Michael Poliza Kenya

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Inhaltsangabe zu „Kenya“ von Michael Poliza

In seinem siebten Buch für teNeues präsentiert der preisgekrönte Fotograf Michael Poliza Kenia, das mit seiner vielfältigen Natur und seinem Artenreichtum eines der faszinierendsten und beliebtesten Länder Afrikas ist. Mit spektakulären Luftaufnahmen, Bildern dramatischer Landschaften, ausdrucksvollen Tierstudien und den Porträts stolzer Massai fängt dieses überwältigende Buch den Geist des Landes und seiner Bewohner ein. Meisterhaft vermitteln Michael Poliza und seine Fotografenfreunde Steve Bloom, Paul Mckenzie und Federico Veronesi die Schönheit Kenias vom Turkana-See und der Chalbi-Wüste im Norden bis zum Masai Mara Wildreservat und dem Amboseli Nationalpark im Süden. Getragen von der Sorge um die fragilen Ökosysteme und lebendigen Kulturen der Erde, verbinden die Bilder dieses Buches Emotionen mit originellen Kompositionen und technischer Perfektion. Jede einzelne dieser atemberaubenden Aufnahmen steht als Kunstwerk für sich selbst.

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  • Polizas Sicht wird immer einzigartig sein

    Kenya
    R_Manthey

    R_Manthey

    08. July 2015 um 11:10

    Wenn man Michael Poliza nicht kennen würde, könnte man tatsächlich in diesem wunderbaren und recht voluminösen Bildband eine Art optischen Führer durch Kenia vermuten, der alle Klischees erfüllt. Auch der gähnende Löwe auf dem Cover passt in eine solche Erwartungshaltung. Doch Kenia ist nur der Rohstoff, aus dem Poliza seine wunderbaren Fotografien macht. Auch diesmal arbeitet er mit drei befreundeten Kollegen zusammen. Natürlich möchte er ihnen eine Plattform bieten, doch gleichzeitig wirken sie auch als Kontrast zu ihm selbst. Denn Michael Polizas Bilder stechen hervor. Man kann fast erraten, welche Bilder in diesem Buch nicht von ihm sind. Oft ist das ganz einfach, denn viele seiner Fotos sind unglaubliche Luftaufnahmen. Nun sind solche Bilder aus der Vogelperspektive sowieso etwas Besonderes, weil sie eine ganz andere Wahrnehmung ermöglichen, uns Übersicht und Weite in einer Weise offenbaren, die uns sonst verborgen bleibt. Doch bei Poliza kommt stets sein unvergleichlicher Blick für geometrische und farbliche Strukturen hinzu, der ihn von anderen Landschaftsfotografen ganz klar unterscheidet. Wenn man nicht genau hinguckt, erscheinen viele dieser Fotos wie abstrakte Kunst. Besonders haben es ihm in diesem Band unter seinem Helikopter fliegende riesige Vogelschwärme angetan, die an sich schon immer ein gigantisches Bild abgeben. Doch Poliza gelingt es, diese Wirkung durch den landschaftlichen Untergrund mit seiner Farbgebung oder durch die wunderschönen Strukturen, die solche Schwärme bilden, noch besonders in Szene zu setzen. Bei einem Bild dachte ich fast, dass es aus der Teilchenphysik stammt. Erst nach genauerem Hinsehen und Nachlesen der Bildbeschreibung am Ende des Buches begriff ich, dass Poliza eine große Gruppe Flamingos in einem flachen und schlammigen See abgelichtet hatte. Ihre Spuren im Schlamm sind auf dem Bild deutlich zu sehen, was den Eindruck von Kondensstreifen hinterlässt. Natürlich kommen auf einigen Fotos auch Vertreter verschiedener in Kenia lebender Stämme zur Geltung. Gelegentlich, aber sehr selten findet man Fotos von menschlichen Siedlungen in Kenia. Und natürlich wilde Tiere, ohne dass sie allerdings einen besonderen Schwerpunkt darstellen. Alles in allem ist dies ein wunderschöner Bildband, weniger über Kenia, sondern mehr über phantastische Fotografien, die in Kenia entstanden.

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