Michael Punke Die letzten Bisons

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Inhaltsangabe zu „Die letzten Bisons“ von Michael Punke

Er ist mit der Prärie und Kultur der Indianer verbunden wie kaum ein anderes Tier: der Bison. Doch im ausgehenden 19. Jahrhundert ist von den einst 30 Millionen Exemplaren nur noch ein Dutzend übrig. Denn das Land im Westen gilt als Wunderkammer, reich an Bodenschätzen und kostbaren Tieren, die von weißen Abenteurern und Jägern auf der Suche nach ihrem Stück vom Glück rücksichtslos ausgebeutet wird. Als schließlich der Naturwissenschaftler und Journalist George Bird Grinnell auf einer Zugreise mit einer Büffelherde kollidiert, steht für ihn fest, dass er die Ausrottung der stolzen Riesen verhindern muss … Ein leidenschaftlicher Kampf beginnt, der auch erstmals ins öffentliche Bewusstsein rückt, wie schutzbedürftig Amerikas einzigartige Landschaft ist. Eine packende Geschichte, die aktueller ist denn je und mitten hineinführt in den Wilden Westen.

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    • 1854
    • 01. January 2018 um 23:59
  • Die Geschichte von Ausbeutung und Schutz des amerikanischen Westens

    Die letzten Bisons
    Starbucks

    Starbucks

    20. July 2017 um 18:01

    Wer die Natur des amerikanischen Westens, insbesondere auch den Yellowstone Nationalpark, liebt, noch dazu auch Interesse für die Entstehung der Nationalparks und die Ausbeutung und Besiedlung des Westens (westward movement) aufbringt, der ist mit „Die letzten Bisons – Ein Mann und sein Kampf für den amerikanischen Westen“ von Michael Punke bei einem Lieblingsbuch gelandet. Das Sachbuch des amerikanischen Autors hat mich überzeugt, richtet sich aber eher an ein spezielles Publikum. Und auch, wenn mir vieles nicht neu war, ist es ein großer Unterschied, ob man die Dinge als geschichtliche Fakten schon einmal gehört hat oder hier im Zusammenhang eindringlich präsentiert bekommt. Zum Inhalt: Im Mittelpunkt des Sachbuchs stehen drei Dinge: der Bison und seine Fast-Ausrottung, der Wissenschaftler und Verleger George Bird Grinnell sowie die langwierige Entstehungsgeschichte des Yellowstone Nationalparks, der trotz seiner frühen Gründung lange nicht das war, was die Naturschützer sich vorgestellt hatten. Das Buch widmet sich erst der Jugendzeit Grinnells, der zusammen mit den Audubons groß geworden ist und dann auch die berühmte 'National Audubon Society' gegründet hat. Während diese heute noch die Vogelschutzgesellschaft der USA schlechthin ist, muss ich gestehen, dass ich von Grinnell, dem wahren Retter des natürlichen amerikanischen Westens, noch nie gehört habe, was sehr schade ist. Schließlich geht es um die Bisonjagd, deren Blutrausch bereits von John Williams im Roman „Butcher's Crossing“ sehr eindringlich beschrieben wurde. Auch die Indianer werden hier thematisiert, die durchaus auch ihren Nutzen aus der kommerziellen Bisonjagd für den weißen Mann zogen, bevor ihnen schließlich die Lebensgrundlage entzogen wurde. Der letzte und auch längste Teil des Buches beschäftigt sich dann mit der Gründung des Yellowstone und dem Versuch, Teile der Naturlandschaft zu schützen, was fast komplett misslungen wäre. Letztendlich ist es vor allem George Bird Grinnell zu verdanken, dass es noch Wildnis im amerikanischen Westen gibt. Die Ausrottung des Büffels zugunsten von Kommerz und Bereicherung und die komplette Zerstörung der Natur zugunsten einer flächendeckenden Besiedlung des Westens waren des meisten schlichtweg egal.So ist hier ein Buch entstanden, das sich teilweise spannend wie ein Krimi liest, das aber auch so seine Längen hat. Eindrucksvolle schwarz-weiß-Fotographien beleben die Vorstellungskraft des Lesers. Der Autor hat viel Zeit und Energie in dieses Buch investiert, das wie eine wissenschaftliche Arbeit alle Belege zu den Zitaten liefert und auch noch altes Kartenmaterial zeigt. Für mich hätte noch ein kleiner Abriss in Form eines Zeitstrahls dabei sein dürfen.Fazit: Für mich ist dieses Buch ein kleiner Schatz, der auf jeden Fall in meinem Bücherregal bleiben darf, denn man kann sicher einzelne Teile immer wieder lesen. Ich habe mir auch schon ein Vorgängerbuch von Michael Punke bestellt und werde diesen Autor, der über eines meiner Lieblingsthemen, den amerikanischen Westen, schreibt, im Auge behalten. 

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  • ‚Eine Stunde später war das Werk vollbracht.'

    Die letzten Bisons
    sabatayn76

    sabatayn76

    21. May 2017 um 21:15

    ‚Eine Stunde später war das Werk vollbracht. Im Tal des Redwater River zu Füßen von Vic Smith lagen 107 tote Büffel. Im Jahr 1881 sollte er rund 4500 Tiere töten.‘Michael Punke erzählt in ‚Die letzten Bisons‘ von der Jagd und der beinahe vollständigen Ausrottung der amerikanischen Bisons, von Ureinwohnern und Europäern, von der transkontinentalen Eisenbahn und von der Gründung der Nationalparks. Er bietet dadurch detaillierte Einblicke in das Leben in der Prärie und die Kultur der Ureinwohner, in die maßlose Gier der Europäer und den Hass auf die Ureinwohner, in die Geschichte der USA und die Erschließung des amerikanischen Westens, in die Geschichte der Nationalparks und das Bestreben des Naturwissenschaftlers und Naturschützers George Bird Grinnell, der sich für den Schutz des Amerikanischen Bisons einsetzte. Ich habe vor fast zwei Jahren mit sehr großer Begeisterung und Faszination Punkes Erstling ‚Der Totgeglaubte‘ gelesen und mich sehr auf ‚Die letzten Bisons‘ gefreut. Im Vergleich zu ‚Der Totgeglaubte‘ hat mir das aktuelle Buch Punkes jedoch weniger gefallen, obwohl es durchaus spannend und gelungen ist. Den ersten Teil von ‚Die letzten Bisons‘ fand ich schlichtweg großartig, und Punke hat es geschafft, mir die Geschichte der Bisons und der Jagd auf die Bisons sehr nahe zu bringen. Hier beschreibt er sehr detailreich und auf fesselnde Weise, welche Stadien die Bisonjagd durchlief und erzählt sehr plastisch und lebendig von der Prärie und den Tieren. Leider empfand ich die Ausführungen zur Gründung der Nationalparks und zum Schutz der Bisons bisweilen etwas langatmig erzählt, obwohl es sich um ein eigentlich so wichtiges und spannendes Thema handelt. Alles in allem bietet Punke jedoch sehr faszinierende Einblicke. Und vor allem bei den Ausführungen zur Bisonjagd fühlte ich mich häufig an den wunderbaren Roman ‚Butcher‘s Crossing‘ von John Williams erinnert, der das Thema der Bisonjagd aufgreift und die von Punke beschriebene grenzenlose und haltlose Gier sehr eindrücklich beschreibt.

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