Michael Reufsteck Das Fernsehlexikon

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Inhaltsangabe zu „Das Fernsehlexikon“ von Michael Reufsteck

Harry, hol schon mal das Lexikon! Das kompetente Nachschlagewerk für den Laien. Das unverzichtbare Standardwerk für den Experten. Eine faszinierende Zeitreise für alle Generationen. Und das ideale Lesebuch für alle, die eigentlich lieber fernsehen. "Man braucht es eigentlich gar nicht, mag es aber nie wieder hergeben." Berliner Morgenpost "Ein wunderbares Fernseh-Lexikon, das mit ebenso viel Liebe und Akribie so ziemlich jede Sendung auflistet, die je im deutschen Fernsehen gelaufen ist." Brigitte "Die ausführlichen Texte sind ausnahmslos lesenswerte TV-Kritiken, die zudem immer dann enorm gewinnen, wenn die Autoren Haltung bekennen und Farbe zeigen. Und wenn man einmal mit dem Schmökern angefangen hat, kann man das Buch sowieso nicht mehr aus der Hand legen. ... Das Fernsehlexikon hat über 1500 Seiten und enthält wirklich jedes noch so aberwitzige oder marginale Detail, das im Laufe eines langen Fernsehlebens mal über die Mattscheibe flimmerte." Die Welt

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  • Rezension zu "Das Fernsehlexikon" von Michael Reufsteck

    Das Fernsehlexikon

    Lerchie

    14. January 2010 um 17:41

    Das Fernsehlexikon ist, wie schon der Name sagt, eben ein Lexikon, also ein Nachschlagewerk. Es sind hauptsächlich Serien, aber nicht nur, auch Trilogien kann man darin finden. Natürlich nicht alles, was je gesendet wurde. Sondern eben das wichtigste. Ich finde es klasse, weil ich auch ein Fan alter (und auch neuerer) Fernsehserien bin. Man kann sich informieren um was es da ging und erfährt zum Teil auch Einzelheiten. Ein gelungenes Nachschlagewerk für Fernseh- und DVD-Fans.

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  • Rezension zu "Das Fernsehlexikon" von Michael Reufsteck

    Das Fernsehlexikon

    metalmel

    13. November 2007 um 23:00

    Das ist mal ein Werk! Über 1500 Seiten geballte Fernseh-Information. Ich kann es gar nicht glauben. Und so ein Glück mir, dem bekennenden Fernsehjunkie. Schon immer habe ich gerne in die Kiste geglotzt. Und ich habe viel gesehen. An manches erinnere ich mich noch heute mit wohligen Schauern. Anderes habe ich längst verdrängt und nun taucht es danke dieses Lexikons wieder auf. Ein dreifaches Hoch auf die geballte Information die in diesem Wälzer steckt! Allein auf dem Titelbild sind elf Serien abgebildet, die ich mehr oder weniger regelmäßig konsumiert habe, darunter solche Perlen wie „Die Schwarzwaldklinik“ oder mein jahrelanger Favorit „Aktenzeichen XY ungelöst“, natürlich mit Eduard Zimmermann. Angefangen hat damals alles mit „Biene Maja“. Ich habe das so geliebt! Eigentlich mochte ich die blöde vorlaute Maja gar nicht, ich fand Willi viel besser: „Maja, da ist eine fremde Biene in meiner Wabe.“ Und natürlich der Titelsong von Karel Gott, der goldenen Stimme von Prag. Oh wie war das schön... Also, diese Serie war lange Zeit unschlagbar. Bis dann Anfang der 80er Jahre „Ein Colt für alle Fälle“ kam. Die Serie ist für mich Kult. Ich habe auch immer noch eine Vinyl-Single des Titelsongs von Lee Majors „Unknown Stuntman“ zu Hause. Es ging sogar so weit, dass ich mit meinem Mono-Kassetten-Rekorder vor dem Fernseher saß und einzelne Folgen aufgenommen habe! Damals gab es noch nicht so viele Videorekorder. Später hab ich mir das Zeug dann in meinem Zimmer angehört, die Bilder dazu hatte ich ja noch im Kopf. Es folgten „Agentin mit Herz“, Trio mit vier Fäusten, Ein Heim für Tiere, Wunderbare Jahre, Doogie Howser M.D., Trapper John M.D. und natürlich die schlechteste Serie aller Zeiten: Love Boat! Was hab ich das geliebt! Ein ganz junger Tom Hanks spielt da übrigens eine seiner ersten Rollen. So richtig süchtig war ich auch nach „Das Model und der Schnüffler“ und Twin Peaks. Ich war jedes Mal so aufgeregt bei David Lynchs Serie, dass ich eiskalte Hände bekam. Und ich habe mich so reingesteigert, dass ich manchmal nachts vor Angst nicht schlafen konnte. Ich dachte immer, jetzt kommt der gruselige Bob dich holen. Großartiges TV. Nun dürfen hier natürlich nicht meine beiden Lieblingsserien aller Zeiten fehlen. Die erste ist Ausgerechnet Alaska. Von Anfang an war ich dabei und habe bis zum Ende alle Folgen gesehen. Ich war großer Fan von Joel Fleischman, Chris Stevens und Ed Chigliak. 1994 bin ich dann sogar selber nach Alaska geflogen und durch dieses weite Land gefahren. Ich habe sogar den Drehort besucht, der allerdings in der Nähe von Seattle war. Dort habe ich mich mit allerlei Fan-Material eingedeckt, das ich ausnahmslos heute noch besitze. Die zweite ist Frasier. Nur eine halbe Stunde lang, aber ein Feuerwerk an Komik. Grandiose Darsteller, die unglaublich gut zusammen passen und harmonieren. Am liebsten mochte ich immer Niles Crane, Frasiers Bruder. Wenn man bedenkt, dass die Serie größtenteils in Frasiers Appartement spielt, dann ist es schon beachtlich was die Autoren da geleistet haben. Natürlich geben ein versnobter, geschiedener Psychiater und sein noch viel versnobterer jüngerer Bruder schon einiges an Zündstoff her. Frasier lebt mit seinem gehbehinderten Vater und dessen Physiotherapeutin Daphne zusammen. Diese beiden sind äußerst bodenständig und Niles ist sofort unsterblich in Daphne verliebt, sagt es ihr aber nicht. Der Vater ist zufrieden mit einer Büchse Bier, Chips und seinem alten Sessel, von dem aus er Football im Fernsehen schaut. Frasier hasst das. Die Serie sprüht vor Wortwitz und hat deshalb nicht umsonst 37 Emmys gewonnen, darunter 5 Mal die Auszeichnung Beste Comedyserie. Öfter wurde keine Serie ausgezeichnet. In diesem Lexikon werdet ihr jede Serie, jede Show, Zeichentrickreihe finden, die jemals im deutschen Fernsehen gelaufen ist. Über 7000 Sendungen werden besprochen mit allen wichtigen Angaben zu Laufzeit, Produzenten, Darstellern und Inhalt. Viele mit Fotos. Ein herrliches Buch!

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