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    IraWiras avatar
    Ich eröffne hiermit dann mal die Leserunde zu den "Splitterwelten", da ja doch einige von uns es gerne gemeinsam lesen und diskutieren würden. Die Themen erstelle ich erst einmal locker nach dem offensichtlichen Schema und ergänze dann noch, falls sich im Laufe des Lesens weitere Themen ergeben sollten (ich mache das zum ersten Mal, also bitte nicht zu kritisch mit mir sein). Wer würde denn gerne mitlesen?
    Zur Leserunde

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Vom Erfolgsautor von »Die Orks« und »Tote Helden«

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks