Michael Reaves Star Wars - Darth Maul

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Inhaltsangabe zu „Star Wars - Darth Maul“ von Michael Reaves

Der ruchlose Darth Sidious bereitet einen Schlag gegen die Republik vor, der sie ins Verderben reißen soll. Als seine Pläne verraten werden, will er die Mitwisser sterben lassen. Er schickt seinen besten Schüler aus: Darth Maul, den Schattenjäger...

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  • Rezension zu "Star Wars - Darth Maul" von Michael Reaves

    Star Wars - Darth Maul

    dasHinchen

    02. August 2011 um 22:31

    Die Geschichte fängt eigentlich gut an. Sehr gut. Ein Neimoidianer und Geschäftspartner von Darth Sidious taucht unter, und Darth Maul wird darauf angesetzt ihn zu finden und zu verhindern, dass dieser wichtige Informationen weitergibt. Die Suche treibt ihn in ein heruntergekommenes Viertel von Coruscant, wo der Anti-held und Informationshänler Lorn Pawan und sein Protokolldroide I-fünf ungewollt zwischen die Fronten geraten. Wie sie tut das auch eine Junge Padawan namens Darsha Assant. Von den anderen Neimoidianern wird eine Kopfgeldjägerin angeheuert, die den Verschollenen ebenfalls sucht. Hier haben wir also eine Interessante Charakterkonstellation und spannend-pulsierende Location im der Star Wars-Universum, wo alles möglich ist. Das übliche Repertoire an Verfolgungsjagten und Lichtschwertkämpfen wird spannend, dramatisch und in schillernd bunten Farben erzählt, was das lesen zum erlebnis werden lässt. Und Darth Maul ist so hart und tödlich wie wir ihn kennen und mögen. Gegen Mitte flacht die Geschichte zum ersten mal ab. Immer öfters tritt der Hä?-Effekt ein. Der Autor lässt die Protagonisten untypische, lächerliche Fehler machen um seine Geschichte zu erklären. Ein Beispiel wäre, dass Darth Maul des Holocron einfach liegen lässt, nachdem er mehrere Leute getötet hat, eben weil diese mit den Informationen auf eben diesem Holocron vertraut waren. Und dann vergisst er es einfach aufzuhenben? Und es fällt ihm, einem auf absolute Präzision ausgebildeten Sith-Lord, erst ein als der Imperator ihn darauf anspricht? ...Leidet er an Alzheimer? Nachdem die Protagonisten in den Untergrund absteigen, wird die Geschichte langgezogen und ereignislos, und jeder Kampf scheint in einer Explosion zu enden. Die Geschichte um Lorn Pawan wird weiter ausgeführt, während sämtliche Informationen über Darth Maul ausbleiben. Den erhofften Einblick in seinen Charakter, der im Film verwehrt bleibt, kommt auch im Buch nicht zum Vorschein, auch wenn sein Name auf dem Cover steht. Zu gerne würde man mehr über ihn erfahren, seine Herkunft, seine Ausbildung, seine tieferen Gedankengänge, Hinweise über die Tattowierung seines Körpers- wird aber mit oberflächlichen Informationen abgespeist. Das ist sehr Schade, hätte man doch in eben diesem Buch die Chance gehabt, diesem vernachlässigten Charakter (mit dessen Design Ilian McCraig sich selbst übertroffen hat) eine Geschichte zu geben. Ich könnte noch viele Szenen aufzählen, deren fehlende Logik mich die Hand vors Gesicht schlagen liess. Stattdessen führe ich nur der Teil des Buches weiter aus, der mich am meisten enttäuscht hat: Das Ende. Also, nicht weiterlesen wenn ihr keine Spoiler lesen wollt. ......... ...Jadda Jadda. Lorn Entscheidet sich, Rache am Tod von Darsha zu üben und schleicht sich mit hilfe einer Schuppe des Macht-absorbierenden Tauzins an Darth Maul heran. Dies Geschieht in der Schwerelosigkeit eines Raumschiffs. Hier reihen sich die Unlogischen Ereignisse regelrecht anneinander. Lorn stellt den Blaster auf „Stun“ ein und schiesst Maul zwei mal in den Rücken, was den Sith kurz das Bewusstsein verlieren lässt. Lorn entschliesst, ihn mit deinem eigenen Lichtschwert zu töten, doch als er die Möglichkeit hat, eben dieses zu greifen, entscheidet er sich zuerst, das Holocron aus Mauls Gürteltasche zu grübeln... Ist er Lebensmüde? Wieso in Gottes Namen hat er das nicht gemacht, nachdem er ihn getötet hatte? Maul wacht natürlich auf, als Lorn immer noch an seinem Gürtel herumfingert. Trotzdem schafft er es seinem Jäger zu entkommen. Dazu muss ich noch sagen, dass er im Gefecht die Hand verliert... Wunderbar von den Filmen kopiert. Aber vergessen wir das. Seltsam ist nur, das Lorn im Vergleich zu Darth Maul wenig Übung hatte, sich in der Schwerelosigkeit zu bewegen (geschweige denn in fremder Umgebung), nur noch eine Hand hat und nicht über die Macht verfügen kann, um sich zu navigieren. Trotzdem entkommt er Maul... Ein versteckter Jetpack? Einige versteckte Ersatzhände? Ein plötzlicher Schub Superkraft und eine Portion geistige Behinderung für Darth Maul? Wer weiss. Schliesslich rennt Lorn Senator Palpatine in die Arme. Seufz. Dann kommt der Teil, der allem die Krone aufsetzt: Lorn wird in ein Hotelzimmer verfrachtet, wo er seelenruhig ausschläft. Er zieht frische Kleider an, trinkt ein Käffchen, das Leben ist schön... Und als er die Türe seines Zimmers aufmacht steht Darth Maul vor ihm, der ihn – endlich- tötet... Hat Maul die ganze Zeit zwischen den hoteleigenen Topfpflanzen gesessen, gekichert und auf seinen dramatischen Auftritt gewartet? Hat er nichts Besseres zu tun? Und was geschah weiter? Hat Paplatine Maul für seinen Beinahe-Misserfolg bestraft? Wer zum Geier ist dieser Darth Maul überhaupt? Die Sith wussten nicht was aus dem Protokoll-Droiden wurde, wie sollten sie wissen, das dieser die Informationen nicht weitergeben konnte? Was wurde aus Den Ermittlungen von Obi-Wan Kenobi? Liess er es einfach bei „Keine Ahnung, wird wohl Black Sun gewesen sein“ bewenden? Was ist mit den Leichen, Die Maul hinterliess? Sogar Lorn wusste sofort, dass es sich um ein Lichtschwert-und einen Sith handeln musste. Und was wurde eigentlich aus Jax? ...... Der interessierte Leser wird mit wühlenden Fragen im Bauch zurückgelassen. Es ist im höchsten Masse frustrierend. Alles in einem ist das Buch erträglich- für Leser die sich durch fehlendes logisches Handeln der Protagonisten nicht stören lassen. Mich stört es gewaltig. Die Pluspunkte hat sich das Buch durch die attraktive Schreibweise und die netten Ansätze verdient. Fazit..........Vielleicht ist mir Star Wars zu wichtig- Vielleicht habe ich einfach zu viel erwartet- aber dieses Buch fand ich weitgehend enttäuschend.

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  • Rezension zu "Star Wars - Darth Maul" von Michael Reaves

    Star Wars - Darth Maul

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. December 2008 um 15:58

    In diesem Buch wird Darth Mauls Sichtweise gegenüber den Jedi sehr schön dargestellt und man lernt den dunklen Lord endlich einmal besser kennen.
    Wer (so wie ich) immer kurz vor Mauls Tod den Film ausmacht, ist mit diesem Buch gut beraten. Viel Spaß beim Lesen!

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