Michael Ridder

 4.4 Sterne bei 5 Bewertungen

Alle Bücher von Michael Ridder

Wie wollen wir sterben?

Wie wollen wir sterben?

 (4)
Erschienen am 12.09.2011
Abschied vom Leben

Abschied vom Leben

 (1)
Erschienen am 28.08.2017

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julchen91s avatar

Rezension zu "Abschied vom Leben" von Michael Ridder

Sachbuch mit ersten Einblicken zur Patientenverfügung
julchen91vor einem Jahr

Dieses Buch ist ein guter Ratgeber um sich mit dem Thema Tod und Patientenverfügung auseinander zu setzen. Es beantwortet alle wichtigen Fragen die während einer solchen Entscheidung anfallen. 
Das Buch hat einen guten Aufbau, durch die Strukturierung des Buches. Am Anfang von jedem neuen Abschnitt findet man eine kurze Zusammenfassung und die wichtigsten Grundlagen zu der jeweiligen Thematik.


Ich finde, dass man zu diesem Thema wenig Literatur findet, die es schafft, es für jeden gut zu erklären. Dieses Buch schafft es mich zu informieren, mich aber dabei nicht zu überfrachten. 
Außerdem geht man mit Fachbegriffen sehr sparsam um, was den Lesefluß sehr angenehm macht. 


Insgesamt habe ich festgestellt, dass dieses Buch die wichtigsten Informationen beinhaltet jedoch für meine Ansprüche noch zu oberflächlich war.   

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abuelitas avatar

Rezension zu "Wie wollen wir sterben?" von Michael Ridder

Rezension zu "Wie wollen wir sterben?" von Michael de Ridder
abuelitavor 6 Jahren

Der Autor plädiert dafür, Sterben als Teil des Lebens wahrzunehmen und anzuerkennen. Nichts neues imgrunde – ungewöhnlich aber, dass er, Internist, Rettungs-und Intensivmediziner, sich auch an die eigene Zunft wendet. Denn ist es sinnvoll, Todkranke ,Austherapierte, Menschen in so einer aussichtslosen Situation um jeden Preis am Leben zu erhalten?

Nicht falsch verstehen: Michael de Ridder will hier keine Lanze für eine aktive Sterbehilfe brechen, aber dafür sorgen, dass auch Mediziner lernen, ein friedliches Sterben zu ermöglichen. Denn der Radius dessen, was heute machbar ist, wird immer grösser – bleiben dabei Patientenwohl, Mitgefühl, Menschlichkeit auf der Strecke? Der Grat ist schmal…qualvolle Sterbeverzögerung oder sinnvolle Lebensverlängerung….

Mich hat das Buch sehr berührt und beindruckt. Die Beispiele, die Dr. de Ridder in seinem Buch bringt, sind sachlich und nachvollziehbar dargestellt und sein Schreibstil ist so, dass „jedermann“ ihn verstehen kann. Das wichtigste dabei – er wendet sich nicht gegen seine Kollegen, sondern zeigt auch hier sensibel und genau auf, wie und warum manche Ärzte so hoffnungslos überfordert sind gerade dann, wenn einer ihrer Patienten im Sterben liegt. Er möchte vermitteln – das ist vielleicht der beste Ausdruck – zwischen Patient, Angehörigen und Ärzten.

Eine neue „Sterbekultur“ in Zeiten der Hochleistungsmedizin – Untertitel des Buches – dafür plädiert er und es ihm gelungen. Nicht zuletzt wirft einen das Buch auf sich selbst zurück: das Thema betrifft uns ALLE, mehr oder weniger, früher oder später. Und wir wollen es alle nicht wahrhaben…schieben es weg, setzen uns damit wenig bis gar nicht auseinander – solange, bis es – vielleicht- zu spät ist.

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