Michael Poore Der raffinierte Mr. Scratch

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Inhaltsangabe zu „Der raffinierte Mr. Scratch“ von Michael Poore

John Scratch ist der berühmteste Fernsehmoderator der Welt. Vor laufenden Kameras klingelt er an einem Haus, in dem ein glücklich verheiratetes Paar lebt. Als die beiden ihm öffnen, sagt er: »Sie bekommen 5.000.000 Dollar, wenn Sie sich jetzt trennen und nie mehr wiedersehen.« Der Mann lehnt ab. Die Frau nicht. Niemand bekommt Geld, doch die Ehe ist zerstört. Manche behaupten, nur der Teufel könne eine solche Show moderieren. Nun, sie haben recht ...

lustig und langweilig zugleich. Verrückte Geschichte über den Teufel.

— Tine-read-a-lot
Tine-read-a-lot

Interessant und langweilig zugleich.

— FlyingTurtle
FlyingTurtle

Für meinen Lesezirkel auf Facebook im Juni 2015 gelesen

— SerenaS
SerenaS

Achtung nicht für jeden geeignet! "Der raffinierte Mr. Scratch" von Michael Poore ist nicht immer leicht verdaulich.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Michael Poore porträtiert mit Mr. Scratch einen wahrhaft bösartigen Charakter: den Teufel.

— Nespavanje
Nespavanje

Der Klappentext verrät nichts über das Buch nur das interessanteste daran, was nicht wirklich viel ist.

— Nyo
Nyo

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  • Oh, Lucifer...

    Der raffinierte Mr. Scratch
    FlyingTurtle

    FlyingTurtle

    14. October 2015 um 10:59

    Ich finde Bücher, die die allgemeine Annahme über Gott, seine Engel, Jesus etc. etwas verwirren oder ganz auf den Kopf stellen meisten sehr amüsant. 'Der raffinierte Mr Scratch' ist eigentlich ein wunderbares Beispiel dafür, allerdings habe ich einmal zuviel von dem großen blauen Penis des Teufels lesen müssen. Das Buch handelt von Lucifer, dem Teufel, wie er auf Erden wandelt und die Menschen teilweise durch die Epochen lenkt, sie auf Ideen bringt, die die Menschen zu dem gemacht haben, was sie im 21 Jahrhundert sind. Dabei ist der Teufel trotz seiner übernatürlichen Kräfte auch nur ein Opfer von Gefühlen, namentlich hauptsächlich der Liebe für einen Engel. Dabei führt das Buch oft auf das ausgeprägte Interesse für die körperliche Liebe des Teufels zurück. Generell wird der Teufel als sehr menschlich beschrieben, trotz der Übernatürlichkeit. Es ist auch durchaus interessant, wie der Teufel geschichtlich wichtigen Persönlichkeiten wie z.B. Washington begegnet und der Autor seine ganz eigenen Ideen von diesen Persönlichkeiten hat, gefesselt hat es mich aber nie. Ich kann nach Beendigung des Buches auch nicht wirklich behaupten, dass das Buch etwas sehr besonderes ist. Ich finde es dennoch lesenswert, deswegen gute 3 Sterne.

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  • Fantasievoll - interessant - begeisternd

    Der raffinierte Mr. Scratch
    SerenaS

    SerenaS

    04. September 2015 um 08:14

    Ich kann das Buch nur empfehlen. Der Teufel ist immer ein gute Figur für ein Buch und hier ist es nicht anders. Der Teufel auf Erden, passend in Amerika im Laufe der Epochen.
    Episoden damals und Heute und die Begegnung mit Figuren der Geschichte und ganz normalen Personen zu Woodstocks-Zeiten bis Heute.

  • Eine etwas andere Sicht auf die Menschheitsgeschichte!

    Der raffinierte Mr. Scratch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. July 2015 um 21:53

    John Scratch ist in dem Roman "Der raffinierte Mr. Scratch" nicht nur die Hauptfigur. Nicht einfach irgendjemand. Für die Menschen vor dem Fernseher ist er der Moderator einer der beliebtesten Fernsehsendungen Amerikas. Er klingelt an den Türen normaler Menschen und bietet ihnen jede Menge Geld, damit sie fragwürdige oder unmoralische Dinge tun. An diesem Abend klingelt er an der Tür eines Ehepaares und bietet ihnen 5.000.000 Dollar, wenn sie sich sofort trennen und nie wieder sehen. Der Mann lehnt dies ab, aber die Frau stimmt zu. Das Paar trennt sich. Keiner von beiden sieht einen Cent. Kurz darauf wird Mr. Scratch angeschossen. In Rückblicken erzählt uns der Autor, wie es dazu kam. Die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog.

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  • Der Teufel, eine Biographie

    Der raffinierte Mr. Scratch
    Nespavanje

    Nespavanje

    13. May 2015 um 18:10

    Mr. Scratch ist der Moderator einer ganz außergewöhnlichen Reality-Show. Seine neuesten Gäste sind ein verheiratetes Paar. Er überrascht sie an der Haustür und macht ihnen ein teuflisches Angebot: Wenn sie sich sofort trennen und nie wieder sehen, bekommen sie einen Millionenbetrag. Die Frau nimmt an, aber weil der Mann ablehnt bekommen beide gar nichts. Die Ehe ist zerstört und die Einschaltquoten enorm hoch. Als er kurz danach niedergeschossen wird, beginnt die eigentliche Geschichte und Scratch denkt über sein bisheriges und ziemlich langes Leben nach. Lang deswegen, weil er schon seit ewigen Zeiten auf der Erde wandelt, schließlich ist er ja der Teufel.   Michael Poore porträtiert mit Mr. Scratch einen wahrhaft bösartigen Charakter: den Teufel. Er ist aus Holz, kocht ausgezeichnet und Kühe lieben ihn und er liebt Kühe. Er wandelt unter dem Namen John Scratch unter der Menschheit und lässt uns an seiner eigenen und persönlichen Lebensgeschichte teilhaben. Die Rahmenhandlung findet großteils im Krankenbett statt, wo er über sein bisheriges Leben nachdenkt und speziell die letzen 500 Jahre Revue passieren lässt. Dadurch wird die Geschichte nicht linear erzählt, sondern hüpft von einem Ereignis zum nächsten. Natürlich plaudert er auch vom Höllensturz, von der Ägyptischen Hochkultur und dem antiken Rom, und von seinem eigentlichen Antrieb: Die Liebe. In einem Interview hat Michael Poore gemeint, dass es für ihn wichtig war, die menschliche Seite des Teufels zu zeigen und ihm dadurch mit ein paar nicht unfehlbaren Charakterzügen auszustatten. Seinem Protagonisten hat das auf alle Fälle nicht geschadet und hat damit für eine kurzweilige Unterhaltung gesorgt. Mr. Scratch lässt sich flüssig lesen und ist durchwegs unterhaltsam-amüsant. Die Gesellschaftskritik, die in Satiren meistens ein wenig mitschwingt, war allerdings nicht sehr präsent. Und wenn sie sich doch ein bisschen hervortut, dann richtet sie sich hauptsächlich gegen amerikanische Nationalisten und Fundamentalisten. Hier hat mir Nivens Gott bewahre, dass in den Grundzügen sich einer ähnlichen Thematik bedient, um einen Tick besser gefallen. Auch die Fantasyelemente fügen sich eher mehr in den Hintergrund ein und ist deswegen auch für den nicht Fantasyfan ein sehr unterhaltsamer Roman.

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  • Mr.Scratch oder ein egoistischer Teufel

    Der raffinierte Mr. Scratch
    Kaisu

    Kaisu

    03. May 2014 um 11:25

    Ja, ich habe es getan. Ich habe nach sehr sehr langer Zeit mal wieder ein Buch mittendrin abgebrochen, da es einfach kein Spaß machte, das Buch zu lesen. Daher verkneife ich mir hier auch eine genaue Punktebewertung und bleibe relativ neutral mit 2 Sternchen, da ich schließlich nicht das komplette Buch kenne. Worum geht es? Der Teufel oder besser gesagt Mr. Scratch wandelt seit Jahrhunderten auf der Erde umher und treibt seine Spielchen mit der Menschheit. Im Jahr 2005 ist er ein berühmter Fernsehmoderator. Live geht er in die Häuser verheirateter Pärchen und macht ihnen ein höchst unmoralisches Angebot. Er bietet ihnen 5 Millionen US-Dollar an, sofern sie sich sofort voneinander trennen und sich nie mehr wiedersehen dürfen. Nimmt man an, sieht man entsprechend seinen geliebten Partner nie wieder. Ist man sich uneinig, heißt einer lehnt ab und der andere sagt zu, ist die Ehekrise inklusive Scheidung vorprogrammiert. Solche perfiden Spielchen kann sich nur der Teufel ausdenken. Ein paar Jahre früher (1969) zu Zeiten der Hippie-Bewegung macht er die Begegnung mit 3 verzweifelten Musikern. Sie verkaufen ihm ihre Seele und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Der Teufel glaubt alles im Griff zu haben, wenn er sich da mal nicht täuscht... Dieser Part aus dem Jahr 1969, ist mit der markanteste Teil im Buch. Er scheint eine Art roter Faden zu sein, da hier Mr. Scratch wohl von der Menschheit belehrt wurde. Wie und ob er belehrt wurde kann ich nicht beurteilen, so wird es jedoch in der Inhaltsangabe angedeutet. In meinen gelesenen Teil wird davon noch nichts ersichtlich. Allein bis Kapitel 15 macht man sechs Zeitsprünge. Sie reichen unter anderem von der Schöpfung, zu den Ägyptern 2500 Jahre vor Christus, ins Jahr 1750 zu Franklin und wieder zurück in die Gegenwart 2005. Man wird gedanklich also ein wenig gefördert, aber da der Inhalt der Abschnitte nicht immer von belang ist, stört es in der Hinsicht nicht. Es wird nur stetig untermalt, wie toll der Teufel ist, wie dumm die Menschheit ist und dass die Amerikaner dabei an vorderster Front stehen (dort spielt sich auch fast alles ab). Dabei geht es ab und an schon ins morbide, wenn z.B. davon berichtet wird, wie er Kühe befriedigt. Ich bin weiß Gott nicht prüde, aber bei solche Szenen hab ich mich wirklich gefragt: WHY ?? Der Schreibstil ist dabei recht schlicht und einfach gehalten. Es hat was von einem Märchen. Es war einmal ein Teufel, verstoßen wurde und seitdem auf der Erde herumwandelte. Seine Geliebte, der Engel Arden entwindet sich jedoch stetig den Händen Gottes und verbringt heiße Nächte mit dem Teufel. Arden ist dem Teufel seinem Gerede jedoch auch irgendwann überdrüssig und zieht sich immer wieder in den Himmel zurück. Ob diese Liebe eine Zukunft hat? So wie Arden in den kleinen Episoden auftritt (als klares Licht), glaube ich nicht daran, dass die beiden irgendwie im Laufe des Buches noch zufrieden und glücklich bis an ihr Lebensende zusammenleben werden. Ich nehme einfach mal das Zitat, von Seite 111, was ich auch bei "Gemeinsam Lesen" benutzt habe, um es ein wenig zu verdeutlichen und hänge den nächsten Satz noch mit dran: "Die Gefallenen, die auf der Erde gebliebenen Engel, waren Könige jener Zeit. Sie vögelten und paarten sich und machten Kinder, die zu Göttern und Dämonen heranwuchsen. " oder "Sie standen auf einem Felsen von der Größe der Kapitolskuppel. Windumtosente Bäume wuchsen aus Rissen und Spalten. Es war die Sorte Fels, die man erstieg, weil man von oben bis in die Unendlichkeit blicken konnte." (S. 135) Die Ausdruckweise ist nicht immer so, auch wenn sie schön, das Wesen des Teufels unterstreicht. Ab und an kann sie recht bildhaft und klar sein (siehe 2.Zitat). Dennoch konnte mich das Buch nicht in seinen Bann ziehen. Ich kam mir vor wie ein Beobachter, dem klar gemacht wurde: Selber denken? Nix da, das war alles der Teufel!   Vielleicht mag dem ein oder anderen dieser Stil gefallen, ich mochte ihn nicht. Ich konnte mich nicht reinfühlen in das Buch und nicht einmal einen Nebencharakter lieb gewinnen. Weswegen ich auch nach 14 Kapiteln das Buch beiseite legte und mich nun wieder anderen Werken widmen werde. Der Inhalt und die Idee hatten mich zu "Der raffinierte Mr.Scratch" hinreißen lassen. Ich erwartete einen "amüsanten Roman", der ein witziges, pfiffiges Bild auf den Teufel und sein Spiel mit der Menschheit wirft. Doch diese Erwartungen wurden bis zu besagtem Kapitel nicht erfüllt.

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  • Immer Ärger mit den Menschen...

    Der raffinierte Mr. Scratch
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    04. February 2014 um 10:56

    Kurz gesagt, Mr. Scratch ist der Teufel. Doch diesmal betrachtet der Autor ihn von einer fast menschlichen Seite. Natürlich betrügt und verführt er, doch die Erklärungen, die der Autor dafür findet, lassen den Leser hin und wieder schmunzeln. Das Böse ist hier nicht klar abgegrenzt.  Dieses Buch lässt sich schwer in eine Genre-Schublade stecken. Im weitesten Sinne ist es Satire. Der Autor zieht die Schöpfungsgeschichte ebenso wie die menschlichen Schwächen durch den Kakao, ohne jedoch ins Lächerliche abzudriften. Dabei dienen ihm geschichtliche Höhepunkte der Menschheit ebenso, wie der Werdegang der USA, auf die der Teufel große Hoffnungen setzt.  Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen (Scratch ist ausgerechnet in einen Engel verliebt und sucht deshalb einen Ort, der diesem Engel gefallen könnte), gewürzt mit Musik (einer der roten Fäden im Buch ist die Geschichte einer Band) und einem Hauch von Magie (der Teufel ist aus Holz und beherrscht diverse Tricks) und Märchen. Vom Schreibstil her einfach zu lesen, wobei es kapitelweise in den Jahrhunderten vor und zurück springt. Nette Idee, konnte mich aber nicht so ganz überzeugen. Daher nur drei von fünf Punkten.

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