Michael Punke Der Totgeglaubte - Eine wahre Geschichte

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Inhaltsangabe zu „Der Totgeglaubte - Eine wahre Geschichte“ von Michael Punke

Er ist dem Tod geweiht - und schlägt sich 3000 Meilen durch die Wildnis. Eine wahre Geschichte über bitteren Verrat, den Kampf ums Überleben und den Rachefeldzug eines Mannes. Spannend wie ein Thriller. Montana, zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Der Pelztierjäger Hugh Glass wird am North Platte River von einem Grizzly angefallen und lebensgefährlich verletzt. Seine beiden Begleiter geben dem Mann keine großen Überlebenschancen. Als sie Indianer in der Nähe ihres Lagers sichten, nehmen sie dem Schwerverwundeten Gewehr, Messer und den Rest seiner Ausrüstung ab und lassen ihn neben einem bereits ausgehobenen Grab zurück. Doch wie durch ein Wunder überlebt Glass – und schwört Rache. Mit einem gebrochenen Bein schleppt er sich durch die endlos weite Prärie auf der Suche nach denen, die ihn so schändlich im Stich gelassen haben.

Über den Wettkampf zwischen der Härte der Natur und der Unnachgibigkeit der Rache.

— RawQ

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  • Der Totgeglaubte

    Der Totgeglaubte - Eine wahre Geschichte

    vormi

    04. October 2015 um 21:08

    Der Pelztierjäger Hugh Glass wird von einem Grizzley lebensgefährlich verletzt. Da er seine Gruppe tagelang aufhält, entschließt sich ihr Anführer, ihm 2 Personen dazulassen, die ihn auf seinen Tod warten sollen um ihn dann ehrenvoll zu beerdigen. Denn für alle ist klar, daß Glass die schweren Verletzungen gar nicht überleben kann. Doch als seine beiden Begleiger in der Nähe ihres Lagers Indianer entdecken, fliehen vor der Bedrohung. Dabei lassen sie Hugh nicht nur zurück und überlassen ihn damit einem sicheren Tod, sie nehmen auch noch seine gesamt Ausrüstung mit. Er hat nicht mal mehr seine Waffen, um sich zu verteidigen. Hugh, der bis vor kurzem noch hohes Fieber hatte, erlebt diese Flucht seiner beiden Kollegen fast wie im Traum mit. Womit aber keiner rechnet: Glass ist außer sich vor Zorn über ihren Verrat und damit wird ein schier unfassbare Überlebenswille geweckt. Denn er beginnt zu kriechen... Eine ungewöhnliche Geschichte - vor allem für mich, dann normalerweise ist Western gar nicht mein Genre. Aber die Inhaltsangabe für dieses Buch hat mich sofort gepackt und nicht mehr losgelassen Und mich hat das Buch fast komplett für sich eingenommen, spannende Geschichte, authentische Charaktere und eine spitzenmäßig eingefangene Wild West Atmosphäre, ohne die dieses Buch auch gar nicht "funktionieren" würde. Das Buch besitzt eine sehr eigene Anziehungskraft und auch eine Art Intensität, so daß man es kaum schafft, sich vom Schicksal Hughs abzuwenden. Und man erlebt einige der Gefühle ziemlich hautnah mit. Besonders die schreiende Ungerechtigkeit die ihm widerfährt hält den Leser in Atem. Ungewöhnlich auch der Beruf des Autors, also das, was er im wirklichen Leben so macht. Das Schreiben scheint er bisher eher als Hobby zu betrachten. Denn Michael Punke ist Anwalt für internationales Handelsrecht und US-Botschafter bei der Welthandelsorganisation in Genf. Vielleicht hat ihm dieser Beruf dabei geholfen, so genau und akribisch zu recherchieren? Die Geschichte wird zur Zeit mit Leonardo di Caprio in der Hauptrolle verfilmt. Ein Film, den ich mir unter keinen Umständen entgehen lassen werde!

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  • 'ein Klang, so tief wie Donner oder ein umstürzender Baum [...]'

    Der Totgeglaubte - Eine wahre Geschichte

    sabatayn76

    26. August 2015 um 20:53

    'ein Klang, so tief wie Donner oder ein umstürzender Baum, ein Bass, der nur von einer gewaltigen Masse ausgehen konnte' Inhalt: Der Pelztierjäger Hugh Glass wird 1823 von einem Grizzly angegriffen und schrecklich zugerichtet. Wie durch ein Wunder überlebt Glass, doch da die Gefährten der Rocky Mountain Fur Company mit dem verletzten Glass nur langsam vorankommen, lassen sie ihn zusammen mit zwei Männern zurück, die für ihn sorgen und ihn nach seinem Tod begraben sollen. Doch kurz darauf lassen die beiden Männer Glass allein zurück: halb tot, unbewaffnet, ohne Ausrüstung, mitten im Indianergebiet. Doch Glass gibt nicht auf, schleppt sich durch die Prärie, ernährt sich von Schlangen, Wurzeln und Mäusen, schwört sich, 'dass er überleben würde, und sei es nur, um sich an den Männern zu rächen, die ihn verraten hatten'. Mein Eindruck: Ich musste mich erst etwas in das Buch einlesen, aber spätestens bei der Begegnung mit der Bärin war ich restlos von 'Der Totgeglaubte' gefesselt. Die plastischen Beschreibungen haben dafür gesorgt, dass ich die Personen, die Situationen, die Handlungsorte und die Landschaft förmlich vor mir gesehen und über 300 Seiten hinweg mit Glass gebangt und mich mit ihm durch die Prärie geschlagen habe. Wie Glass seine Verletzungen, den Hunger, die Angriffe der Indianer etc. überleben konnte, ist mir auch nach der Lektüre noch ein Rätsel, und als Leser wird man von Glass' Erlebnissen so gepackt und mitgerissen, dass man das Buch kaum zur Seite legen kann. Mein Resümee: Ein spannend erzählter Bericht mit überzeugend charakterisierten Figuren und realistisch beschriebenen Orten und Situationen. Sehr empfehlenswert! Da Alejandro González Iñárritu einer meiner Lieblingsregisseure ist, freue ich sehr, dass er 'Der Totgeglaubte' verfilmt hat. 'The Revenant' erscheint im Dezember 2015 in den USA.

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  • Lesen, es lohnt sich...

    Der Totgeglaubte - Eine wahre Geschichte

    unclethom

    10. August 2015 um 04:27

    Der Klappentext: South Dakota, zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Der Pelztierjäger Hugh Glass wird am Grand River von einem Grizzly angefallen und lebensgefährlich verletzt. Seine beiden Begleiter geben dem Mann keine großen Überlebenschancen. Als sie Indianer in der Nähe ihres Lagers sichten, nehmen sie dem Schwerverwundeten Gewehr, Messer und den Rest seiner Ausrüstung ab und lassen ihn neben einem bereits ausgehobenen Grab zurück. Doch wie durch ein Wunder überlebt Glass – und schwört Rache. Mit einem gebrochenen Bein schleppt er sich durch die endlos weite Prärie auf der Suche nach denen, die ihn so schändlich im Stich gelassen haben. Quelle: http://www.piper.de/buecher/der-totgeglaubte-isbn-978-3-89029-768-2 Der Autor: Michael Punke ist Anwalt für internationales Handelsrecht und US-Botschafter bei der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf. Er ist Autor zweier historischer Sachbücher und hat außerdem einen Lehrauftrag an der University of Montana. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit dem vorliegenden Buch, im Original „The Revenant“, das als „eine der wahrhaft großen Erzählungen über den wilden Westen“ (Salt Lake Tribune) gefeiert wird. Die Geschichte wird derzeit von Oscar-Preisträger Alejandro Gonzáles Inárritu („Amores Perros“, „Babel“, „Birdman“) mit Leonardo di Caprio in der Hauptrolle verfilmt. Quelle: Buchumschlag Die Rezension: Das Buch ist echtes Meisterwerk. Eine Geschichte die den Leser gleich in seinen Bann zieht und nicht wieder loslässt bis zu ihrem Ende. Die Story hat das Zeug dazu ein Klassiker zu werden. Selten hat mich ein Buch so fesseln können wie dieses. Die Geschichte, spannend von der ersten bis zur letzten Seite zieht den Leser besonders durch die sehr bildhafte Sprache in seinen Bann. So fällt es dann auch sehr leicht in die Story hinein zu kommen und sich sowohl die Figuren als auch die Schauplätze gut vorzustellen. Besonders die Hauptfigur nimmt einen sofort gefangen und es ist nicht ganz leicht das Buch aus den Händen zu legen. Sehr gefallen hat es mir, dass es dem Autor gut gelungen ist die Atmosphäre einzufangen. So kam es mir so vor, als würde ich mitten in der Story stehen und nicht außen vor nur als Leser. Dieses Buch ist nicht nur reiner Lesestoff, nein es ist eher ein Buch das man erleben kann bzw muss. Es ist ein intensives Buch und so (er)lebt man mit dem Protagonisten den Weggang der Gefährten und den Kampf zurück ins Leben. Die Schreibweise erinnert entfernt an den Autor James Fenimore Cooper und seine Erzählung „Lederstrumpf“. Und ebenso wie diese Erzählung hat auch „Der Totgeglaubte“ das Zeug dazu ein Klassiker der amerikanischen Literatur zu werden. Ich wurde von diesem Buch aufs Beste unterhalten und so vergebe ich hierfür die Höchstpunktzahl von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

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