Michael Ridpath Fluch

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Inhaltsangabe zu „Fluch“ von Michael Ridpath

Eine jahrhundertealte Sage. Ein todbringender Ring. Ein knallharter Ermittler. Auf der Flucht vor der Bostoner Drogenmafia kehrt Detective Magnus Jonson in seine Heimat Island zurück. Dort wird er in den Mordfall an Professor Agnar Haraldsson hineingezogen. Der Spezialist für alte isländische Sprachen hatte kurz zuvor eine jahrhundertealte Sage entdeckt, die von einem Ring erzählt, der fürchterliche Macht besitzt. Das Schriftstück allein ist Millionen wert – und es birgt ein Geheimnis, für das Menschen töten. Es führt zum rätselhaften Ursprung des Herrn der Ringe …

Wenig spannend.

— Wurmli
Wurmli

Islandsaga trifft auf Herr der Ringe Als fan von Island krimi und sagen, hat mir das Buch gut gefallen

— eulenmama
eulenmama

solider Islandkrimi, einfach nur gut

— silbereule
silbereule

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    Fluch
    simonfun

    simonfun

    19. June 2015 um 22:07

    Was war das denn? Eine simple Mörderjagd im Land der unaussprechlichen Namen, gestreckt mit einem zweiten Fall jenseits des Großen Teichs und müden Protagonisten. Der Ablauf war vorhersehbar und klischeehaft und die Saga vom Ring nur Effekthascherei. Wer auf das Buch "Herr der Ringe" steht, sollte beim Buch "Herr der Ringe" bleiben.
    Wie auch immer - Durchschnitt !

  • Buchverlosung zu "Fluch" von Michael Ridpath

    Fluch
    silkedb

    silkedb

    Seit einigen Monaten gibt es in meinem Blog jede Woche eine Verlosung zu einem anderen Buch. Ich habe einige Bücher gewonnen und in Challenges erarbeitet, die ich auf diesem Wege weiter geben möchte. Mitmachen kann man per Kommentar (nur im Blogeintrag zur Verlosung) oder per E-Mail an die hinterlegte Adresse in meinem Blog "S.D. blogt Buch und Test": http://esdeh.blogspot.de/ Diese Woche gibt es den Island-Thriller "Fluch" von Michael Ridpath als Taschenbuch aus dem Blanvalet Verlag zu gewinnen. Hier eine kurze Inhaltsangabe: "Eine jahrhundertealte Sage. Ein todbringender Ring. Ein knallharter Ermittler. Auf der Flucht vor der Bostoner Drogenmafia kehrt Detective Magnus Jonson in seine Heimat Island zurück. Dort wird er in den Mordfall an Professor Agnar Haraldsson hineingezogen. Der Spezialist für alte isländische Sprachen hatte kurz zuvor eine jahrhundertealte Sage entdeckt, die von einem Ring erzählt, der fürchterliche Macht besitzt. Das Schriftstück allein ist Millionen wert – und es birgt ein Geheimnis, für das Menschen töten. Es führt zum rätselhaften Ursprung des Herrn der Ringe …" Hat Euch das neugierig gemacht? Dann versucht Euer Glück und springt in den Lostopf (Bitte oben nochmal nachlesen, wie ihr mitmachen könnt!). Wichtig ist noch, dass der Einsendeschluss am letzten Tag jeweils schon um 20 Uhr ist und nicht erst um Mitternacht! Der Gewinner wird am nächsten Tag bekannt gegeben. Wer seine E-Mail Adresse nicht mit angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost. Teilnehmen können aus Kostengründen leider nur Personen mit einer Adresse in Deutschland.

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    Susi180

    Susi180

    23. August 2013 um 11:47
  • Leserunde zu "Solange am Himmel Sterne stehen" von Kristin Harmel

    Solange am Himmel Sterne stehen
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Eine Liebe so unvergänglich wie die Sterne am Himmel … Rose McKenna liebt den Abend. Wenn am Himmel über Cape Cod die ersten Sterne sichtbar werden, erinnert sie sich – an die Menschen, die sie liebte und verlor, und von denen sie nie jemandem erzählte. Doch Rose weiß, dass es bald zu spät sein wird, denn sie hat Alzheimer. Bald wird niemand mehr an das junge Paar denken, dass sich einst die Liebe versprach … 1942 in Paris. Als sie ihre Enkelin Hope bittet, nach Frankreich zu reisen, ahnt diese nichts von der herzzerreißenden Geschichte, die sie dort entdecken wird – von Hoffnung, Schmerz und einer alles überwindenden Liebe … Zahlreiche Rezepte aus der "Nordstern-Bäckerei", die Rose damals gründete und die Hope nun fortführt, krönen das romantische Buch.  Ich freue mich sehr, dass ich nun endlich die Leserunde zu "Solange am Himmel Sterne stehen" von Kristin Harmel starten und Euch dazu einladen darf. 25 Exemplare stellt der Blanvalet Verlag zur Verfügung und ich suche nun die geeigneten Testleser zu folgenden Bedingungen: a) Ihr habt ein Herz für Romantik b) Ihr kocht bzw. backt gerne - denn wir werden auf den Spuren von Rose und Hope die im Buch enthaltenen Rezepte nachbacken c) Ihr habt innerhalb der nächsten 2-3 Wochen Zeit das Buch zu lesen, mit uns zu diskutieren und eine Rezension zu schreiben Trifft all das zu? Dann ab mit Euch in die Bewerbung - Ihr habt Zeit dafür bis einschl. 10. April 2013. 

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    silkedb

    silkedb

    05. May 2013 um 15:10
  • Rezension zu "Fluch" von Michael Ridpath

    Fluch
    Schnuffelchen

    Schnuffelchen

    06. August 2012 um 07:07

    Inhalt: Magnus roch Schießpulver, Angst und die metallische Note von Blut. Zu viel Blut für einen Tag. Ein grausamer Mord im Land der Vulkane, Trolle und Sagen: der große erste Fall für Magnus Jonson Tolkien soll von dieser Saga zum Herrn der Ringe inspiriert worden sein: Für die Wiederentdeckung der uralten Handschrift über die todbringende Kraft eines magischen Rings muss ein Wissenschaftler mit dem Leben bezahlen. Der isländische Ermittler Magnus Jonson bezweifelt, dass der Mord auf das Konto des obskuren Rings geht. Zwei Anschläge hätten Sergeant Magnus Jonson in Boston fast das Leben gekostet. Zu seinem Schutz schickt man den Kronzeugen zur Amtshilfe nach Island. Der Mord an dem Wissenschaftler in Reykjavík bereitet dem erfahrenen Ermittler Kopfzerbrechen. Was verschweigt der verdächtige britische Lkw-Fahrer, der vom Herrn der Ringe geradezu besessen ist? Besteht ein Zusammenhang mit dem Tod eines Landarztes vor über achtzehn Jahren? Diese Rätsel machen Magnus Jonson in seinem nordischen Exil zu schaffen. Jenseits des Atlantiks verfolgt man unterdessen seine Spuren und setzt alles daran, den gefährlichen Hauptzeugen ausfindig zu machen und verschwinden zu lassen. (Quelle: http://www.hoffmann-und-campe.de/go/fluch) Meine Meinung: Ich bin vor ein paar Wochen während eines Urlaubs über dieses Buch gestolpert und mußte es haben, als mir der Klappentexte Parallen zu "Der Herr der Ringe" versprach. Und es hat mich nicht enttäuscht. Wie ich gestern heraus fand ist es der Auftakt einer Reihe (und ich hab es geschafft mit Teil 1 anzufangen - kommt nicht oft vor) Magnus Jonson ist ein interessanter Charakter. Seinen Posten bei der Bostoner Polizei mußte er "aufgeben", da er seinem Partner angezeigt hatte, der mit der Bostoner Mafia krumme Dinge laufen hatte. Nun ist die Mafia hinter seinem Leben her. Auf Grund seiner islandischen Wurzeln, schickt man ihn las "Leihgabe" an die dortige Polizei in Rekjavik. Es ist für ihn eine Reise in eine Vergangenheit, an die er nie wieder errinnert werden wollte. Ein Land geprägt von Feuer und Eis, von Realität und Aberglauben. Genau das sind die Zutaten der Geschichte. Mit Elementen einer kriminalgeschichte und viel familärer Tragödien auf allen Seiten gespickt, hat mich die Geschichte von Anfang bis Ende in seinem Bann gehalten. Womit die Geschichte nicht aufwarten kann ist Nerven zerreibende Spannung, aber war auch gern mal die ruhigere Spannung ertragen kann und sich dabei von den Mythen einen wunderschönen Landes fesseln lassen möchte ist hier genau richtig. Band 2 "Wut" ist dieses Jahr bereits bei Hoffmann und Campe. Ich bin schon sehr gespannt darauf. P.S. Es wird immer wieder Bezug auf verschiedene Sagas der islandischen Geschichte genommen, von denen ich bisher wenig wusste. Doch das werde ich noch ausbügeln. Das 1. Buch zum Thema habe ich bereits bestellt.

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  • Rezension zu "Fluch" von Michael Ridpath

    Fluch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. March 2011 um 19:29

    Inhalt: Magnus Jonson, gebürtiger Ragnarson, kam gemeinsam mit seinem Vater als Teenager aus Island nach Amerika. Hier hat er es geschafft eine Karriere als erfolgreicher Polizist einzuschlagen. So erfolgreich, dass es für ihn zunächst zu gefährlich wäre in Amerika zu bleiben, da ihm eine Gang nach dem Leben trachtet. Und so wird Magnus für einen Fall nach Island versetzt: Ein Professor für isländische Sagen, Agnar Haraldsson, wurde ermordet in einem See bei seinem Ferienhaus aufgefunden. Schnell findet Magnus die ersten Parallelen zur Herr der Ringe Saga, die er zunächst nicht wirklich ernst nimmt und eher in den Hintergrund schiebt. Doch schon bald wird Magnus klar, dass es sich dabei nicht nur um Spinnereien von eingefleischten Fanatikern handelt, sondern tatsächlich eine jahrhundertealte handschriftliche Aufzeichnung einer isländischen Saga aufgetaucht sein soll, auf die Tolkien seinen Roman aufgebaut haben soll. Ist der eine Ring erneut auf Seelenfang? Meine Meinung: Als ich nur las, dass es sich hierbei um einen Thriller handelt, der sich außerdem noch mit den Legenden und Sagen rund um Herr der Ringe befasst, war mein Interesse sofort geweckt. Die fast 400 Seiten hatte ich somit schließlich auch in nur wenigen Tagen weggelesen, denn neben der spannenden Geschichte vermag es Ridpath außerdem interessante Charaktere zu erschaffen, die zu keiner Zeit oberflächlich oder unglaubwürdig erscheinen. Besonders interessant war natürlich auch die Konstellation, dass Magnus Jonsson zwar aus Island kommt, jedoch viele Jahre in Amerika gelebt hat und somit Island nun gleichzeitig mit einheimischen, aber auch mit ausländischen Augen gesehen hat. Hierdurch lernt man viele isländische Gebräuche und Sitten ganz nebenbei kennen. Die Verstrickung der fantastischen Sagen und der sachlichen Aufklärung eines Kriminalfalls ist wirklich gut gelungen. So stellt man sich im Nachhinein tatsächlich die Frage, wieviel Wahrheit vielleicht doch in dieser fiktiven Geschichte steckt und genau das sollte ein guter Roman doch erzeugen. Fazit: Keinesfalls nur ein Buch für Herr der Ringe Bewanderte, jedoch vielleicht ein Einstieg in die Faszination dafür.

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  • Rezension zu "Fluch" von Michael Ridpath

    Fluch
    savanna

    savanna

    11. January 2011 um 22:13

    Die mystisch angehauchte Vulkaninsel Island ist seit jeher wie geschaffen dafür, als Schauplatz für Sagen und Epen zu fungieren. Und welcher Epos hat die Menschen in den vergangenen Jahrzehnten wohl am meisten beeindruckt? Als Literatur-Klassiker und Fantasy-Epos par exellence gilt bis heute zweifellos 'Der Herr der Ringe'. In „Fluch“ werden die fantastischen Welten von Mittelerde in nie dagewesener Weise mit dem modernen Island verknüpft. Die Schnittstelle bildet dabei eine verschollene Handschrift isländischer Sagas, die detaillierte Beschreibungen eines magischen Ringes enthält. Der britische Autor J. R. R. Tolkien soll diese Handschrift gekannt und seinen weltbekannten Roman darauf aufgebaut haben. Problematisch werden diese Verbindungen der isländischen Sagenwelt und der literarischen Quellen jedoch erst durch ein tragisches Ereignis: Agnar Haraldsson, Professor für isländische Sagen, wird ermordet aufgefunden. Der ermittelnde Polizist Magnus Jonson stößt relativ bald auf Hinweise, dass die als verschollen geglaubte Handschrift scheinbar wieder aufgetaucht ist. Und mit ihr der magische Ring. Mit „Fluch. Ein Magnus-Jonson-Roman“ hat der englische Autor Michael Ridpath erstmals sein Territorium verlassen und den Start einer ganzen Krimi-Reihe auf die nordische Insel verlegt. Da Island selbst gleich eine ganze Reihe international erfolgreicher Krimi-Autoren vorweisen kann, ist dies schon etwas ungewöhnlich. Dennoch überzeugt der erste Fall für Magnus Jonson schon auf den allerersten Seiten. Der Spannungsbogen ist fast greifbar, weil der Leser mehrfach die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion zu verlieren scheint. Könnte Tolkien diese alte Saga nordischer Mythologie tatsächlich gekannt haben? Auf welchen wahren Begebenheiten basiert die ursprüngliche Erzählung um die bösen Mächte und den einen Ring? Ob der neue insulare Ermittler auch in weiteren Fällen überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Als Auftakt jedoch war diese Vermischung von nebulöser Sagenwelt und konkreter Polizeiarbeit der pure Genuss. Gleich beide Herren – Ridpath als Autor und Jonson als Ermittler – haben in mir prompt einen Fan gefunden!

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  • Rezension zu "Fluch" von Michael Ridpath

    Fluch
    Die Buchprüferin

    Die Buchprüferin

    02. January 2011 um 13:10

    KURZ GESAGT: Als alter Tolkien-Fan war ich sofort begeistert von der Idee, ein Buch zu lesen, in dem es genau darum gehen sollte: um Tolkien und seine Welt. Als der Detective Magnus Johnson in seine Heimat Island zurückkehrt, tut er das nicht freiwillig. Er ist auf der Flucht vor Verbrechern, die ihn an seiner Zeugenaussage hindern wollen – mit drastischen Mitteln. Während er sich noch fragt, wie er seinen Kollegen in Island behilflich sein soll, stolpert er in einen Fall, der sich um einen "Ring der Macht" dreht und an dem die isländischen Kollegen zu beißen haben. Doch wer hier wie ich eine wilde Mischung aus Fakten und Mystery erwartet, wird enttäuscht. Für mich ist das einfach nur ein ganz normaler, solider Krimi. Auch wenn der Autor gekonnt mit Details aus Tolkiens Biografie und Namen aus seinen Büchern spielt, bleibt der Roman eher belanglos für Tolkien-Cracks mit hohen Erwartungen im Fantasy-Bereich. Trotzdem – was mir gut gefallen hat, ist die Sicht auf Island, halb von außen, halb von innen. Die Buchprüferin empfiehlt daher allen, die sich für skandinavien-verliebte Literatur interessieren: Ruhig mal lesen und erst nach dem Folgeband urteilen.

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  • Rezension zu "Fluch" von Michael Ridpath

    Fluch
    Melli2505

    Melli2505

    Die Geschichte ist aus Sicht des Ermittlers Magnus Jonson (eigentlich Ragnarson, aber in Amerika kann ein Sohn ja nicht einen anderen Nachnamen haben als der Vater) erzählt. Nachdem er als Jugendlicher nach Amerika gekommen ist, führt ihn der Weg mal wieder in seine alte Heimat. Und hier soll er nun am Fall des ermordeten Professors Àsgrim mitarbeiten. Die Zusammenarbeit mit den isländischen Polizisten ist für Magnus nicht ganz einfach, da hier einige Charakterköpfe aufeinander treffen. Die Figuren wurden vom Autor hervorragend entworfen und entwickeln sich im Laufe der Geschichte spannend und gut weiter. Hervorragend gelungen ist Ridpath, wie dicht er den Thriller mit der Geschichte des „Herr der Ringe“ und den isländischen Sagas verwoben hat. Er beschreibt die Schauplätze so schön, dass in meinem Kopfkino tolle Bilder entstanden sind, die mal wieder große Lust auf Island machen. Das Buch war insgesamt sehr spannend, dicht, atmosphärisch, schlüssig - nur das Ende war (wie bei fast allen Thrillern) um ein Haar zu dramatisch. Eigentlich kann man das Buch so an einem Wochenende weglesen. Ich finde, das Buch ist für fast alle etwas: Für Thriller-Leser, Herr-der-Ringe-Fans, Island-und -Sagas-Liebhaber, … einfach klasse und was Besonderes, das aus der Masse der Krimis und Thriller haraussticht! Hoffentlich lässt Teil zwei nicht zu lange auf sich warten!

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    Melli2505

    Melli2505

    07. November 2010 um 15:12
  • Rezension zu "Fluch" von Michael Ridpath

    Fluch
    Natasha

    Natasha

    31. October 2010 um 15:32

    Thematisch ein ganz anderer Thriller, die Verquickung einer alten Saga mit dem Werk Der Herr der Ringe ist schon ziemlich gewagt, aber auch äußerst spannend. Ob das Besondere an diesem Serienauftakt sich bewahren lässt, wird sich zeigen. Der erste Fall für Magnus Jonson ist jedenfalls eine gelungene Abwechslung im Thriller-Einerlei mit viel Atmosphäre und einem facettenreichen Protagonisten. Für Freunde „exotischer“ Schauplätze ein Muss!

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  • Rezension zu "Fluch" von Michael Ridpath

    Fluch
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    24. October 2010 um 11:13

    Isildurs Ring in Island Michael Ridpath war bisher bereits bekannt für überdurchschnittlich verfasste Thriller im Bereich der Wirtschaftskriminalität, oft spielten seine Sujets dabei in der Welt der Banken. Nun hat er Neuland betreten und eine eher klassisch anmutende Kriminalgeschichte verfasst, die zugleich der Startpunkt für einen neuen Serienermittler sein soll und sein kann. Die Grundzüge und die Form der Geschichte sind dabei nicht sonderlich neu. Ein Mord, eine überschaubare Reihe an Verdächtigen, ein motivierter Ermittler, der einiges an Schwierigkeiten dienstlicher und persönlicher Art zu überwinden hat und ein geschlossener geographischer Raum, der dem Fall seine Bühne gibt. Auf diesen altbekannten Grundzutaten nun entfaltet Ridpath allerdings eine durchaus interessante Handlung, die sich mit literarischen Größen wie Tolkien einerseits und einem bisher noch nicht allzu bekannten Schauplatz von Thrillern, nämlich Island, andererseits verknüpft. Ein Land, in dem Handfeuerwaffen verboten sind, ein Land, in dem jeder jeden Duzt und zudem ein Ort der Quelle vielfacher nordischer Sagen und Überlieferungen, aus denen sich die Literatur vom Nibelungenlied bis hin zu Tolkiens „Herr der Ringe“ breit bedient hat. Sowohl der Ort wie auch die Verzweigungen der Hintergründe des eigentlichen Kriminalfalls mit den alten Sagas und letztlich sogar dem Ring, der in Tolkiens Büchern eine solch große Rolle spielt, ergeben ein durchaus fesselndes Leseerlebnis. Magnus Johnson, aus Island stammender Detektiv der Bostoner Polizei wird massiv bedroht, da er als Zeuge in einem wichtigen Prozess aussagen soll. Seine Dienststelle sendet ihn daher für unbekannte Zeit nach Island zur dortigen Polizei, um ihn aus der Schusslinie zu nehmen. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellen wird, ist auch Island nicht weit genug entfernt von seinen Verfolgern und die Geheimhaltung, wie so oft, nicht völlig zu gewährleisten. In Island angekommen sieht sich Johnson einerseits mit einem Vorgesetzten konfrontiert, der dem Amerikaner misstrauisch gegenüber eingestellt ist und andererseits mit einem Mord, der die Ermittler lange im Dunkeln tappen lässt. Ein Professor für Sprachen (schon hier ein Verweis auf Tolkien) ist ermordet worden, der, wie sich herausstellt, eine unbekannte, uralte Sage um einen Ring der Macht teuer an einige überzeugte (und zahlungskräftige) „Herr der Ringe“ Fans verkaufen wollte. Deutlich wird im Zuge der Ermittlungen, dass es nicht nur um ein altes Stück Papier geht, sondern dass hinter dieser Sage eine ganz reale Geschichte hervor lugt. Sollte es den Ring, der eine solch große Rolle in der alten Sage und im „Herrn der Ringe“ spielt, wirklich geben? Und hat er tatsächlich einen solch zerstörerischen Einfluss auf Menschen, die ihm nahe kommen? Immer näher rückt Johnson der Lösung des Falls und entdeckt dabei mehr als den einen Toten. Zugleich nähert sich ihm die Bedrohung aus der alten Heimat, seine Verfolger haben sich auf seine Spuren gesetzt. Selbst eine beginnende Liebesgeschichte kann zunächst nur wenig Positives in den Raum setzten, zu irritiert ist Johnson von den lockeren isländischen Umgangsformen und noch ist er auch ein Stück befangen durch seine Vergangenheit. Interessant am Buch ist, dass es fast zeitgleich mit Tolkiens „Sigurd und Gudrun“, den Nachdichtungen alter nordischer Sagen, erscheint. Diese Thematik greift Ridpath bestens auf und verzahnt seine Geschichte in Island in logisch erscheinender Weise mit der Entstehung des „Herrn der Ringe“ und dessen Ursprung in eben jenen isländischen Sagen. Die Gauk-Saga mit all ihren Anspielungen bis hin zu Namensgleichheiten wie „Gandalf“ und „Isildur“, gepaart mit dem Wert, den diese für die Kunstgeschichte hätte, stellt Ridpath in den Mittelpunkt der Ermittlungen und führt den Leser im Abklang des Buches tatsächlich auf einen realen Schicksalsberg, an dem sich die Zukunft des Ringes entscheiden wird. Mit Magnus Johansonn ist ihm zudem ein überzeugender Charakter gelungen, der von Ridpath mit Leben gefüllt wird und durch seine Lebensgeschichte einerseits dem Leser nahe rückt und andererseits bereits den Grundstein für nachfolgende Bücher legt.

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