Michael Raleigh Im Haus der Flynns

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Inhaltsangabe zu „Im Haus der Flynns“ von Michael Raleigh

Ein Tollhaus voller lebenslustiger, liebenswerter und manchmal eigenwilliger Gestalten ist das Zuhause der irisch- amerikanischen Großfamilie Flynn. In deren Mitte landet der siebenjährige Danny, nachdem seine Eltern tödlich verunglückt sind. Die Liebeserklärung an eine chaotische und lebendige, an eine einmalige Familie! "Ein wunderbares Buch, das Lachen, Liebe und Verlust vereint." Malachy McCourt "Mit guter Beobachtung und leichter Feder bietet Michael Raleigh vollendete Unterhaltung." Neue Ruhr Zeitung

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  • Rezension zu "Im Haus der Flynns" von Michael Raleigh

    Im Haus der Flynns
    Ailis

    Ailis

    01. November 2010 um 17:17

    Endlich! Ich habe es geschafft - ich habe ein Buch über eine Kindheit in einer irischen Familie gefunden, das mich sprachlich überzeugt und inhaltlich nicht deprimiert hat! Nachdem ich mit Frank McCourt und Hugo Hamilton nichts anzufangen wusste, habe ich im kleinen Danny Dorsey ein irisch-amerikanisches Kind gefunden, dessen Geschichte ich mit Lust und Interesse lesen konnte. Allerdings ist die Geschichte der Flynns rein fiktiv, was den Gedanken nahelegt, dass ich der irischen Wahrheit nicht gewachsen zu sein scheine. ;) Michael Raleigh erzählt in diesem Roman die Geschichte Danny Dorseys, der im Juni 1954 zur Vollwaise wird, nachdem seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen - er ist gerade mal sieben Jahre alt. Doch glücklicherweise ist Danny nicht alleine, seine Eltern kamen beide aus einer großen Sippschaft und diese beiden Familien nehmen sich des kleinen Jungen an. So lebt er bei den Eltern seiner Mutter, Grandpa und Grandma Flynn, zusammen mit seinen beiden Onkeln Tom und Mike und seiner Tante Anne, doch auch die Dorseys kümmern sich rührend um das kleine Sorgenkind und bemühen sich, dem Jungen ein guter Familienersatz zu sein. Besonders Tom ist Dannys großes Vorbild und auch wohl das, was einer Vaterfigur am nächsten kommt. Der Roman erzählt uns von den ersten beiden Jahren, die Danny eltern-, aber alles andere als familienlos ist. Er erzählt von den Nöten des kleinen Jungen, der Angst hat, alle, die er liebt, könnten durch den Tod von ihm genommen werden. Er erzählt auch von dem Kummer der beiden Familien, die ihre eigene Trauer über den Verlust zweier geliebter Menschen in den Hintergrund stellen müssen, um für Danny ein behagliches Heim schaffen zu können. Aber die Geschichte dieser Menschen ertrinkt nicht im Kummer, denn auch wenn Michael Raleigh die Nöte seiner Protagonisten gekonnt einfängt, hat er einen wunderbar leisen und feinen Humor und zeichnet so das Bild einer ganz besonderen Familie. Besonders lustig wird es, wenn Familienfeiern geschildert werden, bei denen es keine Seltenheit ist, dass jemand schlafend aus der Kirchbank kippt oder mit dem Hintern in der Kloschüssel stecken bleibt und nur noch mit vereinten Kräften geborgen werden kann. Ich habe die Lektüre dieses Buches sehr genossen und gebe von ganzem Herzen vier Sterne - den fünften gibt's nicht, weil das Ende zu abrupt kommt und der Leser nicht ausreichend Gelegenheit bekommt, sich von dem kleinen liebenswerten Rabauken und seiner quirlig liebevollen Familie Abschied zu nehmen.

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