Michael Petrowitz

 4.9 Sterne bei 86 Bewertungen
Michael Petrowitz

Lebenslauf von Michael Petrowitz

Michael Petrowitz kommt aus Berlin, hat an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) studiert und arbeitet als freier Drehbuchautor. 2005 wurde ihm der Robert-Geisendörfer-Preis in Kategorie Kinderfernsehen verliehen. Seit vielen Jahren unterrichtet er auch als Lehrer im medienpädagogischen Bereich und hat Kindern und Jugendlichen von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer beigebracht, wie man Geschichten schreibt. Bei Kindern die Lust am Lesen und Schreiben zu wecken und ihnen damit neue Welten und Ausdrucksmöglichkeiten zu eröffnen, ist mittlerweile seine Herzensangelegenheit. Michael Petrowitz lebt zusammen mit fünf Kindern, vier Schildkröten, drei Schreibmaschinen und einer Frau in Berlin.

Alle Bücher von Michael Petrowitz

Das wilde Uff fährt in den Urlaub

Das wilde Uff fährt in den Urlaub

 (16)
Erschienen am 21.06.2017
Das wilde Uff jagt einen Schatz

Das wilde Uff jagt einen Schatz

 (16)
Erschienen am 20.09.2017
Das wilde Uff sucht ein Zuhause

Das wilde Uff sucht ein Zuhause

 (16)
Erschienen am 14.02.2017
Mein Onkel, der Roboter

Mein Onkel, der Roboter

 (14)
Erschienen am 16.05.2018
Besuch aus dem Weltraum

Besuch aus dem Weltraum

 (6)
Erschienen am 10.01.2018
Kung-Fu im Turnschuh

Kung-Fu im Turnschuh

 (4)
Erschienen am 23.05.2016

Neue Rezensionen zu Michael Petrowitz

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danielamariaursulas avatar

Rezension zu "Das wilde Uff, Band 4: Das wilde Uff braucht einen Freund" von Michael Petrowitz

Schade, daß die Reihe nun zu Ende ist....
danielamariaursulavor 3 Monaten

Das wilde Uff ist ein blaues, langhaariges Urzeitwesen mit Krallenfüßen ähnlich eines Huhns. Es ist 66 Millionen-Jahre alt und ganz schön verfressen und schwingt gerne und springt. Die letzten Jahrmillionen hat er schlafend in einem Steinbruch verbracht, bis der rothaarige Lio ihn zufällig im Steinbruch auf der Suche nach einer abgestürzten Drohne fand. Dort war Prof. Othenio Snaida auf Forschungsexpedition nach genau solch einem Wesen, um es zu erforschen und auszustellen. Mit allerhand List und Tücke, gelingt es Lio und seiner Familie Uff geheim zu halten und Prof. Snaida von der Erforderlichkeit der Geheimhaltung zu überzeugen. Vor allem gelingt das Tante Ulrike, in die der Professor sich unsterblich verliebt, so sehr, daß nun sogar die Hochzeit ansteht. Während nun alles so schön sein könnte, jetzt das das Uff sich langsam auch an die Verhaltensregeln in Menschenhäusern gewöhnt, droht neuer Ärger. Uff ist langweilig, weil er das Haus nur versteckt in Lios Rucksack verlassen darf und ihm Artgenossen als Gesellschaft fehlen. Erstaunlicherweise empfängt er gerade jetzt per Quassel (einer urzeitlichen Uff-Verständigungsform mittels Funkwellen, die über die Ohren gesendet und empfangen werden) Signale. Ist er doch nicht allein? Uff möchte sofort los, nach Artgenossen suchen, aber Lio bremst ihn, da nun der amerikanische Forscher Prof. McDenver dem Uff auf der Spur ist und nicht unterschätzt werden darf.

Dies ist der 4. und letzte Band der Reihe rund um das wilde Uff, die für meine Töchter mittlerweile zum Sommerurlaub dazugehört. Das blaue zottelige Uff ist nicht nur witzig und unberechenbar, es hat auch ein großes Herz, so daß man es trotz all seiner Pannen und Katastrophen einfach gern haben muss. Dieser Abschiedsband ist emotionaler und etwas melancholischer als die übrigen Bände, die vor allem von Chaos und Kuddelmuddel geprägt sind. Klar, das Uff, wäre nicht das Uff, wenn es nicht wieder eine Spur der Verwüstung hinter sich herziehen würde, aber mittlerweile isst es nicht mehr unkontrolliert das Geschirr der Familie Peppel oder reißt sämtliche Lampen herunter. Vater Peppel ist ein lausiger Handwerker, dem Uffs Spuren sehr zu schaffen machten, gerade weil das Familienbudget sehr angespannt ist. Dies ist nun alles einfacher, ebenso wie das angespannte Verhältnis zum fiesen Vermieter Herr Winz, der mit ihnen im Haus legt. Wir fanden es toll, daß er trotz allem wieder mitspielte, wenn auch in einer kleineren Rolle, dafür tritt diesmal Lios Schulfreundin Lotta verstärkt auf den Plan, um das Uff-Schlamassel mit ihren vielen Einfällen zu entwirren. Immerhin gilt es die geheimnisvollen Quassel-Signale zu deuten und eventuell ein zweites Uff zu finden, ehe dem skrupellosen Prof. McDenver dies gelingen kann. Gerade das Wiederauftauchen bestimmter Personen aus den vorherigen Teilen, hat zu echt lustigen Momenten geführt, auch wenn es dieses Mal mehr spannend als lustig war. Da dies der letzte Band der Serie ist, empfiehlt es sich auch deshalb nicht mit diesem hier anzufangen. Wir selbst sind beim zweiten Band eingestiegen und das ging sehr gut, aber mit dem 4. und letzten Band wäre schade, da nimmt man sich doch einiges an Vergnügen, da die Bände auf einander aufbauen.
Die Schrift ist noch angenehm groß mit recht großem Zeilenabstand, so daß das Lesen nicht anstrengt, selbst Kinder ohne Leseroutine nicht. Dafür gibt es noch verstreut zahlreiche witzige, plakative Illustrationen von Benedikt Beck, der schon als Kind davon träumte Comiczeichner zu werden. Sollten die kleinen Leser dann die Geschichte beendet haben, könne Sie Punkte bei Antolin abräumen, wo dieses Buch gelistet ist.

Michael Petrowitz Jahrgang 1972 studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Neben Kinderbüchern schreibt er Drehbücher und arbeitet als Dozent für Drehbuch schreiben und Dramaturgie. Inspirationen liefern ihm seine 5 Kinder, 4 Schildkröten und seine Frau. Platz für ein Uff hätten sich auch noch.

Ein schönes Ende einer tollen Reihe, von der wir traurig Abschied nehmen. 5 von 5 Sternen.

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lehmass avatar

Rezension zu "Mein Onkel, der Roboter" von Michael Petrowitz

Eine humorvolle Geschichte über pfiffige Schüler
lehmasvor 4 Monaten

Als Schüler hat man es ja nicht gerade leicht. Alle wollen, dass man Befehle ausführt. Putz die Zähne! Schreibe einen Aufsatz! Mach die Hausaufgaben! Schalte das Licht aus und schlaf! Der Tag besteht aus so einigen Anforderungen und Jonas, von allen Jo genannt, ist so richtig genervt davon. Vor allem in Mathe sieht es gar nicht gut aus und die Versetzung ist gefährdet.

Als das Kopfrechnen wieder mal so richtig mies läuft, beordert Horror-Hoffi seine Mutter zum Elterngespräch. Das will Jonas natürlich vermeiden. Der Zufall hilft ihn und er beobachtet Klassenkamerad Nik dabei, wie er aus elektrischen Bauteilen (die aus der Schule kommen) an einem Roboter arbeitet. Nik führt ihm seinen Androiden vor und Jo verpasst ihm ein menschliches Aussehen und geht mit ihm am nächsten Tag zum Elterngespräch.

Leider ist die Konstruktion noch nicht ganz ausgereift. Und so stiftet Herr Botti (der Android) einiges an Chaos, oft zur Freude der Schüler.

Michael Petrowitz ist hier eine witzige Geschichte auf Augenhöhe der Schüler gelungen. Mit vielen humorvollen Dialogen und Gedanken lies er uns oft lachen und irgendwie waren wir am Ende traurig, dass das Buch so kurz war.

Aber der Vorteil an der Kürze ist, dass das Buch damit prima für fortgeschrittene Erstleser geeignet ist. Die Schrift ist noch recht groß, die Kapitel nicht zu lang und es gibt auf jeder Seite Illustrationen. Die Bilder sind übrigens von Benedikt Beck, der die Figuren überspitzt im Comicstil gezeichnet hat.

Was mir an der Geschichte auch sehr gut gefallen hat, war der Zusammenhalt von Jo und Nik. Waren sie zu Beginn eher eine Zweckgemeinschaft, so stehen sie im Laufe der Geschichte füreinander ein und werden echte Freunde.

Fazit: Eine humorvolle Geschichte über pfiffige Schüler, die wieder einmal zeigt: da wo Michael Petrowitz draufsteht, kann man bedenkenlos zugreifen!

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Vampir989s avatar

Rezension zu "Mein Onkel, der Roboter" von Michael Petrowitz

wunderschöne Kindergeschichte
Vampir989vor 4 Monaten

Klapptext:



Jonas gelingt es, dem selbstgebauten Roboter seines Klassenkameraden Nik ein überzeugend menschliches Aussehen zu verleihen. Als das Elterngespräch wegen Jonas’ schlechter Matheleistung ansteht, nimmt er statt seiner Mutter den Roboter mit und gibt ihn als seinen Onkel aus. Beim Sportfest fliegt der Schwindel allerdings auf, denn Roboter vertragen keine Getränke ... Ob Nik und Jonas jetzt von der Schule fliegen?

Ich habe das Buch zusammen mit meinem Sohn gelesen.Er war total begeistert.Schon allein das Cover ist einfach traumhaft.Sehr lustig gestaltet und mit den fröhlich leuchtenden Farben passt es genau zu dieser Geschichte und lässt gleich Kinderherzen höher schlagen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig,leicht und kindgerecht.Deshalb ist es ideal für Kinder im Grundschulalter.Aber auch zum Vorlesen für Vorschulkinder ist es bestens geeignet.Perfekt sind auch die Schriftgröße und die kurzen Kapitel.
Wir haben Jonas kennen gelernt und mit ihm spannende und lustige Momente erlebt.Jonas fanden wie sehr sympatisch und haben ihn gleich in unser Herz geschlossen.Aber auch den Robotor Herrn Botti fanden wir klasse.Viele Szene wurden sehr gut beschrieben und wir konnten viel Lachen und Schmunzeln.Es blieb von Anfang bis zum Ende sehr interessant und uns wurde nie langweilig.Sehr fantasievoll und lustig beschreibt der Autor alles.Auch die vielen wunderschönen gestalteten Ilustriationen auf jeder Seite fanden wir ganz toll und haben uns begeistert.
Erwähnenswert ist auch noch ein Glossar wo einige schwierige Wörter noch besser erklärt werden.Auch ein kleines Rätsel am Ende das Buch ist vorhanden.
Meinem Sohn hat dieses Buch total gut gefallen und auch ich hatte meinen Spaß.Wir vergeben glatte 5 Sterne.

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Gespräche aus der Community

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MichaelPetrowitzs avatar

Liebe Bücherliebhaber! 


Das wilde Uff ist traurig :-( Es sucht fieberhaft nach einem Artgenossen...

Der vierte Band meiner Kinderbuchreihe "Das wilde Uff"  beim Ravensburger Verlag ist nun erschienen und ich freue mich sehr, dass ich mit dem wilden Kerlchen wieder eine Leserunde veranstalten darf. 

Und darum geht es im vierten Band:

Uff fällt die Decke auf den Kopf. Ständig ist Lio mit Hausaufgaben beschäftigt und hat keine Zeit für ihn! Also nimmt das Urzeitwesen sein Schicksal selbst in die Hand und quasslt, was das Zeug hält - in der Hoffnung einen neuen Freund zu finden. Da empfängt Uff tatsächlich Signale, die offenbar von einem anderen Uff gesendet werden. Klar, dass Uff seinen Artgenossen unbedingt finden und kennenlernen möchte...

Wenn Ihr Lust habt, Uff bei der Suche nach einem Artgenossen zu helfen,  freue ich mich sehr auf Eure Bewerbungen!

Wichtig bei der Vergabe der Rezensionsexemplare wäre mir, wenn Ihr nach Erhalt zeitnah Eure Rezensionen auf den gängigen online-Portalen und online-shops ( amazon, buch.de, thalia.de, bol.de, wasliestdu.de usw., usw.) postet. Danke!


Liebe Grüße,
Michael

Zur Leserunde
MichaelPetrowitzs avatar
Liebe Bücherliebhaber,

ein selbstgebauter Roboter, der jeden Befehl umgehend ausführt - das wäre doch super, oder? Das dachten sich Jo und Nik auch! 
Welche ungeahnten Folgen so mancher Befehl mit sich bringt, könnt Ihr in meinem neuen Erstlesebuch erfahren...

Ich freue mich, dass der Ravensburger Verlag 15 Rezensionsexemplare zur Verfügung stellt und ich eine Leserunde mit dem Buch "Mein Onkel, der Roboter"  veranstalten darf. 


Wenn Ihr wissen wollt, wie es Jo und Nik mit dem Roboter ergeht, freue ich mich sehr auf Eure Bewerbungen!

Wichtig bei der Vergabe der Rezensionsexemplare wäre mir, wenn Ihr nach Erhalt zeitnah Eure Rezensionen auf den gängigen online-Portalen und online-shops ( amazon, buch.de, thalia.de, bol.de, wasliestdu.de usw., usw.) postet. Danke!

Sonnige Grüße,
Michael


Zur Leserunde
MichaelPetrowitzs avatar

Liebe Bücherliebhaber!

Hilfe!  Familie Peppel bekommt Besuch von Tante Ulrike!

Der dritte Band meiner Kinderbuchreihe "Das wilde Uff"  beim Ravensburger Verlag erscheint in wenigen Tagen und ich freue mich sehr, dass ich mit Uff wieder eine Leserunde veranstalten darf.

Und darum geht es im dritten Band:

Familie Peppel ist in Aufruhr: Die ungeliebte Tante Ulrike kommt zu Besuch! Das passt Uff gar nicht in den Kram, weil er die Wohnung räumen und vorübergehend auf den staubigen Dachboden ziehen muss. Als Lio und Uff in Erfahrung bringen, dass Tante Ulrike hinter einem Schatz her ist, setzen sie alles daran, den Schatz vor ihr zu finden...

Der Ravensburger Verlag hat 15 Bücher zur Verfügung gestellt. Wenn Ihr Lust habt, Tante Ulrike kennenzulernen und Lio und Uff bei der Schatzsuche zu helfen, freue ich mich auf Eure Bewerbungen!

Wichtig bei der Vergabe der Rezensionsexemplare wäre mir, wenn Ihr nach Erhalt zeitnah Eure Rezensionen auf den gängigen online-Portalen und online-shops ( amazon, buch.de, thalia.de, bol.de, wasliestdu.de usw., usw.) postet. Danke!


Liebe Grüße,
Michael
Autor: Michael Petrowitz

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