Michael Pilipp Der Selbstmord des Papstes

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Inhaltsangabe zu „Der Selbstmord des Papstes“ von Michael Pilipp

Nach einer großen Dürre in Nordafrika strömen Millionen Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben, nach Europa. Am Ostersonntag verkündet der neue Papst Innozenz XIV. von der Loggia des Petersdoms aus etwas, das die Welt erschüttert und springt danach in den Tod. Journalistin Ramona und Komponist Manuel erleben in Berlin die Tage des Umbruchs und des Chaos. Zusammen mit ihren Freunden entdecken sie ein furchtbares Geheimnis und geraten dabei in höchste Gefahr. Eine spannende Geschichte über das, was ist, und das, was sein könnte.

Einfach super. Bedrückend die Stimmung. Wieviel Wahrheit steckt im Buch? Kann es soweit kommen? Es hat mich bis zum Schluss gefesselt.

— ThomasJohann
ThomasJohann

Ein Papst, der Selbstmord begeht...mal was ganz Anderes!

— dreamlady66
dreamlady66

Aktuelle und brisante Thematik eingebettet in Realität und utopischer Fiktion....

— Antika18
Antika18

Mega Geil!

— Janinesbuecherkiste
Janinesbuecherkiste

WOW! Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

— jeanne1302
jeanne1302

Interessante Idee, das letzte Drittel des bis dahin spannenden Romans ist jedoch zu übertrieben&klischeehaft. Ich war am Ende enttäuscht.

— schnaeppchenjaegerin
schnaeppchenjaegerin

Da wäre sehr viel mehr drin gewesen

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

ein spannender Thriller, der sich mit sehr aktuellen Themen auf eine ganz eigene Art auseinandersetzt

— gusaca
gusaca

Die Spannung ist von Anfang an gegeben und lässt bis zum Ende kaum nach.

— Alex1309
Alex1309

Fesselnde Thriller

— marpije
marpije
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  • Themen
  • Toll!

    Der Selbstmord des Papstes
    Janinesbuecherkiste

    Janinesbuecherkiste

    22. November 2016 um 00:39

    Zum Cover:Auf dem Cover sieht man einen Engel, der schwarz ist, die Grafik und die Schriftzüge passen gut zu einander und Harmonieren mit einander, ich finde das Cover sehr ansprechend.Zum Inhalt:Es ist ein sehr flüssiger Schreibstil und gut zu lesen.Es ist alles gut vorstellbar und auch alle Handlungen sind nachvollziehbar.Meine Meinung:Nach nur ein paar Seiten hatte das Buch mich in seinen Wahn gezogen, was natürlich etwas mehr als Positives ist, denn ich habe mich innerhalb von ein paar Stunden komplett soweit gelesen das ich nicht mehr viel zu lesen hatte, dies ist natürlich auch ein sehr Positives Zeichen.Dieses Buch ist ein wirklich Spannendes Buch!Der Schreibstil ist flüssig und dadurch gut zulesen, ebenso bewegt ein dieses Buch sehr zum Nachdenken, denn man kann das, was dort passiert an gewissen Stellen, in die Realität setzen, denn es is vieles so, was dort ist. Ich empfehle das Buch für alle ab dem Alter von 12 Jahren.

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  • aktuelle und brisante Thematik, aber mit langer Anlaufphase und dann teilweise zu überzogen

    Der Selbstmord des Papstes
    SteffiR30

    SteffiR30

    26. September 2016 um 20:07

    Inhalt: Nach einer großen Dürre in Nordafrika strömen Millionen Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben, nach Europa. Am Ostersonntag verkündet der neue Papst Innozenz XIV. von der Loggia des Petersdoms aus etwas, das die Welt erschüttert und springt danach in den Tod. Journalistin Ramona und Komponist Manuel erleben in Berlin die Tage des Umbruchs und des Chaos. Zusammen mit ihren Freunden entdecken sie ein furchtbares Geheimnis und geraten dabei in höchste Gefahr. Eine spannende Geschichte über das, was ist, und das, was sein könnte. Meine Meinung: Michael Philipp greift in diesem Roman mit der Flüchtlingsproblematik ein absolut brisantes, aktuelles Thema auf und beleuchtet dieses von allen Seiten. Einerseits der Umgang der Bürger mit den Flüchtlingen, egal ob positiv oder negativ, der Umgang der Politiker und der Kirche damit, aber auch die Angst der Menschen. Geschickt werden Tatsachen mit fiktivem Gedankengut vermischt. Das geschilderte Szenario ist durchaus plausibel und könnte so tatsächlich passieren. Der Selbstmord des Papstes der zur Auflösung der katholischen Kirche und den immensen Flüchtlingsströmen verbunden mit Plünderungen und Gewalt führt. Die Angst und Unsicherheit der Menschen ist spürbar und nachvollziehbar. Bis ca. zur Hälfte des Buches fehlte mir persönlich allerdings etwas die Spannung, das Buch gleicht mehr einem Unterhaltungsroman mit Liebesgeschichte. Ramona und Manuel die beiden Hauptprotagonisten werden sehr ausführlich geschildert und ihre Beziehung zueinander wird ausgiebig beleuchtet. Bis hierher fiel mir das Lesen nicht so leicht, zu oft wird abgeschweift entweder ins Berufsleben der beiden oder in ihr tägliches Leben. Nach der Hälfte des Buches überschlagen sich dann plötzlich die Ereignisse und es wird spannender. Ab hier flogen die Seiten dann nur noch so dahin, allerdings wird es aber auch immer unrealistischer und überzogener. Ramona und Manuel werden fast als Übermenschen dargestellt, schneller und klüger als die Polizei und der Hasenfuß Manuel wird zum Schluss zum Held, der den größten Kunstraub der Geschichte im Alleingang verhindert und seine Freundin in allerletzter Minute aus den Klauen eines Verrückten rettet. Dieser Abschnitt hat für mich nicht viel mit der eigentlichen Handlung/Problematik zu tun. Schade, hier wäre weniger mehr gewesen. Fazit Mir fällt es schwer das Buch zu bewerten, im Großen und Ganzen wurden die Themen aktuelle Flüchtlingspolitik, Fremdenhass, Rassismus, Glaubenskonflikte und Ungerechtigkeit gut beleuchtet und regen den Leser zum Nachregen an. Aber die lange Anlaufphase und die unrealistischen Handlungen gegen Ende des Buches haben mir nicht so gefallen. Daher vergebe ich 3,5 Sterne (aufgerundet auf 4).

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    • 2
  • Buchverlosung zu "Der Selbstmord des Papstes (Augenschlag 1)" von Michael Pilipp

    Der Selbstmord des Papstes
    MichaelPilipp

    MichaelPilipp

    Liebe Leser. Ich verlose 20 Titel meines Buches "Der Selbstmord des Papstes". Es handelt sich um eine 4 Wochen alte Version mit abweichendem Cover. Der Text entspricht der aktuellen Version. Um was geht es im Buch? Letztendlich um vollkommen andere Dinge, als um einen Selbstmord, der nur der Auslöser ist für eine neue Welt. Das Buch ist lebendig und bildhaft geschrieben und bisher sind die Kritiken auf Amazon sehr gut (29 mit 5 Sternen). Ich würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere Leser/Gewinner eine Rezension auf Amazon verfassen würde. Als Selfpublisher leben ich von Kritik.

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    • 109
    dreamlady66

    dreamlady66

    25. September 2016 um 22:34
    MichaelPilipp schreibt Liebe dreamlady66, vielen Dank. Auf Seite 122 gibt es nur einen einzigen kurzen Absatz ohne 10 Zeilen. Es wäre sehr schön, wenn du die Seitenzahl noch mal prüfen könntest. Danke!

    Huhu...jetzt erst gelesen, sorry...es ist auf S. 122, 10. Zeile von oben: "...ob wir ihr heute" (& nicht wie) -> einfach nur unglücklich formuliert :(

  • Ein Papst, der Selbstmord begeht...mal was ganz Anderes!

    Der Selbstmord des Papstes
    dreamlady66

    dreamlady66

    18. September 2016 um 18:28

    Ein Roman von Michael Pilipp mit 349 Seiten und 50 Kurzkapiteln (mit diversen Überschriften) Das Cover ist sehr simple, es sticht nur das rote "t" als Kreuz hervor - leider ist die Schrift doch etwas zu klein... Zum Inhalt: Nach einer großen Dürre in Nordafrika strömen Millionen Menschen nach Europa. Am Ostersonntag verkündet der neue Papst Innnozenz XIV von der Loggia des Petersdoms in Rom etwas, das die Welt erschüttert und stürzt sich danach in den Tod. Ramona, die Journalistin und Komponist Manuel erleben in Berlin die Tage des Umbruchs und ein Chaos. Zusammen mit ihren Freunden entdecken sie ein schreckliches Geheimnis und geraten in höchste Gefahr... Fazit: Der Autor greift in diesem Roman ein ernstes Thema auf. Er beschreibt, wie unterschiedlich die Menschen das Flüchtlingsproblem angehen, sei es positiv oder negativ. Fremdenhass kommt auf sowie Glaubenskonflikte. Dazu die Angst, was kann passieren, wenn die Politik sich verschätzt hat und die Kontrolle verliert... So steigt die Spannung beim Lesen und regt den Leser immer mehr zum Nachdenken an. Ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass das Buch sehr empfehlenswert ist. Danke an Michael (Pilipp) für Deine Zusage sowie schnelle Zusendung an dieser Buchverlosung.

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    • 2
  • Der Selbstmord des Papstes...

    Der Selbstmord des Papstes
    Antika18

    Antika18

    12. September 2016 um 13:46

    Zum Inhalt: Während der mittelmäßig erfolgreiche Musik-Komponist Manuel und seine jüngere Freundin Ramona - Journalistin bei der " Bild " Urlaub in Rom machen, begeht der neu gewählte Papst nach einer schwerwiegenden Ankündigung Selbstmord. Bei ihrer Rückkehr nach Berlin finden Manuel und Ramona bereits ein Chaos vor, das mit jedem Tag größer wird. Als die beiden dann auch noch einem Geheimnis auf die Spur kommen, geraten sie in tödliche Gefahr....Meine Meinung: Bis zur Mitte des Buches hatte ich - obwohl teilweise spannend - das Gefühl, einen Unterhaltungsroman mit Liebesgeschichte zu lesen. Daher ziehe ich auch einen Stern ab. Nach der Hälfte allerdings überschlugen sich die Ereignisse und es wurde immer spannender. Die lebendige und flüssig zu lesende Schreibweise des Autors hat dabei geholfen, die Spannung aufrechtzuerhalten und den Leser ( also mich ) zu fesseln. Von der Thematik her finde ich es sehr mutig vom Autor, diese brisanten Themen wie aktuelle Flüchtingspolitik, Rassismus, Glaubenskonflikte und die Beeinflussung durch Medien sowohl realitätsnah wie auch utopisch fiktiv aufzugreifen. Ich kann mir vorstellen, dass nicht jeder Leser davon begeistert ist, regt es doch zum Nachdenken an. Aber von mir gibt es ein klare Leseempfehlung auch wenn es keine fünf Sterne sind!!

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    • 2
  • Super geil!

    Der Selbstmord des Papstes
    Janinesbuecherkiste

    Janinesbuecherkiste

    05. September 2016 um 16:47


  • Der Selbstmord des Papstes

    Der Selbstmord des Papstes
    CanYouSeeMe

    CanYouSeeMe

    05. September 2016 um 09:26

    Nach einer großen Dürre in Nordafrika strömen Millionen Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben, nach Europa. Am Ostersonntag verkündet der neue Papst Innozenz XIV. von der Loggia des Petersdoms aus etwas, das die Welt erschüttert und springt danach in den Tod. Journalistin Ramona und Komponist Manuel erleben in Berlin die Tage des Umbruchs und des Chaos. Zusammen mit ihren Freunden entdecken sie ein furchtbares Geheimnis und geraten dabei in höchste Gefahr. ‚Der Selbstmord des Papstes‘ von Michael Philipp wartet mit einem absolut vielversprechenden Klappentext auf, der sofort meine Neugier auf das Buch geweckt hat. Das geschilderte Szenario ist durchaus aktuell und ich war sehr auf die Umsetzung des Autors gespannt. Der Schreibstil ist von Beginn an fesselnd und flüssig zu lesen, auch die verwendete Sprache ist stimmig und harmoniert mit dem Gesamtbild. Die Charakterdarstellungen sind allesamt sehr detailliert und meist authentisch, teilweise aber auch etwas zu klischeehaft. Mit Ramona konnte ich mich das ganze Buch über nicht anfreunden, ihre Art ging mir einfach nur auf die Nerven und ich war froh, wenn sie ein paar Seiten lang nicht auftauchte. Auch mit Manuels Persönlichkeit hatte ich anfängliche Schwierigkeiten, diese haben sich jedoch im Laufe der Handlung gelegt. Die Handlung hat mich insgesamt etwas enttäuscht, ich hatte mir anhand des Titels und des vielversprechenden Klappentextes mehr von dem Buch erwartet. Die erste Hälfte des Buches hatte einen guten Spannungsaufbau, der in der zweiten Hälfte jedoch rapide abgenommen hat – auch, weil die ‚eigentliche‘ Handlung durch die Story um die Büste der Nofretete abgelöst wurde, und diese nun im Vordergrund stand. Dieser Einschub hat für mich nicht viel mit der eigentlichen Handlung um den Selbstmord des Papstes, der Auflösung der Kirche und den Flüchtlingsströmen zu tun… Ich hätte erwartet, dass etwas mehr auf das singende Mädchen eingegangen wird – aber vielleicht passiert das in einem nachfolgenden Band? Die andauernden Romanzen zwischen Ramona und Manuel haben allerdings nicht wirklich in das Buch gepasst, sie waren einfach unnötig und haben auch nicht in die Handlung gepasst. Im Ganzen wurden die Themen Fremdenhass, Rassismus und Ungerechtigkeit jedoch gut beleuchtet und regen den Leser zum Nachregen an. ‚Der Selbstmord des Papstes‘ ist ein Buch mit großem Potential, das in der zweiten Hälfte auf leichte Abwege geraten ist.

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  • Sehr spannend und nachdenklich machend...

    Der Selbstmord des Papstes
    jeanne1302

    jeanne1302

    25. August 2016 um 19:47

    Bereits nach wenigen Seiten des Buches war es mir kaum mehr möglich eben selbes aus der Hand zu legen. Es schildert die mysteriösen Umstände einer Papstwahl, die mit einer verstörenden Botschaft und dem Selbstmord des Papstes endet. Die Ansprache löst weltweit nicht nur Entsetzen aus, sondern führt auch überall zu Aufruhr, zu Anschlägen und Plündereien. Deutschland und auch das restliche Europa, das sowieso bereits vor Flüchtlingen aus Kriegs- und Hungersnotgebieten zu platzen scheint, wandelt sich innerhalb kürzester Zeit von mehr oder weniger friedlichen Zuständen in Richtung Bürgerkrieg und Notstand. Ein Komponist, Manuel und seine Freundin Ramona, Redakteurin bei der BILD-Zeitung, geraten eher durch Zufall in die Geschehnisse. Manuel wird auf der Toilette des Reichtstages Zeuge eines Gespräches, in dem er erfährt, wo der nächste Anschlag stattfinden soll. Kurzzeitig erhält er deshalb Polizeischutz, damit ihm als Zeuge nichts passieren kann, aber dann ändert sich die Lage und für Manuels und Ramonas Schutz kann nicht mehr gesorgt werden… Während Deutschland im Fremdenhass versinkt, sind die Szenen und die Freundschaft zwischen Manuel und seinem iranischen Nachbarn Kenan Nafisi sehr tröstlich. Der Selbstmord des Papstes ist ein sehr spannendes und flüssig zu lesendes Buch, das einen aufrüttelt und sehr nachdenklich zurücklässt. Ich habe es sehr gerne gelesen, musste nur etwa zur Mitte hin eine kleine Verschnaufpause einlegen, weil mir die Heftigkeit des Fremdenhasses und der allgegenwärtigen Gewalt doch zu schaffen machte. Da halfen auch kleinere lockere Szenen wie die im Telekomladen nur kurzfristig. Wenn doch bloß alle so miteinander umgehen könnten wie Manuel und Kenan Nafisi…dann bräuchte es solche Zukunftsvisionen nicht. Eine schönere Zukunftsvision und ein friedvolles neben-und miteinander sind wirklich wertvoll.   

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  • Interessante Idee, das letzte Drittel des bis dahin spannenden Romans ist jedoch viel zu übertrieben

    Der Selbstmord des Papstes
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    20. August 2016 um 09:41

    Am Ostersonntag springt das neu gewählte Oberhaupt der Katholischen Kirche, Papst Innozenz XIV., nach einer in afrikanischer Sprache gehaltenen Brandrede vor der Weltöffentlichkeit in den Tod. Aufgrund einer Hungersnot fliehen immer mehr Menschen aus Nordafrika in Richtung Europa. Auch in Deutschland befinden sich bereits Millionen von Flüchtligen in Auffanglagern, die sich durch den Tod des Papstes darin bestärkt sehen, nicht nur Kirchen zu plündern. [Achtung Spoiler] [Der Komponist Manuel und seine Freundin, die BILD-Reporterin Ramona sind wie zufällig bei allen wichtigen Ereignissen in Rom oder Berlin zugegen. Manuel kann deshalb an der Augklärung eines geplanten Kunstraubs durch einen holländischen Professor mitwirken, der die Unruhen gezielt für sich ausnutzen möchte. Zusammen mit den BKA Ermittlern X und Y, die in Personalunion später auch die Personenschützer von Manuel mimen, kann nach einer Entführung von Ramona und einem spektakulären Finale am Brandenburger Tor, das Schlimmste verhindert werden. Manuel wird sogar von der Bundeskanzlerin persönlich dazu auserwählt, die Hymne für die Friedenskonferenz in Berlin zu komponieren, in deren Rahmen Billionen von Spendengeldern gesammelt werden sollen. Auch in der Kürze der Zeit stellt dies für den Komponisten kein Problem dar, hat doch seit seinem Osterurlaub in Rom eine Melodie im Ohr, die nur vom Messias selbst sein kann…] [Ende Spoiler] Ich hatte das Buch bei einer Verlosung gewonnen und mich auf einen spannenden Roman gefreut, der mit der allgegenwärtigen Flüchtlingsproblematik ein sehr aktuelles Thema behandelt. Der Autor baut ein Szenario auf, das utopisch, aber durchaus denkbar ist, auch wenn ich mir eine Anzahl von 13 Millionen Flüchtlingen, die abseits der Bevölkerung in Lagern "konzentriert" werden, nicht vorstellen kann. Darüber hinaus empfand ich die Liebesszenen in diesem ansonsten spannend erzählten Roman unpassend schwülstig und überflüssig. Bis zu zwei Dritteln des Romans war ich von der Handlung gefesselt und gespannt, welches Ende dieses Szenario nehmen wird. Insbesondere der Komponist Manuel wurde allerdings so zu einem Helden stilisiert, dass die Erzählung immer überzogener und unrealistischer wurde. Geprägt von Zufällen übernimmt Manuel quasi die Ermittlungstätigkeit. Darüber hinaus werden zahlreiche Klischees, wie die Nachbarn - sie in Burka und der Ehemann als Oberhaupt eines (kriminellen?) Familienclans in Berlin - reiche Katholische Kirche, die mehr nimmt als gibt, Stammtischparolen in Bezug auf Kritik an Politik, Flüchtlingen und Ausländern, aneinandergereiht. Das letzte Drittel war mir zu überspitzt dargestellt und das Ende enttäuschend bis lächerlich und ärgerlich.

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    • 2
  • Da wäre sehr viel mehr drin gewesen

    Der Selbstmord des Papstes
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    18. August 2016 um 18:32

    Nach einer großen Dürre in Nordafrika strömen Millionen Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben, nach Europa. Am Ostersonntag verkündet der neue Papst Innozenz XIV. von der Loggia des Petersdoms aus etwas, das die Welt erschüttert und springt danach in den Tod. Journalistin Ramona und Komponist Manuel erleben in Berlin die Tage des Umbruchs und des Chaos. Zusammen mit ihren Freunden entdecken sie ein furchtbares Geheimnis und geraten dabei in höchste Gefahr..... Ein Papst, der sich wegen eines Geheimnisses umbringt - allein die Inhaltsangabe traf voll meinen Geschmack und daher griff ich hier voller Erwartungen zu. Die Spannung wurde allerdings nach einem furiosen Beginn nur bis ca zur Hälfte des Buches gehalten.Da werden Auffanglager für Asylanten entdeckt, in denen Millionen Menschen hausen, die Ärmsten dieser Welt plündern die Kirchen, Moslems erhalten ungeheuren Auftrieb ... Zündstoff ohne Ende, gerade in der heutigen Zeit. Und plötzlich taucht eine Geschichte in der Geschichte auf, bei der ich mir nur dachte: was soll das denn jetzt? Für mich völlig unnötig wird da noch etwas aufgebracht, das mit dem Geschehen im Grunde nichts zu tun hat und wie am Ende auch geschrieben steht - nur zufällig mit der restlichen Handlung zusammentrifft. Wie ein Lückenfüller oder als ob der Autor plötzlich Angst vor der eigenen Courage bekommen hätte und das, was er aufgebaut hat nun nicht ganz bis zum Ende hin durchziehen wollte. Denn das, auf das ich mich wirklich gedanklich zu Anfang gestürzt habe - nämlich oben genannter Zündstoff - ... verläuft sich zu einem seicht dahin plätschernden Bach und wird nicht mehr mit der Intensität beleuchtet, die ich mir gewünscht hätte. Hauptsächlich dreht sich die Handlung eh um Manuel und Ramona - und um deren unerträgliches Geturtel, auch wenn die Welt um sie rum in Stücke geht. Auf etliche der Personen hier hätte ich verzichten können. Von der Idee in "Der Selbstmord des Papstes" bin ich immer noch begeistert - aber die Umsetzung fand ich leider nicht unbedingt gelungen, da wäre sehr viel mehr drin gewesen.

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  • Spannung pur

    Der Selbstmord des Papstes
    gusaca

    gusaca

    17. August 2016 um 15:23

    Der Musiker Manuel und die Reporterin RAmona verbringen ihren Urlaub in Rom und haben dort einige seltsame Begegnungen.Ein ärmliches Mädchen mit einer unglaublichen Stimme und einem wahrhaft himmlichen Lied begeistert Manuel.Ein seltsamer Mann , der sehr über die katholiche Kirche schimpft, entpuppt sich als der nene Papst.Und genau dieser Papst gibt  bei seiner ersten öffentlichen Ansprache solch kontoverse und kirchenfeindliche Aussagen, das danach die Welt ins reinste Chaos stürzt.Der Papst springt in den Tod und überläßt die Kirche sich selber.Die Christen verlieren ihren Halt, die Armen fordern Hilfe ein und die Muslime werden in ihren Ansichten bestärkt.Kriminelle Elemente nutzen dieses Chaos aus und die soziale Ordnung kippt. Gewaltig Asylantenströme sind nicht mehr zu steuern.Der Schreibstil des Autors ist von BEginn an mitreißend und spannend. Die Charaktere werden detailliert angelegt und die Story spricht sehr aktuelle Themen an, die in einer ungewöhnlichen GEschichte eingebettet sind und sehr gut von verschiedenen Seiten beleuchtet werden.Die aktuellen Flüchtlingsströme haben den LEser für das Thema Asylpolitik und Flüchtlingshilfe sensibilisiert.Die Situation wird hier noch durch Hungersnöte und Wasserknappheit verschärft dargestellt.Aber auch das ist nicht nur Utopie. DAs ausbrechende Chaos , die Ängste der Menschen und das Zusammenrücken in der Not werden dem LEser sehr gut übermittelt.Eine geniale GEschichte sehr gut umgesetzt, ich bin begeistert und werde  sicher noch mehr von diesem Autor  lesen.

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  • Unterhaltsamer Krimi

    Der Selbstmord des Papstes
    Alex1309

    Alex1309

    13. August 2016 um 09:27

    Der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch. Der Schreibstil von Michael Pilipp ist flüssig und locker und ich war gleich in der Geschichte drin. Die Hauptakteure sind gut beschrieben und ich konnte sie mir, ebenso wie die Handlungsorte, sehr gut vorstellen. Die Spannung ist von Anfang an gegeben und lässt bis zum Ende kaum nach. Ich wollte an jeder Stelle des Buches unbedingt wissen, wie es weitergeht und konnte das Buch deshalb kaum aus der Hand legen. Dieses Buch ist der Auftakt der Reihe Augenschlag und ich freue mich schon sehr auf Teil 2, den ich sicherlich auch lesen werde.

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  • in der Not hilft jeder jeden, oder?

    Der Selbstmord des Papstes
    Archimedes

    Archimedes

    12. August 2016 um 14:03

    „Der Selbstmord des Papstes“ von Michale Pilipp, ein Roman im Taschenbuchformat mit 350 Seiten. Manuel und Ramona haben es endlich geschafft, zusammen Urlaub zu machen und zwar in Rom. Da gerade die Papstwahl im Gange ist, ist einiges los. Die ganze Welt wartet gespannt, wer das neue Oberhaupt der katholischen Kirche wird. Eine seltsame Begegnung, mit einen kleinen singenden Kind, macht Manuel nachdenklich. Als er dann noch in einer verwinkelten Gasse in eine Kirche tritt und dort einen seltsamen Mann trifft, ist er ganz und gar verwirrt. Zuhause, in Berlin, muss Ramona schnellsten in die „Bildredaktion“, denn erschreckende Dinge sind während ihres Fluges passiert. Manuel kann es da langsamer angehen, da er freischaffend arbeitet. Ein neuer Bischof von Rom ist derweilen auch gewählt, täuscht er sich, oder hat der Papst eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Mann, den er in der verlassenen Kirche getroffen hat? Mit Patrick und Simone, ein befreundetes Paar, verabredeten sich die Beiden, um eine große Ankündigung, des neu gewählten Papstes, mit anzuhören. Sie wird ganz groß auf Leinwand übertragen. Aber was dann passiert, damit hat niemand gerechnet. Berlin versinkt daraufhin im Chaos und das ist nur der Anfang. Was hat Nofretete damit zu tun, die ist doch schon so lange tot und der milliardenschwere Bill Gates und deren Tochter Jennifer? Kann der, polizeibekannte Familienclan der Nafisis da helfen? In der Not hilft jeder jeden, stimmt das auch heute noch, oder muss er mehr heißen- helfe sich wer kann? Fazit: Das Buch ist ganz anderes, als ich mir am Anfang gedacht habe. Sehr gut finde ich, dass das Thema Ausländer, Asylanten und Wohnheime, immer von zwei Seiten betrachtet beschrieben wurde. Es gibt meistens ein pro und kontra. Nichts ist nur schlecht oder nur gut. Aber, die Seiten verhärten sich und nicht ohne Grund!!! Ich habe leider schon persönlich eine sehr schlechte Erfahrung mit mehreren Asylanten machen müssen und daher habe ich meine eigene Meinung zu diesem Thema, behalte es aber meistens für mich, da die Meinungsfreiheit oder besser gesagt, die freie Meinungsäußerung (besonders zu diesem Thema) nicht mehr besteht! Gut, es sind nicht alle so. Wenn man von einem Hund gebissen wird, hat man dann Angst vor Hunden, ist so. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und vor allem hat es sehr interessante Sichtweisen hervorgebracht, die man wirklich mal überdenken sollte. Etwas merkwürdig fand ich aber das Ende mit dem mysteriösen Kind und der Heiligenschein, zu viel des Guten.  

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    • 2
  • Fesselnde Thriller

    Der Selbstmord des Papstes
    marpije

    marpije

    12. August 2016 um 13:52

    Ramona und Manuel machen Urlaub in Rom, dort wird gerade der neue Papst gewählt, der neue Papst sorgt für große Aufregung am Ostersonntag, nach die Rede er stürzt sich von Balkon. Im gleichen Zeit strömen nach Europa viele Flüchtlingen welche sorge immer wieder für große Aufregung. In Berlin die Atmosphäre "kocht", die Journalistin Ramona und Komponist Manuel erleben dort "heiße" Tage, die entdecken etwas geheimnisvolles und geraten in Lebensgefahr. Die Geschichte ist top aktuell mit die Flüchtlings Thema legt der Autor genau in der Zeit, die Szenario aus den Buch ist schrecklich aber leider realistisch , der Angst welche wir alle haben  , was kann passieren wenn die Flüchtlings Politik gerät außer Kontrolle ist gut nachvollziehbar. Die Schreibweise ist sehr flüssig und angenehm zu lesen , durch die einfache Sätze ich war sofort in die Geschichte drin. Die Spannung wächst ständig und fesselt beim lesen. Die Klima ist düster und beklemmend aber das passt hier hervorragend . Die Personen sind realistisch beschrieben und mit genauen Riss , genauso die Situationen kann ich mich gut vorstellen. Sehr gutes , spannendes Thriller  welche noch lange nach den lesen in der Kopf bleibt.  

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    • 2
  • Als der Papst Selbstmord beging...vor aller Welt...

    Der Selbstmord des Papstes
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    10. August 2016 um 11:09

    Ramona und Manuel sind auf ihrem Urlaub in Italien welches gerade in Hochstimmung ist weil ein neues Papst gewählt wird. In einer kleinen Kapelle hat Manuel eine Unterhaltung mit einem Mann der sich über die Ansichten der katholischen Kirche ziemlich aufregt. Die Aufregung ist gross denn am Ostersonntag soll der Papst nicht nur die Messe lesen, er möchte auch selbst eine Verlautung von sich geben. Als wäre diese Verlautung nicht schon wahrhaftig genug springt der Papst vom Balkon und begeht vor der ganzen Welt Selbstmord. Erst nach und nach werden die Auswirkungen seiner Aussage bewusst und die ganze Welt steht Kopf. Die Armen und Flüchtigen dieser Welt rotten sich zusammen und wollen ihrem Elend endlich selbst ein Ende bereiten und wieder in Ansehen leben. Die Kirche schweigt beharrlich zu den Vorwürfen des Papstes und in Berlin gehen überall Sprengsätze hoch- "Opus Dei" spricht sich für die Anschläge aus und fordert dass sie Schätze und Reichtümer der Kirche in Ruhe gelassen werden. Berlin steht Kopf- Moslem gegen Christen, Links gegen Rechts, Ausländer raus- die ganze Stadt gleicht einem Pulverfass. Dann hört Manuel ein Gespräch mit indem es um neue Anschläge gehen soll....und gerät mit seiner Freundin in Todesgefahr... Ein ganz kleiner Stern Abzug gibt es weil der Anfang sich etwas zog, also es war jetzt nicht grundlangweilig aber ja, es war so ein Hin und Her bis zu dem grossen Szenario. Und ein bisschen hat mich diese Gefühlsdusselei von Manuel und seine Freundin aufgeregt, aber okay, dafür bin ich nicht so der Typ, sorry. Unter dem Strich aber eine absolut gelungenes Buch über brisante und hochaktuelle Themen- die Aufgaben der Kirche in der heutigen Zeit(und mal ehrlich, mit der Kohle was die bunkern wäre mehr helfen wirklich drin!) und auch die Thematik Flüchtlinge und Ausländerfeindlichkeit. Ganz klar ein Buch welches man gelesen haben sollte da es mit seiner Thematik einen nachdenklich werden lässt. Und es aufzeigt- ob mit Gottesglauben oder ohne, jeder kann etwas Gutes für die Menschen und die Welt tun. Eine sowas von klare Leseempfehlung!

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