Michael Punke

 4.4 Sterne bei 66 Bewertungen
Autor von The Revenant – Der Rückkehrer, Der Totgeglaubte und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Michael Punke

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Michael PunkeThe Revenant – Der Rückkehrer
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The Revenant – Der Rückkehrer
The Revenant – Der Rückkehrer
 (27)
Erschienen am 05.01.2016
Michael PunkeDer Totgeglaubte
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Der Totgeglaubte
Der Totgeglaubte
 (20)
Erschienen am 10.08.2015
Michael PunkeDer Totgeglaubte - Eine wahre Geschichte
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Der Totgeglaubte - Eine wahre Geschichte
Der Totgeglaubte - Eine wahre Geschichte
 (10)
Erschienen am 10.08.2015
Michael PunkeDie letzten Bisons
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Die letzten Bisons
Die letzten Bisons
 (3)
Erschienen am 03.04.2017
Michael PunkeDer Totgeglaubte
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Der Totgeglaubte
Der Totgeglaubte
 (3)
Erschienen am 10.08.2015
Michael PunkeDer Totgeglaubte - Eine wahre Geschichte
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Der Totgeglaubte - Eine wahre Geschichte
Der Totgeglaubte - Eine wahre Geschichte
 (2)
Erschienen am 10.08.2015
Michael PunkeThe Revenant: A Novel of Revenge
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The Revenant: A Novel of Revenge
Michael PunkeRevenant
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Revenant
Revenant
 (0)
Erschienen am 13.01.2015

Neue Rezensionen zu Michael Punke

Neu
S

Rezension zu "The Revenant – Der Rückkehrer" von Michael Punke

Überlebenswille
Starbucksvor 10 Monaten

Ich habe „The Revenant – Der Rückkehrer“ gekauft, nachdem ich „Die letzten Bisons“ vom gleichen Auto, Michael Punke, gelesen hatte. Während Letzteres ein Sachbuch ist, ist „The Revenant“ ein fiktionales Buch, das zum Teil auf einer wahren Begebenheit beruht. Man kann sagen, zumindest die Rahmenhandlung stimmt so weitgehend.

Michael Punke ist selbst ein Kind des Mittleren Westens und übermittelt dies auch in seinen Büchern. Die Liebe zu seinem Land, die Wildnis und die Weite sind in seinen Büchern spürbar. Ich selbst bin schon oft und intensiv dort gereist und fühle mich in den Büchern von Punke zuhause.

Zum Inhalt: Auf einer Expedition wird Hugh Glass von einem Bären lebensgefährlich verletzt. Man kann den Sterbenden nicht mitnehmen und lässt ihn mit zwei Männern zurück, die bis zu seinem Tod bei ihm bleiben sollen. Als Glass einfach nicht sterben will, nehmen sie seine Waffen mit in der Annahme, dass der Schwerstverletzte sterben wird. Ohne Waffen ist Glass nun auf sich gestellt und überlebt unter widrigsten Bedingungen. Der gezeichnete Mann, der in der Wildnis gut überleben kann, weil er schon bei Indianern gelebt hat, schwört Rache und macht sich auf den langen Weg...

Man möchte meinen, dass ein Buch, in dem ein Mann lange Zeit ganz allein unterwegs ist, langweilig werden würde. Doch „The Revenant“ bleibt spannend. Vor allem versteht Punke es, seine Szenen so lebhaft darzustellen, dass sie genauso lebhaft im Gedächtnis bleiben. Nur die Indianerangriffe wurden mir irgendwann zuviel. 

Den Film zum Buch habe ich nicht gesehen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Geschehnisse mit einer solchen Intensität präsentiert werden (können). Dass dieses Buch auf wahren Begebenheiten basiert, macht es noch intensiver. Dabei schildert Punke sehr präzise, was Wahrheit, was Fiktion ist. Der Autor versteht sein Handwerk exzellent, und es ist schade, dass bisher nur drei Bücher von ihm erschienen sind. 

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S

Rezension zu "Die letzten Bisons" von Michael Punke

Die Geschichte von Ausbeutung und Schutz des amerikanischen Westens
Starbucksvor einem Jahr

Wer die Natur des amerikanischen Westens, insbesondere auch den Yellowstone Nationalpark, liebt, noch dazu auch Interesse für die Entstehung der Nationalparks und die Ausbeutung und Besiedlung des Westens (westward movement) aufbringt, der ist mit „Die letzten Bisons – Ein Mann und sein Kampf für den amerikanischen Westen“ von Michael Punke bei einem Lieblingsbuch gelandet. Das Sachbuch des amerikanischen Autors hat mich überzeugt, richtet sich aber eher an ein spezielles Publikum. Und auch, wenn mir vieles nicht neu war, ist es ein großer Unterschied, ob man die Dinge als geschichtliche Fakten schon einmal gehört hat oder hier im Zusammenhang eindringlich präsentiert bekommt.

Zum Inhalt: Im Mittelpunkt des Sachbuchs stehen drei Dinge: der Bison und seine Fast-Ausrottung, der Wissenschaftler und Verleger George Bird Grinnell sowie die langwierige Entstehungsgeschichte des Yellowstone Nationalparks, der trotz seiner frühen Gründung lange nicht das war, was die Naturschützer sich vorgestellt hatten. Das Buch widmet sich erst der Jugendzeit Grinnells, der zusammen mit den Audubons groß geworden ist und dann auch die berühmte 'National Audubon Society' gegründet hat. Während diese heute noch die Vogelschutzgesellschaft der USA schlechthin ist, muss ich gestehen, dass ich von Grinnell, dem wahren Retter des natürlichen amerikanischen Westens, noch nie gehört habe, was sehr schade ist.

Schließlich geht es um die Bisonjagd, deren Blutrausch bereits von John Williams im Roman „Butcher's Crossing“ sehr eindringlich beschrieben wurde. Auch die Indianer werden hier thematisiert, die durchaus auch ihren Nutzen aus der kommerziellen Bisonjagd für den weißen Mann zogen, bevor ihnen schließlich die Lebensgrundlage entzogen wurde.

Der letzte und auch längste Teil des Buches beschäftigt sich dann mit der Gründung des Yellowstone und dem Versuch, Teile der Naturlandschaft zu schützen, was fast komplett misslungen wäre. Letztendlich ist es vor allem George Bird Grinnell zu verdanken, dass es noch Wildnis im amerikanischen Westen gibt. Die Ausrottung des Büffels zugunsten von Kommerz und Bereicherung und die komplette Zerstörung der Natur zugunsten einer flächendeckenden Besiedlung des Westens waren des meisten schlichtweg egal.

So ist hier ein Buch entstanden, das sich teilweise spannend wie ein Krimi liest, das aber auch so seine Längen hat. Eindrucksvolle schwarz-weiß-Fotographien beleben die Vorstellungskraft des Lesers. Der Autor hat viel Zeit und Energie in dieses Buch investiert, das wie eine wissenschaftliche Arbeit alle Belege zu den Zitaten liefert und auch noch altes Kartenmaterial zeigt. Für mich hätte noch ein kleiner Abriss in Form eines Zeitstrahls dabei sein dürfen.

Fazit: Für mich ist dieses Buch ein kleiner Schatz, der auf jeden Fall in meinem Bücherregal bleiben darf, denn man kann sicher einzelne Teile immer wieder lesen. Ich habe mir auch schon ein Vorgängerbuch von Michael Punke bestellt und werde diesen Autor, der über eines meiner Lieblingsthemen, den amerikanischen Westen, schreibt, im Auge behalten. 

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Die letzten Bisons" von Michael Punke

‚Eine Stunde später war das Werk vollbracht.'
sabatayn76vor einem Jahr

‚Eine Stunde später war das Werk vollbracht. Im Tal des Redwater River zu Füßen von Vic Smith lagen 107 tote Büffel. Im Jahr 1881 sollte er rund 4500 Tiere töten.‘

Michael Punke erzählt in ‚Die letzten Bisons‘ von der Jagd und der beinahe vollständigen Ausrottung der amerikanischen Bisons, von Ureinwohnern und Europäern, von der transkontinentalen Eisenbahn und von der Gründung der Nationalparks. Er bietet dadurch detaillierte Einblicke in das Leben in der Prärie und die Kultur der Ureinwohner, in die maßlose Gier der Europäer und den Hass auf die Ureinwohner, in die Geschichte der USA und die Erschließung des amerikanischen Westens, in die Geschichte der Nationalparks und das Bestreben des Naturwissenschaftlers und Naturschützers George Bird Grinnell, der sich für den Schutz des Amerikanischen Bisons einsetzte.

Ich habe vor fast zwei Jahren mit sehr großer Begeisterung und Faszination Punkes Erstling ‚Der Totgeglaubte‘ gelesen und mich sehr auf ‚Die letzten Bisons‘ gefreut. Im Vergleich zu ‚Der Totgeglaubte‘ hat mir das aktuelle Buch Punkes jedoch weniger gefallen, obwohl es durchaus spannend und gelungen ist.

Den ersten Teil von ‚Die letzten Bisons‘ fand ich schlichtweg großartig, und Punke hat es geschafft, mir die Geschichte der Bisons und der Jagd auf die Bisons sehr nahe zu bringen. Hier beschreibt er sehr detailreich und auf fesselnde Weise, welche Stadien die Bisonjagd durchlief und erzählt sehr plastisch und lebendig von der Prärie und den Tieren.

Leider empfand ich die Ausführungen zur Gründung der Nationalparks und zum Schutz der Bisons bisweilen etwas langatmig erzählt, obwohl es sich um ein eigentlich so wichtiges und spannendes Thema handelt.

Alles in allem bietet Punke jedoch sehr faszinierende Einblicke. Und vor allem bei den Ausführungen zur Bisonjagd fühlte ich mich häufig an den wunderbaren Roman ‚Butcher‘s Crossing‘ von John Williams erinnert, der das Thema der Bisonjagd aufgreift und die von Punke beschriebene grenzenlose und haltlose Gier sehr eindrücklich beschreibt.

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Gespräche aus der Community

Neu
Anlässlich des Kinostarts von THE REVENANT - DER RÜCKKEHRER am 6. Januar 2016 verlosen wir 10x die Buchvorlage von Michael Punke.

Mit THE REVENANT – DER RÜCKKEHRER inszeniert Oscar®-Preisträger Alejandro González Iñárritu (Birdman, Babel) einen bildgewaltigen Rache-Thriller um die Geschichte eines einzelnen Mannes, die geprägt ist von der außergewöhnlichen Kraft des menschlichen Geistes. Neben Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio als Hugh Glass sind u.a. Tom Hardy, Will Poulter und Domhnall Gleeson zu sehen.

Der Film kommt am 6. Januar 2016 ins Kino.

Schaut euch hier den Trailer zum Film an:

###YOUTUBE-ID=Kh4Uo27IqKM###


Verratet uns in den Kommentaren, mit welchen Überlebenstipps ein Ausflug in die Wildnis auf jeden Fall ein glückliches Ende nimmt.


Unter allen Teilnehmern verlosen wir 10x "The Revenant - Der Rückkehrer" von Michael Punke. Die Gewinner werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.


Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen viel Glück. :)


THE REVENANT – DER RÜCKKEHRER

Inspiriert von einer wahren Geschichte ist THE REVENANT – DER RÜCKKEHRER ein Kinoerlebnis, das tief unter die Haut und mitten in die Eingeweide der Zuschauer zielt. Oscar®-Preisträger Alejandro González Iñárritu (Birdman, Babel), der auch mit für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, inszeniert das monumentale Survival-Abenteuer eines einzelnen Mannes und eine Geschichte von der außergewöhnlichen Kraft des menschlichen Geistes.

Bei einer Expedition tief in der amerikanischen Wildnis wird der legendäre Jäger und Abenteurer Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) von einem Bären attackiert und von seinen Jagdbegleitern, die überzeugt sind, dass er dem Tod geweiht ist, zurückgelassen. In seinem Überlebenskampf erleidet Glass nicht nur unerträgliche Qualen, er muss auch erleben, dass sein vermeintlicher Beschützer John Fitzgerald (Tom Hardy) ihn verrät, beraubt und im Stich lässt. Angetrieben von der Liebe zu seiner Familie und einem schier übermenschlichen Willen zu überleben, um diesen Verrat zu rächen, kämpft Glass sich durch einen unerbittlichen Winter und eine feindliche Wildnis zurück ins Leben.

 

www.TheRevenant-derFilm.de

https://www.facebook.com/20thCenturyFoxGermany

https://twitter.com/foxdeutschland

https://www.instagram.com/foxkino/

 

Ab Mittwoch, 6. Januar 2016 im Kino

 


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