Michael Reaves Drachenland

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Inhaltsangabe zu „Drachenland“ von Michael Reaves

Der beste Drachenroman aller Zeiten Es mehren sich bedrohliche Schatten am Himmel: Seltsame Luftschiffe und riesige Echsen kreisen über Fandora. In dieser gefährlichen Zeit wird der Erfinder Amsel zu einer Schlüsselfigur im größten Drachenabenteuer aller Zeiten: Als eines Tages der Bauernsohn Johan mit einer von Amsels selbstgebauten Schwingen vom Kliff stürzt und stirbt, wird der Sonderling von den erzürnten Dorfbewohnern verjagt. Allein segelt Amsel bis in das feindliche Simbala, dessen Bewohner in gewaltigen Luftschiffen ihren Hoheitsanspruch verteidigen, und weiter über das Drachenmeer, tief in den eisigen Norden. Dort sollen die legendären Drachen wohnen. Doch gibt es diese Wesen wirklich? Und welches Ziel verfolgen sie?

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  • "Drachenland" - ein Buch der Offensichtlichkeiten

    Drachenland
    sternblut

    sternblut

    09. August 2016 um 13:32

    In Fandora werden zwei Kinder tot aufgefunden. Für die Fandorianer ist klar: die Simbalesen auf der anderen Seite des Flusses waren es! Es wird zum Krieg gerufen, ohne dass die Menschen wüssten, worauf sie sich einlassen. Indes spinnen sich Intrigen im simbalesischen Königshaus - und auch hier gibt es ein totes Kind. Schuld seien die Fandorianer! Noch ahnt niemand, dass die alten Legenden lebendiger sind als es den Menschen lieb ist.Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt, die eigentlich Sinnabschnitte sein sollten. Irgendwie gelingt das dem Autor meiner Meinung nach aber nicht wirklich. Es wird im Kapitel beinahe abschnittsweise zwischen den unterschiedlichen Personen, Parteien und Lebewesen allgemein hin und hergehüpft, dass ich teilweise den Überblick verloren habe, welche Person jetzt eigentlich verfolgt wird. Zwar wird eine gewisse Chronologie dadurch eingehalten, da gleiche Zeitabschnitte beinahe gleichzeitig erklärt werden können. Mir war es jedoch zu kleinteilig, zu abgehackt. Es machte einen oberflächlichen Eindruck, weil man eigentlich gar nicht wirklich in eine Situation reinkommen konnte, ohne dass schon wieder zur nächsten gesprungen wurde. Eigentlich schade.Die Geschichte selbst war ziemlich offensichtlich und für mich ein bisschen "plump". Vielleicht sogar ein bisschen undurchdacht, zu konstruiert - oder zu wenig konstruiert. Das "Happy End" war vorhersehbar, ebenso wie die Tatsache, dass alles, was gewünscht wurde natürlich genauso funktioniert hat. Es scheint kaum Probleme zu geben und durch Glück kann letztlich immer wieder alles mögliche abgewendet werden. Es gibt aber auch ein paar kleine Überraschungen - Details, die man sich so nicht gedachte hätte. Das waren meine kleinen Lichtblicke. Ansonsten fand ich die Geschichte teilweise ziemlich ermüdend, besonders an der Stelle, als sich eigentlich alles, was in Fandora passiert ist, in Simbala wiederholt hat. Ich empfand es als unnötig - zwar wichtig für die Geschichte, aber es hätte sich auch etwas anderes ergeben können denke ich, als dass man genau die gleiche Geschichte nochmal wiederholen musste.Ebenfalls schade fand ich, dass aus der Geschichte doch einige Fragen offen geblieben sind, die man hätte klären sollen. Die wichtigste: Elvirae droht Falkenwind, dass sie sein Geheimnis kennt und er wird unruhig. Welches Geheimnis? Hätte ich in einer solchen Situation nicht mit meiner engsten Vertrauten gesprochen und zumindest so einige Missverständnisse vorzubeugen versucht für den Fall, dass die Drohung zu Ernst werden sollte? Das hat sich mir nicht so ganz erschlossen.Die Personen waren, ebenso wie die Geschichte, ein wenig oberflächlich. Dadurch, dass so viel gesprungen wurde, konnten sie sich irgendwie auf Dauer nicht wirklich entwickeln, auch wenn einige Personen besser vorgestellt wurden als andere. Das Eindrücklichste, dass im Buch herausgestellt wird, ist der Unterschied zwischen Simbalesen und Fandorianern, auch wenn diese eine Gemeinsamkeit aufweisen: die Beschuldigung des jeweils anderen, das Land des anderen einnehmen zu wollen und Kinder zu ermorden. Von den gebildeten und edlen Simbalesen hätte ich da was anderes erwartet als von den eher grobschlächtigen Fandorianern. Muss man nicht so ganz verstehen, aber egal.Auf die Einzelpersonen gesehen, gibt es doch einige interessante Menschen muss ich sagen. Ich mochte Elvirae nicht, die nur auf ihren eigenen Vorteil aus ist und dafür alles nutzt, was in ihrer Macht steht. Die ganze Intrige war so offensichtlich und klischeehaft... Naja. Ihr gegenüber steht Falkenwind, der zwar als ehemaliger Bergarbeiter sehr unerfahren ist und sich dadurch viele Feinde macht, der aber trotzdem alles versucht, um klug zu handeln und so wenige Menschen wie möglich ins Unglück zu stürzen. Ich mochte seine Interaktion mit dem Falken, auch wenn das nicht minder klischeehaft war, betrachtet man seinen Namen. Die Menschen um sie herum waren gemischt, viele eben nur oberflächlich gezeichnet, andere etwas genauer. Gerade die königliche Familie hat einen relativ großen Anteil, vor allem wegen der Intrigen. Eine Person jedoch scheint allein zu stehen und eine Art Rolle als Hauptprotagonist erreicht zu haben: Amsel. Der kleine alte Kerl, der als simbalesischer Spion aus Fandora vertrieben wird (auch wenn dort gedacht wird, dass er beim Feuer in dessen Haus umgekommen ist) und der in Simbala als fandorianischer Spion von Elvirae benutzt wird, bis er entkommen und mit einem Auftrag des Altkönigs zum Held werden konnte. Ähm ja. Muss ich glaube nicht viel dazu sagen. Er hatte mir zu viel Glück, es gab zu viele Zufälle. Seine Art war ziemlich verschroben, seine Selbstgespräche haben mich etwas genervt. Dafür, dass er einen ziemlich erfinderischer und neugieriger Geist besitzt... aber vielleicht sollte er das auch sein. Eigenbrödlerisch und ein bisschen "verrückter Erfinder".Die Sprache des Buches empfand ich persönlich als sehr einfach, fast schon zu einfach. Zwar werden diverse Details schön umschrieben, gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass da mehr drin gewesen wäre. Fand ich ziemlich schade, weil das Buch an sich das Potenzial geliefert hätte, sprachlich richtig schön zu arbeiten. So hätte man die Abschnitte zwischen den Simbalesen und den Fandorianern eventuell besser und eindrücklicher gestalten können. So blieb es ziemlich gleichförmig und irgendwie fast ein kleines bisschen lieblos. Vielleicht bin ich da gerade noch etwas vorgeschädigt von dem Buch davor, das sprachlich wirklich ausgereift war - aber irgendwie hat es bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.Das Cover hat mir dagegen sehr gefallen. Der Hintergrund ist dunkel, aber nicht ganz schwarz, sondern vielmehr gemustert. In der Mitte ist ein Amulett abgebildet, dessen Muster im Hintergrund übernommen wurde. Im Vordergrund stehen zwei rote Drachen, die sich gegenseitig anblicken. Die Schrift auf dem Cover ist in Gold abgesetzt und passt auch vom typographischen Aspekt sehr gut dazu. Es gibt allerdings eines, das mich am Cover stört: die Genauigkeit. Es ist im ganzen Buch nie von einem Amulett die Rede, das irgendwie die Anwesenheit eines solchen auf dem Cover rechtfertigen würde. Außerdem sind die Drachen im Buch alles, nur nicht rot. Da hätte ich mir eine Angleichung des Inhalts gewünscht. Trotzdem ist es schön und passt zumindest vom Titel her.Jetzt habe ich das Buch doch ziemlich zerrissen, auch wenn das so nicht meine direkte Absicht gewesen ist. Eigentlich hat mich das Buch unterhalten und es war in dem Sinne nicht schlecht - nur nicht ganz meinen Ansprüchen genügend. Es hat mich zuletzt doch zu viel gestört und es war vermutlich auch nicht die Intention des Autors, dass ich mich beim Erzählen entweder aufgeregt hab oder es als irgendwie lächerlich empfand. Eigentlich schade, weil die Geschichte an sich interessant gewesen sein könnte.

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  • Rezension zu "Drachenland" von Michael Reaves

    Drachenland
    Steppenwolf

    Steppenwolf

    02. July 2011 um 13:48

    Eine nette und einfache Fantasy-Geschichte Ein kleiner unbedeutend scheinender Erfinder namens Amsel gerät zwischen die Fronten zweier Länder, Fandora und Simbala, die zum Krieg gegeneinander aufrüsten. Zuvor kamen in beiden Ländern Kinder auf mysteriöse Weise ums Leben und nun weisen sich die Parteien gegenseitig die Schuld zu. Doch eine dritte Macht tritt auf den Plan: die Drachen. Haben sie etwas mit den Todesfällen zu tun oder stehen sie unter dem Befehl der Fandoraner? Meine Erwartungen an das Buch waren recht hoch, da ich viel Positives darüber gelesen hatte. Leider wurden sie nicht erfüllt. Der Auftakt ist zunächst sehr klassisch. Wichtige Figuren werden eingeführt, Intrigen werden gesponnen und mysteriöse Todesfälle wollen aufgeklärt werden. Es geht um die zwei Länder Fandora und Simbala. Beide wissen praktisch nichts voneinander, zumal sie durch ein breites Gewässer voneinander getrennt sind und niemand bisher das Risiko auf sich genommen hat es zu überqueren. Nachdem nun aber der Sohn eines der Ältesten aus Fandora ums Leben gekommen ist, wird der Verdacht schnell auf den Einsiedler Amsel gelenkt. Man wirft ihm vor ein simbalesischer Spion zu sein. Also rüstet man sich recht schnell entschlossen zum Krieg. Genau diese Ereignisse gehen sehr schnell vonstatten und es ist auch etwas unglaubwürdig, dass ein einziger Mann soviel Einfluss auf das Volk haben kann. Letztlich ist er allein für den Krieg verantwortlich. Es gibt kaum aktiven Widerstand gegen seine Pläne. Auf der anderen Seite des Stroms, in Simbala, ist währenddessen Prinzessin Evirae damit beschäftigt den jungen König Falkenwind vom Thron zu stoßen. Ihre Versuche wirken allerdings recht plump und ihre Argumente sind auch etwas aus der Luft gegriffen. Die Geschichte liest sich sehr einfach und so ist sie auch inhaltlich gestrickt. Der angebliche Protagonist Amsel ist dabei in der ersten Buchhälfte kaum wahrzunehmen und scheint keine besonders bedeutende Rolle zu spielen. Immer wieder kommen neue Geheimnisse ans Licht, gerade so wie es der Handlung dienlich ist. Das wirkt mir an manchen Stellen einfach etwas zu offensichtlich konstruiert. Der Tiefgang fehlt vor allem. Die Charaktere werden nicht besonders stark beleuchtet und bleiben zumeist in ihren stereotypen Handlungen gefangen. Sämtliche Figuren sind also sehr zweckorientiert und entwickeln sich praktisch nicht. Die Handlung ist von Anfang an sehr vorhersehbar. Wobei der Schluss dann durchaus überraschen kann, aber eher in der Weise, dass er nicht zwingend ersichtlich ist, sondern dass er leider bedauernswert schlicht und kurz gehalten wird. Alles in allem hat mich das Finale doch ziemlich enttäuscht. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gern gelesen. Es ist sehr einfach und schlicht und hat einen sympathischen Helden, den man allerdings kaum kennen lernt, da hierzu einfach im gesamten Werk die Charaktertiefe fehlt. Man kann der Geschichte aber dennoch eine gewisse „Moral“ entnehmen. Es wird ja doch gezeigt welche Konsequenzen es geben kann, wenn man nur auf einen verblendeten Mann hört. Aber besonders glaubwürdig wirkt es dabei leider nicht. Zu guter Letzt wären da noch die Drachen, die für meinen Geschmack einfach zu kurz kommen. Nachdem bereits auf den ersten Seiten noch recht spannend auf diese Wesen hingeführt wird, erfährt man später nur noch etwas von alten Legenden und Geheimnissen, die aber leider nie weiter ausgeführt werden. Natürlich treten die Drachen noch in Erscheinung, aber dann sind es nicht einmal „echte“ Drachen. Von den waren Drachen heißt es immer wieder, sie seien eine ausgestorbene Rasse. Wenn man sich auf Drachen freut ist das schon etwas bitter. Fazit: Drachenland ist bestimmt nicht das definitive Drachen-Epos. Es ist ein simpel gestrickter Fantasy-Roman, der nun schon mehr als 30 Jahre auf dem Buckel hat. Nette Charaktere, nette Handlung, nett zu lesen, aber eben alles nur nett. Reicht mir nicht zu einem großen Fantasy-Werk. Da alles zu vorhersehbar ist will sich keine rechte Spannung aufbauen. Aber wirklich schlecht ist der Roman auch nicht. Vielleicht etwas zu durchschnittlich oder mittelmäßig. Mir hat das Lesen trotzdem Freude bereitet.

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  • Rezension zu "Drachenland" von Michael Reaves

    Drachenland
    Satariel

    Satariel

    28. December 2009 um 11:01

    Ein traumhaftes Buch, welches man gar nicht mehr aus der Hand legen mag!

  • Rezension zu "Drachenland" von Michael Reaves

    Drachenland
    Orca4380

    Orca4380

    25. March 2009 um 23:46

    In Fandora werden zwei Kinder ermordet. Diese Tat können nur die Bewohner aus Simbala verübt haben, da ist sich Jondalrun, Vater eines der toten Kinder sicher. Auch gibt es Amsel, einem Einsiedler mit Erfindungsgeist, die Mitschuld. Beim einberufenem Rat der Ältestens wird beschlossen Simbala als Vergeltung anzugreifen. Amsel flieht, denn er möchten den Krieg verhindern, da Fandora gegen Simbala keine Chance hat. Auch in Simbala wurde ein Kind getötet, und dort ist man sicher die neidischen Barbaren aus Fandora haben dies getan. Während der neue König der Simbalesen, Falkenwind, sich mit dem Krieg beschäftigen muß, schmiedet seine Widersacherin Prinzessin Evirae Pläne für seine Amtsenthebung und ihre Krönung. Vor laute Krieg und Intrigen sieht niemand wovon die wahre Gefahr ausgeht, nämlich von den Frostdrachen im hohen Norden. Die Story ist einfach geschrieben und daher gut und schnell zu lesen. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die nach und nach ineinander fliessen und dann zum Abschluß führen. Unterschiedliche Charakteren runden die Geschichte ab. Ich bin der Meinung man hätte noch einiges Mehr aus der Geschichte heraus holen können. Zum Teil sind die Ausführungen etwas kurz und knapp gehalten. Dennoch erhält diese Buch von mir vier Sterne, denn der Kern der Geschichte "Unbekanntes erst mal kennen lernen, bevor man es verachtet" wurde sehr schön und deutlich rüber gebracht.

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  • Rezension zu "Drachenland" von Michael Reaves

    Drachenland
    cateye0320

    cateye0320

    17. August 2008 um 13:34

    Parallel laufende Handlungsstränge, die sich serst päter zusammenfügen. Aus der sicht von beiden Ländern und einzelner Personen. Nicht das klassische "junger Held und Drache retten die Wwelt"