Meine heimliche Liebe zu Kriminalromanen wird durch das Buch „Tod im Heidekloster“ von Michael Reinbold noch einmal bestärkt. Der Roman besticht durch spannende Wortgewandtheit und auch durch eine absolut anschauliche Darstellung der Ereignisse. Das betrifft sowohl das Handlungsgeschehen unter den einbezogenen Personen als auch die Handlungsorte an sich. Die Kriminalgeschichte spielt kurz nach der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Als geschichtlich Interessierte mag ich genau diese historischen Romane sehr gern. Dabei kommt es natürlich darauf an, dass der Autor den Kontext der Handlungen präzise recherchiert hat. Und hierfür hat Michael Reinbold in seinem Kriminalroman „Tod im Heidekloster“ absolutes Talent bewiesen. Selbst kleine Details aus der Zeit werden wiedergegeben, sodass alles im Verlauf der Geschichte dem Leser auch noch mal dynamischer erscheint. Der Kriminalroman handelt von teilweiser Verzweiflung, Intrigen und auch Machtmissbrauch. Aber natürlich ist auch Menschlichkeit und Zusammenhalt zu spüren. Und ganz ehrlich: Der Roman könnte trotz des viele Jahre zurückliegenden Handlungsspielraumes auch perfekt heute, im Hier und Jetzt spielen. Geschichte wiederholt sich. Dennoch hoffe ich, dass sie dies nicht eins zu eins machen wird. Wer als Leser auf historische, spannende Kriminalfälle mit aktuellen Parallelen steht, ist mit „Tod im Heidekloster“ von Michael Reinbold perfekt versorgt. Am besten gefallen mir die historischen Details im Roman. Das habe ich selten so gut dargestellt erleben dürfen.
Michael Reinbold
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Tod im Heidekloster
Bachs Todeskantate
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Wir befinden uns in Norddeutschland im Jahre 1948. Im Klosterteich einer Gemeinde in Lüneburg wird der Organist Dr. Schroda tot aufgefunden. War es ein Unfall oder heimtückischer Mord? Dies soll der junge britische Offizier Captain Willoughby herausfinden.
Der Tote im Teich des Damenstifts Heiligenwerder gibt Rätsel auf. Zusammen mit der Äbtissin des Stifts versucht Captain Willoughby Licht ins Dunkel zu bringen. Hat die 200 Jahre alte Bachkantate und ein Porträt von Johann Sebastian Bach etwas mit dem Fall zu tun? Wo liegen die Zusammenhänge und was hat der Neffe der Äbtissin mit der Sache zu tun. Rätsel über Rätsel, Verwirrungen und abstruse Verwicklungen machen den Kriminalroman zu etwas Besonderem.
Die beiden Protagonisten Captain Willoughby und die Äbtissin waren mir auf Anhieb sympathisch und es hat mir viel Freude gemacht, ihren Handlungen und auch ihren Gedankengängen bei der Aufklärung des Falles zu folgen. Dank der bildhaften Sprache des Autors kann man sich die Charaktere und auch die Handlungsorte sehr gut vorstellen. Man spürt auch förmlich die ausführliche Recherche des Autors, der uns zwischenzeitlich in die Vor- und Kriegszeit entführt.
Ein spannender, fesselnder Kriminalroman, der den Leser auch ein wenig in die klassische Musikwelt früherer Zeit führt.
Norddeutschland, 1948. Der Kirchenorganist einer kleinen Gemeinde bei Lüneburg treibt tot im Klosterteich – das Dorf ist in Aufruhr. Alles spricht dafür, dass er ertränkt wurde, doch wer soll dem alten Mann etwas Böses gewollt haben? Um dem etwas behäbigen Polizeibeamten unter die Arme zu greifen, wird der junge britische Offizier Willoughby mit der Lösung des Falls beauftragt. Als »Fremdling« schlägt ihm allerdings eine Welle des Misstrauens entgegen – bis die Äbtissin des Klosters ihm wertvolle Hinweise liefert. Kann der Mord etwas mit einer mysteriösen Kantate von Bach zu tun haben, die der Organist entdeckt zu haben glaubte? Gemeinsam versuchen Willoughby und die Äbtissin Licht ins Dunkel zu bringen – und geraten selbst in tödliche Gefahr … (Klappentext)
Dieser Roman entführt den Leser in die Nachkriegszeit um 1948. Man ist sehr schnell mitten im Geschehen dabei. Der Schreibstil ist rasant, fesselnd, spannend, verständlich und vor allem bildhaft. Rückblicke in die Vor- und Kriegszeit runden alles ab. Sprachlich ist er an diese Zeit angepaßt. Die Handlung und die Orte des Geschehens sind aufgrund des Schreibstils sehr schnell bildlich vor dem geistigen Auge. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und ausgearbeitet und vor allem Willoughby und die Äbtissin sind einem sehr schnell sympathisch und ans Herz gewachsen.
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
hiermit möchte ich euch herzlich zu der Leserunde meines Kriminalromans „Tod im Heidekloster“ einladen. Ich freue mich darauf, euch beim Lesen begleiten zu dürfen und eure Fragen zu beantworten.
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