Michael Punke The Revenant – Der Rückkehrer

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Inhaltsangabe zu „The Revenant – Der Rückkehrer“ von Michael Punke

South Dakota, zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Der Pelztierjäger Hugh Glass wird am Grand River von einem Grizzly angefallen und lebensgefährlich verletzt. Seine beiden Begleiter geben dem Mann keine großen Überlebenschancen. Als sie Indianer in der Nähe ihres Lagers sichten, nehmen sie dem Schwerverwundeten Gewehr, Messer und den Rest seiner Ausrüstung ab und lassen ihn neben einem bereits ausgehobenen Grab zurück. Doch wie durch ein Wunder überlebt Glass – und schwört Rache. Mit einem gebrochenen Bein schleppt er sich durch die endlos weite Prärie auf der Suche nach denen, die ihn so schändlich im Stich gelassen haben.

Vor dem Film gelesen. Sehr spannend und realistisch, soweit man das als Mitteleuropäer aus dem 21. Jahrhundert beurteilen kann

— Piepchen

Unglaublich intensiv! Ein Leben, das für drei gereicht hätte.

— Seni1979

Ein Abenteuer das unter die Haut geht und dem Leser mit auf eine Reise nimmt...

— tschulixx

The Revenant von Michael Punke erinnert mich sehr an die klassischen Abenteuerromane à la Jack London

— MaxSanders

Tolle Landschaftsbeschreibungen, von Beginn an fesselnde Geschichte, am Ende aber leider etwas nachlassend

— jutscha

Eindrucksvoll und fesselnd erzählt der Autor von einem Mann der nur von Rache angetrieben um sein Überleben kämpft

— Lese-Eule-Steffi

Beeindruckend, wieviel Lebenswille ein Mensch braucht, um dies zu überleben

— Bjjordison

Eindrucksvoll schildert der Autor den Überlebenskampf eines Mannes, der nur vom Drang nach Vergeltung angetrieben wird.

— Betsy

Faszinierend was Rache für menschliche Fähigkeiten entwickeln kann. Ein lesenswerter Roman, fast so spannend wie ein Thriller.

— Nisnis

Ein wirklich sehr guter und spannender, historisch inspirierter, Roman. Lässt sich flüssig lesen und hat mich sehr fasziniert.

— Vivo

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  • Grandioses einzigartiges Buch

    The Revenant – Der Rückkehrer

    Spleno

    13. February 2017 um 08:15

    Inhalt: Hugh Glass ist mit einer Pelzhandelgruppe zu dem nächsten Stützpunkt. Aber soweit kommt Glass nicht. Hugh wird von einem Grizzly übelst zugerichtet und ist dem Tode geweiht. Captain Henry, der Boss der Gruppe, beschließt zwei seiner Leute mit dem Schwerverletzten zurückzulassen, bis dieser gestorben ist. Die zwei vergehen Verrat an ihrem Kollegen und für Glass beginnt ein Kampf fürs Überleben und die Rache an dem was ihm angetan wurde... Meinung: "Der Rückkehrer" ist ein großartiges Spektakel. Nur wichtig zu bedenken ist, das das Buch auf einer wahren Geschichte beruhrt - was das ganze irgendwie traurig macht. Der Autor Michael Punke hat sehr gut recherchiert und versucht die Geschichte um Glass so nah wie möglich am wirklichen Geschehen zu lassen. Die Kulisse, die Indianer, die Pelzhändergruppe - alles wirkte durch die Zeilen so real, lebendig. Der Autor holte die damlige Welt direkt in mein Wohnzimmer. Geschichte zum anfassen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, fliesend, fesselnd und mit seinem Ganzen atemberaubend. Beim Lesen konnte ich das Buch kaum aus den Händen nehmen, sosehr war ich mit Glass und Co. verbunden. Den Film habe ich noch nicht gesehen, bin gespannt ob dieser sich an das Buch hält (werde mir die DVD kaufen). Rundherum ein einzigartiges Werk. Eindeutig *****von*****Sternen (das Buch hätte sogar mehr Sterne verdient)

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  • Der Rückkehrer

    The Revenant – Der Rückkehrer

    Bella5

    South Dakota, zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Der Pelztierjäger Hugh Glass wird am Grand River von einem Grizzly angefallen und lebensgefährlich verletzt. Seine beiden Begleiter geben dem Mann keine großen Überlebenschancen. Als sie Indianer in der Nähe ihres Lagers sichten, nehmen sie dem Schwerverwundeten Gewehr, Messer und den Rest seiner Ausrüstung ab und lassen ihn neben einem bereits ausgehobenen Grab zurück. Doch wie durch ein Wunder überlebt Glass – und schwört Rache. Mit einem gebrochenen Bein schleppt er sich durch die endlos weite Prärie auf der Suche nach denen, die ihn so schändlich im Stich gelassen haben... Ein absolut spannender Roman, der mich an Jack London und Co. denken liess & den ich in einem Rutsch gelesen habe. Die sprachliche Ausarbeitung konnte mich überzeugen! Tolle Naturbeschreibungen, eine fesselnde story und interessante Figuren. Die Eckdaten dürften aufgrund der filmischen Adaptation bekannt sein, weswegen ich mir hier eine detaillierte Inhaltsangabe spare. Aber es macht sicher Sinn, den Roman im Original zu lesen, da bei jeder Übersetzung feine Nuancen verloren gehen... Man vs wild und große Themen der amerikanischen Literatur - frontier, Überlebenskampf, Staatsferne , Anarchie ? Be as it may, das Buch ist auf jeden Fall lesenswert!

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    • 2
  • The Revenant

    The Revenant – Der Rückkehrer

    juliaaholic

    25. March 2016 um 15:36

    Titel: The RevenantAutor: Michael PunkeVerlag: PiperSeitenanzahl: 313ISBN: 9783492305655 Klappentext:South Dakota, zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Der Pelztierjäger Hugh Glass wird am Grand River von einem Grizzly angefallen und lebensgefährlich verletzt. Seine beiden Begleiter geben dem Mann keine großen Überlebenschancen. Als sie Indianer in der Nähe ihres Lagers sichten, nehmen sie dem Schwerverwundeten Gewehr, Messer und den Rest seiner Ausrüstung ab und lassen ihn neben einem bereits ausgehobenen Grab zurück. Doch wie durch ein Wunder überlebt Glass - und schwört Rache. Mit einem gebrochenen Bein schleppt er sich durch die endlos weite Prärie auf der Suche nach denen, die ihn so schändlich im Stich gelassen haben.Meine Meinung:Eigentlich bin ich ein Mensch der Bücher liest bevor er sich den Film ansieht, aber bei “The Revenant” war das ein wenig anders. Ich wusste ja das der Film brutal werden würde und dachte ehrlich gesagt nicht daran das “The Revenant” als Buch etwas für mich sein könnte. Doch dann hat der Film mich einfach so geflasht das ich unbedingt das Buch lesen wollte.Alejandro González Iñárritu hat sich bei der Verfilmung von “The Revenant” sehr an das Buch gehalten auch wenn es ein Teil im Film gab den er sich sozusagen selbst ausgedacht hat und nachdem ich im ganzen Buch vergeblich gesucht habe. Doch je weiter und je mehr ich gelesen habe desto unwichtiger wurde dieses Film Detail und ich konnte mich umso mehr auf das Buch einlassen. Michael Punke hat die Geschichte eines Mannes, welcher an der Stelle seines Todes steht und eigentlich nur noch der Rache willen lebt, sehr gut beschrieben. Alles wirkte real was es schließlich auch war, die Geschichte um Hugh Glass ist real und beim Lesen, bei den Dingen die dieser Mann erlebt hat lief es mir eiskalt den Rücken hinunter und noch immer Frage ich mich: “Wie kann man so etwas überleben?”. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist das Michael Punke die Szenen in der Hugh Glass verwundet ist, die Wunden selbst untersucht und auch von anderen untersucht werden so gut und vorstellbar beschreibt. Viele würden sich da eher zurück halten da es die breite Masse nicht ansprechen würde, vielleicht sogar anwidert, aber bei diesem Buch war das einfach nötig. Michael Punke musste alles genau beschreiben sodass sich der Leser beim lesen des Buches klar wurde in welcher Lage sich dieser Mann befand. Ich hätte am liebsten weiter gelesen um einfach noch mehr über das Buch, die Geschichte und Hugh Glass herauszufinden, aber es war auch gut das die Geschichte endete, sie brauchte einen Abschluss. “The Revenant” würde ich in ein paar Jahren gerne noch einmal lesen da es eine wirklich schöne Geschichte war, wobei ich hierbei auch wieder der Meinung bin das man so etwas ja eigentlich nicht beurteilen kann. Diese Buch ist nach einer wahren Begebenheit und darauf Punkte zu vergeben kam mir vor dem Lesen ein wenig makaber vor, immerhin kann man ja nicht einfach sagen: “Die Geschichte gefiel mir nicht”, “Ich hätte mir was anderes gewünscht” usw. da es ja wirklich geschehen ist und Hugh Glass ja nichts daran ändern könnte. Doch nachdem ich es gelesen habe und einfach so begeistert davon bin ich Michael Punke alles beschrieben hat, wollte ich ihm einfach die volle Punktzahl geben. Er hat es toll gemacht und ich würde es gerne noch einmal lesen! 5/5 Punkte an “The Revenant” von Michael Punke

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  • Ein Abenteuer...

    The Revenant – Der Rückkehrer

    tschulixx

    24. March 2016 um 23:52

    Michael Punkes Roman hat mich fasziniert. Ich war ja schon vom dazugehörigen Kinofilm begeistert und wollte unbedingt das Buch lesen, um noch mehr Details zu erfahren und die Geschichte erneut zu erleben. In gewisser Weise war es komplett anders wie der Film, was ich dann im Endeffekt richtig gut fand. Ein Abenteuer das unter die Haut geht und dem Leser mit auf eine Reise nimmt...Kurz zum Inhalt:South Dakota, zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Der Pelztierjäger Hugh Glass wird am Grand River von einem Grizzly angefallen und lebensgefährlich verletzt. Seine beiden Begleiter geben dem Mann keine großen Überlebenschancen. Als sie Indianer in der Nähe ihres Lagers sichten, nehmen sie dem Schwerverwundeten Gewehr, Messer und den Rest seiner Ausrüstung ab und lassen ihn neben einem bereits ausgehobenen Grab zurück. Doch wie durch ein Wunder überlebt Glass – und schwört Rache. Mit einem gebrochenen Bein schleppt er sich durch die endlos weite Prärie auf der Suche nach denen, die ihn so schändlich im Stich gelassen haben.Man sollte zuerst wissen, dass die meisten Dinge wirklich so passiert sind! Ein paar Personen wurden hinzugefügt, um die Geschichte lebendiger zu machen. Hugh Glass der vom Bären angefallen, alleine gelassen wurde und alleine ums überleben kämpfte. Eine Geschichte die gerade deswegen so berührend ist, weil sie wirklich so passiert ist. Ich konnte mich beim lesen total in diese Person hineinversetzten, weil mich dieses Schicksal so berührt hat. Ein Kampf ums Überleben, ein Wettlauf gegen den Tod im 19. Jahrhundert.Dadurch das es eine wahre Gegebenheit ist, bekommt der Leser auch einige historische Fakten geliefert. Beispielsweise der Begriff "Bullboat" hat mich sehr interessiert. Ein Boot aus Bisonhaut, wirklich total interessant. Jedes Kapitel ist mit einem Datum versehen. Das gefiel mir wirklich sehr gut, weil man sich gleich mehr darunter vorstellen konnte. Wie lange die Reise wirklich dauert. Das ist ja oft nicht so leicht, wenn man so dahin liest, verliert man schnell den Überblick, wie viel Zeit vergangen hätte sein können.Der Schreibstil ist auch wirklich total spannend und mit vielen Details versehen. Als Beispiel nenne ich den Angriff des Grislybären. Je spannender und aufregender die Szene, desto detailreicher wird erzählt. Das ist wirklich sehr gut!Ich als Leser war nicht nur ein Beobachter, sondern war mittendrin im Geschehen. Ich fröstelte teilweise, wenn ich eisige Szenen las und fieberte mit, wenn er um sein Leben rannte.Manchmal ging die Geschichte einfach so dahin, wenn halt gerade kein Kampf war, sondern die Charaktere einfach nur auf der Essenssuche waren. Hier ist es aber trotzdem interessant, WIE die Personen zu Essen gelangen. Der Einfallsreichtum hat die Spannung ersetzt.Grundsätzlich war das Buch aber in meinen Augen überwiegend spannend bis zum Schluss und hat mich total gefesselt.Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der auch den Film gesehen hat und sich erneut in die Geschichte vertiefen möchte oder einen jeden, der mehr über Hugh Glass und seinen Überlebenskampf erfahren möchte.

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  • The Revenant erinnert mich sehr an die klassischen Abenteuerromane à la Jack London

    The Revenant – Der Rückkehrer

    MaxSanders

    22. March 2016 um 20:58

    The Revenant von Michael Punke erinnert mich sehr an die klassischen Abenteuerromane  à la Jack London. Der Roman enthält sehr viele Details des Lebens der Trapper. Dies wird besonders durch den Einsatz von einigen Fachbegriffen deutlich, die beispielsweise die Waffen, Fallen oder die Jagd im Allgemeinen betreffen.Wer die Filmadaption von Alejandro González Iñárritu mochte, sollte das Buch unbedingt lesen oder hören. Denn dadurch, dass es wesentlich ausführlicher ist und man sehr viel von den einzelnen Charakteren erfährt, ergibt sich meiner Meinung nach ein vollständigeres Bild und die Story fügt sich viel deutlicher zu einem Ganzen zusammen.The Revenant beruht ja auf einer wahren Begebenheit und es ist wirklich interessant, wie der Autor die verschiedenen Handlungsstränge, also historisch fundierte Tatsachen und fiktive Elemente verbindet. Sehr schön ist dabei auch das Nachwort zum historischen Gehalt, in dem man erfährt, was wirklich zwischen September 1823 und Mai 1824 passierte.

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  • Die Macht der Rache. Fast so spannend wie ein Thriller

    The Revenant – Der Rückkehrer

    Nisnis

    Die Fähigkeit der Rache Inhaltsangabe: Hugh Glass wird in der Wildnis von einem Bären angegriffen und schwer verletzt allein zurück gelassen. Er ist dem Tode geweiht. Der an ihm begangene Verrat treibt ihn wie einen Motor an, sich 3000 Meilen durch die Prärie zu schlagen, um Rache zu nehmen. Das Cover: Das überwiegend blaue Cover deutet die Weite der Wildnis an. In diesen dämmrigen Lichtverhältnissen, blitzen rot leuchtende Funken, die von einem Lagerfeuer herrühren könnten, oder sind es sogar Lichter des Himmels? Der Bezug zur Geschichte ist durch die wüstenähnliche Landschaft gegeben und er hinterlässt ein anmutiges Gefühl. Der Autor: Michael Punke ist Autor von zwei historischen Sachbüchern und er besitzt einen Lehrauftrag an der University of Montana. International gelang ihm der Durchbruch mit dem Roman „Todgeglaubte“. Eine Erzählung über den Wilden Westen. Michael Punke ist Anwalt für internationales Handelsrecht und arbeitet als US-Botschafter bei der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf. Reflektionen: Die Ankunft in der Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Ich stand mit in der Wildnis, sah die Weite der Prärie und fühlte mich in Mitten eines großen Abenteuers. Ich fühlte den Wind, den eisigen Schnee und ich sah die Wildtiere durch die Prärie laufen. Hugh Glass Geschichte liest sich wie ein Abenteuerroman, doch es ist eine wahre, bittere, überlieferte Geschichte, die von historischen Fakten und mit sahnehäubchenartigen Legenden vermischt zu einem spannenden Werk wurde. Hugh Glass, Kundschafter für die Rocky Mountain Fur Company, wurde 1823 von einem Grizzly angegriffen und schwer verletzt. Zwei Männer sollten sich um ihn kümmern. Sie erhielten sogar eine Bezahlung dafür, doch sie bestahlen ihn und überließen ihn seinem Schicksal. Ohne jede Waffe, angetrieben von seinem Hass über diesen Verrat, quält er sich zunächst auf allen Vieren vorankommend durch die Wildnis. Er kämpft gegen seine entsetzlichen Schmerzen an, er verwest beinahe bei lebendigem Leibe, er hungert und friert, flieht vor Indianern, wird überfallen, doch der Hass auf diese beiden Männer treibt ihn an seinen Rachefeldzug durchzuziehen. Glass Verletzungen sind so schwer, als sei er in einem grausamen Thriller niedergemetzelt worden. Seine Emotionen, von seinem Schmerz bis hin zu seinem Hass, sind so authentisch und nachvollziehbar erzählt, dass sie mich fesseln und zutiefst bewegen. Da ich nun weiß, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt, bin ich ebenso schockiert von dem Verrat an Glass und von der Qual die ihn viele Monate lang begleitete.  Manchmal bin ich zurück versetzt in meine Kindheit, als ich noch Indianergeschichten verschlang, denn Glass trifft in diesem Roman immer wieder auf verschiedene Indianerstämme, dessen Gebräuche und Riten hier ebenso lesenswert und interessant in der Geschichte verwoben sind. Glass Charakter ist ehrbar, dass macht ihn für mich sehr sympathisch und er besitz eine ungeheuerliche und faszinierende Willenskraft, die Michael Punke bestens rüber gebracht hat. Allein dafür lohnt es sich dieses Buch zu lesen. Die Gauner der Story sind ebenso fein gezeichnet und als unrasierte, grobe Halunken beschrieben. Michael Punke wählte für sein Buch zwei Erzählstränge. Zum einen ist es der schmerzliche, spannende Rachefeldzug von Glass und auf der anderen sind es geschichtliche, historische Rückblicke und Einblicke in Glass vergangenes Leben. Michael Punkes Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Federleicht angetrieben kann ich so die Geschichte genießen und all die wertvollen Details der Schauplätze und Ereignisse aufnehmen. Meine Erwartungen , einen abenteuerlichen, spannenden Roman zu lesen, wurde absolut erfüllt. Dennoch muss ich gestehen, dass dieses Buch nicht ganz mein Genre war. Mein Fazit: Faszinierend was Rache für menschliche Fähigkeiten entwickeln kann. Ein lesenswerter Roman, fast so spannend wie ein Thriller.

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    • 5
  • Buchverlosung zu "The Revenant – Der Rückkehrer" von Michael Punke

    The Revenant – Der Rückkehrer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Anlässlich des Kinostarts von THE REVENANT - DER RÜCKKEHRER am 6. Januar 2016 verlosen wir 10x die Buchvorlage von Michael Punke. Mit THE REVENANT – DER RÜCKKEHRER inszeniert Oscar®-Preisträger Alejandro González Iñárritu (Birdman, Babel) einen bildgewaltigen Rache-Thriller um die Geschichte eines einzelnen Mannes, die geprägt ist von der außergewöhnlichen Kraft des menschlichen Geistes. Neben Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio als Hugh Glass sind u.a. Tom Hardy, Will Poulter und Domhnall Gleeson zu sehen. Der Film kommt am 6. Januar 2016 ins Kino. Schaut euch hier den Trailer zum Film an: Verratet uns in den Kommentaren, mit welchen Überlebenstipps ein Ausflug in die Wildnis auf jeden Fall ein glückliches Ende nimmt. Unter allen Teilnehmern verlosen wir 10x "The Revenant - Der Rückkehrer" von Michael Punke. Die Gewinner werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen viel Glück. :) THE REVENANT – DER RÜCKKEHRERInspiriert von einer wahren Geschichte ist THE REVENANT – DER RÜCKKEHRER ein Kinoerlebnis, das tief unter die Haut und mitten in die Eingeweide der Zuschauer zielt. Oscar®-Preisträger Alejandro González Iñárritu (Birdman, Babel), der auch mit für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, inszeniert das monumentale Survival-Abenteuer eines einzelnen Mannes und eine Geschichte von der außergewöhnlichen Kraft des menschlichen Geistes. Bei einer Expedition tief in der amerikanischen Wildnis wird der legendäre Jäger und Abenteurer Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) von einem Bären attackiert und von seinen Jagdbegleitern, die überzeugt sind, dass er dem Tod geweiht ist, zurückgelassen. In seinem Überlebenskampf erleidet Glass nicht nur unerträgliche Qualen, er muss auch erleben, dass sein vermeintlicher Beschützer John Fitzgerald (Tom Hardy) ihn verrät, beraubt und im Stich lässt. Angetrieben von der Liebe zu seiner Familie und einem schier übermenschlichen Willen zu überleben, um diesen Verrat zu rächen, kämpft Glass sich durch einen unerbittlichen Winter und eine feindliche Wildnis zurück ins Leben.  www.TheRevenant-derFilm.de https://www.facebook.com/20thCenturyFoxGermany https://twitter.com/foxdeutschland https://www.instagram.com/foxkino/   Ab Mittwoch, 6. Januar 2016 im Kino  

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    • 242
  • Tolle Landschaftsbeschreibungen, von Beginn an fesselnde Geschichte, am Ende leider nachlassend

    The Revenant – Der Rückkehrer

    jutscha

    04. March 2016 um 16:45

    Hugh Glass ist Teil einer Gruppe Pelztierjäger, als er von einem Grizzly angefallen und schwer verletzt wird. Die Männer tragen ihn 3 Tage, aber sein Zustand bessert sich nicht. Die Zeit drängt, denn ihr Ziel liegt noch in weiter Ferne und der Winter naht. So beschließt ihr Anführer, mit der Gruppe weiterzuziehen und Hugh in der Obhut zweier Männer zurückzulassen, die ihn im Falle seines Todes anständig begraben sollen. Als sich Indianer nähern, lassen ihn seine Begleiter schmählich im Stich und stehlen ihm auch noch seine Ausrüstung, so dass ihm noch nicht einmal ein Messer zur Verteidigung bleibt. Doch Hugh Glass stirbt nicht. Kriechend und hungernd kämpft er sich Meter für Meter ins Leben zurück getrieben von dem Verlangen, die Männer zur Rechenschaft zu ziehen, die ihn einfach sich selbst überlassen haben. 3000 Meilen ist sein Weg lang. Wird er es schaffen, die Männer zu finden und sich zu rächen? Welche Gefahren drohen und wie kann man solche Strapazen meistern? Der Roman erzählt eine wahre Geschichte, die sich im frühen 19. Jahrhundert in den Rocky Mountains zugetragen hat. Sie hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Obwohl der Protagonist lange Zeit allein ist, hatte ich nie das Gefühl, dass das Buch nur aus Monologen besteht. Die Landschaft wurde so eindringlich beschrieben, dass ich genaue Bilder vor Augen hatte und mich fast in Land und Zeit verlor. Auch die Leiden des Protagonisten, seine Gedanken, die Kälte und die Gefühle konnte ich fast körperlich spüren, so intensiv haben die Worte des Autors auf mich gewirkt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Leider habe ich erst zum Schluss erfahren, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Wahrscheinlich hätte ich alles noch intensiver empfunden, wenn mir das vorher klar gewesen wäre. Gegen Ende der Reise ging alles allerdings plötzlich sehr schnell, mir persönlich zu schnell. Alles nahm Fahrt auf, was nach meinem Empfinden dem letzten Teil des Buches nicht gut getan hat. Mir fehlten die detaillierten Beschreibungen und ich hätte mir ein befriedigenderes Ende gewünscht. Daher musste ich meine Bewertung von 5 auf 4 Sterne korrigieren. Dennoch kann ich das Buch absolut empfehlen.

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  • Spannung pur..

    The Revenant – Der Rückkehrer

    Lese-Eule-Steffi

    16. February 2016 um 19:36

    Ersteimal möchte ich etwas über das Cover dieses Buches sagen; es ist einfach und doch ist es sehr schön. Am unteren Rand ist die winterliche Prärie an den Rocky Mountains zu sehen. Ganz klein erkennt man ein Pferd mit zwei Reitern. Das dunkle Blau lässt es etwas düster und hoffnungslos wirken. Doch die roten Funken am linken Rand bringen in das ganze Bild Farbe und Hoffnung hinein. Man kann diese Funken ein wenig mit Funken voller Hoffnung verbinden. Die Hoffnung aus dem Elend und der Kälte zu entkommen… Das Buch beginnt mit einem kleinen Prolog. Man erfährt, dass ein Mann schwer verwundet und halb Tod von seinen zwei Begleitern zurückgelassen wird. Sie nehmen ihm alles was er noch besitzt und fliehen. Erst jetzt beginnt die eigentliche Geschichte von Hugh Glass. Zusammen mit einer großen Gruppe Männern ist Glass auf der Jagd nach Pelzen, womit sie sich ihr Geld verdienen. Auf die Trapper warten dabei viele Gefahren, auf die sie gefasst sein müssen. Von Indianern, wilden Tieren und dem Wetter lassen sie sich nicht unterkriegen und doch haben sie mit teilweißen großen Verlusten zu kämpfen. Auf der Jagd nach Nahrung für sich und seine Kollegen wird Glass von einem Grizzly angegriffen und schwer verletzt. Als der Captain vor der Wahl steht, den schlecht zu transportierenden Glass mitzunehmen und somit einen enormen Zeitverlust in Kauf zu nehmen oder Glass sterbend zurück zulassen, entscheidet er sich dafür, dass zwei Männer bei Glass bleiben, sich um ihn sorgen und ihn anständig Begraben. Doch Glass‘ Wille zu Leben ist stärker und so lassen seine zwei Begleiter ihn zurück. Voller Wut schwört er Rache an diesen Männern und macht sich auf die Reise quer durch die Prärie um sie aufzuspüren. ♥♥♥ Am Anfang des Buches ist eine Karte abgebildet, womit sich der Leser über den Streckenverlauf von Glass einen Überblick verschaffen kann. Die Kapitel sind teilweise in großen Zeitabständen geschrieben. Der Autor Michael Punke vermittelt den Lesern in einer ungeheuren Spannung das Leben zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Vielzahl der Gefahren wurden glaubwürdig erzählt und doch ist man geschockt über die Verhältnisse. Als Pelztierjäger hat man es zu dieser Zeit alles andere als leicht gehabt. Die Zeiten waren hart und rau, der Besitz eines Gewehres eine notwendige Verteidigung und man wusste nie wann der Tod einen überraschen konnte. Harte Gegner waren dabei nicht nur wilde Tiere und Indianerstämme die ihr Land verteidigen wollten, sondern auch das Wetter konnte für jeden Mann den Tod bedeuten. Dies alles hat Punke mir mit seinem überwältigenden Schreibstil deutlich gemacht. Das Buch kann mit seiner Spannung punkten und man würde es am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Auch der starke Wille eines einzelnen Mannes, den man sich so vorher nicht vorstellen konnte, wird einem deutlich. Die Handlungen werden von den einzelnen Charakteren abgerundet. Gefühle und Entscheidungen der Personen werden nachvollziehbar beschrieben. Einige handeln aus Egoismus und Selbstverwirklichung, andere denken nicht nur an sich und sind für seine Kameraden da. Dass die Geschichte auf wahren Tatsachen aufbaut, kann man sich an einigen Stellen nur schwer vorstellen. Hugh Glass ist ein Überlebenskünstler, er versteht es auch in den schwersten Zeiten richtige Entscheidungen zu treffen. Immer wieder gerät Glass an seine Physischen und Psychischen Grenzen, sei es das teilweiße schreckliche Wetter, Indianer die ihn immer wieder jagen und umbringen wollen, oder der Hunger. Bildlich kann man sich vorstellen, wie es Glass ergangen haben muss und doch kann man sich es nicht wirklich vorstellen. Die anderen Charaktere werden nur grob angeschnitten. Eine wichtige Rolle spielt Fitzgerald, an dem sich Glass rächen will. Er ist mehr als Egoistisch und glaubt Glass als Tod. Als er erfährt dass dieser noch lebt, macht er sich auf die Flucht. Viel bekommt man von diesem Charakter nicht mit, aber man fühlt einen Hass gegen ihn. Gut gefiel mir, dass der Autor am Ende noch auf die Fakten eingeht und angibt, welche der Wahrheit entsprechen und welche er erfunden hat. Auch über die weiteren Schicksale einiger Personen berichtet er. Abschließend lässt sich sagen, dass es eine wirklich einprägsame Geschichte ist, die von einem Mann handelt dessen Rache und Wut groß genug ist um allen Widrigkeiten zu trotzen. Das Ende hat mich leider etwas enttäuscht, da es etwas abrupt ist und meiner Meinung nach offen bleibt. Das Buch ist auf höchstem Maße empfehlenswert, da Erzählweiße des Autors und Charaktergestaltung perfekt zusammen harmonieren. Herzlichen Dank geht an den Piperverlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplar Rezension auch hier: http://dieserbuecherblog.blogspot.de/2016/02/rezension-revenant-der-ruckkehrer.html

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  • Super Geschichte...

    The Revenant – Der Rückkehrer

    Bjjordison

    14. February 2016 um 17:50

    Ich musste das Buch lesen und zwar wegen dem Film. Ich bin da ja ehrlich, den Film habe ich jetzt noch nicht gesehen, aber ich mache es immer so, zuerst Buch, dann Film. Und ich finde das Buch grandios. Wir lernen hier Hugh Glass kennen, der mit einer Gruppe Männer auf eine Wanderung geht, weil die in ein anderes Fort wollen. Diese Wanderung wird von der Fur Company finanziert und sie müssen Felle holen, weil es bei einer vorherigen Wanderung große Ausfälle gegeben hat. Als sie schon ziemlich weit im Indianergebiet sind, wird Glass von einem Grizzly angefallen und wirklich schlimm verletzt. Zuerst wollen sie ihn mitnehmen, aber da es zu aufwendig ist und Glass wirklich in einem sehr schlechten Zustand ist, wird er mit zwei Männern zurückgelassen. Die beiden Männer denken, aber nur an sich und so lassen sie Glass halbtot zurück und nehmen ihm alles weg. So ist Glass nun ohne Messer, Gewehr,… ganz alleine in der Wildnis, da aber ein Überlebenswillen sehr groß ist, schleppt er sich zurück ins Fort…. Die Geschichte ist ja der Wahnsinn, sie beruht auf einer wahren Begebenheit und man sich das wirklich schwer vorstellen. Ich musste während des Lesens wirklich einige Male schwer schlucken, weil mir Glass so leid getan hatte. Wenn man über das Überleben liest und was er alles machen musste, dass er nur annährend eine Chance hat. Brutal. Mir hat die Szene sehr gut gefallen, wie er von den Indianern gerettet wird und ihm die Maden aus den Wunden entfernt wird. Zuerst denkt er da kommt der Feind, aber der Medizinmann hilft ihm, wirklich schön. Der Gedanke der Rache kann ich auch verstehen, ich denke, ich hätte solche Gedanken auch, wenn man so alleine zurückgelassen wird und einem alles genommen wird, was man noch hat. Auch Geräte, die einem vielleicht helfen könnten, in einer wirklich zu Beginn ausweglosen Situation. Der Schreibstil des Autors finde ich sehr spannend und detailreich, da denke ich, hat der Autor sehr gut recherchiert. Auch wie die Indianergruppen unterschiedlich zueinander stehen, kommt in der Geschichte gut raus. Was für mich auch sehr faszinierend ist, zu Lesen, wie ein Durchhaltewille einen stark macht, dass kann man sich gar nicht so vorstellen und von daher finde ich das Buch sehr lebensecht.

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  • Der nackte Kampf ums Überleben

    The Revenant – Der Rückkehrer

    Betsy

    "Er würde nicht sterben, so schwor er sich, weil er leben musste, um seine Mörder zu töten.""Der Rückkehrer" erzählt die zum Teil auf wahren Ereignissen beruhende Geschichte des Trappers Hugh Glass, der 1823 nach einem Bärenangriff sehr schwer verletzt von 2 Kameraden (Jim Bridger und John Fitzgerald), die bei ihm bleiben sollten bis er verstorben ist, im Stich gelassen wird, als sich Indianer in Reichweite befinden und ihn seiner Waffe und anderer nützlicher Dinge, die man zum überleben in der Wildnis braucht, berauben. Auf sich allein gestellt, hält ihn allein der Wille sich an diesen Beiden zu rächen am Leben und der Leser begleitet ihn auf seinen langen, gefährlichen und beschwerlichen Weg, immer mit einem klaren Ziel vor Augen: Vergeltung!Zum besseren Verständnis ist gleich ganz zu Beginn eine Karte vorhanden, die die wichtigesten Stellen aufzeigt, wo die Handlung spielt und somit auch gleich einen guten Überblick bietet.Der Autor versteht es hier das harte Leben im Wilden Westen zu vermitteln und auch die Gefahren die dort lauern, sei es aufgrund kriegerischer Indianerstämme, wilden Tieren, dem Wetter oder schießwütigen Männern. Man spürt richtig die Strapazen, die die Trapper auf sich nehmen um ihren Lebensunterhalt mit der Pelzjagd zu verdienen. Es war eine harte, raue Zeit, in der Männer mit ihrem Schießeisen umherzogen und neue Handelsrouten erschlossen, angetrieben von mutigen Visionären und der Hoffnung auf Reichtum, während ihnen gleichzeitig immer der Tod im Nacken zu sitzen schien.Das Buch lebt von den einzelnen Charakteren und auch wie schwer es ist in bestimmten Situationen die richtige Entscheidung zu treffen und dann damit zu leben, sei es zum Wohle einer ganzen Gruppe, aus reinem Überlebensinstinkt oder einfach aus Habgier und Egoismus.Teilweise war die Geschichte so unglaublich, das man sich nur sehr schwer vorstellen kann, dass diese zum Teil auf wahren Tatsachen beruht, da Glass scheinbar vom Pech verfolgt ist und zugleich ein echter Überlebenskünstler ist. Eindringlich wird hier beschrieben wie nicht nur die Indianer, die Tiere, das Wetter oder sein Körper eine Herausforderung sind, sondern vorallem der Hunger und wie weit ihn dieser treibt. Unbeschreiblich wie weit ein Mensch, der hungrig ist, geht um nicht zu sterben und wie bildgewaltig der Autor dies hier umsetzt, sodass einem zeitweilig wirklich etwas flau im Magen wird.Was für mich nicht so ganz logisch erschien, war dass Glass verwundet und alleine, gefühlsmäßig schneller an sein erstes Ziel kommt als danach mit Begleitung und Boot, wo schnell mal ein paar Monate vergehen, obwohl laut der Karte am Anfang des Buches die Entfernung jetzt nicht viel größer erscheint. Generell wurden die Zeitsprünge gegen Ende immer größer, was einem wohl zusätzlich diesen Eindruck vermittelt.Auch wenn ich ehrlich gestehen muss, dass das Ende jetzt für mich persönlich nach der langen gemeinsamen Reise mit Hugh Glass fast schon etwas zu unspektakulär war, hat mich die Handlung doch gefangen nehmen können und es war fast so als wäre man persönlich mit dabei auf seinem Weg durch die Wildnis. Glass ist ein unglaublich willensstarker Charakter, intelligent, mutig und geprägt durch seine Lebensgeschichte. Man erfährt im Verlauf der Geschichte aber nicht nur Details zu seiner Vergangenheit, sondern erhält auch Einblicke in das Leben von Jim Bridger, John Fitzgerald (die zwei, die ihn zurückließen) und ansatzweise auch in ein paar andere Charaktere. Einige berühmte Namen begleiten einen hierbei durch die Geschichte. Sehr gut gefallen hat mir, dass der Autor am Ende seiner Erzählung noch auf den Wahrheitsgehalt mancher Fakten eingeht und auch über die Schicksale der realen Charaktere noch einen kurzen Überblick gibt.Fazit: Eine wirklich einprägsame Geschichte, um einen Mann der quasi nur noch für seine Rache lebt und überlebt. Man fühlt sich sofort in die raue Wildnis hineinversetzt, wo Männer um zu überleben auf die Jagd gehen und gegen allerhand Gefahren bestehen müssen. Leider passiert gegen Ende der Geschichte jetzt nicht mehr so viel neues und auch der Schluss war jetzt nicht ganz so befriedigend wie erwartet, dennoch lohnt sich dieses Buch auf alle Fälle, da hier wirklich sehr gut eingefangen wurde, wie das Leben damals als Trapper wohl war und man dank der tollen Naturbeschreibungen die ganze Szenerie quasi vor seinem geistigen Auge sehen kann.

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    • 2
  • Historisch inspirierter Roman, der absolut zu empfehlen ist

    The Revenant – Der Rückkehrer

    Vivo

    12. January 2016 um 20:49

    Inhalt: Im Buch geht es den Pelzjäger Hugh Glass, der von einem Grizzly  überfallen wird und im Kampf mit ihm schwer verletzt wird. Da er seine Truppe aufhält, werden 2 Männer aus der Gruppe erwählt, welche bis zu Glass' Tod bei ihm bleiben sollen und ihn nach seinem Tod anständig begraben sollen. Sie erledigen ihre Aufgabe jedoch nicht, sondern lassen den sterbenden Glass allein zurück und stehlen ihm seine Wertsachen. Glass überlebt jedoch und schwört den Verräter Rache. Ein beschwerlicher Weg beginnt. Meinung: Der Roman ist in Kapitel unterteilt, welche sich am Datum orientieren. Dadurch hat man einen sehr guten Überblick über die verstrichene Zeit, welche im Roman auch eine wichtige Rolle spielt. Ganz vorn und ganz hinten im Buch ist eine Karte von den "großen Weiten" Amerikas, auf welcher man die wichtigsten Orientierungspunkte findet und die Routen der Pelzjäger nachvollziehen kann. Da im Buch häufig Bezug auf die verschiedenen Orte und deren landschaftliche Merkmale genommen wird, habe ich oft auf Karte zurück gegriffen. Außerdem liebe ich Bücher, welche Karten enthalten, dadurch taucht man immer noch intensiver in das Geschehen ein. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den verschiedenen Protagonisten hin und her, was dem Leser einen Rund - um -Blick gewährt. Dadurch wird die Geschichte abgerundet. Ich konnte mich mit allen Charakteren sehr gut identifizieren und auseinandersetzen. Natürlich waren mir nicht alle "sympathisch", aber irgendwo findet man in jeder Figur eine gewisse Art von einem selbst. Außerdem gibt es für die wichtigsten Personen eine Art Rückblick, indem man einen Einblick in ihre Vergangenheit erhält und auch erfährt, warum sich derjenige den Pelzjäger angeschlossen hat. Generell war das Buch sehr flüssig und gut verständlich geschrieben. Ich hatte es in vier Tagen verschlungen, man fließt quasi mit der Geschichte mit. Glass ist eine unglaubliche Person, mit so viel Willenskraft, Durchhaltevermögen und Lebenswille. Das diese ganze Geschichte auch noch auf historischen Ereignissen beruht, ist noch faszinierender und hat mich persönlich noch mehr an das Buch gefesselt. Fazit: absolute Leseempfehlung für alle! Dieses Buch ist so entspannt zu lesen und in der Handlung so rund, dass es einfach ein Genuss ist, es zu lesen. Und was ich von dem Buch gelernt habe? Im Leben läuft nicht immer alles wie geplant, auch wenn man sein Leben dafür geben würde.  

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